Jack Slaughter 11: Im Haus des Todes

Jack Slaughter:

Folge 1: „Tochter des Lichts“
Folge 2: „Tochter des Lichts 2: Professor Dooms Erwachen“
Folge 3: „Das Tor zur Hölle“
Folge 4: „Virus in Jacksonville“
Folge 5: „Am Ende der Welt“
Folge 6: „Im Land der Vampire“
Folge 7: „Dr. Jekyll und Mrs. Hyde“
Folge 8: „Das Herr der Finsternis“
Folge 9: „Die Wurzel des Bösen“
Folge 10: „Werwolf im Schafspelz“
Folge 11: „Im Haus des Todes“

Story:

Als der ständig fröhlich gelaunte Mr. Happy in Jacksonville einen neuen Freizeitpark eröffnet, ist die gesamte Stadt in großer Aufruhr. „Happyland“ soll Zufluchtsort für alle langweiligen Seelen werden, und auch Jack Slaughter und sein Anhang planen einen Aufenthalt im bunten Kirmesparadies mit all seinen Fahrgeschäften. Unterdessen hat Professor Doom in Mr. Happy ein echtes Feindbild gefunden, weil der Kerl es tatsächlich wagt, dem Oberbösewicht die Show zu stehlen. Doch Doom wird noch heftiger staunen, als sich das wahre Gesicht von Happy bzw. „Happyland“ zeigt: Der Park ist eine einzige Falltür, in deren Umgebung immer mehr Personen spurlos verschwinden. Kim, Tony und Jack zögern nicht lange und begeben sich auf die Suche nach dem wahren Hintergrund des Freizeitparks und all den scheinbar schon verlorenen Seelen …

Sprecher:

Erzähler – Till Hagen
Frank Stoner – Jan Spitzer
Mr. Happy – Frank Röth
Tony Bishop – David Nathan
Jack Slaughter – Simon Jäger
Dr. Kim Novak – Arianne Borbach
Flopper – Delphin Mitzi
Professor Doom – K.Dieter Klebsch
Basil Creeper – Rainer Fritzsche
Opfer – Oliver Siebeck
Mr. Ming – Fang Yu
Grandma Abigail – Gisela Fritsch
Bob – Andy Matern
Zoran Lovari – Tilo Schmitz
Rick Silver – Dennis Schmidt-Foss
Sunset River – Schaukje Könning

Idee, Konzeption & Story: Lars Peter Lueg
Dialogbücher: Devon Richter & Nikola Frey
Musik, Arrangements & Instrumente: Andy Matern
Weitere Gitarren: Stefan Ellerhorst
Regie, Produktion & Dramaturgie: Lars Peter Lueg
Aufnahmeleitung: Anno Storbeck
Artwork, Illustration, Grafik: Alexander Lux, torius
Product Management: dp

Persönlicher Eindruck:

Nach den kleinen Qualitätsschwankungen in den letzten „Jack Slaughter“-Hörspielen scheinen sich die Macher der Serie langsam aber sicher auf einem Niveau eingependelt zu haben, welches man getrost als angenehme, fast schon perfekte Symbiose aus schwarzem Humor, leichtem Splatter-Feeling, eigenwilliger Dramaturgie und schließlich auch ganz guten Geschichten bezeichnen muss. Die neue Folge macht hier keine Ausnahme, ist sogar in vielen Passagen noch eine Spur abgedrehter, als man dies von „Jack Slaughter“ gewohnt ist – und das will schon etwas heißen!

Die Story um den Freizeitpark eignet sich allerdings auch prima zum Anreißen einer völlig neuen Freakshow. Die neuen Charaktere, vor allem der frisch geborene Protagonist Mr. Happy, sind willkommene Ergänzungen in der wirren Welt der Tochter des Lichts und frischt ein Ensemble auf, welches hier stellenweise wieder über sich hinauswächst. Dabei sind es auch mal wieder die üblichen Verdächtigen, die mit einer Menge überdrehtem Klamauk für die entsprechende Unterhaltung sorgen und mit Dialogen aufwarten, die sinnentleert und vielsagend zugleich sind. Professor Doom und sein Scherge Basil Creeper streiten sich beispielsweise darum, wer denn nun die schleimigste Figur in Jacksonville sei, Kim Novak behauptet ihre Fitness-Welt mal wieder gegen ein immenses Fast-Food-Imperrium, Slaughter selber beweist sich als souveräner Tunichtgut, und dessen Mutter lässt erneut nicht davon ab, wichtige Kosmetik-Tipps an ihren Nachwuchs zu richten, ohne dabei auf dessen tatsächliches Geschlecht Rücksicht zu nehmen. Getoppt wird das Ganze schließlich vom verdummten Schönling Rick Silver, der gemeinsam mit seiner nicht minder naiven Freundin Sunset River als Erster in die Falle von Mr. Happy landet. Und Letztgenannter ist mit seiner ansteckend guten Laune schlussendlich die Versinnbildlichung des durchgedrehten Spaßes, den sich das „Jack Slaughter“-Team seit nunmehr elf Episoden mit seinem Publikum erlaubt.

Die nennenswerten Qualitäten von „Im Haus des Todes“ sind daher, neben dem erneut recht ansprechenden Humor, die makellose Hinzunahme neuer Charaktere sowie der Charakterausbau der bislang Beteiligten. Folge 11 ist ein weiterer Schritt nach vorne für eine nicht selten kritisierte, aber nach wie vor sehr interessante Serie!

Audio-CD: ca. 65 Minuten Spielzeit
ISBN-13: 978-3829123570
www.jack-slaughter.de
www.lpl.de
www.folgenreich.de
www.universal-music.de
www.karussell.de

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