Alan Dean Foster – Meine galaktischen Freunde. Erzählungen

Frühe Erzählungen eines SF-Bestseller-Autors

Dieser Geschichtenband versammelt „ein Dutzend spannender und witziger Erzählungen und Kurzgeschichten des amerikanischen Autors u. a. der Filmromane ALIEN und OUTLAND sowie der Erfolgsromane DIE DENKENDEN WÄLDER, DAS TAR-AIYM KRANG, DIE EISSEGLER VON TRAN-KY-KY und CACHALOT.“ Hier handelt es sich um den ersten Story-Band Fosters, weshalb auch seine frühesten Storys nur hier zu finden sind. Weitere Story-Bände sind „Schlangenaugen“ und „Auch keine Tränen aus Kristall“.

Von Mark van Oppen illustrierte Ausgabe.

Der Autor

Alan Foster, geboren 1946 und aufgewachsen in Los Angeles, begann bereits 1971, phantastische Erzählungen zu veröffentlichen. Am bekanntesten ist er für seine Future History des Humanx Commonwealth, eine Gemeinschaft von Welten, in der Menschen (human) und die insektoiden, aber friedliebenden Thranx koexistieren. Dabei müssen sie sich der echsenartigen Aann erwehren, die in das Commonwealth eindringen wollen. Der erste Roman, „Das Tar Aiym-Krang“, erschien 1972. Eine der Hauptfiguren der losen Serie ist der Junge Flinx. Noch heute schreibt Foster Romane, die in diesem Privatkosmos spielen. Foster ist einer der bekanntesten Verfasser von Romanfassungen (novelizations) bekannter SF-Filme, darunter „Star Wars“, „Alien“, „Outland“ und zehn „Star Trek Logs“.

Auch der vorliegende Roman spielt im Humanx Commonwealth und ist der Startband einer losen Trilogie aus folgenden Romanen

– Die Eissegler von Tran-ky-ky (1974, O-Titel: Icerigger)
– Die Moulokin-Mission (1979, The Moulokin Mission))
– Die Fahrt der Slanderscree (1987, The Deluge Drivers)

Weitere empfehlenswerte Humanx-Romane sind „Cachalot“ und „Midworld“ (1979, dt. Titel: „Die denkenden Wälder“), die beide bei Heyne erschienen und die ich beide gelesen habe.

Die Erzählungen

1) Meine galaktischen Freunde (With friends like these, 1971)

Das Schlachtschiff der Galaktischen Föderation erreicht endlich Terra. Die Besatzung soll die Terraner – sie nennen sich „Menschen“ – davon überzeugen, ihnen ihm Kampf gegen die feindseligen Yops beizustehen. Doch terra ist seit seinem Krieg gegen die Vreen von einem Schutzschirm umgeben, der bislang jede Kontaktaufnahme verhindert und die direkte Beobachtung verhindert hat. Erst jetzt ist es der Föderation gelungen, die Formel, die diesen Schirm aufrechterhält, zu knacken und so den Schirm zu durchdringen.

Das Landegebiet der Expedition liegt in einer friedlichen, grünenden Gegend, und der einzige Terraner, dem das Team begegnet, ist ein Bauer, dessen Vierbeiner einen Pflug zieht. Alexis Jones ist keineswegs erschrocken über die Fremdlinge, trotz ihrer vielen Beine, Fühler, Flügel und Antennen. Vielmehr lädt er sie zu etwas ein, das er „Eiskrem“ nennt. Flip, sein Sohn, und Marie, seine Frau, scheinen auch keine Furcht vor den Fremdlingen zu haben.

Das kommt dem Kommunikator sonderbar vor und er folgt dem Jungen unauffällig in den Wald. Dort gerät er auf eine Lichtung an einem See. Zwei Soldaten der Yops jagen ihm einen Schrecken ein, dem Jungen aber nicht. Dieser legt nämlich telepathische und telekinetische Kräfte an den Tag, die den Yops und ihrem Schlachtschiff den Garaus machen. Allmählich zweifelt der Kommunikator an der friedlichen Fassade der Terraner…

Mein Eindruck

Der Autor gibt in seinem Begleittext zu, dass er diese schöne, witzige und ironische Story eines Expeditionskorps ganz nach dem Vorbild des verehrten britischen SF-Autors Eric Frank Russell verfasst habe. Da dies ganz im Sinne des berühmten Magazinherausgebers John W. Campbell war, bekam der Autor rasch einen hübschen Scheck dafür (es war bekannt, dass Cambell am besten zahlte).

In dieser Geschichte scheint es um Erstkontakt zu gehen, aber das ist eine geschickte Täuschung. In einer Reihe von Entdeckungen entpuppt sich die grüne, friedliche Welt der Terraner als eine von unterirdischen Maschinen betriebene Zivilisation, die nur auf eines wartet: die Aufhebung des Schutzschirms. Dies geht offenbar nur von außen, und die Yops sind dem Föderationsschiff unbemerkt durch die geschlagene Bresche auf die Erde gefolgt.

Es geht vielmehr um Krieg, genauer: um permanenten galaktischen Krieg. Auch Alexis Jones jubelt: „Endlich wieder Krieg!“ Natürlich nimmt er im Namen der telepathisch mit ihm verbundenen Erdregierung das Bündnisangebot an. Nur einer beginnt sich jetzt ein wenig Sorgen zu machen. Der Professor der Föderation. „Was passiert, wenn alle Yops besiegt sind?“

2) Einige Anmerkungen zu einer grünen Schachtel (Some notes concerning a green box, 1971)

Ein Student an der Universität von San Diego schreibt an August Derleth, den bekannten Herausgeber der Arkham Press und aller Werke von H.P. Lovecraft, von seiner merkwürdigen Entdeckung. In einer bemerkenswerten grünen Schachtel ist er auf Briefe und Tagebuchnotizen gestoßen, die zwei ehemalige Akademiker der Uni aus Valparaiso in Chile geschickt haben. Das, was er beim Fotokopieren vor den Klauen der Bibliotheksaufseherin retten konnte, beschreibt eine zweifache Expedition in die Region zwischen der Osterinsel und dem McMurdo-Sund in der Antarktis, genauer: dem Mt. Erebus, einem Vulkan.

Das Besondere an diesen Aufzeichnungen: Auf einer Seite steht groß das Wort „CTHULHU“ geschrieben. In letzter Zeit fühlt sich der Student ein wenig bedroht: sechsfingrige Krallen haben das Fenster seiner Wohnung zerkratzt. Er ist umgezogen. Nun hat er endlich die Gelegenheit, selbst an einer Südsee-Expedition teilzunehmen. Sein Kollege heißt Pickman…

Mein Eindruck

Angeblich soll dies wirklich ein Brief an August Derleth gewesen sein, versichert der Autor. Und dieser habe den um 40 Prozent gekürzten Beitrag tatsächlich abgedruckt. Der Grund liegt auf der Hand: Derleth druckte alles, was nach H. P. Lovecraft aussah. Gelegentlich half er auch ein wenig nach und machte aus einer Notiz oder einem Entwurf des Meisters aus Providence eine ganze Story oder einen Roman. Wie auch immer: Die „Geschichte“ besteht zu 99 Prozent Indizien und nur zu einem Prozent aus Horror – der emotionale Schock kommt erst ganz am Schluss. HPL ist weiter unerreicht und kann in Frieden ruhen.

3) California Freeway (Why Johnny can’t speed; 1971)

Frank Merwin hat gerade seinen 18-jährigen Sohn Bob in einem Gefecht auf dem Freeway verloren, wie ihm die Polizei mitteilt. Offenbar hat Bob sich und die Kampfausrüstung seines VW überschätzt. Warum er aber ausgerechnet einem hochgerüsteten Caddy Marauder in die Quere kommen? Das soll Frank nicht passieren, wenn er das Paket, das Bob transportierte, nach San Diego bringt.

Die Werkstatt sagt, mit seinem J.J. sei technisch alles in Ordnung. Nun müssen nur noch ein paar Spezialwaffen montiert und geladen werden, dann kann’s losgehen. So eine Fahrt auf der Autobahn ist ja kein Zuckerschlecken mehr, seit die Polizei nur noch bestimmte Strecken patrouilliert, etwa bei Armeestützpunkten. Viele Pendler nehmen auch lieber die öffentlichen Transportmittel. Das ist nichts für Frank. Ein freier Mann braucht eine freie Straße, komme, was wolle.

Kurz vor San Diego taucht der schwarze Caddy Marauder auf, der Bob zum Verhängnis wurde. Na, der kann sich auf ein paar Überraschungen gefasst machen. Frank aktiviert den Flammenwerfer, um ihm einen Vorgeschmack zu geben, dann fährt er den Geschützturm aus. Auf einmal rumst es ordentlich im Heck – öha, der Einschlag einer Rakete! Ausweichmanöver einleiten…

Mein Eindruck

In den siebziger Jahren war es in Hollywood und Kalifornien allgemein schick, die Anarchie zu inszenieren, um das Establishment zu provozieren. Heute wirkt das nur noch abgeschmackt. Die Kampfszene, die das Finale dieser fesselnden Story bildet, ist die Übertragung des Vietnamkriegs auf die Heimatfront. Letzten Endes plädiert der Autor natürlich Frieden, Liebe und Verständigung, ruft aber auch nach einer Kontrolle der permanenten Aufrüstung in den Städten. Es ist sein Recht, die Entwicklung überspitzt zu skizzieren.

4) Der Emomann (The Emoman, 1972)

Die Menschheit hat sich über die Galaxis verbreitet, und auf dem Doppelsystem Thalia Major und Thalia Minor ist ein wohlgeordnetes Staatswesen entstanden. Deshalb wundert es den alten Seemann Sägeschnabel, der gerade sein Boot repariert, warum der junge Mann von ihm Pillen für Zorn verlangt. Sägeschnabel fühlt dem Typen, der sich Jasper Jordan nennt, auf den Zahn. Als der erzählt, es gehe um eine Frau, wird ihm alles klar. Die sieben Pillen kosten 1000 Krediteinheiten – pro Stück – und sind in Abständen einzunehmen.

Am nächsten Tag kommt ein weiterer Mann zu ihm, um Zorn-Pillen zu kaufen. Der Typ nennt sich Terence Wu, ist gut gekleidet und sagt, es gehe um eine Frau. Alles klar, aber die drei Pillen, die Sägeschnabel ihm vertickt, kosten 7000 Credits pro Stück. Einen Tag später kommt Jordan wieder, völlig mit den Nerven fertig. Wie es scheint, hat ihm Terence Wu mit großer Wut das Mädchen ausgespannt, auf das er selbst es abgesehen hatte. Was er nun erbittet, sind erneut Zornpillen…

Als nächstes taucht Inspektor Herrera von den Friedenshütern am Strand auf. Sägeschnabels Boot ist fertig zum Auslaufen, aber er tut dem Polizisten den Gefallen mitzukommen. Er wird zu einem Tatort geführt, an dem ein Blutbad stattgefunden hat – die sterblichen Überreste von Jasper Jordan, Terence Wu und einem Mädchen sind wüst über die gesamte Wohnung verteilt. Sägeschnabel kann dem Inspektor als Hormonforscher ganz genau sagen, was passiert ist…

Mein Eindruck

Drogen aller Art waren in den frühen siebziger Jahren ein wachsendes problem, denn die Jugend war mit der Bemühung gescheitert, einen Wandel des politischen und gesellschaftlichen Systems der USA herbeizuführen. Sie begab sich auf den Trip ins Ich und wurde selbstbezogen – ideale Opfer für jede Art von Drogendealern, insbesondere für Kolumbianer und ihr Kokain.

Die Art von Drogen jedoch, die Sägeschnabel vertickt, sind Hormonpillen. Sie lösen lediglich überstarke Emotionen aus. Nimmt man wie Jasper Jordan eine Überdosis, so verliert man jede Kontrolle, die man bei der Sozialisation antrainiert bekommen hat. Der Konsument wird buchstäblich zum enthemmten Berserker, denn der alte Adam – der ist ja durch die Ausbreitung ins All nicht etwa verschwunden, sondern mitgekommen.

5) Weltraumoper (Space Opera, 1973)

Der Erstkontakt mit den Murrin-Aliens soll auf dem Saturnmond Titan stattfinden. Commander Cleve ist entsprechend nervös und verbietet dem terranischen Star-Reporter Hinkel, bei der ersten Begegnung live dabei zu sein. Das lässt dieser sich natürlich nicht bieten, denn schließlich haben drei Millionen Erdlinge ein Recht auf Live-Berichterstattung.

Der große Moment ist gekommen. Commander Cleve begibt sich im Raumanzug zur vereinbarten Stelle, auf halber Strecke zum Alien-Raumschiff. Dessen Schleuse öffnet sich und eine große Gestalt eilt auf ihn zu. Es heißt, die Murrin hätten die Gestalt großer Braunbären. Cleves Gesprächspartner hat es offenbar eilig. Er nennt sich Dolmetscher-Lehrling, entschuldigt sich viele Male und drückt ihm ein Metallrohr mit einer Botschaft darin in die Hand. Dann haut er wieder ab, zurück ins Schiff.

Reporter Hinkel will natürlich sofort wissen, warum nur ein Dolmetscher-Lehrling zur Begrüßung der menschlichen Rasse gekommen nicht – und nicht der Schiffskommandant. Mit sichtlichem Vergnügen speit ihm Cleve die Wahrheit ins Gesicht: Weil die Aliens gerade lieber eine Soap Opera anschauen wollen – so wichtig ist ihnen der Erstkontakt…

Mein Eindruck

Weltraumoper und Seifenoper liegen also in diesem Fall gar nicht weit auseinander. Die Story ist eigentlich mehr ein gut erzählter Witz als eine voll ausgebaute SF-Story.

6) Das Reich der T’ang Lang (The Empire of T’ang Lang, 1973)

Als effizienter Killer hat T’ang nichts in seinem Reich zu fürchten. Mit Leichtigkeit fängt und tötet er seine fliegende Beute, der er auf einem der Lichtesser auflauert, die die grüne Wiese bevölkern. Die grüne Wiese, die sich unter dem Baum ausbreitet, das ist T’angs Reich und er sein unbestrittener Kaiser.

Bis zwei wandelnde Berge auftauchen, die sich unter dem Baum – T’ang nennt ihn Boddikiddartha – neugierig umschauen. Als sich einer dieser Wandelberge über ihn beugen ihn mit einem Greifer packen will, sendet T’ang mit aller Macht seines Geistes einen Abwehrbefehl. Der Greifer zieht sich zurück, und die sich bewegenden berge verschwinden wieder. Es wird Abend, und der Kaiser hat sein Revier erfolgreich verteidigt. Aber manchmal, denkt, wäre es vielleicht ganz interessant, mit „etwas anderem“ Kontakt aufzunehmen. Einfach so.

Mein Eindruck

T’ang ist ein Insekt auf einer grünen Wiese unter einem Baum, aber er wird dergestalt beschrieben, dass der versierte SF-Leser überzeugt davon ist, es mit einem außerirdischen Fremdwesen, vulgo „Alien“, zu tun zu haben. T’angs Welt ist erfüllt mit Lanzern, Lichtessern, Fliegern, Stadtbauern, Röhrenmännern und Burgbauern.

Es kommt sogar zu einer Art Erstkontakt – mit Menschen, die in dieser Umgebung wie die eigentlichen Aliens wirken. Sie sind groß wie Berge, können sich aber bewegen, daher ihre Bezeichnung „bewegliche oder wandelnde Berge“. Der Erstkontakt wird abgewehrt.

Natürlich ist diese interessante Geschichte eine Parabel auf die Situation des Erdenmenschen. Er ist mittlerweile zum König über die Welt aufgestiegen, hat sogar ihr Klima und ihr Aussehen verändert: Gletscher verschwinden, Wüsten wachsen, Küstenstriche und Inseln gehen unter. Aber wäre es dann nicht an der Zeit, die Angst vor dem Draußen und dem Andersartigen abzulegen und sich in den Weltraum zu begeben, um Andere zu suchen?

7) Das Sardinen-Wunder (A miracle of small fishes, 1974)

Im mexikanischen Fischerstädtchen San Quintin erinnert sich Großvater Flores noch gut an jene seligen Zeiten, als die Sardinenschwärme die kalifornisch-mexikanische Küste heruntergezogen waren und die Netze seines Käscherkutters „Hermosa“ (die Schöne) füllten. Er erzählt seiner Enkelin Josefa davon, bevor der heftige Husten seine Lungen erzittern lässt. Da schaut Josefa immer weg, aber sie klagt ihr Leid dem Pfarrer. Der Pater beschließt, etwas für dieses wunderschöne Mädchen zu tun – und für Opa Flores.

So kommt es, dass der US-Senator Fowler vom Pater in San Quintin einen Brief erhält, der ihn erschüttert. Fowler ist Mitglied des Regierungsausschusses für die trinationale Fischereibehörde, die den Fischfang an der Westküste von Kanada, USA und Mexiko reguliert und fördert.

Die Behörde hat einen genialen Trick genutzt, um die Fisch- und Krabbenbestände der Pazifikregion wieder gedeihen zu lassen: Die vielen Kraftwerke lassen in einer geordneten Folge ihre warmen Kühlwässer ins Meer, was eine Explosion von Nahrungsstoffen für die Fauna hervorruft. Die Sardinen finden reichlich Nahrung und ziehen nach Süden. Wider Erwarten bringt Senator Fowler seinen Antrag durch. Er erreicht aber auch eine zweite Absicht: Er will Gelbschwanzfisch und Thunfisch ansiedeln.

So kommt es, dass die bereits auf die Milliarden Sardinen wartenden Fabrikschiffe ein fünf Minuten währendes Zeitfenster gewähren. Millionen Sardinen passieren die Netze der Riesenpötte – und erreichen so die Netze der klitzekleinen „Hermosa“ von Opa Flores…

Mein Eindruck

Von der anrührenden menschlichen Seite des „Sardinenwunders“ abgesehen vermittelt der Autor dem Leser eine Vorstellung davon, was es bedeuten könnte, wenn ein völlig andersartiges Modell der Meeresbefischung etabliert werden könnte. Er prophezeit bereits anno 1974 die Überfischung der Küstenmeere und setzt sich für eine geordnete, übernationale Fischereibehörde ein. Dass sogar die Energiewirtschaft eingebunden wird, ist ein Geniestreich: Die Kühlwässer der Kraftwerke, tief genug eingelassen, lassen die Nahrungsgrundlage der Sardinen geradezu explodieren.

Ob das alles so hinhauen würde, müsste natürlich ein Experte beurteilen. Und von der Wanderung der Grau- und Buckelwale ist hier auch keine Rede.

8) Vergessene Träume (Dream done green, 1974)

In ferner Zukunft hat sich die Menschheit über die Milchstraße ausgebreitet und das Wissen um den Standort des Ursprungsorts, der Alten Erde, ist verlorengegangen. Immerhin ist den Säugetieren die zweifelhafte Ehre widerfahren, mit der Intelligenz eines zehnjährigen Kindes versehen worden zu sein. Diese „Säugs“ dienen nun allenthalben in subalternen Positionen. So auch im Haushalt des reichsten Mannes des Planeten Calder. Casperdan ist die 16-jährige Tochter von Dandavid und soll am nächsten Tag, wenn sie 17 und damit volljährig wird, einen anderen reichen Mann heiraten. Dazu kommt es nicht.

Denn zuvor besucht sie ein Pferd mit einem Hut auf dem Kopf, das sich Perikles nennt. Peri ist ebenfalls mit einem hohen IQ versehen, doch er hat auch einen Traum. Casperdan soll die Firma übernehmen und ihm helfen, seinen Traum zu verwirklichen. Zuerst hält sie ihn für bekloppt, doch was kann es schon schaden, ein wunderschönes Tal in den Bergen zu besuchen, dessen Zutritt verboten ist? Casperdan kehrt völlig überzeugt zurück und setzt mit Perikles als Berater eine beispiellose Erfolgsgeschichte in Gang. Es dauert zwar ein paar Jährchen, die Firma zur größten im gesamten Sonnensystem von Calder zu machen, aber schließlich ist es soweit: Der Traum kann beginnen.

Im Zentrum des Traums steht die Alte Erde, doch als diese endlich nach langer Suche gefunden worden (gegen eine angemessene Belohnung), stellt sich heraus, dass der Planet lebensfeindlich zu nennen ist: eine öde Wüste mit vergifteten Ozeanen. Nun macht ihr Perikles auch klar, wozu Cassies Reichtum wirklich benötigt wird: für die Terraformung der Alten Erde. Ein verrückter Plan? Ja, aber zu einem noblen Zweck: Die Erde soll zur exklusiven Heimstatt der Säugetiere des Universums werden, und Menschen werden hier keinen Zutritt haben…

Mein Eindruck

Die Geschichte liest sich wie ein modernes Märchen. Kein Wunder, denn sie wurde für ein zehnjähriges Mädchen geschrieben, das sich darüber beklagt hatte, dass in Science-Fiction-Geschichten keine Pferde vorkamen. Sehr nett fand ich die ironischen Schlenker, dass a) die Alte Erde nicht mehr bekannt ist und b) sie eine Terraformung nötig hat – wobei ja gerade das Wort „terra“ von der Erde abgeleitet ist.

Eine ernstere Wendung bedeutet es hingegen, dass hier ein Refugium für „dumme“ Säugetiere geschaffen werden soll. Ist das nun ein Fort- oder Rückschritt, fragt sich der Leser sogleich. Perikles hat die Antwort: Es ist ein Fortschritt in jene Vergangenheit, als die Tiere noch nicht alle dienende Haustiere waren, sondern sich in freier Wildbahn bewegen konnten, wie es ihrer jeweiligen Art gemäß war. Sie kehren also aus einem unnatürlichen in den ursprünglichen Naturzustand zurück. Und weil das Pferd dem Mädchen in jenem geheimen Tal gezeigt hat, wie sich das anfühlt, ist das Mädchen auch damit einverstanden.

9) Er (He, 1976)

Dr. Woodruth Poplar ist Leiter des Ozeanografischen Instituts auf Amerikanisch-Samoa. Er begehrt seine elfisch aussehende, aber mit aufregenden Kurven versehene Sekretärin Elaine, die wie er aus New York City stammt. Dennoch reißt er sich zusammen, als sie ihm den Besuch eines Häuptlings der Eingeborenen ankündigt, eines Matai. Der alte Mann will bestimmt bloß den Tourismus ankurbeln, denkt sich Woody, als sich der Alte setzt und ein Päckchen auszupacken beginnt.

Ha’apu erzählt eine Geschichte von zwei jungen, aber übermütigen Fischern, die an einem Riff von einem Ungeheuer der Tiefe verschlungen worden seien. Na, bitte, ein Ammenmärchen, denkt Woody, schweigt aber aus Höflichkeit. Er macht aber Augen, als der Alte vorsichtig einen großen Zahn auf seine Schreibtischplatte legt. Die Abmessungen sind nicht nur gigantisch, sondern furchteinflößend: 18 Zentimeter lang, 14 Zentimeter breit und fünf Zentimeter dick – dieser Haifischzahn kann nicht von einem Großen Weißen stammen. Aber was könnte größer sein? „Carcharodon megalodon“, haucht Woody. Und Elaine fällt fasst in Ohnmacht, als sie sich vorstellt, dass der zugehörige, äh, Fisch etwa so lang sein muss wie ein Blauwal – an die 30 Meter…

Nachdem der Alte sie zu einem „Ausflug“ eingeladen hat, ist Woody und Elaine klar, dass sie die Chance haben, mit diesem Monster in die Geschichte der Meeresbiologie einzugehen. Sie bereiten sofort alles vor, um dem Ungeheuer einen Besuch abzustatten und denken nicht mehr an die Warnung des Häuptlings: „Der Gott der Tiefe verlangt einen Tribut – einen Teil der Seele dessen, der ihm begegnet…“

Mein Eindruck

Wieviel von Spielbergs „Jaws“ und von Benchleys gleichnamigem Roman steckt in dieser Story, fragt sich der Leser sofort. Dies ist die zweite Version seiner Geschichte, erklärt der Autor in seiner einleitenden Vorbemerkung, und die erste entstand vor der Veröffentlichung von Benchleys Bestseller. Nach dem Blockbuster-Erfolg von Spielbergs „Der weiße Hai“ musste der Autor Foster seine Story natürlich umschreiben – nun ist der Gegner drei- bis viermal so groß wie ein Großer Weißer.

Die Begegnung verläuft scheinbar gewaltlos. Natürlich hat es der Megalodon, den es in der Urzeit wirklich einmal gegeben hat, auf den Appetithappen Elaine abgesehen, und Woody Poplar versucht, sie zu retten. Dafür zahlt er einen Preis. Aber viel wichtiger als diese körperlichen Nebensächlichkeiten ist die seelische Erfahrung der Begegnung mit dem tödlichen Giganten. Er hat etwas Gottgleiches, ist ein unumschränkter Herrscher der Tiefe (bei Samoa fällt das Meer auf 3500 Meter Tiefe ab) und hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck – bei dem, der die Begegnung überlebt.

Häuptling Ha’apu hat recht: Woody Poplar verliert einen Teil seiner Seele, nämlich den Hochmut des Wissenschaftlers, und bittet Elaine, ihn zu heiraten. Denn sie war es, die ihn, den Bewusstlosen, aus dem Wasser geholt hat… So ist die Geschichte im Grunde eine Demonstration dafür, dass ein Mensch stets etwas braucht, das ihn seine wahre Größe erfahren lässt, sei es Ungeheuer oder ein Gott der Tiefe. Wahrscheinlich wurden deshalb Religionen erfunden.

10) Polonaise (Polonaise; 1975)

In dieser Alternativwelt haben die Polen, frühzeitig gewarnt, die Armeen Hitlers nach langem Abwehrkampf besiegt und sind zu einer Supermacht aufgestiegen. Sie haben eine Flotte von Trägerraketen gebaut und schicken sich an, diese Flotte ins All zu schicken. Eine US-amerikanische Bloggerin bezichtigt nun den polnischen Kaiser, den Roten Planeten für Polen reklamieren zu wollen.

Kaiser Michael Yan erklärt sich bereit, die Bloggerin Dana, die ihn für einen Despoten hält, zu treffen und mit ihr zu sprechen. Sie ist wahrlich verblendet. In Polen werden Kaiser und Könige vom Volk gewählt, so dass von Despotismus keine Rede sein könne. Er selbst sei nur ein einfacher Ingenieur. Und er ist bereit, sich einem Lügendetektortest der Amis zu unterziehen. Dieser fällt positiv aus.

Als die Polen eine bewaffnete Orbitalstation in der Erdumlaufbahn bauen und damit alle anderen Nationen bedrohen, inklusive der Amis, sieht sich Dana betrogen und wütet gegen Michael Yan. Der entgegnet mit dem für die Polen typischen Sanftmut: „Sie haben einfach nicht die richtige Frage gestellt, meine Liebe.“

Mein Eindruck

Meines Wissens hat Foster nie wieder eine Geschichte in einer Welt mit einem alternativen Geschichtsverlauf spielen lassen, aber gibt es jede Menge seiner Kollegen, die das getan haben, von Philip K. Dick über Ward Moore bis zu David Brin. Es ist ein reizvolles Untergenre und in zwei Bänden hat der Heyne-Verlauf ernstzunehmende Alternativszenarien präsentiert. „Was wäre, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätten?“

Warum Foster ausgerechnet die Polen ausgewählt hat, ist seiner Vorliebe für den polnischen Schriftsteller Henryk Sienkiewicz zu verdanken. Dieser ist leider nur für seinen schlechtesten Roman „Quo vadis?“ bekannt geworden, weil in der Hollywood-Verfilmung Peter Ustinov zum Brand von Rom die Leier schlagen darf.

11) Wolfsmusik (Wolfstroker; 1974/77)

Sam Parker ist ein Theateragent, er hat in L.A. schon alles an Schrott gesehen, was es auf der Bühne gibt. Auch die heutige Band scheint alles andere als vom Feinsten – bis der Gitarrist anfängt zu singen. Willie Whitehorse hat pure Magie in der Stimme und schlägt das Publikum in seinen Bann, ebenso Sam. Widerwillig und für eine weitere Flasche Whisky lässt sich der Shoshoni-Indianer darauf ein, dass Sam ihn vertritt.

Nach einer ersten Session, zu der Willie zu spät kommt, sind die jungen Begleitmusiker bereit, Willie bis in die Hölle zu folgen. Und das passiert dann auch fast, als sie in einem Klub in Seattle auftreten, über den eine US-amerikanische Nachrichtenagentur weltweit berichtet. Es gab Tote und zahlreiche Verletzte. Doch über Grund und Ursache lassen sich nur Spekulationen anstellen. Verwirrte Köpfe meinen, Willies Gitarre habe sich in einen Wolf verwandelt.

Kurz vor dem vereinbarten Auftritt vor 16.000 Leuten in L.A. weigert sich Willie aufzutreten. Sein Großvater habe es ihm quasi verboten. Die Gesänge, die er, Willie, verwende, gehörten den Indianern und nicht den Weißen, schrieb der Opa. Doch wieder einmal kann Sam den Sänger herumkriegen und dazu überreden, den Auftritt nicht platzen zu lassen.

Doch schon von der ersten, scheinbar falschen Note an ahnt Sam, dass etwas Ungewöhnliches passieren wird. Recht hat er: Nur eine halbe Stunde später ist der Saal ein Tollhaus, und eine Stunde später, als der Wolf in einer Flamme erscheint, beginnt das Publikum, das Haus zu zerlegen…

Mein Eindruck

Als die Story 1974 erstmals abgedruckt wurde, war das ein Jahr nach Watergate und dem Rücktritt Nixons. Die Zeiten hatten sich geändert, eine neue Generation war nachgewachsen, und sie hatte andere Prioritäten. Mit diesen beschäftigt sich diese Erzählung. Erstmals beschäftigten sich junge Amerikaner mit der Natur ihres Landes, mit deren Gefährdung und mit ihrem Erhalt. Die Gefahr eines „Silent Spring“, die Rachel Carsons Buch beschworen hatte, war allzu real.

Noch erschien Ökologie, eines der Lieblingsthemen des Autors („Midworld“), als verschrobene Utopie einer winzigen Minderheit. Doch die Verknüpfung mit den ursprünglichen Besitzern des Landes und mit deren Musik macht dem Leser klar, dass es nur eines winzigen Impulses bedarf, dass aus der Minderheit eine Mehrheit wird – vielleicht binnen einer einzigen Generation. In Deutschland war dies der Fall: 1980 gegründet, wurden die Grünen um 2000 herum Teil einer Regierungspartei (in Hessen unter Joschka sogar noch früher).

Wie dieser Impuls aussehen könnte, zeigt die stimmungsvolle wie auch kenntnisreiche Erzählung: Musik ist eine universale Sprache, und Weiße wie auch Indianer reagieren auf sie gleichermaßen stark. Die Sache mit dem Wolf, Willies Totemtier, ist natürlich mystische Überhöhung, verleiht dem Impuls der Musik aber ein symbolisches Gesicht. Willies Sohn, der kleine Billie, hat auch schon ein Totemtier: eine Klapperschlange…

12) Die Glockenbäume (Ye who would sing, 1976)

John Caitland stürzt in einem schweren Sturm in einem entlegenen Tal in den Bergen ab. Sein Rotorgleiter wird schwer beschädigt, er selbst bricht sich einige Rippen. Doch er ist umgeben von hohen Bäumen, die er im Regen als Glockenbäume erkennt. Er hält es für ein Wunder, denn Glockenbäume gibt es seit über hundert Jahren keine wilden mehr auf der Welt Chee, und schon gar nicht auf dem Kontinent Vaanland. Sieht er Hirngespinste?

Eine alte Frau schafft Caitlands bewusstlosen Körper mit Hilfe ihres Pferdes in ihr Haus auf einer Waldlichtung und pflegt ihn gesund. Sie lebt schon an die 20 Jahre hier im Wald der Glockenbäume und erforscht ihn. Glockenbäume, überlegt Caitland, sind bei Musikliebhabern auf ganz Chee begehrt, denn sie machen wundervolle Musik mit ihren hohlen, flexiblen Stämmen. Jeder Baum ist etwa 100.000 Krediteinheiten wert. Und jetzt Caitland vor einem Wald aus mehr als 1000 Bäumen – ein ungeheurer Reichtum.

Das Problem mit den Glockenbäumen bei den Kunden besteht darin, dass sie sich nicht fortpflanzen. Den Grund dafür hat die alte Frau, Katherine, herausgefunden. Es ist die Musik von mindestens 206 Bäumen nötig, um einen sogenannten „Käfig“ zur Fortpflanzung anzuregen. Dessen Laich wiederum ist beim Tumbock, einem Säugetier, begehrt, das die Nüsse der Bäume knackt. Beim Knacken veranlasst sein Speichel den Keim zum Sprießen – ein neuer Baum entsteht. Es sind also drei Wesen an der Ökologie der Glockenbäume beteiligt.

Das findet Caitland reichlich kompliziert, und Katherine nennt es ein kleines Wunder, dass die Ökologie so einen Mechanismus hervorgebracht hat. Aber es gibt noch ein Wunder. Katie hat den Bäumen das Spielen von irdischen Musikstücken beigebracht. Zum ersten Mal in seinem Leben hört Caitland Bachs Toccata und Fuge in D-Dur sowie Beethoven. Er ist hingerissen. Und bleibt fürs erste, ohne wieder Kontakt mit seinem Boss aufzunehmen.

Doch sein Boss findet ihn und hat zwei „Kollegen“ mitgebracht. Er nach dem folgenden Konflikt findet Caitland heraus, worin Katherines eigentliches Geheimnis besteht…

Mein Eindruck

Die Erzählung ist im ökologischen Sinne voll korrekt und passte 1976 ausgezeichnet in die Zeit des sich ausbreitenden ökologischen Bewusstseins. Bemerkenswerterweise wurde sie nicht in den USA veröffentlicht, sondern in Frankreich: in dem Magazin „Galileo“. Der Autor vermittelt mit seinen Beispielen europäischer Musik einen Eindruck von erhabener Größe der natürlichen Schöpfung – wenn nur der Mensch sie in Ruhe lassen würde. Der Mensch würde dies auch tun können, wenn er in der Lage wäre, die komplexen Abhängigkeiten zwischen den Geschöpfen in einer Ökologie zu begreifen. In der Erzählung sind drei Spezies an der Fortpflanzung der Glockenbäume beteiligt. Heutzutage brauchen wir große Computer, um die Zusammenhänge des Klimawandels berechnen zu können.

Natürlich ist das Geschehen auf Chee und das Wunder der Glockenbäume ein ökologisches Märchen. Aber das ist das Vorrecht der spekulativen Science Fiction-Literatur. Und es hilft, auch die menschliche Botschaft zu transportieren. Das uns Wunder der Natur zu verstehen helfen, wer wir eigentlich sind, nämlich ein Teil davon. Ein Teil, den wir nur zu häufig verleugnen.

Die Übersetzung

Der Übersetzer hat sich Mühe gegeben und ab und zu auch mal in einer Fußnote eine Begriffserklärung geliefert. Wer weiß schon, was unter EVA zu verstehen ist? Extravehicular Activity = Außenbordeinsatz.

Sicherlich gibt es hin und wieder einen Druckfehler, aber nur den auf S. 154 habe ich mir notiert: Statt „Präze[n]denzen“ sollte es „Präzedenzen“ heißen. Wobei das auch wieder schlechtes Deutsch ist, denn gemeint sind Präzedenzfälle.


Unterm Strich

Die frühen Erzählungen sind noch von Nachahmung geprägt. Die Vorbilder sind Eric Frank Russell und H. P. Lovecraft – nicht die schlechteste Schule. Hier blitzt durchaus schon Humor durch und eine Neigung zur ironischen Parodie. Auch die schöne Story „Er“ könnte, so vermutet man zunächst, von Peter Benchleys Roman „Der weiße Hai“ (Jaws) inspiriert worden sein. Foster behauptet quasi, dass es sich in Wahrheit andersherum verhielt. Megalodons sind bis heute in Mode, auch im Trash-Film.

Erste Eigenständigkeit zeigt sich in Stories wie „Der Emomann“ (erinnert an John Varleys spätere Novelle „Der Pusher“) und „Das Sardinen-Wunder“, das sich des Problems der Überfischung annimmt. „Vergessene Träume“ ist eher ein Märchen in Prosa als eine SF-Story, aber, hey, wenn die SF-Autoren – und ihre Leserinnen – keine Träume mehr hätten, wäre das ein trauriges Genre.

Die besten Geschichten kommen wieder mal zum Schluss. „Wolfsmusik“ ist hier in der vollständigen, ungekürzten Fassung zu lesen. Eine starke Story um die Magie der Musik, die aus der Kultur der Ureinwohner Nordamerikas in die Welt der Weißen eindringt. Die schönste Erzählung ist die letzte: „Glockenbäume“ erinnert ein wenig an „Midworld“, ist ein abgewandeltes ökologisches Märchen mit einer eindringlichen Botschaft – eine Warnung vor dem Fällen der letzten Mammutbäume.

Für mich stellt dieser Erzählband eine Weiterführung der Lektüre von Fosters Erzählungen dar, die bereits in den Heyne-SF-Jahresbänden abgedruckt worden sind – eine Art Ritterschlag: „Wolfsmusik“, „Das Sardinen-Wunder“ und „Die Glockenbäume“. Das sind wirklich Klassiker.

Broschiert: 270 Seiten
Info: With Friends Like These, 1977
Aus dem US-Englischen von Heinz Nagel, illustriert von Mark van Oppen
ISBN-13: 978-3453309920
www.heyne.de

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