Dorian Hunter – Yana Turmanyay (Folge 39)

Die Handlung:

Kurz vor Erreichen von El Dorado sind Dorian Hunter und Sacheen in die Hände von Marodeuren geraten. Ihr Anführer ist ein Mann, den Hunter vor 500 Jahren im Duschungel sterben sah – Hernando Vivelda! Wie hat Vivelda überlebt? Kennt er das Geheimnis von El Dorado? Und kann er Dorian endlich zu seinem alten Freund Jeff Parker führen …? (Klappentext)

Mein Eindruck:

Diese Folge mit dem lustigen Namen bildet nun den Abschluss der INKA-Tetralogie innerhalb der DORIAN-HUNTER-Serie. Natürlich erinnerte ich mich wie erwartet nur noch grob daran, „Was bisher geschah“, schließlich waren wieder einmal drei Monate vergangen seit dem letzten Teil.

Ok, im Grunde liest „Dorian Hunter“ uns dafür auch nur den Klappentext vor, wie ein MediaMarkt-Mitarbeiter, wenn man nach Beratung fragt (keine Verleumdung, eigene Erfahrung!). Aber, wir wissen nun wieder wo wir sind und dass die Lage … na ja … eher unentspannt ist für Dorian. Dass Hunter Speyer ist … oder mal war … das glaubt ihm sein Kidnapper übrigens erst mal nicht. Aber hey … wir haben Jeff gefunden, yay! Oder nich‘?

Die Spannung steigt und es hagelt Antworten … mündet der INKA-Mehrteiler in El Dorado, wo die Prinzessin schläft? Romantisch wie bei Schneewittchen is‘ das aber hier nicht. Vorher müssen wir auch noch dieses … wie hieß es noch … Quipu, diese Knotenschriftschnur, finden … ob die 500 Jahre ohne zu verrotten durchgehalten hat?

Und während Dorian sich durch den Dschungel und dessen natürliche und übernatürliche Bewohner kämpft (und wir erfahren, dass Ameisen wie zerknülltes Brotpapier klingen), veranstaltet Olivaro zu Hause Telefonterror im Sekretariat von Jeff Parker. Was will der Typ denn eigentlich? Das erfahren wir … buchstäblich in letzter Hörsekunde … auch noch.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Dorian Hunter – Thomas Schmuckert
Jeff Parker – Volker Hanisch
Sacheen – Kirstin Hesse
Hemando Vivelda – Torben Liebrecht
Lipwitz – Walter Gontermann
Jack Daponde – Bernd Stephan
James Rogard – Achim Schülke
Julio – Konstantin Graudus
Marucha – Andrea Pani Laura
Olivaro – Stefan Krause
Fernando Walsh – Tobias Schmidt
Madeleine Gibson – Katrin Decker
Supay – Ben Hecker
Coco Zamis – Claudia Urbschat-Mingues
Alejandro – Nicolas Buitrago

Technik-Credits:

Aufnahmen: Alexander Rieß, Superhearo Audio, Hamburg
Professor Terrano, Studio Konterfei, Berlin
Anna Liebesehl, Studio Süd, Köln
Skript: Andra Bottlinger und Dennis Ehrhardt
Regie: Dennis Ehrhardt
Schnitt: Janis Grossmann
Sounddesign und Mischung: Alexander Rieß
Musik: Andreas Meyer
Illustration: Mark Freier
Layout & Realisation: Sebastian Hopf

Die Ausstattung:

Das Cover des Booklets zeigt einen Inkagötzen. Alles wie immer im düsteren Stil der „Dorian Hunter“-Serie gehalten. Die CD, die mit dem gleichen Motiv bedruckt ist, steckt in einem Jewel-Case. Das Booklet enthält interessante Hintergrundinfos des für die HUNTER-Musik zuständigen Andreas Meyer . Zusätzlich werden noch die Sprecher selbst und ihre Rollen aufgeführt, die Technik-Credits genannt und etwas Werbung in eigener Sache gemacht.

Mein Fazit:

Der wie gewohnt soundtechnisch filmreif inszenierte Abschluss der INKA-Reihe hat mich wie schon der vorige Teil komplett überzeugen können. Es gibt Antworten, reichlich Mystisches, Indy-Jones-Action, einen gewohnt mürrischen Dorian und einen Olivaro, der das Übliche im Schilde führt.

Der Spannungsbogen steigt mit jeder Minute weiter an, während wir uns Richtung El Dorado vorankämpfen. Weder im Dschungel noch in der Goldenen Stadt ist allerdings alles so, wie wir es hören.

Wohl dem, der laaaaaaaange warten konnte, um sich alle Teile dieser Tetralogie am Stück zu Gemüte führen zu können. Der hat noch mehr Spaß an der Geschichte, die komplexer ist als erwartet und nicht einfach so nebenbei weggehört werden kann. Zum Glück!

1 Audio-CD
Spieldauer: 63:13 Min.
Tracks: 58
1. Auflage, September 2018
Empfohlen ab 16 Jahren

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