Schlagwort-Archive: Magazine of Fantasy and Science Fiction

Charlotte Winheller (Hg.) – Saturn im Morgenlicht [The Magazine of Fantasy and Science Fiction 1]

Zum ersten Mal werden deutschen Lesern (elf) Storys aus dem „Magazine of Fantasy and Science Fiction” vorgestellt; klassische SF-Themen (Kontakt mit Außerirdischen, Zeitreisen, zukünftige Supertechnik) mischen sich mit Erzählungen, die das Seltsame, Unerwartete in eine ‚normale‘ Gegenwart einbrechen lassen. Auch sonst ist das ‚überraschende‘ Ende, das der Handlung womöglich erst im letzten Satz eine gänzlich neue Wendung gibt, den meisten Autoren wichtig, wobei Jahrzehnte nach dem Ersterscheinen viele Storys altmodisch verstaubt wirken – und sind: SF als nostalgischer Rückblick. Charlotte Winheller (Hg.) – Saturn im Morgenlicht [The Magazine of Fantasy and Science Fiction 1] weiterlesen

Walter Ernsting (Hg.) – Expedition nach Chronos [The Magazine of Fantasy and Science Fiction 13]

MSFF 013 Expedition nach Chronos Cover kleinAcht Storys aus den 1950er und 60er Jahren belegen, dass die Science Fiction stets vor allem die Gegenwart widerspiegelte. Die dem „Magazin of Fantasy & Science Fiction“ entnommenen Geschichten sind zeitlos, wo sie einfach spannend unterhalten sollten, und angestaubt, wenn sie mir einer moralischen Botschaft unterfüttert wurden, die ihren Sinn oft eingebüßt hat: für den historisch interessierten SF-Fan. Walter Ernsting (Hg.) – Expedition nach Chronos [The Magazine of Fantasy and Science Fiction 13] weiterlesen

Manfred Kluge (Hg.) – Jeffty ist fünf (Magazine of Fantasy and Science Fiction 56)

Klassische SF-Erzählungen: von Damen, Magiern und seltsamen Jungs

Dies ist einer der besten Auswahlbände mit Erzählungen aus dem traditionsreichsten und mehrfach mit Preisen ausgezeichneten „Magazine of Fantasy and Science Fiction“. Die Auswahlbände erschienen rund vier Jahrzente in der Reihe „Heyne Science Fiction & Fantasy“.

Die 56. Folge des „Magazine of Fantasy and Science Fiction“ enthält folgende Erzählungen:

1) Die Story von dem Wissenschaftler, der zwar die Fähigkeiten, aber nicht das Zeug dazu hat, die Welt zu verändern.

2) Die Story von der Schauspielerin, die sich mit den elektronischen Gespenstern ihrer großen Vergangenheit umgibt.

3) Die Story von dem Mann, der die Lizenz besitzt, jedem seine Meinung sagen zu dürfen – aber keine Meinung hat.

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Edward L. Ferman (Hrsg.): 30 Jahre Magazine of Fantasy and Science Fiction

Die Tücken der Saurierjagd: klassische Science-Fiction-Geschichten

Anno 1979 feierte eines der renommiertesten SF-Magazine seinen dreißigsten Geburtstag. „Ed Ferman, sein langjähriger Herausgeber, hat aus diesem Anlass in Zusammenarbeit mit seinen Lesern und den Autoren einen Band der schönsten Erzählungen zusammengestellt, die in drei Jahrzehnten in diesem Magazin erschienen sind.“

So tönt der Klappentext. Aber in der Tat versammelt der schmale Band, den es anno 1981 für schlappe 5 Mark 80 zu kaufen gab, eine Vielzahl klassischer Storys sowie die Vorlagen zu den besten SF-Romanen aller Zeiten, darunter „Blumen für Algernon“ von Daniel Keyes und „Ein Lobgesang auf Leibowitz“ von Walter M. Miller. Zwar sind auch die US-Giganten wie Asimov, Heinlein und Silverberg vertreten, aber es gibt auch auffallend gute weibliche Autoren, die 1979 gerade ihre erste Phase abgeschlossen hatten: Ursula K. Le Guin, James Tiptree jr. (= Alice Sheldon) und Zenna Henderson.

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