Rumiko Takahashi – Inu Yasha New Edition 15

Kurzinfo zu diesem Band

Inu Yasha und seine Freunde haben es bisher nicht geschafft, alle Sieben Krieger zu besiegen. Die Verbleibenden haben sich die Juwelensplitter ihrer Kameraden einverleibt und sind stärker denn je. Vor allem Bankotsu ist eine harte Nuss, denn er drängt Inu Yasha immer näher an den Berg Hakurei … und als Halbdämon droht ihm dort die Läuterung!

Die einzelnen Bände der Neuauflage umfassen jeweils fast zwei der ursprünglichen Bände, dazu kommen Bonusseiten, Interviews mit der Starmangaka Rumiko Takahashi sowie schicke Farbseiten. Die edlen Cover mit Goldprägung machen die Inu Yasha New Edition zu einem besonderen Schmuckstück, das in keinem Mangaregal fehlen darf! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Inu Yasha und seine Freunde kommen nicht zur Ruhe und müssen einmal mehr ihre Kräfte unter Beweis stellen …

Für alle, die zum ersten Mal einen Band Inu Yasha in den Händen halten, will ich euch kurz schildern, wie alles begann.

Einer unserer Hauptprotagonisten ist Kagome, ein junges Schulmädchen im modernen Japan. Sie lebt mit ihrer Familie in bzw. neben einem alten Tempel, der von ihrer Familie auch behütet wird. Eines Tages fällt sie in einen alten Brunnen, welcher sich in der Tempelanlage befindet. Tja, und sie fällt und fällt und fällt. Wie tief so ein Brunnen doch sein kann. Sie wird ohnmächtig und als sie wieder zu sich und aus dem Brunnen hinausklettert, muss Kagome verwundert feststellen, dass sie sich nicht mehr in der Tempelanlage befindet. Obgleich sie es am Anfang für einen schlechten Scherz hielt, so muss Kagome sich doch bald eingestehen, dass sie sich jetzt im mittelalterlichen Japan befindet. Es dauert auch nicht lange und sie macht Bekanntschaft mit dem Hunde-Halbdämon Inu Yasha, unser Titelgeber dieser Serie und der zweite wichtigste Protagonist. Kagome erlöst ihn unwissentlich von einem Bann, der ihn 50 Jahre lang an einen Baum fesselte. Fortan sind sie Seite an Seite auf der Suche nach dem „Juwel der vier Seelen“, welches seinem Besitzer sehr große Macht verleiht. Leider sind allerlei Dämonen hinter dem Juwel her und Kagome wird schnell von einem ängstlichen Mädchen zu einem zwar insgeheim immer noch ängstlichen Mädchen, doch um einiges tapferer als sie selbst vermutet hätte. Doch Kagome ist nicht allein, hat sie doch Inu Yasha und bald noch weitere neue Freunde an ihrer Seite um zahlreiche Abenteuer zu bestehen …

Was geschieht in diesem Band?

Episoden 261-278:
– Suikotsus Dorf
– Finsterer Schein
– Suikotsus Erinnerungen
– Flammender Fluss
– Die Höhle im Berg Hakurei
– Der Korridor
– An der Grenze
– Der heilige Priester Hakushin
– Finsternis
– Das Ereignis am Berg Hakurei
– Pulsschlag
– Das Ende der heiligen Stätte
– Auf dem Grund des Korridors
– Zwei Auren
– Bankotsus Kraft
– Zweigeteilt
– Lebende Wände
– Wiedergeburt
Das Inu Yasha Lexikon – Die Menschen
Interview mit Rumiko Takahashi

Wie alle wissen, die die Geschichte von Inu Yasha und Kagome von Beginn an verfolgt haben, zerbarst das Juwel der vier Seelen in abertausend Stücke und die Splitter wurden in alle Winde verteilt. Sehr bald stellen unsere beiden Helden fest, dass auch die einzelnen Splitter seinem Träger schon enorme Kräfte verleihen und das sich scheinbar die ganze Dämonenwelt des mittelalterlichen Japans auf die Suche nach den Splittern gemacht hat. Allen voran ihr größter Erzfeind Naraku.

Bis etwa zur Mitte des Buches gewinnt man den Eindruck, dass wir ihm in diesem Band nicht begegnen werden. Mal schauen, ob wir damit Recht behalten. Doch zunächst begleiten wir Suikotsu, einem der sieben Krieger, mit seiner Geisel Rin (Mündel von Inu Yashas großem Bruder Sesshomaru) in dessen früheres Dorf in dem er als Arzt tätig war. Früher, also bevor er tot war und mit einem Splitter des Juwels wieder zum Leben (oder so ähnlich) erweckt wurde. Die Dorfbewohner erkennen ihn wieder. Doch hat er wirklich seine gute Seite in sich wieder entdeckt? Oder richtet das Monster in ihm ein Blutbad an?

Auch seinen sechs Kameraden, drei schon (unwiederbringlich) tot, ereilte ein ähnliches Schicksal in dem sie mittels der Juwelensplitter wieder erweckt wurden. Und wann immer einer von ihnen stirbt, verleiben sich seine übrigen Kameraden dessen Splitter ein und erlangen so noch mehr Macht.

Besonders viel Kraft und Macht hat ihr Anführer Bankotsu. Mehrere Duelle zwischen ihm und Inu Yasha führen sie immer näher an den Berg Hakurei. Dieser Berg ist von einem sehr starken Bannkreis umgeben und in seinem Inneren soll ein heiliger Priester leben, der den Bannkreis aufrechterhält. Bankotsu hat vor dem Berg nichts zu befürchten, Inu Yasha hingegen schon. Denn Halbdämonen wie ihm und Dämonen droht in der Nähe des Berges bzw. im Berg eine enorme Schwächung ihrer dämonischen Kräfte und gar schlimmeres. Wird es Inu Yasha also gelingen gegen Bankotsu zu bestehen und ihn womöglich für immer besiegen können?

Neben diesen doch großen Kämpfen treffen wir auch auf alte Bekannte wie Kikyo, die auf den heiligen Priester des Berges trifft. Auch eine Episode mit dem größten Erzfeind unserer Helden, Naraku, gibt es natürlich in diesem Band (wir sollen also nicht Recht behalten). Doch dazu möchte ich euch nicht zu viel verraten…

Ich muss gestehen, dass ich bisher nur fast alle Anime-Episoden von Inu Yasha kenne und mit diesem Band zum ersten Mal einen Manga dieser beliebten Serie in den Händen hatte. Ob nun Manga oder Anime, nun kann ich sagen, dass mir beides sehr gut gefällt.

Als „Inu Yasha“-Manga-Neuling sind mir denn auch sogleich zwei große Unterschiede zur animierten Serie aufgefallen. Erstens reden sich die Personen oft mit den Höflichkeitsformen wie z. B. Miroru-sama an und zweitens werden die Attacken Inu Yashas nicht eingedeutscht. Sondern hier heißt die „Windnabe“ „Kaze No Kizu“. Zeichnerisch ist der Manga genau klasse wie der Anime, nur eben nicht in Farbe.

Ganz besonders toll an dieser neuen Edition finde ich, dass ein Band gleich zwei Einzelbände enthält und man so viel länger von Buch zu Buch in die Welt rund um Inu Yasha und Kagome einzutauchen.

Fazit:

Für alle „Inu Yasha“-Fans ist dieser Band mit ziemlicher Sicherheit ein Muss. Neulinge sollte lieber mit Band eins beginnen, da einfach schon zu viel passiert ist und die Geschichte nicht ganz nachvollziehen könnten. Also, schnell ab in den Buchladen eures Vertrauens und viel Spaß beim Lesen!

Taschenbuch: 354 Seiten
ISBN-13: 978-3770485499
Originaltitel: Inu Yasha Wide Ban

www.manganet.de

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