Douglas Adams & Terry Jones – Raumschiff Titanic

Warnung vor dem Spontanen Massiven Existenz-Fehlschlag!

An alle Passagiere: „Herzlich willkommen an Bord der Titanic, des größten Luxusraumschiffs aller Äonen. Während Sie bisher per Anhalter durch die Galaxis reisen mußten, lassen Sie sich nun im kybernautischen Meisterwerk des genialen Leovinus verwöhnen. Eventuelle Gerüchte über Sabotageakte vor der feierlichen Schiffstaufe sind als Propaganda feindlich gesinnter Planentenvölker zurückzuweisen.

Der Fehlstart vor den Augen von fünfzig Millionen grünlippigen Blerotinern, der höchstentwickelten Spezies diesseits und jenseits der Milchstraße, wird binnen Sekunden korrigiert. Und die Zwischenlandung im Wintergarten eines alten Pfarrhauses auf einem bisher als unbewohnbar geltenden Provinzplaneten namens Erde ist ohne Bedeutung. Auch die drei Erdlinge, die uns seither als blinde Passagiere begleiten, werden vom unvergleichbaren Flair der Titanic bezaubert sein …“ (Verlagsinfo)

Das Computer-Spiel

Ursprünglich war „Raumschiff Titanic“ ein von Douglas Adams konzipiertes Grafik-Adventure von anno 1997 (dazu gibt es einen Bericht von mir, irgendwo im Netz). >>Starship Titanic ist ein von Douglas Adams und der Firma The Digital Village entwickeltes Computerspiel des Adventure-Genres, das 1997 erschien und 1999 in einer deutschen Version unter dem Titel Raumschiff Titanic veröffentlicht wurde. << (Wikipedia) Das Spiel wurde von Adams‘ Kollegen Terry Jones in Prosaform gebracht (auch dazu gibts einen Bericht – irgendwo). Dieser Text liegt dem Hörspiel zugrunde. Die Autoren 1) Douglas Adams Wer war Douglas Adams? War er der wichtigste Autor des 20. Jahrhunderts – oder nur der witzigste? Feststeht, dass er der Sciencefiction als einer der wenigen Autor eine witzige Seite abringen konnte, und das ist schon eine bemerkenswerte Leistung in einem Genre, das sich zwischen Revolverhelden, glubschäugigen Monstern und Angst vor der Gedankenkontrolle bewegt – zumindest seit 1926, als ein gewisser Hugo Gernsback das heute sogenannte Genre aus der Taufe hob, weil er in seinen Groschenheften nicht unendlich H. G. Wells und Jules Verne verkaufen konnte. Kein Wunder, dass Adams nicht anders konnte, als sämtliche Klischees der Sciencefiction durch den Kakao zu ziehen. Dass er bei zwei bekannten englischen Komödientruppen aufgetreten war, schadete auch nicht: die Cambridge Footlights war die eine, Monty Python’s Flying Circus – allerdings nur im Hintergrund – die andere. Doch ach! Der Ruhm ließ auf sich warten, und so kam es, dass sich der 24-jährige Dougie ohne einen Penny in der Tasche bei seiner Muddi im abgeschiedenen Devonshire einquartierte und dort ein halbes Jahr lang einen Drehbuchentwurf nach dem anderen tippte und verwarf. Endlich fand er eine Hauptfigur namens Aleric B., die er mit einem tragfähigen Plot ausstatten konnte. Und die Idee dazu war ihm auf einer (inzwischen längst zubetonierten) Wiese in der Nähe von Innsbruck gekommen, als er durch Europa trampte: Man müsste so etwa wie einen Reiseführer durch die Galaxis schreiben, einen „Hitchhikers Guide to the Galaxy“. Und so hieß denn auch das erste Manuskript, das Douglas an einen Produzenten bei der BBC schickte. Aus Aleric B. wurde Arthur Dent und den Guide schrieb unter anderem dessen bester Freund und Saufkumpan Ford Prefect. Der Rest ist Geschichte. 2) Terence Graham Parry Jones, bekannt als Terry Jones (* 1. Februar 1942 in Colwyn Bay, Wales) ist ein walisischer Komödiant, Regisseur und Schriftsteller. Er wurde bekannt als Mitglied der Komikergruppe Monty Python, der er von 1969 bis 1983 angehörte. Jones ist seit 1970 mit seiner Frau Alison verheiratet. Zusammen haben sie zwei Kinder. (Wikipedia) Der Sprecher Gat: Christoph Lüdke Erzähler: Martin Seifert Dan: Frank Stöckle Nettie: Nina Weniger Lucy: Frauke Poolman Nigel: Samuel Weiss Der: Jens Wawrczeck Rimanquez: Hannes Fischer Türboter / Büffelbürz: Hans Diehl Leovinus: Charles Wirths Diensboter / Purzenhakken: Gerd Andresen Liftboter / Stroud: Michael Habeck Empfangsboter / Prof. Lindstrom: Ernst August Schepmann Sewboter / Golholiwol: Heinrich Giskes Gondoliere / Hackett: Hubertus Gertzen Bombe: Susie Müller Medizinisches Zentrum / Elektronische Gebrauchsanweisung: Christiane Bachschmidt Bollfaß: Gerlach Fiedler Frau Bollfaß: Christine Davis Nancy: Nele Woydt Regie führte Alexander Schuhmacher, der Südwestrundfunk produzierte das Hörspiel. Handlung Im Herzen unserer Galaxis hat eine Zivilisation, von der wir bisher nichts wussten, den größten und schönsten Sternenkreuzer gebaut, den es je gegeben hat – die „Starship Titanic“. Im Inneren majestätisch und luxuriös ausgestattet, ausgestattet, erinnert es an eine Mischung aus dem Ritz Hotel (eifrige Diener – mit Tücken), dem Chrysler-Gebäude (in New York Art Deco), dem Grab des Tut-ench-Amun und dem Stadtbild von Venedig (Kanäle, Gondeln). Die „Starship Titanic“ ist ein unübertroffenes Wunderwerk der Technik. Da kann bestimmt nichts schiefgehen. Theoretisch. Denn obwohl es von Leovinus, dem größten Genie des bekannten Universums, entworfen worden war, wurde von seinen Teilhabern gepfuscht und Geld unterschlagen – wie im richtigen Leben. Kaum zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen, wird das Schiff Opfer eines SMEF (eines Spontanen Massiven Existenz-Fehlschlags), fliegt in den Hyperspace und verschwindet – nur um Sekunden später in das neue Haus von Dan, Nettie und Lucy auf der Erde zu krachen, die dort gerade eine Pension einrichten wollten. Aus der Traum! Während sich der vierte Mann, Nigel, aus dem Staub macht, entsteigt dem Raumschiff Leovinus, der Konstrukteur, und verschwindet. An Bord geht Nettie, dicht gefolgt von Lucy und Dan. Im Innern der „Titanic“ Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch findet das Trio einen Weg ins Innere und ist fasziniert. Doch als sie gerade anfangen wollen, das eindrucksvolle Interieur zu bestaunen, setzt sich das Schiff in Bewegung und startet in Richtung Weltraum. Aber keine Angst: Man ist nicht allein … Die Besatzung besteht aus einer Vielzahl nicht richtig funktionierender Roboter und einem verwirrten Papagei. Auch der Journalist, der Leovinus gefolgt war, taucht auf – und verliebt sich heftig in Lucy, die eigentlich die Freundin von Dan war bzw. ist. Das Trio stellt erstaunt fest, dass es sich mit der Crew unterhalten kann. Man versucht, sich den neurotischen Robotern verständlich zu machen und trifft zum Beispiel Fenice, den eingebildeten Portier, oder Nobby, den eingebildet kranken Liftboy, der in Kriegserlebnissen schwelgt. Am Anfang ist das Trio Passagiere der 3. Klasse, doch die Temperatur sinkt unaufhaltsam, da die Erbauer auch an der Energieversorgung gespart haben – und innerhalb kürzester Zeit nimmt eine der mächtigsten Kräfte, die der Mensch kennt, Besitz von ihnen: der unstillbare Wunsch nach einer kostenlosen Umbuchung – Upgrade – in eine höhere Klasse. Leider hat der zuständige Deskbot, eine Tischlampe, so seine eigenen Vorstellungen, welche Berechtigung dafür legitim ist. Über die 2. Klasse arbeitet man sich langsam aber sicher in die erste Klasse vor, während einem immer mehr Räume des Schiffes zugänglich werden und sich sein Geheimnis mit jedem Schritt ein wenig mehr lüftet. Titania Es stellt sich heraus, dass Leovinus sein wunderbares Schiff von einer Künstlichen Intelligenz namens Titania steuern lassen wollte. Eigentlich. Allerdings fehlt der wichtigste Bestandteil der KI, der „Memory Core“. Diesen gilt es, nun sukzessive zusammenzusetzen. Aus Versehen wird eine Bombe aktiviert, die von 1000 herunterzählt, die sich aber stets kurz vor Null verwirren lässt, sodass sie erneut anfängt zu zählen. Schließlich wird das Schiff auch noch angegriffen und gekapert, doch Netties heroischer Einsatz beschwichtigt die Piraten – es sind die ersten Erbauer des Schiffs – und es geht zum Heimatplaneten von Leovinus. Der Weg zurück zur Erde ist jedoch noch weit … Mein Eindruck Mehr soll nicht verraten werden, doch es gibt ein Happyend. Terry Jones machte seinen Job gut: Es gibt reichlich komische Szenen, aber nicht von der schenkelklopfenden Sorte. Die Bombe sorgt für Spannung, und bis Leovinus gerettet ist, dauert es auch noch ein Weilchen. Eine ausführliche, nach Teilen gegliederte Inhaltsangabe findet ihr hier: http://www.hoerdat.in-berlin.de/select.php?col1=re.an&a=Schuhmacher . Das Hörspiel folgt dem Computerspiel in ein paar wichtigen Strukturprinzipien. Dazu schreibt die „Wikipedia“: >>Eine namentlich nicht weiter genannte Person findet sich, nachdem ein interstellarer Vergnügungskreuzer namens Titanic in ihrem Wohnzimmer gestrandet ist, in der misslichen Lage, als einziges vernunftbegabtes Wesen zusammen mit einer Schar nicht völlig zurechnungsfähiger künstlicher Intelligenzen (unter anderem ein verwirrter Butlerbot, ein unfreundlicher Empfangsbot, ein konversationell begabter Barbot, ein Papagei und weitere) durchs All zu fliegen. Seine einzige Aufgabe: Den Zentralcomputer „Titania“ wieder in Gang zu setzen und damit die Möglichkeit für seine Heimreise zu schaffen.

Neuartig an dem Programm war vor allem die sprachliche Kommunikationsmöglichkeit für den Spieler. Alle Figuren konnten direkt in selbst zu formulierenden Sätzen über das sog. PET (= „Persönliches Elektronisches Teil“) angesprochen werden und reagierten dementsprechend. Die weitere Steuerung ergab sich über das übliche Inventar.

Eine nicht unwesentliche Aufgabe zur Lösung des Adventures ist, von der niedrigsten Klasse, der Super Galactic Traveller Class SGT (auf Deutsch „Anhalterklasse“) über die zweite zur ersten Klasse aufsteigen. Als Gag gibt es auf dem Raumschiff eine Zeitbombe, die sich ständig beim Countdown verzählt, und durch die Stimme von „Monty Python“-Kollege John Cleese dargestellt wird.<<

Der Hörer kann sich also auf ein paar ebenso merkwürdige Bots gefasst machen und sich über die Mühen der Figuren wundern, eine Upgrade in eine höhere Schiffsklasse zu erhalten. Der Grund für Letzteres ist einfach: Je besser die Klasse, desto wärmer und freundlicher die Umgebung. In der 3. Klasse ist es saukalt und es gibt wenig Sauerstoff, was als Antrieb zur Selbsterhaltung und dem Upgrade ein starkes Motiv ist.

Sabotage!

Der Hörer mag sich fragen, warum denn an allen Annehmlichkeiten gespart wurde. Der Quell aller Übel, auf die die Passagiere stoßen, ist der Verrat des blerontinischen Ingenieurs Probostigon an Leovinus und den Jassakaniern: Er klaute die Kasse, sparte an allem Möglichen und wollte die „Titanic“ quasi versenken, um zusätzlich auch die Versicherung zu kassieren. Klingt haargenau wie die Verschwörungstheorien zur echten „Titanic“ (siehe dazu die entsprechende Episode der Hörspiel-Serie „Offenbarung 23“).

Erotik

Recht witzig sind gewisse erotische Details. Wir haben es ja an Bord mit zwei Paaren von Männlein und Weiblein zu tun, obendrein taucht ein blerontinischer V-Reporter auf. Aber die Beziehungen sollte man nicht so eng sehen: Es gilt das Prinzip „Bäumchen wechsel dich“. In einer witzigen Szene, versuchen eine Erdenfrau und der Blerontiner Sex zu haben. Gar nicht so einfach, wenn man die Kleidung per Gedankenbefehl öffnen soll und selbige Gedanken gerade mit etwas völlig anderem beschäftigt sind …

Risiken

Dass die Bomben der Zukunft intelligent sind, ist ja nichts bahnbrechend Neues. Es gab sie schon in der SF-Satire „Dark Star“ (1973) von „Alien“-Autor Da O’Bannon und Regisseur John Carpenter. Die vorliegende Variante hat eine ungeheuer sexy wweibliche Stimme und lässt sich beim Herunterzählen leicht aus dem Konzept bringen, sodass sie erneut bei 1000 anfangen muss – aber wie lange noch?

Aliens

Die Aliens sind auch nicht weit, wie es sich gehört. Die Jassakanier unter Käptn Bollfass sind allerdings Feinde der Blerontiner und wollen die „Titanic“ sprengen! Die hyperintelligente und turboverjüngte Erdenfrau Netty kann diese Freveltat zum Glück vereiteln und geht dem Käptn um den Bart, bis er sich in sie verliebt. Deshalb folgt ein kleiner Umweg nach Jassaka. Dort wird das Rätsel gelöst, wo sich überhaupt die Erde befindet – anhand eines Fotos vom irdischen Sternenhimmel, das die Erdlinge kurz vor ihrer Entführung von ihrem neuen Hotel gemacht haben -welch ein Zu-, äh, Glücksfall.

Finale

Das Finale wird jedoch noch einmal dramatisch, denn der Countdown, der sich nicht stoppen lässt, läuft ja immer noch: Die Zerstörung der „Titanic“ ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Also müssen die Passagiere den Konstrukteur des Raumschiffes finden. Leichter gesagt als getan: Man hat ihn in der Polizeiwache von Oxford, England, in eine Zelle gesteckt. Und er hat auch den Gehirnkern der „Titanic“, genannt „Titania“. Wird noch alles gut werden? Wollens hoffen!

Die Sprecher/Die Inszenierung

Eigentlich besteht die Besatzung der „Titanic“ ja nur aus fünf Menschenwesen (Blerontiner eingeschlossen), doch aus etlichen weiteren Bots. Trotz der geringen Figurenanzahl fiel es mir jedoch schwer, den Überblick zu behalten, welcher Mann und welche Frau gerade sprach: Lucy oder Netty? Diese Verwirrung trug nicht gerade zu meinem Vergnügen bei, sondern sorgte für Frust. Der Regisseur hätte doch auch Sprecherinnen wählen können, deren Stimmen sich nicht derartig ähneln, oder?

Der Erzähler klingt wie ein netter Märchenonkel. Bis ihn auch ein- oder zweimal die Geduld verlässt und er sich direkt an die Figuren wendet, sie sollten endlich mal zu Potte kommen. Er spricht dem Hörer aus dem Herzen!

Geräusche

Die Geräusche halten sich vor allem deswegen in Grenzen, weil sie weder den Dialog überlagern noch die Musik beeinträchtigen sollen. So hören wir also nur ab und zu ein Tastaturklappern hier, einen Applaus dort, eine Polizeisirene, Brandungsrauschen usw. – alles schön dosiert. Doch Schrittgeräusche fehlen zum Glück.

Musik

Fred Frith ist Komponist, spielt zahlreiche Instrumente und wandelt den Grat zwischen Rockmusik und Neuer Musik. Er war Mitbegründer der mittlerweile legendären britischen Undergroundband „Henry Cow“ (1968-1978) und schreibt seit den achtziger Jahren intensiv für Tanz, Film, Theater, andere Musiker und tritt als Interpret in Erscheinung. Er wurde bekannt auch durch den Film „I Step Across the Border“. (Booklet)

Seine Musik ist durchaus gewöhnungsbedürftig und hat nichts mit Hollywood-Klischees zu tun. Vielfach setzt er elektronische Instrumente ein. Zu den Charakteristika dieses Soundtracks gehört ein tiefer Klavierton, der als Zäsur eingesetzt wird. Frith ist aber nicht nur zur Verstörung fähig, sondern auch zur Beruhigung des Zuhörers, so etwa als das Liebespaar Netty und Käptn Bollfass zu seinem Heimatplaneten entschweben.

Das Booklet

Das 16-Seiten-Booklet ist recht aufwendig gestaltet und liefert zahlreiche Infos zu den Machern des Originals, den Sprechern und der Crew der Produktion. Außerdem gibt es ein witziges Interview mit Douglas Adams himself. Werbung für zwei weitere Hörspiele beschließt das Booklet. Die Verpackung enthält eine Rätselfrage: „Wann explodiert die Bombe?“ Gute Frage, denn sie rechnet in Dormilionen. Die Antwort, um diese Alien-Maßeinheit in irdische Zeiteinheiten umzurechnen, liefert der Text gleich mit. Geeks können sich ansonsten mit Dormilionen vergnügen, so wie es die Passagiere tun müssen.

Unterm Strich

Das Hörspiel wendet sich an Fans von Douglas Adams‘ Hörspielserie „Per Anhalter durchs All“ (die TV-Serie kam erst viel später). Also erleben wir allerlei abgefahrene Sachen und begegnen recht merkwürdigen gestalten. Die Aliens von Jassaka fand ich jedoch viel zu humanoid und nett, als dass sie fremdartig wirken könnten. Dann schon lieber ein paar finstere Vogonen. Natürlich spielt Jones‘ schräger englischer, keineswegs immer jugendfreier Humor eine tragende Rolle, sodass sich das Hörspiel eher ab 14 Jahren eignet.

Auch Freunde Computerspielen kommen auf ihre Kosten, wenn auch nicht interaktiv. Die Figuren müssen sich um Upgrades bemühen und die Sprengung des Schiffes verhindern sowie die Rückkehr zu Erde ebenso bewerkstelligen wie die Wiederherstellung von Hauptcomputer Titania. Erst danach ist alles in Butter.

Das Hörbuch

Die Umsetzung versucht innovativ zu sein und den Hörer nicht zu langweilen. Das gelingt Dialogen und Musik allerdings nicht immer. Vielmehr tragen die allzu ähnlichen Erdling-Stimmen zu einer gewissen Verwirrung bei, was wiederum Frust bewirkt. Hier hätte die Erzählerstimme mehr Hilfeleistung geben sollen, finde ich. Das Booklet liefert wertvolle Infos, die man aber als Adams-Fan eh schon kannte. Ingesamt keine volle überzeugende Leistung, aber für SF-Freunde eine wertvolle Bereicherung.

2 Audio-CDs mit 131 Minuten Spieldauer
Originaltitel: Spaceship Titanic
Aus dem Englischen übersetzt von Benjamin Schwarz
ISBN-13: 978-3898130035
www.der-audio-verlag.de

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