Schlagwort-Archive: Gesa Schwartz

Gesa Schwartz – Nacht ohne Sterne


Naya ist eine Außenseiterin. Als halber Mensch gehört sie weder zu den Menschen, noch zu den Askari, den Elfen des Lichts, in deren Welt namens Valdurin. Ihre Mutter war eine Askari, ihr Vater ein Mensch, weswegen sie keiner der beiden wirklich angehört. Durch ihre Begegnung mit dem Dunkelelfen Vidar wird sie jedoch in die uralte Fehde zwischen den Bharassar und den Askari hineingezogen, in der sie eine größere Rolle spielt, als sie jemals auch nur gewagt hätte, sich vorzustellen. Irgendwann findet sie sich selbst auf der Suche nach der Wahrheit und der richtigen Entscheidung und gleichzeitig auf der Flucht vor Bharassar und Askari wieder. Doch wem soll sie nun vertrauen? Gesa Schwartz – Nacht ohne Sterne weiterlesen

[NEWS] Gesa Schwartz – Die Chroniken der Schattenwelt: Daimon


Das fulminante Finale der Schattenwelt-Trilogie „Die Dunkelheit, die er fürchtete, lag nicht in der Stadt der Engel, nicht im Zwielicht der Schatten oder der Finsternis der Hölle. Sie lag in ihm selbst.“ Auf der Flucht vor den Kriegern der Engelskönigin ist Nando auf dem Weg nach Or‘lok, die letzte freie Stadt der Dämonen. Dort soll er seinen Mentor Drengur treffen, einst der engste Vertraute Luzifers. Nur mit seiner Hilfe kann Nando das Pandämonium durchqueren und den Teufel bezwingen. Doch in Or‘lok erwartet ihn eine böse Überraschung, und damit nicht genug: Die Kraft der Dämonen erstarkt, und Nando spürt zunehmend, dass er sich einer weitaus gefährlicheren Dunkelheit stellen muss als der Tiefe der Hölle: dem Abgrund in ihm selbst.
(Verlagsinfo)

Taschenbuch: 736 Seiten
Egmont LYX

[NEWS] GESA SCHWARTZ – Angelos (Die Chroniken der Schattenwelt 2)

Bei Egmont LYX erscheint der zweite Band von Gesa Schwartz‘ Fantasyserie „Die Chroniken der Schattenwelt“: „Angelos.“

Im Zwielicht der Schattenwelt sucht der Teufelssohn Nando nach dem mysteriösen Engelskrieger Hadros. Nur dieser weiß, wo sich das Schwert Bhalvris befindet, die einzige Waffe, mit der Nando den Teufel bezwingen kann. Doch Hadros ist wie vom Erdboden verschluckt, und während Himmel und Hölle Jagd auf Nando machen, führt ihn ein erster Hinweis ausgerechnet in die gläserne Stadt hoch über den Dächern Roms – mitten hinein in die Welt der Engel.
(Verlagsinfo)

Taschenbuch, 544 Seiten

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

Gesa Schwartz – Das Siegel des Feuers (Grim 1)

Diese Rezension stammt von Nadine Warnke

Handlung

Der Pariser Gargoyle Grim ist ein Schattenflügler und untersteht der OGP, der obersten Gargoyle-Polizei. Er hat dafür zu sorgen, dass die steinernen Gesetze des GBG (Gesetzbuch der Gargoyles) eingehalten werden. Oberstes Gesetz ist, dass kein Mensch je von der Anderwelt erfahren darf. Nach einem verheerenden Krieg wurden die Welten von einander getrennt und die Menschheit mit einem Vergessenszauber belegt. Wenn es passiert, dass ein Mensch Kenntnis über die Anderwelt erlangt, muss diese Erinnerung gelöscht werden.

Eines Abends wird Grim Zeuge, wie seine Mentorin Moira einem Menschen ein Paket überreicht. Voll Zorn stellt Grimm Moira zur Rede, und diese versucht ihm zu erklären, warum dies nötig war. Grim ist allerdings so in den Regeln des GBG gefangen, dass er ihr nicht richtig zuhört und auch nicht verstehen will. Sie nimmt ihm trotzdem noch das Versprechen ab, den Jungen Jacob zu beschützen. Tags darauf wird er Zeuge, wie Moira ihrem langen Leben ein Ende setzt. Nach diesem Schock macht er sich auf nach Ghrogonias, um den Leiter der OGP, Mourier, den Tod Moiras zu melden.

In letzter Zeit kommt es bei den magischen Geschöpfen der Anderwelt zu brutalen Morden, bei denen nur höhere Geschöpfe, die über viel Magie verfügen, regelrecht abgeschlachtet werden. Dieses beunruhigt die Gargoyles sehr und sie versuchen den Schuldigen dingfest zu machen. Um das Volk zu beruhigen, werden in regelmäßigen Abständen Hybriden, Mischwesen aus Mensch und Gargoyle, der Morde beschuldigt und hingerichtet. Die Gargoyles haben die Hybriden versklavt und verachten diese Mischwesen.

Wenige Menschen, sogenannte Hartidien – Seher des Möglichen – sind in der Lage, Wesen aus der Anderwelt als solche zu erkennen, und tragen Magie in sich. Dazu gehört auch Jacob, der von Moira das Paket bekam. In diesem befindet sich ein geheimnisvolles Pergament, das mit dem Siegel des Feuers verschlossen ist. Seine Schwester Mia, die gerade, als sie den Grabstein ihres Vaters malen wollte, ein Erlebnis hatte, das sie sehr verängstigte, besucht Jacob, um ihm davon zu berichten. Er erkennt, dass auch sie die Gabe der Hartidien besitzt, und erklärt ihr so manches. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in die Anderwelt, die Jacob Mia zeigen will.

Als sie in Ghrogonias angekommen sind, werden sie Zeuge einer der Hinrichtungen der Hybriden. Auch Grim ist anwesend und entdeckt die beiden Menschen und verfolgt diese. Auf der Flucht versteckt Mia sich und befreit einen Hybriden von seiner magischen Fessel. Jacob versucht unterdessen, die Gargoyles abzuschütteln. Als er meint, dies sei gelungen, flieht er mit Mia wieder nach Paris. Leider ist es ihm allerdings nicht gelungen, die Gargoyles abzuschütteln, nein, es sind sogar noch mächtigere dazugekommen, die Jacob und Mia weiter verfolgen. Nachdem Jacob Mia in Sicherheit gebracht hat, versucht er, die Wesen abzuschütteln.

Grim, der sich an sein Versprechen Moiras gegenüber erinnert, versucht Jacob zu schützen. In einem dunklen Tunnel sieht er sich Jacobs Verfolgern gegenüber und erkennt, dass diese keine Gargoylen sind. Sie verfügen über sehr starke Magie, der Grim nicht viel entgegenzusetzen hat. Er kann sie jedoch kurz aufhalten und Jacob gelingt die Flucht.

Mia, die wieder bei ihrer Mutter und ihrer Tante ist, versucht ihre Mutter zu beruhigen, da Jacob sich seit Tagen nicht gemeldet hat. Diese hat große Angst um ihren Sohn, lässt sich dann aber von Mia und ihrer Tante beruhigen. Als Mia in ihrem Zimmer ist, erhält sie einen Anruf von Jacob, der sie dringend sehen will. Sogleich macht sie sich auf den Weg zu dem ihr genannten Treffpunkt. Jacob erwartet sie dort schon und überreicht ihr das geheimnisvolle Pergament. Er befindet sich immer noch auf der Flucht, und das Paket ist bei ihm nicht mehr sicher. Sie verabreden, sich in drei Tagen am Eiffelturm zu treffen, dann küsst er sie und taucht wieder unter.

Zur verabredeten Zeit wartet Mia am Eiffelturm, aber Jacob erscheint nicht. Sie geht wieder nach Hause und muss dort erfahren, dass man die Leiche ihres Bruders gefunden hat, eingewickelt in einen Mantel, der, wie sie erkennt, nicht Jacob gehört hat. Als sie auf seiner Beerdigung noch lange am Grab stehen bleibt, kommt plötzlich ein Schwarm Hybriden, der sie einkesselt. Grim, der ebenfalls am Friedhof ist, rettet Mia und beschließt, mit ihr das Rätsel um das Pergament zu lösen …

_Kritik_

Mit „Grim – Das Siegel des Feuers“ hat Gesa Schwartz einen fantastischen Debütroman im Genre der Urban-Fantasy verfasst.

Gleich zu Beginn des Romans wird der Leser in die Geschehnisse katapultiert. Die Autorin hält sich nicht lange mit Erklärungen rund um Grim und die Anderwelt auf, sondern lässt den Leser direkt am Geschehen teilhaben. Schnell findet er sich in der ersten actionreichen Szene wieder.

Durch Mia und ihrem Bruder lernt der Leser dann die Anderwelt und erste Bewohner genauer kennen. Jakob, der die Anderwelt nun schon etwas länger kennt, erklärt Mia (damit auch dem Leser) die Begebenheiten und Wesen, die in dieser leben.

Durch den lebendigen Stil der Autorin lebt man die Geschichte quasi mit. Gesa Schwarz versteht es, Spannung, aber auch Freunde und Leid so zu schildern, dass man mit den verschiedenen Charakteren mitfühlt. Erzählt wird „Grim“ aus der Perspektive eines Beobachters, der zwischen den einzelnen Figuren wechselt. Dies ist keineswegs störend, sondern sorgt für ein stimmiges Bild.

Die Protagonisten hat die Autorin keinesfalls einseitig beschrieben, diese sind, ob nun Held oder Bösewicht, so facettenreich, dass sie sehr glaubwürdig wirken. Grim, nach außen „stein“-hart, verbirgt doch einen weichen Kern, den er mit seinen Sprüchen zu verbergen weiß.

Mia beweist mit ihren gerade mal siebzehn Jahren schon eine Menge Mut und Verstand. Auch der Bösewicht ist in seinem Wesen so beschrieben und seiner Art die Ghrogoniaer zu überzeugen, dass man als Leser nicht immer voll überzeugt ist, dass er Böses will. Auch die Nebendarsteller sind nicht zu kurz gekommen; diese wurden ebenfalls mit Stärken und Schwächen ausreichend versehen. Besonders Grims Gefährte, der Kobold Remis, bringt dabei noch eine gute Portion Humor mit ein.

Fazit

Die Autorin Gesa Schwartz hat mich mit ihrem Erstlingswerk „Grim“ sofort in den Bann gezogen. Die knapp 700 Seiten waren viel zu schnell ausgelesen, und in keinem Moment kam Langeweile auf, da der Spannungsbogen nie zu tief in Erklärungen abfiel. Diesen Roman, der sich von Thema so gänzlich von der momentanen Fantasy-Welle abhebt, kann ich nur allen Fantasy-Begeisterten ans Herz legen.

Autorin

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Sie lebt in der Nähe von Hamburg.

Gebundene Ausgabe: 677 Seiten
ISBN-13: 978-3-8025-8303-2
www.egmont-lyx.de
www.gesa-schwartz.de