Schlagwort-Archive: Fischer

[NEWS] CECELIA AHERN – Hundert Namen

Bei Fischer erscheint „Hundert Namen“. von Cecelia Ahern als Taschenbuch.

MANCHMAL MUSS MAN GANZ GEWÖHNLICHE MENSCHEN FINDEN, UM ZU VERSTEHEN, WIE AUSSERGEWÖHNLICH DAS LEBEN IST.

Die junge Journalistin Kitty Logan ist am Tiefpunkt, als sie eine geheimnisvolle Liste in die Hand bekommt – mit hundert Namen unbekannter Frauen und Männer darauf. Hundert Menschen, über die niemand etwas weiß. Wer sind sie? Was verbindet sie miteinander? Kitty bleiben nur zwei Wochen, um es herauszufinden – für ihren Artikel und für ihre eigene Zukunft …
Phantasievoll, spannend, unverwechselbar: der berührende Roman einer unvorhersehbaren Suche. Denn jeder von uns hat seine Geschichte.

(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 416 Seiten
Originaltitel: Hundred Names

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

[NEWS] JANA OLIVER – Engelsfeuer (Riley Blackthorne – Dämonenfängerin 4)

Bei Fischer geht die Geschichte um die Dämonenfängerin Riley Blackthorne zu Ende: „Engelsfeuer“ von Jana Oliver.

Megaspannend und sehr romantisch: das große Finale der Fantasyserie, die süchtig macht!

Obwohl sie ihn am liebsten in die Wüste schicken würde, muss Riley an Denver Becks Seite bleiben. Sie hat geschworen, sich um ihn zu kümmern, so wie er sich seit dem Tod ihres Vaters um sie gekümmert hat. Aber damit kommt viel mehr auf sie zu, als sie ahnt. Als sie in Becks Heimatstadt sind, wo er sich um seine todkranke Mutter kümmern muss, stolpern sie über ein dunkles und mörderisches Geheimnis und kommen dabei jemandem in die Quere. Beck wird gekidnappt, und Riley ist seine einzige Hoffnung auf Rettung.
Inzwischen wird in Atlanta deutlich, dass der Himmel eine Schlacht gewonnen haben mag, aber nicht den Krieg. Riley und Beck steht eine stürmische Zukunft bevor. Sartael, ehemalige rechte Hand Luzifers, erweist sich als widerstandsfähiger, als gedacht. Er hat Atlanta fest im Griff und plant einen brutalen Krieg gegen den Fürsten der Hölle. Während die Sekunden bis zum finalen Kampf verrinnen, liegt es an Riley und dem Mann, den sie liebt, ihren alten Feind endgültig zu besiegen oder alles zu verlieren, wofür sie gekämpft haben.

(Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe, 544 Seiten
Originaltitel: Foretold. A Demon Trappers Novel

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

Mary Kay Andrews – Weihnachtsglitzern

Worum gehts?

Eloise Foley ist jedes Jahr zur Weihnachtszeit ganz entzückt und emotional aufgeladen. Sie besitzt einen kleinen Antiquitätenladen und freut sich besonders auf den alljährlichen Wettbewerb um die schönste Schaufensterdekoration der Stadt. Unermüdlich kreiert sie eine Weihnachtswunderwelt im Schaufenster ihres Maisie’s Daisy und ist fest entschlossen, dieses Jahr den ersten Platz zu belegen. Doch diese Rechnung hat sie ohne ihre beiden größten Konkurrenten Manny und Cookie gemacht. Außerdem hat sie mit dem merkwürdigen Verhalten ihres Freundes Daniel zu kämpfen, dass er jedes Jahr zur Weihnachtszeit an den Tag legt und ihr so die Stimmung verdirbt. Mary Kay Andrews – Weihnachtsglitzern weiterlesen

[NEWS] MARISHA PESSL – Die amerikanische Nacht

Bei S. Fischer erscheint das neue Buch von Marisha Pessel, der Autorin von „Die alltägliche Physik des Unglücks“: „Die amerikanische Nacht“.

Marisha Pessls Bestseller»Die alltägliche Physik des Unglücks« ließ Ihr Herz nicht mehr los – ihr neuer Roman »Die amerikanische Nacht« lässt es rasen.

Ashley ist tot – gerade mal vierundzwanzig – eine Leiche in einer verlassenen Lagerhalle Manhattans. Ein Unfall? Oder Selbstmord? Und was hat Cordova – der übermächtige Vater und besessene Filmemacher mit ihrem Tod zu tun? Der Schlüssel zum Geheimnis liegt in seinen magischen Filmen, die nach und nach zu einer Wirklichkeit werden, aus der es kein Entkommen gibt.
Ein Meisterwerk – souverän, tödlich, perfekt.

(Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe, 800 Seiten
Originaltitel: Night Film

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

[NEWS] LAINI TAYLOR – Days of Blood and Starlight (Zwischen den Welten 2)

Bei Fischer erscheint der Nachfolger von „Daughter of Smoke and Bone“ von Laini Taylor: „Days of Blood and Starlight“.

Langersehnt und endlich da: »Days of Blood and Starlight«
Der Folgeband zu »Daughter of Smoke and Bone«

Wo würdest du dich verstecken, wenn die ganze Welt nach dir sucht?

Was würdest Du tun, wenn deine große Liebe plötzlich deine Familie auf dem Gewissen hat?

Wie würdest du entscheiden, wem du trauen kannst, und wem nicht?

Der Traum vom Frieden, den Karou und Akiva einst teilten, ist vorbei. Wenn aus Liebe Hass wird, kann uns nur noch die Hoffnung retten…

Karous Welt ist zusammengebrochen: Ihre große Liebe, der Seraph Akiva, ist für den Tod ihrer Familie verantwortlich. Jetzt hat sie nur noch ein Ziel: den jahrtausendealten Krieg zwischen den Chimären, zu denen sie selbst gehört, und den Seraphim zu beenden. Gemeinsam mit ihrem einstigen Feind Thiago -dem Weißen Wolf- zieht Karou sich in die Wüste Marokkos zurück, um dort eine neue Armee zu bilden. Eine Armee aus Monstern. Und wenn es nach Karou geht, wird zumindest die letzte Vertraute, die ihr geblieben ist, ihre beste Freundin Zuzana, aus alledem herausgehalten werden. Wer Zuzana kennt weiß allerdings, dass sie sich nicht gerne bremsen lässt…

Akiva dagegen will sich unbedingt von seiner Schuld befreien. Er hatte nur im Irrtum gehandelt, dachte Karou wäre tot, und wollte sie rächen. Um seine Tat zu sühnen, plant er deshalb einen gefährlichen Verrat an seinen eigenen Leuten.

Aber wird Akivas Plan aufgehen? Und kann Karou ihre Trauer überwinden, und Akiva jemals verzeihen?
(Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe, 624 Seiten
Originaltitel: Days of Blood and Starlight

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

Khaled Hosseini – Traumsammler


Worum gehts

Wenige Monate nach der Geburt der kleinen Pari stirbt ihre Mutter und hinterlässt nicht nur ihre jüngste Tochter, sondern auch Abdullah, ihren Sohn, und Saboor, ihren Ehemann. Die Umstände erfordern, dass Abdullah seine jüngere Schwerster großzieht. Pari hat eine außergewöhnlich enge Beziehung zu ihrem Bruder und hängt mehr an ihm als an allem anderen.

Gemeinsam mit ihrem Vater leben sie in dem kleinen afghanischen Dorf Shadbagh. Doch als sie eines Morgens zu einem langen Fußmarsch aufbrechen, quer durch die Wüste, um schließlich in Kabul anzukommen, verändert sich die Welt für das Geschwisterpaar. Denn in Kabul angekommen, werden Pari und Abdullah voneinander getrennt – für immer. Von nun an leben sie jeweils ihr eigenes Leben ohne den anderen. Während Pari bei dieser Trennung noch sehr klein ist und im Laufe der Jahre wieder vergisst, was passiert ist, leidet Abdullah sein ganzes Leben unter dem Trennungsschmerz, und er hat die ganze Zeit das Gefühl, dass ein Teil von ihm verloren gegangen ist. Dieses Gefühl kann ihm auch seine neue Familie nicht geben … Khaled Hosseini – Traumsammler weiterlesen

Mary Kay Andrews – Sommerprickeln


Worum gehts?

Annajane und Pauline kennen sich schon seit ihrer Kindheit und sind seit jeher unzertrennlich. Dass Annajane mit Paulines ältestem Bruder Mason verheiratet war, jedoch seit einiger Zeit von ihm getrennt lebt, hat ihrer Freundschaft keinen Abbruch getan. Nun sitzen sie nebeneinander in einer Kirchbank bei Masons Hochzeit mit der hinreißenden Celia. Alles scheint perfekt zu sein und Annajane redet sich ein, dass ihr die Hochzeit ihres Exmanns mit ihrer Nachfolgerin nichts ausmacht. Doch ist sie wirklich über die Trennung von Mason hinweg?

Auch Pauline hat nicht viel für ihre zukünftige Schwägerin übrig und hält sie nicht für die richtige Frau an Masons Seite. Sie ist davon überzeugt, dass die scheinheilige Celia ein Geheimnis verbirgt, dass sie unbedingt aufdecken möchte und schon bald überschlagen sich die Ereignisse…Gefühlschaos inklusive … Mary Kay Andrews – Sommerprickeln weiterlesen

Ralf Schmitz – Schmitz‘ Mama: Andere haben Probleme, ich hab Familie

Inhalt

Comedian Ralf Schmitz widmet sich in diesem Buch seiner Familie, oft und im Speziellen aber seiner Mutter. Er berichtet von vielen lustigen Ereignissen aus seiner Kindheit, aber auch von neusten Erlebnissen. Es gibt Kapitel wie „Die ersten Male“, „Der Mama-Test“ oder „Happy Family“. Außerdem sind zahlreiche Tipps zu Fragen wie „Warum sagt Mama immer Dingens?“ und „Wie beendet man ein Telefonat mit Mama?“ enthalten.

Kritik

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Agatha Christie – Alter schützt vor Scharfsinn nicht

Zwei pensionierte Geheimagenten stoßen auf eine geheime Botschaft, die ein altes Verbrechen anprangert; neugierig will das Paar dieses Rätsel lösen, doch das Stochern in der Vergangenheit macht jene nervös, die genau dies fürchten … – Dieses Spätwerk zeigt die „Queen of Crime“ nicht in Hochform; zwar ist der Plot sauber geknüpft, doch die Umsetzung fällt ungewöhnlich geschwätzig aus und bleibt ohne Höhepunkt: eher eine philosophische Reflexion als ein (spannender) Kriminalroman.
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Seldon Truss – Frauen reden zuviel

Als in einer nur scheinbar noblen Pension ein Gast auf unnatürliche Weise stirbt, wird eine junge Frau als Sündengeiß missbraucht, bis ein findiger Polizist ein Komplott aufdeckt … – Auch dieser Krimi des Schriftstellers Seldon Truss ist es wert, der Vergessenheit entrissen zu werden: Mit viel Humor werden „Whodunit“-Klischees auf die Spitze getrieben, ohne dass dadurch Spannung und Handlungslogik leiden. Für die Fans des Genres ein Geheimtipp!
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Beverley Nichols – Eine kleine Mordmusik [Horatio Green 1]

Für den scheinbar unmöglichen Mord an einem allseits verhassten Musikkritiker gibt es nach dem Geschmack von Scotland Yard zu viele Verdächtige. Ein ebenfalls involvierter Detektiv findet dagegen die Aktivitäten der angeblich unschuldigen Verwandten und Hausfreunde wesentlich interessanter … – Dieser klassische „Whodunit“ aus der Spätphase dieses Krimi-Genres ist spannend, witzig und wartet mit einer bizarren Final-Auflösung auf, die mit Humor zu nehmen ist.
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Albert Sánchez Piñol – Pandora im Kongo

Ein naiver Schriftsteller zeichnet die unglaublichen Erlebnisse eines Afrika-Reisenden auf, der im Dschungel des Kongo auf feindselige Invasoren aus dem Inneren der Erde stößt … – Der ausführlich zitierte ‚Bericht‘ dieser Heimsuchung bildet nur einen Handlungsstrang dieses vielschichtig angelegten, oft allegorischen Romans, der die (Ohn-) Macht der Illusion einer unerbittlichen Realwelt gegenüberstellt. Die geschickt in ihr historisches Umfeld integrierte Geschichte wird ebenso drastisch wie humorvoll erzählt.
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A. A. Milne – Das Geheimnis des roten Hauses

Zwei Hobby-Detektive versuchen sich an der Aufklärung eines mysteriösen Mordfalls … – Vielleicht DER klassische englische Rätselkrimi; mit unerhört feiner Feder konstruiert der Verfasser ein komplexes Verbrechen, das er unter strenger Wahrung der Fairness, im vollen Bewusstsein der wissentlich heraufbeschworenen Unwahrscheinlichkeiten und voller Witz bis zum spannenden Finale entwickelt: ein Kabinettstück des Genres, das auch dem deutschen Leser endlich wieder zugänglich gemacht wird.
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Anthony Berkeley – Der Fall mit den Pralinen

Sechs Hobby-Detektive versuchen sich an der Aufklärung eines Mordfalls. Sie alle lösen das Rätsel auf ihre Weise, aber wer von ihnen liegt richtig …? – Eleganter britischer „Whodunit?“-Klassiker, der unterhaltsam darüber aufklärt, wie ‚harte Fakten‘ manipuliert und missinterpretiert werden können. Jede ‚Lösung‘ wird logisch entwickelt und (mit knochentrockenem Humor) ad absurdum geführt, bis der Verfasser das letzte, natürlich völlig unerwartete Wort behält: ein zwar altmodischer aber zeitloser Krimi ist endlich wieder zurück auf dem deutschen Buchmarkt!
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R. Austin Freeman – Das Auge des Osiris

Das spurlose Verschwinden eines reichen Mannes und sein absurdes Testament lösen die Frage nach dem Verbleib aus, die mit strikter Logik und der modernsten Kriminaltechnik des frühen 20. Jahrhunderts auf gänzlich unerwartete Weise beantwortet wird … – Ein früher Klassiker der Kriminalliteratur erweist sich als gemächlich und abschweifend aber spannend und erstaunlich witzig erzählter „Whodunit?“, dessen Neuauflage den deutschen Krimifans eine nostalgische Lektüre ermöglicht.
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Rhiannon Lassiter – Böses Blut

Mary Hoffman und Rhiannon Lassiter beweisen, dass Schreibtalent vererbbar ist. Hoffman, die Mutter von Lassiter, ist vor allem durch ihre Kinderbuchreihe „Stravaganza“ bekannt, während ihre Tochter in Deutschland bislang noch nicht so viel Beachtung gefunden hat. Mit „Böses Blut“, das als Hardcover bei der |Fischer Schatzinsel| veröffentlicht wurde, soll sich das nun ändern.

Verrückter könnte eine Familie nicht sein: Seit Peter und Harriet geheiratet haben, gibt es ständig Streit in der sechsköpfigen Patchworkfamilie. Schuld daran sind die Teenager Katherine und Catriona, während John und der ältere Roley sich gegenseitig ignorieren. Beide Mädchen lassen sich „Cat“ bzw. „Kat“ nennen, doch wem gehört der Spitzname nun? Dieser Streit sorgt für eine gespannte Atmosphäre, auch als die sechs im Urlaub zu dem verwinkelten Haus fahren, in dem Katherines und Johns verstorbene Mutter aufgewachsen ist. Die beiden waren noch nie dort und sie wünschen sich auch schnell, dass es dabei geblieben wäre. Das Haus ist unheimlich, scheint ein Geheimnis zu verbergen. Schließlich passieren seltsame Dinge. Katherine findet eine Geheimkammer mit vielen alten Büchern, in denen die Namen einiger Charaktere herausgestrichen sind, Catriona wird von einer mysteriösen Puppe verfolgt, und dann ist da auch noch Alice, das unscheinbare Mädchen aus dem Dorf, das es Roley angetan hat …

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Seldon Truss – Ein Toter meldet sich

Als ein junger Kriminalreporter eine übel beleumundete Kaschemme erbt, kommt es dort zu Raub und Mord. Im Wettlauf mit Scotland Yard ermittelt der Reporter im Alleingang, wobei ihn eine hübsche Pfarrerstochter unterstützt. Dabei geraten die neugierigen Amateure in gefährliche Situationen … – Nicht klassischer aber sehr solider „Whodunit“ der britischen Krimi-Schule, dessen Plot aus heutiger Sicht ein wenig zu leicht durchschaubar gerät, was trockener Witz und unterhaltsam überzeichnete Figuren weitgehend wettmachen können.
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Mick O’Hare – Wie dick muss ich werden, um kugelsicher zu sein?

Die Spitze des (Fragen-) Eisbergs

Sogar der in wissenschaftlichen Belangen absolut ahnungslose Zeitgenosse kennt jene raren Momente, in denen er (oder sie) eine alltägliche, selbstverständliche Handlung oder Beobachtung hinterfragt. Wie funktioniert das, und was wäre, wenn man die Ausgangssituation folgendermaßen variiert …? Das hier vorgestellte Buch belegt, dass solche Anwandlungen oft dann aufwallen, wenn man mit Freunden zusammensitzt und zecht.

Mick O’Hare, Redakteur der Zeitschrift „New Scientist“, der führenden englischen Wochenzeitschrift für Wissenschaft und Technik, kennt dieses Phänomen, denn weil oder wenn das Rätsel trotz versammelter Geisteskraft nicht zu knacken ist, wendet sich die Gesellschaft (die sonst vermutlich gern über die Vergeudung von Steuergeldern an nutzloses Forscherpack klagt) gern an ihn und seine Kollegen. 1994 kamen O’Hare & Co. auf den Einfall, solche Fragen in besagtem Magazin zur Diskussion zu stellen. Leser beantworten seitdem Fragen von Lesern, wobei die Redaktion des „New Scientist“ die Moderation übernimmt, d. h. Irrtümer korrigiert, Informationen ergänzt und Spinner aussortiert. Mick O’Hare – Wie dick muss ich werden, um kugelsicher zu sein? weiterlesen

Sheldon Rusch – Rabenmord

Das geschieht:

Ihr aktueller Fall führt Elizabeth Hewitt, Special Agent der Illinois State Police, in den winterlichen Chain-O-Lakes-Nationalpark. Dort haben Spaziergänger einen Frauenschädel gefunden. Er wurde an einen Baum genagelt, aus einer Augenhöhle hängt an einem Band die Nachbildung eines Käfers. Die literarisch vorgebildete Hewitt erkennt, wen der unbekannte Schöpfer dieser Szene hier nachahmt: Edgar Allan Poe, der berühmte Schriftsteller, verfasste 1843 die Kurzgeschichte „Der Goldkäfer“, in der besagtes Insekt den Hinweis auf einen vergrabenen Schatz gab.

In diesem Fall findet man im Boden unter dem Käfer allerdings die sorgsam zerteilte Leiche der seit sechs Wochen verschwundenen Brandi Kaczmarek, der auch der Schädel am Baum gehört. Der „Rabe“, wie die begeisterten Medien den unbekannten Mörder umgehend nennen, hat schon eine weitere Poe-Geschichte nachgestellt: „Die schwarze Katze“, entstanden ebenfalls 1843, beschreibt das schreckliche Ende einer Frau, die mit einem einäugigen Katzentier in ihrem Haus eingemauert wird. Genevieve Bohannon, der dieses Schicksal beschert wurde, kann nur noch tot geborgen werden. Sheldon Rusch – Rabenmord weiterlesen