Alle Beiträge von Björn Backes

Kingdomino

Nach einer kleinen Durststrecke scheint Bruno Cathala sich im Laufe des vergangenen Jahres wieder zur Höchstform gepusht zu haben. Bereits die Messeneuheit „Seven Tribes“ wurde allerorts gefeiert und gehört zu den vielen Days Of Wonder-Titeln aus seiner Feder, die man als tapferer Abenteurer und gewiefter Stratege keinesfalls verpassen sollte. Doch auch auf dem Markt der kompakteren Familienspiele hat der französische Autor nun zugeschlagen und mit „Kingdomino“ seinen ersten gezielten Angriff auf den prestigereichen Preis des „Spiel des Jahres“ unternommen. Und ganz ehrlich: Cathala’s Neuling hat beste Chancen, zumindest in die Auswahlliste aufgenommen zu werden, da inhaltlich und auch technisch alle Kriterien bestens erfüllt werden!

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Touria

Im Land der tanzenden Türme steht der König vor einem großen Rätsel. Seine Tochter Tara und ihr Bruder Talan sind in heiratsfähigem Alter, doch niemand scheint geeignet, den Ansprüchen des Regenten gerecht zu werden, um das schwere Amt der Ehe zu übernehmen. Doch eine Gruppe aus Helden und Heldinnen macht sich auf den Weg, mit heroischen Taten die Gunst der Prinzessin und des Prinzen zu erhaschen und den König von der bedingungslosen Liebe zu überzeugen. Doch in „Touria“ warten viele schwierige Prüfungen auf die Abenteurer, die auch untereinander noch einen Wettstreit austragen. Denn am Ende kann nur eine Hochzeit stattfinden, und nur derjenige, der sich auch wirklich als würdig erweist, kann ins Schloss einziehen und seine Liebe gestehen.

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Expedition: Abenteurer – Entdecker – Mythen

Bereits 1985 wurde der Grundstein für Wolfgang Kramer’s aktuellen Titel „Expedition“ gelegt. Seinerzeit wurde parallel zur Veröffentlichung bekannter Spieltitel wie „Weltreise“ und „Deutschlandreise“ eine alternative Spielidee entwickelt, die unter dem inzwischen doch recht irreführenden Namen „Abenteuer Tierwelt“ das Licht der Welt erblickte. 1996 nahm sich Queen Games der Sache noch einmal an und veröffentlichten schließlich mit „Expedition“ eines der ersten Spiele in ihrem mittlerweile immens großen Portfolio. Zwei Dekaden später – das Original ist selbstredend ausverkauft – erscheint nun bei Amigo Spiele die Neuauflage der seinerzeit schon hochgeschätzten Entdeckungsreise. Mit neuen Grafiken und deutlich verbessertem Spielmaterial soll die Wiederveröffentlichung es nun ein weiteres Mal richten und hat dabei gute Chancen, größere Spielrunden demnächst deutlich zu bereichern.

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Dodelido

Beim Drei-Magier-Spieleverlag haben temporeiche Kartenspiele seit geraumer Zeit Hochkonjunktur. Vor allem die „Kakerlaken“-Reihe erfreut sich wachsender Beliebtheit, scheint aber konzeptionell so weit ausgereizt, dass man sich gerne auch wieder über Nachschub in einem anderen Setting freut. „Dodelido“ ist in dieser Hinsicht aber mehr als nur ein Lückenbüßer, vielleicht eine grobe Abart besagter Serie, definitiv aber ein eigenständiger Titel, der mit erhöhtem Suchtfaktor bei Jung und Alt prächtig ankommen dürfte.

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Million Club

London 1880: Im Zuge der industriellen Revolution laufen die Pionierarbeiter zur Hochform auf. Der Bedarf an Rohstoffen wächst exponentiell, neue Transportmöglichkeiten sollen die Fabriken stärken, und irgendwo mittendrin suchen Finanzexperten nach den lukrativen Lücken, selbst ein Teil der Revolution zu werden und sich an ihr zu bereichern. In „Million Club“ versuchen die Spieler, in den exklusiven Kreis von Finanz- und Industriemogulen aufgenommen zu werden und mittels Intrigen, strategischen Investitionen und reichlich Geschick, die Welt auf den Kopf zu stellen und nicht nur in England, sondern auch in den weltweiten Kolonien auf sich aufmerksam zu machen. Wer sich clever beteiligt, kann die Welt erobern, wohingegen risikoscheue Taktiker schnell zusehen müssen, wie der Wachstum der Wirtschaft an ihnen vorüberzieht. Denn im Klub der Millionäre ist nicht für alle Platz – und nur wer sich mit Ecken und Kanten durchsetzt, hat die Chance, sich im illustren Kreis als Sieger zu behaupten.

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Take That

Sie haben sich extrem gemausert, die Namen und Herren vom Nürnberger Spielkartenverlag. Nach dem Erfolg ihres Bestsellers „Qwix“ ist der Stand bei der jährlichen Brettspielmesse in Essen zwar nicht größer geworden, doch wer selbst vor Ort war, wird bestätigen können, dass der Zustrom auf die handlichen Neuheiten von Saison zu Saison größer wird. Einen Titel, den man sich dabei auf keinen Fall entgehen lassen sollte, hört auf den Namen „Take That“. Konzipiert von Reinhard Staupe und Andreas Spies ist es vielleicht sogar derjenige Titel, der von allen vier Neuheiten des NSV den größten Wiederspielwert besitzt.

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Qwixx – Das Duell

Unsitte oder Zugewinn? In den vergangenen Jahren ist es längst kein Einzelfall mehr geblieben, erfolgreiche Spieltitel regelmäßig zu erweitern, gleichzeitig aber auch derart auszuquetschen, dass Spielspaß und tatsächlicher Reiz Stück für Stück verloren gingen. Man erinnere sich beispielsweise mal an die völlige Ausschlachtung eines an sich wirklich guten Familienspiels wie „Qwirkle“, dessen unzählige Nachzügler viel mehr Geschäftsidee als lukratives Spielprinzip blieben.
Dass man eine solche Sache jedoch auch ambitioniert und immer wieder spannend gestalten kann, haben die Herrschaften beim Nürnberger Spielkartenverlag im Falle von „Qwixx“ vorgemacht. Mit Abwandlungen wie „Qwinto“ sowie den unterschiedlichen, später nachgereichten Spielblöcken durfte man in der Tat von gewinnbringenden Neuerungen sprechen. Und auch das kürzlich veröffentlich 2-Personen-Spiel „Qwixx – Das Duell“ zeigt, dass man ein bewährtes System ausreichend umstellen kann, ohne sich dabei zwingend wiederholen zu müssen – und dies sowohl beim Inhalt der Schachtel als auch bei der eigentlichen Idee, die dahinter steckt.

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Istanbul – Brief und Siegel

Es ist inzwischen ein ziemlich gesunder Brauch, dass erfolgreiche Spieltitel bereits in der ersten Konzeption genügend zusätzlichen Spielraum lassen, um die Grundidee noch einmal auszubauen und zu erweitern. Inwieweit man sich schließlich auf die neuen Modifikationen einlassen mag, ist schlussendlich jedem selbst überlassen, wobei gerade in den letzten Jahrgängen massig Zusatzmaterial auf den Markt gekommen ist, welches selbst renommierte Spiele noch einmal grundsätzlich verändert und auch nachhaltig verbessert hat.

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Eric Powell – Geschichten aus dem The-Goon-Universum 1

Inhalt

Der Goon ist eine der schillernsten Figuren des heutigen Comic-Universums: frech, unkonventionell, manchmal auch durchgeknallt und am besten auch noch brutal. Sein Kampf gegen den Zombiepriester Labrazio und seine verrückten Schergen wurde sogar so gut angenommen, dass selbst diverse Crossover möglich wurden. Der Prominenteste ist wohl derjenige mit „Hellboy“, der im vierten Band des ersten Zyklus für einen echten Höhepunkt in der Laufbahn des Hauptcharakters darstellte. Eric Powell hat seinerzeit noch alle Arbeiten selbst übernommen, bevor er sich schließlich auf einige Gastzeichner stützte, über deren Resultate die Fangemeinde jedoch nicht allzu begeistert schien.

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Andrea Erne (Autorin) / Peter Nieländer (Illustrator) – Alles über Piraten (Wieso? Weshalb? Warum? – Band 40)

Inhalt
Einmal Pirat sein – ein Wunsch, den jeder kleine Junge irgendwann in seinem Leben sicher einmal nennen wird. Die Freibeuter der Meere gehören nach wie vor zu den ganz großen Favoriten der jungen Kids, selbst in Zeiten, in denen Fantasywesen, animierter Nonsens und überdrehte TV-Serien nach der Gunst des Publikums im Grund- und Vorschulalter buhlt. Selbstverständlich hat sich die „Wieso? Weshalb? Warum?“-Reihe aus dem Ravensburger Verlag ebenfalls diesem Thema gewidmet und ein erneut wunderschönes, mit reichlich Wissen gefülltes Bilderbuch zusammengestellt, das traditionsgemäß mit vielen interaktiven Optionen lockt und nicht nur Lese- und Vorlesestoff ist, sondern auch eine kleine Entdeckungsreise in eine Zeit, in der große Abenteuer noch mit Kanonen und Degen ausgefochten wurden.

Mein Eindruck:

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Jo Nesbø – Die Larve

Es ist schon allzu faszinierend, wie es Jo Nesbø in all den Jahren, den er seinem schmierigen Hauptermittler Harry Hole auch mal jenseits von Recht und Ordnung hat walten lassen, immer wieder das Potenzial hat aufbringen können, eben jenen dreckigen harten Hund wieder derart in die Spur zu bringen, dass selbst seine vorangegangenen Meisterleistungen noch einmal übertroffen werden konnten. In acht aufeinander folgenden und doch sehr stark zusammenhängenden Thrillern hat er seinen Charakter geformt, ihn im positiven Sinne versaut, aber eben auch eine Leidenschaft entwickeln lassen, die bis heute im gesamten Kriminalsegment unerreicht bleibt. „Die Larve“ ist nun der neunte Geniestreich aus Nesbøs unnachahmlicher Serie. Und wieder einmal muss man konstatieren, dass der norwegische Autor sich selbst übertroffen hat.

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Eva Odersky – tiptoi® Erste Zahlen (tiptoi® Mein Lern-Spiel-Abenteuer)

Nicht allen Kindern fällt der Umgang mit Zahlen auf Anhieb leicht. Mengen, Abstufungen, kleine Rechenaufgaben – vieles mag zwar irgendwie einleuchten, aber dennoch sind die Zusammenhänge nicht immer sofort verinnerlicht. Gerade für diejenigen, die noch ein paar Lernhilfen benötigen, um in die Welt der Zahlen einzudringen und ein erstes Verständnis für den kleinen einstelligen Zahlenraum zu entwickeln, empfiehlt sich mal wieder ein Blick ins Ravensburger-Programm, wo der bewährte tiptoi-Stift einmal mehr eine Menge Optionen bietet, sich der Materie spielerisch zu nähern.

Inhalt

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Doris Arend – tiptoi® Das tollste Pony der Welt (tiptoi® Leserabe)

Der Leserabe gehört zu den bekanntesten Buchreihen für Lesenafänger und leicht fortgeschrittene Grundschulkinder. Auf spielerische Art und Weise bringt er der Zielgruppe den Spaß an kurzen aber auch ausladenden Abenteuergeschichten nahe und gehört mittlerweile längst zum Pflichtbeitrag junger Eltern. Durch die technischen Möglichkeiten des tiptoi-Stiftes aus dem Hause Ravensburger gelangt das ganze System nun auf eine neue Stufe. Der Stift unterstützt beim Lesen und bietet sogar an, Bücher vorzulesen, um auch schwierige Passagen im ersten Durchgang leichter zu begreifen. Ferner hat er die Möglichkeit, einzelne Szenen lebendiger zu machen und durch Geräusche zu untermalen, die stellenweise ein Stück über die eigentliche Vorstellungskraft der jungen Leser hinausgeht. Insbesondere im Vorschulalter gestaltet er sich daher als prächtige Unterstützung für dll diejenigen, die beim Lesen schon erste Fortschritte machen – und macht ihn daher auch für den Leseraben zu einem wertvollen, neuen Begleiter!

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Monika Kellermann – Gardasee – Eine kulinarische Rundreise

Hintergrund

Es gab definitiv Zeiten, in denen galt der Gardasee noch als Top-Adresse für einen Typen von Fernerholung, den man sich auch auf den eigenen vier Rädern erlauben konnte. Die bunte Vegetation, das geschichtsträchtige Umland des riesigen Binnensees, zuletzt aber auch die breite Auswahl kulinarischer Genüsse waren Argumente, denen man sich zumindest dann nur schwer entziehen konnte, wenn man nur noch wenige Autostunden vom nördlichen Zipfel des Gewässers entfernt war. Dieses Bild hat sich inzwischen jedoch stark verändert: Viele der ansässigen Hotels genießen einen zweit- bis drittklassigen Ruf, Touristenhochburgen wie Limono oder Malcesine sind vollkommen überlaufen und büßen ihren Charme als Erholungsstätten zugunsten einer ungebremsten Strömung von Tagestouristen ein, und auf den Speisekarten der lokalen Restaurants findet man auch nicht mehr immer hochwertige Kost.

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Cornelia Neudert – tiptoi® Im Garten der Feen (tiptoi® Leserabe)

Der Leserabe gehört zu den bekanntesten Buchreihen für Leseanfänger und leicht fortgeschrittene Grundschulkinder. Auf spielerische Art und Weise bringt er der Zielgruppe den Spaß an kurzen aber auch ausladenden Abenteuergeschichten nahe und gehört mittlerweile längst zum Pflichtbeitrag junger Eltern. Durch die technischen Möglichkeiten des tiptoi-Stiftes aus dem Hause Ravensburger gelangt das ganze System nun auf eine neue Stufe. Der Stift unterstützt beim Lesen und bietet sogar an, Bücher vorzulesen, um auch schwierige Passagen im ersten Durchgang leichter zu begreifen. Ferner hat er die Möglichkeit, einzelne Szenen lebendiger zu machen und durch Geräusche zu untermalen, die stellenweise ein Stück über die eigentliche Vorstellungskraft der jungen Leser hinausgeht. Insbesondere im Vorschulalter gestaltet er sich daher als prächtige Unterstützung für dll diejenigen, die beim Lesen schon erste Fortschritte machen – und macht ihn daher auch für den Leseraben zu einem wertvollen, neuen Begleiter!

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Benedikt Böhm – Im Schatten des Manaslu: Speedbergsteigen in der Todeszone

Inhalt

Wir schreiben den 23. September 2012: Die Voraussetzungen für die Besteigung des Mount Manaslu, einem der schwierigsten 8000er im Katalog der 14 größten Herausforderungen des Höhenbergsteigens, könnten kaum besser sein. Mehr als 300 Menschen befinden sich zu dieser Zeit im Basecamp des achthöchsten Gipfels der Erde, allesamt bestrebt an diesem Tag der Tage den Versuch zu starten, die Spitze des Berges zu erreichen. Unter ihnen ist auch der erfolgreiche deutsche Skitourenbergsteiger Benedikt Böhm, der gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Basti eine weitere Speedbesteigung plant. Doch als Böhm und seine Begleiter in der Nähe ihres vorherigen Höhenlagers aufschlagen, finden sie ein Bildnis des Grauens vor.

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Jiro Taniguchi – Die Wächter des Louvre

Seit geraumer Zeit veröffentlicht das Musée du Louvre in Kooperation mit dem Verlag Futurupolis Comics einen speziellen Band, der sich mit Geschichten rund um das berühmte Museum in Paris beschäftigt. Zumeist ging der Auftrag an heimische bzw. franko-belgische Künstler, die sich der großen Galerie auf irgendeine Weise verbunden fühlten. Insofern ist es eine wagemutige Neuerung, in der aktuellen Saison der japanischen Manga-Künstler Jiro Taniguchi ans Werk zu setzen, selbst wenn seine künstlerische Biografie schon mit reichlich prestigeträchtigen Preisen gekürt wurde. In „Die Wächter des Louvre“ kommt ihm nun die Herausforderung zu, seine Reputation zu stärken – und letztendlich auch zu bestätigen.

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Franckie Alarcon – Die Geheimnisse von Schokolade

Einen ziemlich großen gemeinsamen Nenner für eine Graphic Novel zu finden, der letztendlich auch Menschen anspricht, die sich ansonsten eher von illustrierten Geschichten fernhalten – ist das eigentlich möglich? Nun, definitiv, zumindest im Selbstverständnis des französischen Autors Franckie Alarcon. Als Gehilfe, Praktikant und großer Fan des heimischen Star-Chcolatiers Jacques Genin entschlüsselt er „Die Geheimnisse von Schokolade“ und stellt den hiesigen Comic-Markt mit einem sehr eigenwilligen Titel doch mal eben gewaltig auf den Kopf.

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Asaf Hanuka – Der Realist

Inhalt

Frieden – ein Begriff, den Asaf Hanuka schon seit einer gefühlten Ewigkeit sucht, aber noch immer nicht gefunden hat. In seiner Heimat Tel Aviv reihen sich Attentate und kriegerische Handlungen mittlerweile regelmäßig in den Alltag ein – doch dabei ist er eigentlich nur ein durchschnittlicher Mensch, der nicht mehr vom Leben verlangt, als ein ewiges Bündnis mit der weißen Taube, eine weiße Flagge für sich und all die anderen Israelis, die seit Jahr und Tag immer wieder mit der schaurigen Realität verfremdeter Religionen, sozialer Missstände und den eben ganz alltäglichen Belastungen konfrontiert werden. Hanuka ist einer von ihnen – und das will er der Welt nun noch einmal mit Nachdruck zeigen.

Mein Eindruck:

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Joshua Williamson – Heimkehr (Birthright 1)

Joshua Williamson hat sich vor allem im Horror-Metier einen Namen gemacht. „Ghosted“ gilt als Paradebeispiel eines finsteren Comics, aber auch „Nailbiter“ gehört zu denjenigen Werken im Katalog des Autors, die in letzter Zeit für Furore sorgen konnten. Inzwischen publiziert Williamson bei Robert Kirkman’s Label Skybound, dessen Qualitätsmerkmale nicht erst seit „The Walking Dead“ klar definiert sind. Der hiesige Vertrieb darf sich jedoch freuen, denn damit ist auch bei Cross Cult weitere A-Ware aus der Feder des Top-Autors gewährleistet. Man nehme nur einmal „Birthright“, das neue Gourmethäppchen, das in Kooperation mit Andrei Bressan und Adriano Lucas entstanden ist und mit einem sehr intensiven Startup nun den nächsten Siegeszug zu starten gedenkt!

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