C. J. Cherryh – Fortress of Dragons (Galasien-Zyklus 4)

Ritter, Damen, Zauberer: Entscheidungsschlachten

Am Schluss von „Fortress of Owls“ hat Tristen, durch Magie gelenkt, im Schneesturm zwei Frauen gefunden: die verbannten Ladies Orien und Tarien Aswydd, die vormaligen Herzoginnen von Amefel. Nun enthüllt Tarien, dass sie von König Cefwyn ein Kind erwarte – und es wird ein Zauberer! Orien indes steht keineswegs auf der Seite des Guten, sondern arbeitet für eine dunkle Macht – und sie will das Kind für sich haben…

Was zuvor geschah

Der Zauberer Mauryl erschuf einen jungen Mann und versah ihn mit geheimem Wissen um das Königreich Ylesuin. Tristen ist wie Parzival ahnungslos, was die Welt angeht, in die er gestoßen wird, als Mauryl gegen einen mächtigen Feind, den Zauberer Hasufin, unterliegt. Er sucht weisungsgemäß den Kronprinz Cefwyn auf, und dessen Zauberer-Ratgeber Emuin nimmt Mauryls Geschenk an. Doch worin besteht das Geschenk und was ist so Besonderes an einem ahnungslosen jungen Mann aus den Wäldern?

In „Fortress in the Eye of Time“ gelingt es Tristen, das Vertrauen des Kronprinzen Cefwyn von Ylesuin zu gewinnen und ihm durch Prüfungen beizustehen. Nach dem Verlust seines Vaters wird Cefwyn der neue König und kümmert sich um die Beseitigung der Opposition in der Provinz Amefel. Tristen rettet die Regentin von Elwynor vor einem Schattenfeind und führt sie Cefwyn zu. Dieser macht ihr sofort einen Heiratsantrag: Wäre sie seine Frau, entstünde eine mächtige Allianz. Doch sie hat Rebellen im eigenen Land, die als nächstes, unter Hasufins Führung in Amefel einfallen. Es kommt zu einer Entscheidungsschlacht.

Die Autorin

Caroline Janice Cherryh, geboren 1942 in St. Louis, ist von Haus aus Historikerin und lebt in Oklahoma. Sie erhielt schon 1980 ihren ersten Science-Fiction-Preis für ihre umwerfende Novelle „Kassandra“. 1983 folgte der erste HUGO Award für „Pells Stern“, später ein weiterer für „Cyteen“. Beide Romane gehören zu ihrem Allianz-Union- bzw. PELL-Zyklus, der eine Future History darstellt, wie sie schon von anderen Größen des Science-Fiction-Feldes geschaffen wurde, darunter Robert A. Heinlein oder Isaac Asimov.

Der Zyklus

Mit „Fortress of Eagles“ veröffentlichte von C.J. Cherryh ihren zweiten Band im fünfbändigen „Fortress“-Zyklus. Der dritte Roman erschien im Januar 1999 unter dem Titel „Fortress of Owls“. Unter dem Titel „Fortress of Dragons“ (2000) und „Fortress of Ice“ hat Cherryh (2006) inzwischen zwei abschließende Romane veröffentlicht (siehe unten). Zusammenfassungen: siehe unten die „Vorgeschichte“.

1) Fortress in the Eye of Time (1994)
2) Fortress of Eagles (1998)
3) Fortress of Owls (1999)
4) Fortress of Dragons (2000)
5) Fortress of Ice (2006)

Vorgeschichte

1) Fortress in the Eye of Time

Das Königreich Ylesuin erstreckt sich von den Shadow Hills im Norden bis zur schimmernden See im Süden, und der Fluss Lenúalim fließt mittendurch. Westlich davon liegt das Sihhe-Reich Elwynor, und östlich von Ylesuin erstreckt sich das feindliche Chomaggar. Ylesuin selbst ist in etwa ein Dutzend Grafschaften aufgeteilt, von denen Amefel an Elwynor grenzt. Tatsächlich waren Amefel und Elwynor einst unter den Sihhe-Königen vereint: Galasien. Das Land ist aufgeteilt durch Berg- und Hügelketten und vielfach bedeckt von Wäldern voller Wild.

Es ist das dritte Zeitalter der Welt, und die Sihhe-Könige der alten Zeit sind alle verschwunden. (Obwohl sich die Könige des benachbarten Elwynor immer noch nur als „Regenten“ der Sihhe bezeichnen und auf die prophezeite Rückkehr des Sihhe-Königs hoffen.) Das alte Königreich Galasien, das die Sihhe Ynefel nannten, ist verschwunden und mit ihm die prächtigen Bauten, die seine gleichnamige Hauptstadt Ynefel auszeichneten.

Von den vier mächtigen Festungen, die Galasien einst schützten, steht nur noch eine einsam emporragende Burg. Wir können sie ebenfalls Ynefel nennen. In ihre Mauern sind die Antlitze von Dämonen, Königen und Göttern eingelassen – eine steinerne Erinnerung. Nach Jahrhunderten der Verlassenheit jedoch ist der Festungsturm neuerdings wieder bewohnt, und hier erschafft Mauryl seine größte Schöpfung: Er gibt ihr den Namen Tristen.

Es gelingt Tristen, das Vertrauen des Kronprinzen Cefwyn von Ylesuin zu gewinnen und ihm durch Prüfungen beizustehen. Nach dem Verlust seines Vaters wird Cefwyn der neue König und kümmert sich um die Beseitigung der Opposition in der Provinz Amefel. Tristen rettet die Regentin von Elwynor vor einem Schattenfeind und führt sie Cefwyn zu. Dieser macht ihr sofort einen Heiratsantrag: Wäre sie seine Frau, entstünde eine mächtige Allianz. Doch sie hat Rebellen im eigenen Land, die als nächstes, unter Hasufins Führung in Amefel einfallen. Es kommt zu einer Entscheidungsschlacht.

Band 2: Fortress of Eagles

Aufgrund politischer Rücksichten schickt König Cefwyn Tristen zurück in die Süd-Provinz Amefel, um dort nach dem Rechten zu sehen, während er selbst nach diesem Opfer seine Braut Ninevrise heiraten kann. Tristen wirft als erstes den Vizekönig hinaus und verhindert ein Massaker an Amefel-Fürsten. Während er sich so deren Loyalität erwirbt, muss er einen Verräter unter ihnen nach Elwynor verjagen.

Dort hat der Rebell Tasmôrden gegen Regentin Ninevrise aufbegehrt und schickt sich an, die Elwynor-Hauptstadt zu belagern. Nachdem auch der Süd-Baron Cevulirn zu einem politischen Risiko geworden ist, schließt sich Cevulirn Tristen an. Cefwyn jedoch sieht sich den Nord-Baronen gegenüber, die immer machtgieriger werden und auf alte Vereinbarungen mit seinem Vater pochen.

Band 3: Fortress of Owls

Tristen räumt in Amefel auf! Er verjagt den Vizekönig, der den Nordbaronen hörig ist und amefelische Adlige massakrieren ließ. Ein weiterer Verräter ist der Hauptmann der Guelen-Wache, und zu guter Letzt macht sich der Quinalt-Patriarch vom Acker. Sie alle werden in der Hauptstadt einiges Negative über Tristen zu erzählen haben. Doch Tristen gelingt es, die Amefel-Grafen hinter sich zu scharen und mit den Südbaronen eine Allianz zu schmieden. Denn die Elwynor-Hauptstadt ist gefallen und jeden Tag ist mit einem Angriff Tasmôrdens zu rechnen. Es kommen jedoch nur Flüchtlinge über den Fluss, die der Regentin Ninevrise treu sind, der Gemahlin Cefwyns. Tristens siedelt diese in seiner Domäne Althalen an und erlangt ebenfalls ihre Treue.

Unterdessen bricht in der Hauptstadt der Religionskrieg offen aus. Der Heilige Vater wird in der Kathedrale ermordet aufgefunden. Alle Hinweise belasten die Glaubensrebellen in Amefel, doch König Cefwyn kämpft dagegen an, dass Tristen erneut belastet wird und es zu einem Bürgerkrieg des Nordens gegen den Süden kommt. Es gelingt ihm gerade noch, die wichtigsten Barone Murandys und Ryssand zu zähmen. Doch er ahnt nicht, welchen Verrat Ryssand im Schilde führt…

Band 4: Handlung

Teil eins

Am Schluss von „Fortress of Owls“ hat Tristen, durch Magie gelenkt, im Schneesturm zwei Frauen gefunden: die verbannten Ladies Orien und Tarien Aswydd, die vormaligen Herzoginnen von Amefel. Die Schwestern waren nach dem Mordanschlag auf Cefwyn und Tristen aus Henas Amef in ein Kloster verbannt worden, das jenseits der Grenzen Amefels lag. Lag – denn es wurde von Unbekannten niedergebrannt, und nur diese zwei von allen Nonnen entkamen. Nicht zuletzt wohl durch Oriens Zauberkräfte.

Kaum ist Orien wieder in trockenen Quartieren (natürlich nicht in ihren früheren), erhebt sie auf arrogante Weise wieder Ansprüche. Wenigstens ihre hochschwangere Schwester Tarien solle ein paar Annehmlichkeiten haben. Schließlich trage sie das Kind des Königs unter dem Herzen! Diese Neuigkeit versetzt nicht nur Tristen in Erstaunen, sondern alle um ihn herum. Doch als guter Landesherr berät sich Tristen sofort mit allen seinen Grafen, sozusagen seinem Kronrat. Und Emuin macht deutlich, dass es sich bei dem Sohn Tariens nicht nur um einen Sohn des Königs, sondern auch um einen Thronerben Amefels handelt. Was aber noch wichtiger ist: Es wird ein Zauberer sein!

Tristen schickt eine Geheimbotschaft an Cefwyn und dessen Gattin Ninevrise, um sie vorzuwarnen. Denn sollte diese Nachricht den verräterischen Nordbaronen Murandys und Ryssand in die Hände fallen, wären die Folgen unkalkulierbar. In der Hauptstadt ist es zwar Cefwyn gelungen, Murandys durch Verheiratung seiner Tochter Luriel an die Kette zu legen, doch Ryssand agiert weiterhin ungehindert. Selbst dann noch, als Cefwyns Bruder Efanor um Ryssands Tochter, die hinterlistige Artisane, wirbt.

Nur zwei Wochen nach dem Mord in der Kathedrale („Fortress of Owls“) und der erfolgreichen Trauung Luriels tritt Ryssand hervor und präsentiert dem König ein Friedenangebot von Tasmôrden, dem Rebellen in Elwynor. Das Angebot ist völlig inakzeptabel, denn die Regentin Elwynors, Ninevrise, müsste dabei auf zwei Drittel ihres Herrschaftsbereich verzichten. Doch Cefwyn hat geschworen, ihren Thron zurückzuerobern. Er staucht Ryssand zusammen, lehnt aber den Vorschlag seines Geheimdienstchefs Idrys ab, Ryssand umbringen zu lassen. Ob dies ein Fehler war oder richtig, muss sich noch erweisen. Auf jeden Fall ist es beunruhigend, dass Ryssand Kontakte zum Feind hat.

Teil zwei

Cefwyns Heer bricht auf. Zu seiner Verwunderung sind einige Nordbarone, die vor kurzem noch Ryssand folgten, zu ihm übergelaufen. Cefwyn hofft immer noch, dass Ryssand zu ihm stoßen werde, aber diese Hoffnung könnte enttäuschen werden. Aber was wird Cefwyn tun können, sollte sich seine Armee in einer Zange zwischen Tasmôrden und Ryssand befinden? Dann kann ihm nur noch einer helfen: Tristens Armee aus Südbaronen und Amefel-Truppen. Und nun besteht auch Ninevrise darauf, mit ihm zu reiten, Ninevrise, die seinen Erben unter dem Herzen trägt.

Tristen hat inzwischen eine andere Sorge: Tarien will ihr Baby, Cefwyns Sohn, auf Drängen ihrer Schwester Orien vorzeitig zur Welt bringen. Orien, selbst eine Zauberin, hat vor, ihrem Herrn, dem geisterhaften Zauberer Hasufin Heltain, wieder ein Tor in die Welt zu verschaffen, und zwar als Seele des neuen, zaubermächtigen Kindes. Das muss Tristen um jeden Preis verhindern, denn sonst hätten sie einen weiteren Feind in ihrer Mitte, direkt unter dem Dach der Burg von Henas Amef. Er würde ihre Schutzzauber durchbrechen und die Verteidigung gegen Magie nutzlos machen.

Nun entbrennt in Tariens Kemenate ein erbitterter Kampf auf Leben und Tod, in dem Orien alle ihre Kräfte aufbietet, um ihre Schwester und Tristens Widerstand zu bezwingen. Emuin eilt herbei und wirft sich in den rein magischen Kampf, ebenso Crissand und der Junge Paisi, Emuins Diener. Tristen muss das seelische und magische Band zwischen beiden Zwillingsschwestern zerschneiden. Doch dagegen leistet nun auch Tarien Widerstand…

Mein Eindruck

Wow, was für ein tolles Buch! Endlich wird die Entscheidung herbeigeführt, wer in Ylesuin und Elwynor herrschen soll: Tasmôrden, der Thronräuber, oder Cefwyn mit der rechtmäßigen Regentin Ninevrise. Und ein noch größeres Ziel gilt es auf der magischen Ebene zu erringen: Tristen muss seinem wichtigsten Gegner bislang widerstehen.

Während Cefwyns Armee geordnet in das Feindesland Elwynor vorrückt, um sich Tasmôrdens Heer vor der Hauptstadt Ilefinian zu stellen, wird Tristen, Cefwyns magischer Freund, von einer unbekannten Macht in Versuchung geführt. Und diese Macht steht offenbar auf Tasmôrdens Seite. Tristen erkennt die Möglichkeit, dass diese Macht Tasmôrden nur als Köder in einer großen Mausefalle benutzt, um darin König Cefwyn zu vernichten. Und ohne Cefwyn fallen sowohl Ylesuin als auch Elwynor auseinander, um höchstwahrscheinlich einen Bürgerkrieg zwischen Nord und Süd zu zeitigen.

Um dieses Desaster zu verhindern, forscht Tristen überall im vormaligen Galasien der magischen Sihhe-Könige (s.o.) nach der unbekannten Macht, die auf subtilen Wegen gegen ihn arbeitet. Der Gegner hat den Zauberer Hasufin verführt und benutzt, bis es Tristen (in Buch 1) gelang, ihn in der Schlacht auf dem Lewen-Feld zu vertreiben. Und Hasufin hat angeblich Tristens Schöpfer Mauryl besiegt und getötet. War das wirklich so?

Allmählich beginnt Tristen zu glauben, dass es die unbekannte Macht war, die Mauryl besiegte – ein Racheakt für Mauryls Herbeirufen der fünf ursprünglichen Sihhe-Könige aus ihrer Festung im hohen Norden (siehe Band 5). Doch wozu brauchte Mauryl diese Streitmacht, wenn nicht, um einen stärkeren Gegner, den Unbekannten, zu vertreiben?

Und nun schlägt dieser Gegner wieder zurück. Auf dem Spiel stehen zwei Königreiche: Ylesuin und Elwynor, aber auch der ganze Rest, der wie Dominosteine fallen würde. Tristen kann Cefwyn nicht vor der magischen Gefahr und der Falle von Ilefinian warnen, und das macht dieses Buch so spannend. Wird es ihm gelingen, rechtzeitig vor Ilefinian einzutreffen? Werden die Verräter in Cefwyns Reihen ihn vorher zur Strecke bringen? Oder entscheidet sich alles in den Mauern Ilefinians, das Tristen als einzige Festung nicht mit Schutzzaubern gegen den Unbekannten hat versehen können? Hier soll nichts darüber verraten werden; man lese selbst. Es lohnt sich.

Verwandte Werke

Tristen ist ein Wahrheitsfinder. Sein Schwert trägt auf der einen Seite die Inschrift „Wahrheit“, auf der anderen Seite der Klingen ist „Illusion“ eingraviert. Es wird ihm im entscheidenden Kampf gegen den unbekannten Feind gute Dienste leisten. Diese wahrheitsfindende Funktion des Schwertes erinnert jeden Fantasyfreund natürlich an „Das Schwert der Wahrheit“ von Terry Goodkind. Allerdings haben die Helden dieses inzwischen komplettierten Romanzyklus, Richard und seine Frau Kahlan, ganz andere Probleme als Tristen und Cefwyn. Auch ist die Magie völlig anders geartet. Aber es geht stets auch um Wahrheit und Täuschung.

Hinsichtlich des Realismus in einer höfischen und ritterlichen Umgebung lässt sich „Fortress“ am ehesten mit Stephen R. Donaldsons Doppelroman „Mordants Not“ (und natürlich jedem höfischen Artus-Roman) vergleichen. Darin verschlägt es die junge Terisa an einen Königshof, der voller labyrinthischer Intrigen steckt und sich einem drohenden Krieg mit einem Nachbarreich gegenübersieht. Ähnlich verhält es sich so auch in Cherryhs vier ersten „Fortress“-Romanen.

Namen

Die Namen im „Fortress“-Zyklus, die der walisischen Tradition entspringen, erinnern mich an Cherryhs Doppelroman „Der Baum der Schwerter und Juwelen“ (The Dreaming Tree), in der auch Arafel, die letzte Elbin, ebenfalls eine Rolle als Macht und Retterin spielt. Die Magie in „Fortress“ ist von höchst zweifelhafter Natur, weil vom Feind missbraucht. Diese Art düsterer Zauberei findet sich in Cherryhs einzigem Dark-Fantasy-Roman „Faery in Shadow“ wieder. Alle erwähnten Werke habe ich besprochen.

Vielleicht sind Cherryh auch die Deryni-Romane von Katherine Kurtz untergekommen. Parallelen dazu sind jedenfalls ebenso unübersehbar. Doch vielen dieser Vorgänger (außer Kurtz) fehlt es an der detaillierten Beschreibung der Welt, in der das Geschehen spielt. Keiner schreibt so glaubwürdig wie Cherryh.

Unterm Strich

Obwohl die Action erst zum Schluss kommt, fand ich „Fortress of Dragons“ mindestens so spannend wie den Vorgängerband. Das liegt daran, dass die beiden Heere der Süd- und Nordbarone nun in konzertierter Aktion gen Elwwynor ziehen und es dort zu drei entscheidenden Auseinandersetzungen kommt, mal in der Schlacht, mal in der Magie und schließlich gegenüber den Verrätern. Man sollte auf jeden Fall die Geduld aufbringen, bis zum Schluss durchzuhalten.

Besonderer Vorteil dieses Bandes: In einem „Lexicon“ wird alles erklärt, was eine Erklärung verlangt, vom Personal aller Herrscherhäuser über Ortsnamen und Bezeichnungen bis zur Geschichte Galasiens und Ylesuins (also rund neun Jahrhunderte). Ergänzt wird dieses Glossar von der Landkarte Ylesuins und der Zeichnung der Burg Zeide in Henas Amef, Tristens umkämpfter Residenz.

Schwächen

Einziger Wermutstropfen: eine Landkarte mit der Geografie zwischen dem Grenzfluss Lenúalim und Ilefinian fehlt leider. Man muss sich die Beschreibungen der Autorin vor dem geistigen Auge selbst vorstellen. Der einzige Textfehler fand sich auf Seite 375: Efanor in Guelemara befindet sich nicht WESTLICH von Tristen, wie behauptet, sondern ÖSTLICH von ihm. Außerdem: Es gibt meines Wissens immer noch keine deutsche Übersetzung des Galasien-Zyklus.

Hardcover: 422 Seiten
Sprache: Englisch

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