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[NEWS] Rebecca Gablé – Die fremde Königin: Historischer Roman (Otto der Große, Band 2)

Anno Domini 951: Gaidemar, ein Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält den Auftrag, die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda zu befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet Otto und macht Gaidemar zu ihrem Vertrauten. An Ottos Seite erringt er den Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld. Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden … (Verlagsinfo)


Broschiert ‏ : ‎ 768 Seiten
Lübbe

Gablé, Rebecca – Siedler von Catan, Die (Lesung)

_Turbulente neue Welt Catan: actionreiche Abenteuer_

Die christlichen Völker schreiben etwa das Jahr 850: Die Bewohner von Elasund, einem Küstendorf im hohen Norden, leben vom Fischfang und dem, was sie ihren kargen Feldern in drei kurzen Sommermonaten abzuringen vermögen. Doch als die feindlichen Turonländer das Dorf überfallen, das Vieh stehlen und die Frauen rauben, erkennen die Ziehbrüder Candamir und Osmund, dass ihre Tage in der alten Heimat gezählt sind. Auch Osmunds Onkel Olaf, ein weit gereister Kauffahrer, plädiert dafür, im westlichen Meer ein neues Land zu suchen.

Nach einem bitteren Hungerwinter bricht die ganze Dorfgemeinschaft mit neun Schiffen zu einer beschwerlichen Seereise auf. Nach drei Wochen schließlich verschlägt ein Sturm die Auswanderer an die Nordwestküste jener Insel, die sie bislang nur aus der Sage kannten: Catan. Odin, erzählt die Legende, habe dieses Land einst erschaffen, um eine schöne Albentochter zu entzücken, und deshalb habe er es vollkommen gemacht. Voller Hoffnung erkunden die Siedler die große Insel, roden Wälder und bestellen den fruchtbaren Boden. Alle Not könnte ein Ende haben, hätten sie nicht ihre Vergangenheit und ihre Zwistigkeiten aus der alten Heimat mitgebracht … (Verlagsinfo)

_Die Autorin_

Rebecca Gablé, 1964 in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren, absolvierte nach dem Abitur eine Lehre als Bankkauffrau. Diesen Beruf übte sie einige Zeit auf einem Stützpunkt der Royal Air Force aus, wo sich ihr Interesse für England vertiefte. 1990 schrieb sie ihren ersten Roman und begann danach ein Literaturstudium in Düsseldorf, wobei sie sich zunehmend auf die Mediävistik – die Lehre vom Mittelalter – konzentrierte. Seit 1996 ist sie freie Schriftstellerin und Literaturübersetzerin.

1995 erschien ihr Krimi „Jagdfieber“, der dann auch für den „Glauser“-Krimipreis nominiert wurde. Sie trat der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur – dem Syndikat – bei, dessen Sprecherin sie derzeit ist und gehört dem Verband deutscher Schriftsteller an.

Sie lebt mit ihrem Mann unweit von Mönchengladbach auf dem Land und reist oft und gerne in die USA und nach Großbritannien. Neben dem Lesen ist Musik ihre bevorzugte Freizeitbeschäftigung. Sie spielt selbst Klavier und singt manchmal in einer Rockband. (zitiert nach: |buchkritik.at|)

Nach den Bestsellern „Das Lächeln der Fortuna“, „Das zweite Königreich“ und „Der König der purpurnen Stadt“ ist „Die Siedler von Catan“ ihr vierter historischer Roman. Der Hintergrund ist an das gleichnamige Spiel angelehnt. Im Herbst 2005 erscheint ihr fünftes Historienepos „Die Hüter der Rose“.

_Der Sprecher_

Martin May, 1961 in Coburg geboren, wurde bereits mit 18 Jahren von Rudolf Noelte als Schauspieler entdeckt. Es folgten über hundert weitere Rollen bei Film, Fernsehen und Theater, unter anderem in Wolfgang Petersens Welterfolg „Das Boot“. May lebt mit seiner Familie bei Hamburg.

_Handlung_

Die Story kommt sofort mit einer Actionszene in die Gänge: Die Turonländer überfallen das Dorf Elasung, in dem die zwei Hauptfiguren des Buches leben: Candamir Oleson und sein Freund Osmund. Sie können weder verhindern, dass es viele Tote und Verletzte gibt, noch dass die große Scheune abbrennt. Lediglich Candamirs Bruder Hakon lässt sich retten. Später taucht Candamirs Schwester Asta mit einem ungeborenen Kind auf, verstoßen vom Stamm ihres Mannes. Es wird ein verdammt harter Hungerwinter.

In den langen Nächten erinnern sie sich mancher Geschichten versprengter Seefahrer, die ein Sturm bis in den Äußersten Westen verschlagen hatte, wo sie dann auf unbekanntes, leeres Land gestoßen waren. Im Frühjahr bauen sie Schiffe, um dorthin zu gelangen. Bevor es losgeht, muss die alte Schamanin Brigitta das Runenritual ausführen, um günstige Vorzeichen zu finden. Zum Glück hat Candamir Brigittas Sohn nicht im Zweikampf getötet – sonst würden die Vorzeichen wohl ungünstig ausfallen.

Bei einem Zwischenstopp in König Knuts Land verrät dessen Frau Siglind Candamir, dass Knuts Leute Candamirs Gefährten an Land betäubt hätten, um die Schiffe zu rauben. Siglind, die einst von Knut geraubt worden war, will mit Candamir in die Freiheit segeln. Mit knapper Not gelingt die Flucht vor den Verfolgern. Auf dem Schiff unterrichtet Candamirs britischer Sklave Austin Hakon und Siglind. Wie Austin glaubt auch Siglind an den dreifaltigen Gott der Christen.

Die Fahrt führt über Norwegen, Schottland, Irland und die Bretagne auf den Atlantik hinaus, wo mehrere Stürme die kleine Flotte versprengen. Acht Tage bläst sie der Sturm nach Westen und fordert 14 Tote, danach kehrt er zurück. Candamirs Schiff läuft auf ein Riff auf und sinkt. Immerhin kann sich die Besatzung an Land retten: Catan – Odins Paradies, wie die alte Brigitta erklärt.

Und so entstand Catan einst: Göttervater Odin warb um eine schöne Frau namens Tanuri, doch sie forderte von ihm ein vollkommenes Land, in dem sie leben könne. Er schuf Tanuris Insel, doch die Umworbene fand immer weitere Mängel, weil es das perfekte Land nicht geben kann. Also entrückte Odin diese Insel der besiedelten Welt.

Ist Catan also das Paradies? Wohl doch nicht. Kommende Konflikte künden sich an. Candamirs Sklavin bekommt ein Kind von ihm und will geheiratet werden. Er will aber lieber die schöne Siglind zur Frau nehmen, was dann auch nach langem Hin und Her klappt. Da sie Christin ist und nicht dem Stamm angehört, muss Candamir nicht nur seine Glaubensüberzeugung ändern.

Außerdem landen die Mannen um Olaf und seinen Sohn Jared in Catan. Sie beharren auf der Verehrung der alten Götter und der Befolgung der überkommenen Sitten und Bräuche – wozu auch der sexuelle Missbrauch von Sklaven gehört. Candamir, Hakon und Siglind haben sehr unter Olaf & Co. zu leiden. Tatsächlich spaltet sich der Stamm in zwei Kulturen auf, von denen das Jared-Volk in Höhlen unter der Wüste lebt.

Wer Sieger bleibt, ist über Jahre hinweg offen, doch „es kann nur einen geben“, wie es so schön heißt. Und so ist für eine Menge Action, Liebe und Leidenschaft gesorgt.

_Mein Eindruck_

|Catan, das Gelobte Land|

Das klingt nach einem Abenteuergarn alter Schule, doch tatsächlich gibt es in all dem turbulenten Geschehen auch einen ernstzunehmenden Faden: Es geht um die Errichtung eines reformierten Gemeinwesens, das sich von überkommenen Werten und Sitten abkehrt. Das erinnert doch stark an die Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika im 17. und 18. Jahrhundert.

|Die Revolution von Catan|

Der Unterschied ist jedoch, dass diese „Revolution von Catan“ bereits im 10. oder 11. Jahrhundert stattgefunden haben muss, als die Wikinger zahlreiche Kolonien gründeten – in der Normandie, auf Sizilien, in Russland. Der Konflikt zwischen nordischem Götterglauben und neuem christlichem Glauben war vorbestimmt und wird denn auch in Catan bis aufs Blut ausgetragen.

|Ein cooler neuer Gott?|

Es ist nun nicht so, dass die Hauptfigur Candamir über Nacht sagt: „Hey, Sklave, das ist ein cooler Gott, von dem du faselst – den übernehme ich.“ Vielmehr ist es für ihn ein langer Prozess von Versuch und Irrtum, bis er von alten Sitten und Bräuchen lässt. Er beginnt, die Werte von Austin und Siglind, den beiden Christen, zu akzeptieren. Auch Hakon, sein Bruder, ist als Austins Schüler beeinflusst. Die Kluft macht sich im täglichen Leben, wie etwa der Sklavenhaltung, bemerkbar. Auch gegen die Schamanin gilt es sich durchzusetzen. Und mit Olafs Sippe bricht offener Krieg aus. Selbst ein Exodus garantiert nicht, dass die christlich gesinnte Sippe überlebt, denn Olafs Arm reicht weit.

|Mittelalter, eine Zeit des Umbruchs|

Rebecca Gablé versteht sich als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur auf die authentische Darstellung mittelalterlicher Denk- und Lebensweisen. Anders als man lange Zeit dachte, war das Mittelalter eine tumultreiche Epoche, in der das europäische Erbe des christlichen Königs Karls des Großen von schweren Erschütterungen wie dem Mongolensturm (ca. 1250) und dem Konflikt zwischen Kaiser und Papst während der Kreuzzüge gekennzeichnet war, während England den Wikingern bzw. Normannen (= Nordmänner) in die Hände fiel. Feudalstaaten wie Frankreich und Großbritannien bildeten sich heraus, bis die Pest im Jahr 1348 fast die Hälfte der europäischen Bevölkerung dahinraffte. Der Fortschritt verlagerte sich in die italienischen Stadtstaaten, die vom Exodus der Byzantiner nach dem Fall Konstantinopels 1453 profitierten: Die Renaissance begann.

|Jugendfrei?|

Genau wie die Sitten jener Zeit ganz schön rauh waren, so spielt sich auch das Leben in „Die Siedler von Catan“ nicht immer friedlich ab. Öffentliche Züchtigungen, Zweikämpfe, Überfälle und Vergewaltigungen scheinen selbst im gelobten Land an der Tagesordnung zu sein. Nicht, dass gegen Realismus in sexuellen Dingen etwas einzuwenden wäre, doch muss sich die nicht jugendfreie Darstellung auch auf die Vergewaltigung männlicher Sklaven erstrecken? Eltern seien entsprechend gewarnt.

|Der Sprecher|

Martin May ist offensichtlicher Routinier in Sachen Sprechen und Vortrag. Seine Lesung, die kaum einmal mit Musik oder Sound unterlegt ist, überzeugt durch eine deutliche Aussprache, hervorhebende Pausen und eine sympathische Satzmelodie. Es gibt Sprecher, die ihren Text einfach herunternudeln, ohne auf Betonung und Pausen zu achten. May gehört zum Glück nicht dazu. Die 440 Minuten (über 7 Stunden) sind solcherart durchaus zu ertragen, und mit Spannung legt man die nächste CD ein.

_Unterm Strich_

„Die Siedler von Catan“ ist die literarische Form des bekannten Spiels. Die Autorin Rebecca Gablé hat sich einen möglichen Handlungsverlauf herausgepickt und weitergesponnen. Wie schon der Beginn der Saga, ist auch der weitere Verlauf in Catan von turbulenten Konflikten gekennzeichnet. Nicht Friede, Freude und Eierkuchen herrschen hier, sondern der Zwist zwischen zwei gegensätzlichen Göttern – dem christlichen und dem nordischen – sowie ihren jeweiligen Anhängern. So war das ja schon bei den amerikanischen Pilgervätern, die vor religiöser Verfolgung in England flohen.

Gablés Buch ist besonders in der gekürzten Hörbuch-Fassung geprägt von Liebe, Leidenschaft und Kampf, aber auch die unterschiedlichen Denk- und Verhaltensweisen kommen deutlich zur Geltung. Realistische Darstellung von Sex und Gewalt jedoch veranlasst mich, Eltern entsprechend zu warnen: Diesen harten Stoff sollte man nicht unbedingt Kindern antun, sondern warten, bis diese etwa 15 oder 16 sind.

|440 Minuten auf 6 CDs
[Besprechung]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=258 der Buchfassung|

[NEWS] Rebecca Gablé – Teufelskrone (Waringham-Saga)

England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während Yvain und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur selben Frau gemeinsam haben, stehen die Brüder John Plantagenet und Richard Löwenherz auf verschiedenen Seiten – auch dann noch, als John nach Richards Tod die Krone erbt. Denn Richards Schatten scheint so groß, dass er John schon bald zum Fluch zu werden droht …
(Verlagsinfo)


Gebundene Ausgabe: 928 Seiten
Bastei Lübbe

[NEWS] Rebecca Gablé – Die fremde Königin (Otto, der Große 2)

Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto. Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden …
(Verlagsinfo)


Broschiert: 768 Seiten
Bastei Lübbe

[NEWS] Rebecca Gablé – Die fremde Königin (Otto der Große 2)

Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto. (Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe: 768 Seiten
Ehrenwirth

[NEWS] Rebecca Gablé – Das Lächeln der Fortuna

England 1360. Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt.Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancester erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe – und er begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 1200 Seiten
Bastei Lübbe

[NEWS] Rebecca Gablé – Der Palast der Meere: Ein Waringham-Roman

London 1560: Als Spionin der Krone fällt Eleanor of Waringham im Konflikt zwischen der protestantischen Königin Elizabeth I. und der katholischen Schottin Mary Stewart eine gefährliche Aufgabe zu. Ihr fünfzehnjähriger Bruder Isaac soll unterdessen das Erbe des Hauses Waringham antreten. Aber Isaac flieht und schleicht sich als blinder Passagier auf ein Schiff. Nach seiner Entdeckung nimmt ihn der junge Matrose Francis Drake unter seine Fittiche, doch bei einem Stopp auf der Insel Teneriffa verkauft Kapitän und Freibeuter John Hawkins ihn als Sklaven an spanische Pflanzer. Erst nach zwei Jahren kommt Isaac wieder frei – unter der Bedingung, dass er erneut in Hawkins‘ Dienst tritt. Zu spät merkt Isaac, dass Hawkins sich als Sklavenhändler betätigt – und dass sein Weg noch lange nicht zurück nach England führt … (Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe: 960 Seiten
Lübbe Ehrenwirth

[NEWS] Rebecca Gablé – Das Haupt der Welt

Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester werden nach Magdeburg verschleppt, und bald schon macht sich Tugomir einen Namen als Heiler. Er rettet Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist … (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 864 Seiten
Bastei Lübbe

[NEWS] REBECCA GABLÉ – Das Haupt der Welt

Neues von Rebecca Gablé bei Lübbe: „Das Haupt der Welt“.

Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester werden nach Magdeburg verschleppt, und bald schon macht sich Tugomir einen Namen als Heiler. Er rettet Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist …
(Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe, 864 Seiten

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

[NEWS] REBECCA GABLÉ – Der dunkle Thron

„Der dunkle Thron“ von Rebecca Gablé erscheint bei Bastei Lübbe als Taschenbuch.

London 1529: Der vierzehnjährige Nick of Waringham lebt im Internat des berühmten Humanisten Sir Thomas More. Als sein Vater in Verdacht gerät, Lutheraner und Häretiker zu sein, muss Nick nach Waringham zurückkehren. Dann wird der Earl wegen Ketzerei verhaftet, und Nick findet heraus, dass sein Vater Opfer einer Intrige geworden ist. Durch eine erzwungene Falschaussage soll die Annullierung der Ehe zwischen König Henry VIII. und seiner Ehefrau Catalina von Aragon ermöglicht werden. Doch Nicks Vater stirbt vor den Augen des Sohnes an den Folgen der Folter. Der Vierzehnjährige erbt eine Baronie in desolatem Zustand – und eine große Aufgabe: Er soll Prinzessin Mary, Catalinas einziges Kind, beschützen – auch vor ihrem eigenen Vater …
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 960 Seiten

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

Rebecca Gablé – Der dunkle Thron

_Die |Waringham|-Saga:_
01 „Das Lächeln der Fortuna“
02 „Die Hüter der Rose“
03 „Das Spiel der Könige“
04 _“Der dunkle Thron“_

_Die Handlung:_

London 1529: Der 14-jährige Nick of Waringham lebt als Schüler bei dem berühmten Humanisten Sir Thomas More. Als Nicks Vater, der Earl of Waringham, Opfer einer Intrige wird und der Häresie beschuldigt wird, wird der Junge zurück nach Hause geschickt, wo sein Vater vor seinen Augen an den Folgen der Folter stirbt. Nick bleibt zurück mit einer Baronie in desolatem Zustand – und einer großen, schier unlösbaren Aufgabe: Er soll Prinzessin Mary, Catalinas einziges Kind, beschützen – auch vor ihrem eigenen Vater … (Verlagsinfo)

_Mein Eindruck:_

Nach vier Jahren Warten gehts in der Familenchronik der Waringhams weiter. Das hätte selbst Rebecca Gablé nicht gedacht, denn eigentlich sollte nach dem dritten Band Schluss sein mit den Waringhams. Unterstützt von den Fans und weil ihr die Geschichte selbst nicht aus dem Kopf ging, präsentiert die Autorin also einen vierten Band.

Mittlerweile sind wir im 16. Jahrhundert angekommen und der Fokus liegt auf dem 14-jährigen Nick of Waringham. In den ersten Hörstunden erleben wir mit ihm zusammen das, was wir schon auf der Verpackung gelesen haben. Und obwohl der Hörer in diesem Fall schon weiß, was passiert, macht die Autorin die Geschichte dennoch zu einem echten Erlebnis. Ihre lebendige Erzählweise und ihre Beschreibungen von Land und Leuten lassen schnell ein historisches Kopfkino beim Hörer entstehen, in dem er gern Platz nimmt und verweilen möchte.

Der Protagonist wächst dem Hörer schnell ans Herz und seine Abneigung gegen „Brechnuss“ und „Sumpfhexe“, seine Stiefschwester und seine Stiefmutter, teilt auch er sofort. Nachdem sein Vater verstorben ist und er sich verpflichtet, auf Prinzessin Mary aufzupassen, muss er ganz schnell erwachsen werden. Wir begleiten die beiden dabei und erleben auch die verzweifelten Versuche Henry VIII. mit, der unbedingt einen Thronfolger haben möchte und deshalb sogar mit der katholischen Kirche bricht. Nicht nur Nick ist jetzt verunsichert, wem er noch etwas sagen darf, ohne verhaftet zu werden, auch das Volk weiß es nicht mehr.

Und so verknüpft Rebecca Gablé wieder einmal geschickt gut recherchierte Fakten mit einer fiktiven Geschichte. Und ob sich wirklich alles so zugetragen hat oder nicht, das ist dem Hörer bei ihrem einfühlsamen Erzählstil eh egal. Hier sind viele spannende, schmunzelnde, aber auch tragisch unterhaltsame Stunden garantiert. Und die können auch problemlos genossen werden, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt. Gablé macht es also auch Quereinsteigern leicht, der Faszination der Waringham-Sga zu erliegen.

_Das Hörerlebnis:_

„Bierstedt liest ausdrucksstark und unwahrscheinlich vielseitig“, sagt Rebecca Gablé laut Verlag über ihren Sprecher. Ich kann weder das eine noch das andere bestätigen. Mir fiel direkt auf, dass er am Anfang sehr gehetzt seine Zeilen runterhastet. Da fällt es schwer, sich fallenzulassen, wenn der Sprecher direkt so eine Hektik verbreitet, die nicht vom Skript vorgeschrieben ist. Danach verfällt er aber wieder in die eher monotone Sprechweise, die ich von ihm gewohnt war.

Die „Inszenierung“ dieser Lesung war für meine Ohren sehr inkonsequent, denn vom Einsatz von zur Szene passenden Geräuschen wird leider nur wenig Gebrauch gemacht und wenn, dann sind es auch gern mal zu viele. Als Nick durch Hampton streift, werden gleich so viele Effekte unter den Sprecher gemischt, dass das dabei entstehende Bild im Kopf des Hörers eigene Wege geht und der Sprecher fast stört. Wenn Nick aber seinen eingesperrten Vater besucht, erwischt die Tonregie genau das richtige Maß an Effekten und Musik, sodass diese Szene ein wirklich rundes Hörerlebnis bietet.

Der oftmals schön ausgewählte und die Story unterstützende Musik- und Klangteppich wertet die Lesung absolut auf. Detlef Bierstedt, der sonst eher als einschläfernder Sprecher bekannt ist, erfährt dadurch eine willkommene Unterstützung. So wirkt sein Vortrag nicht mehr saftlos, sondern zur Zeit passend gediegen. Zumindest in den Momenten, die mit Musik unterlegt sind oder wenn er wörtliche Rede vorliest.

Das meinte ich mit „inkonsequent“. Der Hörer bekommt also im Wechsel minutenlang einen Musikteppich als Unterlage zu hören oder nur den Sprecher. Ab und an gibts dann auch mal ein paar Effekte mit dabei, als könnte man sich nicht entscheiden, welches Stilmittel man denn benutzen möchte und vor allem wie oft und wie lange.

Bierstedt wirkt hörbar bemüht, die Geschichte um Nick so lebendig wie ihm möglich zu erzählen. Bei allem Verstellen der Stimme, wenn er den verschiedenen Charakteren wiedererkennbare Merkmale gibt, fühlt der Hörer leider die ganze Zeit über, dass Bierstedt abliest und nicht erzählt. Dazu klingt seine Stimme grad bei beschreibenden Stellen zu monoton, fast gleichgültig, weil er mit angezogener Handbremse liest. Nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Sprechgeschwindigkeit zu verändern, um aus dem Schwarz-Weiß-Film im Kopf einen sprühenden Farbfilm entstehen zu lassen, wäre ein probates Mittel gewesen. Aber das verwendet der Sprecher nur sporadisch und wenn, dann nur kurz. Danach geht es direkt weiter mit der gleichen langsamen Geschwindigkeit und die Dramatik ist dahin, da hilft dann auch die Musikuntermalung wenig. Manchmal ist auch nicht zu erkennen, ob die Charaktere sprechen oder der Sprecher die Szene beschreibt, weil beides mit der gleichen Geschwindigkeit und Sprachmelodie im Ohr des Hörers ankommt.

Wenn er in solchen Situationen auch noch durch die zwar zur Szene passende dramatische Musik übertönt wird, muss man schon genau hinhören. Denn manchmal klingt es so, als würde der Lautstärkeregler für den Sprecher recht abrupt heruntergezogen und der für die Musik nach oben geschoben, bis zu einem Punkt, an dem sie nicht mehr unterstützt, sondern störend ablenkt, wie die vorhin erwähnten „Mittelalter“-Geräusche.

_Der Sprecher:_

Detlef Bierstedt, 1952 geboren, ist einer der gefragtesten Synchronsprecher Deutschlands. Er leiht u. a. George Clooney, Jonathan Frakes („Star Trek“) und Bill Pullman („Independance Day“) seine Stimme. Insgesamt wirkte er in mehr als 1000 Film- und Fernsehproduktionen mit. (Verlagsinfo)

_Die Ausstattung:_

Die 12 CDs sind stilvoll verpackt. In zwei entfaltbaren Pappboxen stecken sie zusammen in einem Pappschuber. Vor und hinter den weinrot bedruckten CDs ist jede Menge Platz für Zusatzinfos, sodass das Fehlen eines Booklets nicht auffällt.

So gibt es ein Dankeswort der Autorin, ein Zitat aus dem Roman von Nicholas of Waringham, einen gezeichneten Stammbaum der Waringhams, eine gezeichnete Karte, die das England unter Henry VIII. zeigt, Lob aus der Presse, Werbung für die anderen Teile der Waringham-Saga, Infos zu Autorin und Sprecher und, sehr wichtig, eine sehr lange Auflistung aller beteiligten wichtigen Personen aus dem Roman. Wobei diejenigen noch mal gekennzeichnet wurden, die es tatsächlich gegeben hat.

_Mein Fazit:_

Warum Rebecca Gablé sich Detlef Bierstedt als Sprecher aussuchte, kann ich nicht nachvollziehen, warum sie so von ihm schwärmt, erst recht nicht. Ein lebendigerer und mit mehr Einsatz vor dem Mikro agierender Sprecher hätte so viel mehr aus der spannenden Geschichte um Nicholas of Waringham herausholen können und so dem Hörer ein intensiveres Erlebnis beschert. So bleibt der Kontrast zwischen einem weiteren unterhaltsamen und schönen Roman der „Waringham“-Reihe und einem bemühten Sprecher, der auch mit Musikuntermalung nicht in der Lage ist, den Hörer wirklich zu fesseln oder in die Story hineinzuziehen. Kopfkino ja, aber leider in Schwarz-Weiß.

|12 Audio-CDs
Spieldauer: 15:13 Std.
Gelesen von Detlef Bierstedt
ISBN: 978-3-7857-4567-0|
[www.luebbe.de]http://www.luebbe.de

Audible bietet auch eine ungekürzte Lesung an, die 35 Stunden Spieldauer bietet. Auch hier liest Detlef Bierstedt.

Wer erst einmal in die Lesung reinhören möchte, der kann unter [diesem Link]http://www.luebbe.de/Hoerbuecher/Historisches/Details/Id/978-3-7857-4567-0# beim Verlag hörprobieren.

_Rebecca Gablé bei |Buchwurm.info|:_
[„Die Siedler von Catan“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1218 (Hörbuch)
[„Die Siedler von Catan“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=258
[„Das Lächeln der Fortuna“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1522 (Hörbuch)
[„Die Hüter der Rose“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=1733
[„Das Spiel der Könige“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4129
[„Das zweite Königreich“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4541 (Hörspiel)
[„Hiobs Brüder“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5953

Rebecca Gablé – Das Spiel der Könige

„Das Spiel der Könige“ ist die direkte Fortsetzung von „Die Hüter der Rose“, und somit der sechste historische Roman der deutschen Bestsellerautorin Rebecca Gablé (* 25.09.1964), die sich mit dem Roman „Das Lächeln der Fortuna“ und ihren weiteren historischen Werke einen Namen gemacht hat. Sie studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit als Bankkauffrau Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt auf Mediävistik, wobei ihr besonderes Interesse offenkundig den englischen Königshäusern galt, insbesondere dem Haus Lancaster.

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Rebecca Gablé – Die Hüter der Rose

„Die Hüter der Rose“ ist der fünfte historische Roman der deutschen Bestsellerautorin Rebecca Gablé (* 25.09.1964), die sich mit dem Roman „Das Lächeln der Fortuna“ und ihren weiteren historischen Werke einen Namen gemacht hat. Sie studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit als Bankkauffrau Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt auf Mediävistik, wobei ihr besonderes Interesse offenkundig den englischen Königshäusern galt. Denn um das Haus Lancaster und die von ihr erfundene Familie des Robin of Waringham, der ihren Fans bereits aus „Das Lächeln der Fortuna“ bekannt ist, dreht sich in dieser direkten Fortsetzung der Familiengeschichte der Waringhams alles.

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