Martina Sahler / Heiko Wolz – Frida Superstar: Frida Superstar im Tonstudio

Kurzinfo zum Buch

Viel Musik und die erste Liebe …
Frida soll im Studio ihres Produzenten die Songs für eine CD einsingen. Das ist mindestens genauso aufregend wie ihre Beziehung zu Alexander. Die inspiriert sie zu einem neuen Lied: „First Kiss.“ Doch dann wirft eine fiese Erkältung den Zeitplan komplett durcheinander. Wird Frida ihre eigene CD wirklich einspielen können? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Frida, ein talentiertes junges Mädchen, geht ihren Weg …

Bisher in der Reihe erschienen:

– Band 1 – Frida Superstar
– Band 2 – Frida Superstar on Stage
– Band 3 – Frida Superstar auf Sendung
– Band 4 – Frida Superstar im Rampenlicht
– Band 5 – Frida Superstar im Tonstudio

Auch wenn es bereits vier Vorgängerbände gibt, so war dieser fünfte Band mein erstes Buch dieser Reihe. Und ich muss sagen, dies ist wirklich eine tolle Teenie-Geschichte und hat mir sehr gut gefallen.

Jawohl Teenie-Geschichte, denn obwohl der Hersteller das Buch ab einem Alter von 10 Jahren empfiehlt, ist ab 12 Jahren das bessere Alter. Ich begründe dies damit, weil das erste Verliebtsein doch sehr detailliert geschildert wird und einige 10-Jährige sich noch nicht unbedingt für Jungs interessieren oder anders ausgedrückt, noch keine „Antennen“ dafür haben.

Unsere Protagonistin Frida wirkt zum Teil auch älter und reifer als 12/13. Nun das ist aber auch von den Autoren wohl so beabsichtigt, schließlich haben wir es bei Frida mit einem aufgehenden Stern auf Musikhimmel zu tun.

Ich habe das Buch an zwei Tagen gelesen. Am ersten Tag habe ich lediglich zwei Kapitel gelesen und mein erster Eindruck war der, es hier mit einem amerikanischen Highschool-Girlie zu tun zu haben, welches ein wenig egoistisch und leicht oberflächlich ist. Dieser Eindruck schwand jedoch sehr schnell als ich am nächsten Tag weiter las. Nun war ich mit der jungen Sängerin warm geworden und konnte ihr sehr gut nachfühlen was sie in dieser aufregenden Phase empfand. Es ließ mich an meine Jugendzeit und das erste Interesse an Jungs zurückdenken (oh Mann, das klingt ja als wäre ich schon steinalt).

Erzählt wird uns das aufregende Leben einer jungen Künstlerin von Frida Thun, so ihr bürgerlicher Name, selbst in der Ich-Form. Am Anfang des Buches ist sie noch 12 Jahre alt, hat später dann ihren 13. Geburtstag und sie lebt im beschaulichen kleinen Ort Birkensee. Gerade hat sie mit ihrer besten Freundin Sophie einen Talentwettbewerb gewonnen und nun soll sie auch schon ihr erstes Album im Tonstudio aufnehmen. Puh, ist das alles aufregend, aber auch ganz schön anstrengend. Denn erst muss ein Vertrag ausgehandelt werden, dann muss Frida neue Songs komponieren, ihre schulischen Leistungen auf einem gesunden Level halten und schließlich ist da ja auch noch Alex. Er ist Fridas erster Freund und er unterstützt seine Freundin wo immer er kann. Alex ist aber nicht ihre einzige Unterstützung, auch auf ihre Familie, ihre Freunde und ihren Manager kann sich Frida zu 100 Prozent verlassen. Auch dann, wenn es in der Schule mal eben nicht so gut läuft oder sie sich gegen neidische bzw. intrigante Klassenkameradinnen verteidigen muss.

Das Ende des letzten Kapitels lässt uns erahnen, dass wir noch weitere Gelegenheiten haben werden mit Frida Superstar in ihr aufregendes Leben einzutauchen: „Es beginnt in mir zu summen. Leise und vertraut. Ein neuer Song, noch ohne Titel, aber ich spüre: Er wird zauberhaft.“

Das für mich schönste Kapitel befindet sich ca. in der Mitte des Buches als Frida eine erste Aufnahme von sich selber in den Händen hält und sich den Track gemeinsam mit Alex anhört. Die Magie des perfekten Momentes für einen ersten Kuss wird einfach zauberhaft geschildert. Herrlich romantisch!

Wie ich bereits schrieb, ist die Erzählung in der Ich-Form, dementsprechend fließen auch oft jugendliche (meist englische) Floskeln wie „smile“ oder „big sister“ in die Sprache ein. Anhand der Schrift erkennt man, dass es sich bei dem Werk um ein Jugendbuch handelt, da diese zwar noch groß ist, aber nicht von Zeichnungen unterbrochen wird. Lediglich die Überschriften der Kapitel sind ein wenig verspielt und mit zum Thema passenden Musiknoten verziert. Der Einband ist mit festem dickem Karton gebunden und in rosa gehalten. Darauf sieht man groß Frida mit Kopfhörern auf einem Schemel vor einem Mikro sitzen. Etwas kleiner ihr gegenüber sieht man ihren Manager Bob am Mischpult stehen. Noch etwas kleiner befindet sich oben in der linken Ecke Fridas beste Freundin Sophie, die ganz viele verliebte SMS schreibt. An wen? Nun, das müsst ihr selber herausfinden.

Sowohl am Anfang als auch am Ende des Buches befinden sich zwei Strophen eines Songs von Frida. Außerdem hält das Buch noch eine Leseprobe zu Dagmar Hoßfelds „Carlotta – Internat auf Probe“ nach dem letzten „Frida-Superstar“-Kapitel bereit.

Fazit:

Toll! Süß! Niedlich! Romantisch! Ein tolles Buch für junge Mädchen!

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
ISBN-13: 978-3551652454

www.carlsen.de

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