John Sinclair – Der unheimliche Shaolin (Folge 143, Teil 1 von x)

Die Handlung:

Endlich hatten wir eine Spur unseres Freundes Yakup Yalcinkaya gefunden! Sie führte uns in ein ehrwürdiges Londoner Auktionshaus, wo ein tibetisches Rollbild versteigert wurde. Angeblich enthielt es einen Hinweis auf einen geheimnisvollen Schatz. Wir folgten der Spur des Bildes weiter – und stießen auf den Ninja-Dämon Shimada! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer
486 gemacht, das erstmalig am 26. Oktober 1987 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Gut Zuhören müssen wir am Anfang, damit wir verstehen, wer hier wem was erzählt. Alles mit asiatisch aufgelegtem Akzent und immer mal mit Rückblicken angereichert. Aber, warum wir das jetzt alles gehört haben … so interessant es auch sein mag … war mir noch nicht klar. Die Story wird aber während der gesamten Spieldauer immer mal wieder fortgesetzt.

Und während wir in der Echtzeit ein paar Monate lang den Tod von Sukos Partnerin verarbeiten konnten, ist es für ihn erst ein paar Tage her. Daher ist es verständlich, dass er auch in dieser Folge noch nachfühlbar leidet.

Ob es wohl hilft, dass er mit John zusammen bei einer Auktion eines japanischen Rollbilds zuschauen soll? Na ja … aber ablenken wirds ihn auf jeden Fall, wenngleich der Einsatz eher langweilig und so gar nicht nach einem Fall für den Geisterjäger klingt. Noch nicht!

Denn nicht nur wirds gefährlich für die beiden, Shao taucht auf! Woher kommt das Interesse an dem Bild? Warum schickt Amaterasu ihre Krone, aka Shao, zur Auktion, um mitzubieten … aber nicht den Höchstpreis zu bezahlen? Und warum sind auf einmal lauter Ghoule hier? Gegen welchen unsichtbaren Gegner kämpft Shimada, der grad Johns Kopf vom Körper trennen will?

Fragen über Fragen. Die meisten davon werden sogar beantwortet … und wie gewohnt soundtechnisch exzellent unterlegt.

Die Sprecher und ihre Rollen:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Suko – Martin May
Lin Cho – Fang Yu
Taro Oziko – Herbert Tennigkeit
Yakup Yalcinkaya – Jesse Grimm
Shao – Silke Haupt
Shimada – Gen Seto
Auktionator – Bodo Wolf
Sir James Powell – Achim Schülke
Ursias – Oliver Stritzel
Saaldiener – Jürgen Holdorf
Konkubine – Celine Fontanges
Concierge – Robert Knorr
Drachengott – Wolfgang Häntsch
Ghouls – Stefan Krause, Michael Prelle, Julian Greis, Volker Hanisch

Technik-Credits:

Hörspielskript und Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign, Schnitt und Mischung: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer, Alexander Khromov
John Sinclair Theme 2015 by CAIN in der Bearbeitung von Alexander Khromov
Produktion: Marc Sieper (Lübbe Audio)

Die Ausstattung:

Die schwarze CD mit gelber Schrift steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet-Faltblatt enthält eine Liste der bereits veröffentlichten Folgen der „2000er“-Serie, der „Classics“-Serie und der Sondereditionen. Zusätzlich werden noch die Sprecher und ihre Rollen aufgeführt sowie die Technik-Credits.

Mein Fazit:

Eine japanische Legende mit Rückblenden in die Vergangenheit und Ortswechseln, bei der sich der Hörer erst mal zurechtfinden muss. Aber, dann gehts gut zur Sache. Handfeste Action, tolle Soundeffekte, eine spannende Story … und am Ende ein „Ende des ersten Teils“, bei dem der Hörer wild fluchend für einen Monat zurückgelassen wird.

Zumal nirgendwo im Booklet oder auf der CD oder gar der Homepage des Verlags zu finden ist, dass dies der Anfang eines Mehrteilers ist!

Mir hat das Gesamtkonzept dennoch richtig gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Teil.

Audio-CD
Spieldauer: 56:55 Min.
Tracks: 15
1. Auflage, Januar 2021
ISBN: 978-3785781432

www.luebbe.de

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