John Sinclair – 164 – Baals Opferdolch (Teil 1 von 2)

Die Handlung:

Ein Hinweis auf das Testament des legendären russischen Heilers Rasputin führte uns zu einem Kloster in der Nähe von St. Petersburg. Auch unser Erzfeind Akim Samaran war auf der Jagd nach dem Testament. Um es zu erlangen, war er sogar bereit, sich mit dem Götzen Baal zu verbünden! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 403 gemacht, das erstmalig am 24. März 1986 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

„Gebt mir ein ‚O‘!“ … war der erste Gedanke, den ich hatte, nachdem ich das Cover gesehen habe. Was auch immer das da ist, es bleibt ein Geheimnis. Vielleicht ist der Zeichner damals ausgerutscht und hat versucht den Fehler zu … vertuschen … oder er wollte nur einfach auf den Dolch hinweisen, der in der Mitte zu sehen ist. Wie werden es nie erfahren.

Los gehts in Russland, wo ein gastfreundlicher Mann unfreiwillig geopfert wird, damit Baal sich dem Opferer unterwirft. Was er dann mit dem Götzen vorhat, erfahren wir ja vielleicht auch noch. Zuerst aber erleben wir, was er mit dem Blut des gerade Verstorbenen macht.

Dann lässt sich Lady Sarah die Karten legen. Was das jetzt miteinander zu tun hat? Die Wahrsagerin scheint keine Betrügerin zu sein und weiß offenbar so einiges! Das wissen wir dann auch, nachdem John und Suko uns und Sir James über die Zusammenhänge zwischen Rasputin, seinem Testament und Akim Samaran aufklären. Und dann kommt auch noch Jane mit offiziellem Auftrag ins Spiel und das Abenteuer kann beginnen. Kein Wunder, dass dies ein Mehrteiler wird.

Zurück zu Lady Sarah, die im Kloster eingesperrt das Testament von Rasputin finden soll. Warum (der verdammt leise flüsternde) Samaran das wohl nicht selbst macht?

Währenddessen machen John, Suko und Jane auf der Reise zum Kloster Bekanntschaft mit dem russischen Geheimdienst. Meine Güte, ist hier viel los.

Die Sprecher und ihre Rollen:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Suko – Martin May
Sarah Goldwyn – Karyn von Ostholt
Sir James Powell – Achim Schülke
Jane Collins – Katy Karrenbauer
Leutnant Tscherkow – Uve Teschner
Ludmilla Prokowa – Susanne Schwarz
Akim Samaran – Michael Prelle
Oberst Tschigin – Freimut Götsch
Rasputin – Holger Umbreit
Boris – Michael Bideller
Jascha – Alexander Döring
Ansage – Jürgen Holdorf

Technik-Credits:

Hörspielskript und Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer, Alexander Khronov
John Sinclair Theme 2015 by CAIN in der Bearbeitung von Alexander Khromov

Die Ausstattung:

Die schwarze CD mit gelber Schrift steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Liste der bereits veröffentlichten Folgen der „2000er“-Serie, der „Classics“-Serie und der Sondereditionen. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

Mein Fazit:

Dafür, dass die ersten Teile eines Mehrteilers in der Regel nur auf die Geschichte einstimmen sollen, ist hier eine Menge los.

Samaran will das Testament von Rasputin haben und den Opferdolch. John, Suko, Jane und Lady Sarah, wollen versuchen, das zu verhindern. Und der russische Geheimdienst will am liebsten alle erschießen.

Die Spannung steigt und am Ende hab ich mich gewundert, dass die Hörstunde schon vorbei war und mich gleichzeitig geärgert, dass ich jetzt einen Monat warten muss, bis es nach dem Cliffhanger weitergeht.

Audio-CD
Spieldauer: 50:53 Min.
Tracks: 15
1. Auflage, Oktober 2023

www.luebbe.de

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