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Veronica Roth – Gezeichnet (Der Rat der Neun 1)

Der Rat der Neun

Band 1: „Gezeichnet“

Akos und Eijeh Kereseth aus Thuvhe gehören zu den seltenen Menschen, die ein Schicksal haben, eine Zukunft, die unveränderlich ist. Akos weiß, dass ihn das zu jemand Besonderem macht, der unwillkürlich die Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen auf sich zieht. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass es ihn und seinen Bruder zu Entführungsopfern machen würde …

Auch die Geschwister Noavek vom Volk der Shotet haben ein Schicksal. Doch das Cyras scheint völlig bedeutungslos im Vergleich zu dem ihres Bruders Ryzek: an eine Familie der Feinde ihres Volkes zu fallen! Um das zu verhindern scheint ihr Vater zu allem bereit zu sein, ohne jede Einschränkung!

Veronica Roths neuer Zyklus ist eine Mischung aus Fantasy und Science-Fiction. Veronica Roth – Gezeichnet (Der Rat der Neun 1) weiterlesen

Tanja Heitmann – Nebelsilber


Die Handlung:

Edie zieht mit ihrem Vater in das kleine Dorf Wasserruh, in dem ihre Familie einen alten Bauernhof besitzt. Ihre Mutter Inga ist eine viel beschäftigte Geschäftsfrau, die wegen ihrem Job nach Singapur gezogen ist.

Bereits am ersten Abend, auf der Suche nach dem Grundstück, begegnet Edie und ihrem Vater die Nachbarin Rodriga Adonay, die an Edie direkt Gefallen findet, und sie bittet, doch einmal zu Besuch zu kommen.

Im dem Erlenwald, der Wasserruh umgibt, findet Edie den seit zehn Jahren vermissten Jungen Silas Sterner, der als Kind spurlos an einem nebligen Vormittag verschwand. Das Echo eines leisen Herzschlags hatte sie durch den Wald geführt. Die Aufruhr ist enorm, keiner versteht, wie das hatte passieren können. Nicht einmal Edie und Silas wissen, wie ihnen geschah. Gemeinsam versuchen die beiden, das Geheimnis um den Erlenkönig zu lüften. Tanja Heitmann – Nebelsilber weiterlesen

Gesa Schwartz – Nacht ohne Sterne


Naya ist eine Außenseiterin. Als halber Mensch gehört sie weder zu den Menschen, noch zu den Askari, den Elfen des Lichts, in deren Welt namens Valdurin. Ihre Mutter war eine Askari, ihr Vater ein Mensch, weswegen sie keiner der beiden wirklich angehört. Durch ihre Begegnung mit dem Dunkelelfen Vidar wird sie jedoch in die uralte Fehde zwischen den Bharassar und den Askari hineingezogen, in der sie eine größere Rolle spielt, als sie jemals auch nur gewagt hätte, sich vorzustellen. Irgendwann findet sie sich selbst auf der Suche nach der Wahrheit und der richtigen Entscheidung und gleichzeitig auf der Flucht vor Bharassar und Askari wieder. Doch wem soll sie nun vertrauen? Gesa Schwartz – Nacht ohne Sterne weiterlesen

[NEWS] Ava Dellaira – Love Letters to the Dead

Eine Geschichte voller Liebe und Weisheit: Das beeindruckendste Jugendbuch des Jahres

Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben … (Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Originaltitel: Love Letters To the Dead
cbt

Veronica Roth – Die Bestimmung. Letzte Entscheidung

Mit „Letzte Entscheidung“ beschließt Veronica Roth ihre spannende Reihe „Die Bestimmung“, nachdem Band 2 „Tödliche Wahrheit“ mit einem Cliffhanger endete, der den Leser geradezu dazu zwang, sich sogleich dem dritten und letzten Band zuzuwenden. Hinter den dadurch mächtig geschürten Erwartungen bleibt „Letzte Entscheidung“ zwar schließlich zurück, nichtsdestotrotz hat Roth ihrer Reihe einen stimmigen Abschluss verliehen.

Die Revolution gegen die Ken war erfolgreich, ihre Schreckensherrschaft ist beendet. Doch schon wird Chicago erneut in Angst versetzt, als die unscheinbaren Fraktionslosen plötzlich die Macht an sich reißen und sich gegen ihre vorherigen Verbündeten stellen. Zuflucht und Hilfe kann jetzt nur noch außerhalb der Stadtmauern gefunden werden, weshalb sich Tris, Four und ihre Freunde aufmachen, allen Gefahren und Ängsten zu trotzen und die Welt außerhalb des ihnen bekannten Chicagos zu erkunden, um ihre Lieben zu retten. Dort werden sie jedoch bereits erwartet und nach und nach erschließt sich den jungen Leuten das wahre und erschreckende Gesicht der Gesellschaft ihrer Zeit, von der Chicago nur ein winziger, aber bedeutungsschwerer Ausschnitt war. Erneut wird den Protagonisten der Boden unter den Füßen weggezogen, erneut müssen sie sich zahlreichen Gefahren stellen, diesmal jedoch im Kampf gegen eine ganze Gesellschaftsstruktur und Werteordnung, nicht nur auf eng begrenztem Terrain wie in Chicago, sondern „draußen“, in der echten Welt. Doch wo fängt man an, wenn man die Welt verändern möchte?

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Veronica Roth – Die Bestimmung. Tödliche Wahrheit

Mit dem Auftakt ihrer Trilogie „Die Bestimmung“ konnte mich Veronica Roth wahrlich begeistern und mitreißen, in nur wenigen Tagen habe ich die spannende und emotionale Geschichte von Tris und Tobias im Chicago der Zukunft verschlungen und konnte das Buch währenddessen kaum aus der Hand legen. „Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit“ knüpft direkt an seinen Vorgänger an und erzählt vom Fortgang des Schicksals des jungen Paares nach dem fulminanten Finale von „Die Bestimmung“.
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Veronica Roth – Die Bestimmung

Feigheit, Dummheit, Egoismus, Aggression und Unehrlichkeit haben die Menschen zu Gewalt und Kriegen bewegt, so die Erkenntnis der Zivilisation einer Zukunft, in der sich die Bevölkerung deshalb in fünf Fraktionen gespalten hat, von der jede ein Ideal anstrebt, das eine der genannten menschlichen Eigenschaften bekämpfen soll: Altruan – die Selbstlosen, Candor – die Freimütigen, Ken – die Wissenden, Amite – die Friedfertigen und schließlich Ferox – die Furchtlosen. Im Alter von 16 Jahren müssen sich die Jugendlichen der Zukunft für eine Fraktion entscheiden und ihr ihr Leben widmen. So auch Beatrice, die bei den Altruan heranwuchs, unter denen Neugierde oder sogar der Blick in den Spiegel als selbstsüchtig galten und deshalb verboten waren. Auch deshalb entscheidet sie sich für die Fraktion der Ferox, der schwarz gekleideten, tätowierten und gepiercten jungen Menschen, die wie keine andere Fraktion für Freiheit und Abenteuer steht. Und das obwohl der Eignungstest, den alle Jugendlichen durchlaufen müssen, bei Beatrice nicht eindeutig war. Sie ist eine Unbestimmte, deren Gedanken und Gefühle nicht lediglich in eine Richtung verlaufen, die mehrere widerstreitende Begabungen und Eigenschaften in sich trägt und die deshalb nicht zu kontrollieren ist. Sie stellt somit eine Gefahr für das System dar und muss sich deshalb verstecken. Doch schon bald merkt sie, dass sie bei den Ferox womöglich nicht in Sicherheit ist, denn dort gerät sie mitten ins Zentrum eines Konflikts, einer Verschwörung, die nicht nur das ganze System in Frage stellt, sondern auch das Leben vieler, nicht zuletzt ihr eigenes bedroht. Gemeinsam mit dem geheimnisumwitterten Four, der das junge Mädchen sofort fasziniert und beeindruckt, macht sie sich deshalb auf, ihre Liebsten zu retten und den gewaltsamen Umbruch zu stoppen.

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Unsere Weihnachtsempfehlungen – Fantasy

Gestern haben wir die Weihnachtsempfehlungen aus unserer Redaktion im Bereich SCIENCE FICTION vorgestellt, heute machen wir mit dem Genre FANTASY weiter…

Mark Hodder: Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes, Bastei Lübbe, 2013
„In einem alternativen Jahr 1861 untersucht Regierungsagent Sir Richard Burton einen möglichen Fall von Erbschleicherei, der sich als Teil eines Planes entpuppt, mit dem das britische Empire zerstört werden soll. – Der zweite Teil der Burton-&-Swinburne-Serie ist deutlich eleganter geraten als der Auftaktband und lässt einen übergreifenden Handlungsbogen erkennen; noch krudere Einfälle und absurde Ereignisse unterstützen eine ohnehin turbulente und spannende Geschichte: richtig gutes Lesefutter!“ (Michael Drewniok)
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Robert E. Howard: Der schwarze Hund des Todes, Festa, 2013
„Sammlung 13 klassischer Storys des „Schwert-und-Magie“-Klassikers Robert E. Howard (1906-1936). Als Werkschau ausgezeichnet und in der Lektüre ungemein spannend, krankt diese Kollektion höchstens an einer oft zu saloppen Übersetzung. Dennoch bietet sie Lesestoff, die nicht nur den historisch interessierten Phantastik-Freund fesseln dürfte.“ (Michael Drewniok)
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Und für jugendliche und junggebliebene Leser empfiehlt die Redaktion diese beiden Bücher…

Holly Black: Weißer Fluch, cbt, 2011
„In Urban-Fantasy-Büchern gehört es fast schon zum guten Ton, als Hauptperson weiblich zu sein. Bella Swan und Co. lassen grüßen. Holly Black findet, es reicht. Mit Cassel Sharpe hat sie eine wunderbare Romanfigur geschaffen, deren Abenteuer man gerne folgt. Der notorische Aufschneider ist das jüngste Kind einer so genannten Worker-Familie. Durch Berührung mit der Hand können Worker andere Leute töten, glücklich machen oder ihre Erinnerungen auslöschen. Cassels Brüder arbeiten beide für einen Worker-Mafia-Boss, seine Mutter sitzt wegen Trickbetrügerei im Gefängnis und er selbst ist von der Schule suspendiert, weil er auf dem Dach seines Internats geschlafwandelt hat. Eine durch und durch verkorkste Familie also, die ein großes Geheimnis hütet. Eines, das Cassels Leben verändert wird – und er wird dabei weder von einem Vampir gebissen noch lernt er seine große Liebe, einen Werwolf, kennen. Ein tolles Konzept, ein sehr sympathischer Ich-Erzähler und die spannende Handlung machen „Weißer Fluch“ zu einem Buch für die Twilight-Generation, die mal etwas anderes lesen möchte als als Urban Fantasy getarnte Schmonzetten.“ (Maren Strauß)
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Jonathan Stroud: Die seufzende Wendeltreppe, cbj, 2013
“ „Die seufzende Wendeltreppe“ ist der Auftakt zu Jonathan Strouds neuem Jugendbuchzyklus „Lockwood & Co.“ und noch besser als „Bartimäus. Jugendliche, die es nicht nur spannend und witzig, sondern auch ein wenig gruselig mögen, sind hier goldrichtig.“ (Birgit Lutz)
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Einen Überblick über alle Empfehlungen findet ihr hier!

Sara Shepard – Und raus bist du (Lying Game 1)

_|Lying Game|:_

Band 1: _“Und raus bist du“_
Band 2: „Never Have I Ever“ (noch ohne dt. Titel)
Band 3: „Two Truths and a Lie“ (noch ohne dt. Titel)
Band 4: „Hide and Seek“ (31.07.2012, noch ohne dt. Titel)

_Die Handlung:_

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag macht Emma via Facebook eine überraschende Entdeckung: Sie hat eine eineiige Zwillingsschwester! Doch noch bevor sie Sutton treffen kann, erhält sie die mysteriöse Nachricht, dass ihre Schwester tot ist – und sie ihre Rolle übernehmen soll. Der Beginn eines gefährlichen Lügen-Spiels: Aus Emma wird Sutton, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Dabei übernimmt sie nicht nur Suttons Leben als makelloses Upperclass-Girl, die teuflischen Glamour-Freundinnen und Boyfriend Garret – sondern gerät auch in tödliche Gefahr. Denn nur der Mörder weiß, dass Emma nicht Sutton ist … (Verlagsinfo)

_Mein Eindruck:_

Mit Lügnerinnen hats die Autorin offenbar. Nach ihren Erfolgen mit den „Pretty Little Liars“ lässt sie nun die Zwillinge Emma und Sutton ein „Lying Game“ spielen. Und dass das extrem gefährlich (und für den mit dem Buch in der Hand auch manchmal recht verwirrend) sein kann, das lernen Emma und der Leser schnell. Denn, ohne es zu wollen, gerät Emma in eine Sache hinein, mit der sie nicht gerechnet hat und auch der Leser ist schockiert und gespannt darauf, wie sich die Dinge entwickeln.

An dieser Stelle zu verraten, dass ihre Zwillingsschwester Sutton tot ist, das ist kein Spoiler, das steht schon auf dem Buchrücken, aber auch im Prolog. Wir verfolgen nämlich zusammen mit Sutton, die als eine Art Geist über Emma schwebt, die Geschichte. Das ist schon eine seltsame, aber aufregende Erfahrung und sowohl der getötete Teenager als auch der Leser haben dabei schon ein ungutes und gruseliges Gefühl. Und wenn sich Sutton noch daran erinnern könnte, wer sie denn nun umgebracht hat, dann wäre das Buch wohl auch direkt mit dem Prolog schon zu Ende gewesen und es hätte keine Folgeromane gegeben.

So aber zieht die Autorin ihre Leser vom Vorspann an schon in ihr Storykonstrukt und wirft sie zusammen mit der armen Emma, die sich eigentlich auf die Begegnung mit ihrer unerwartet in ihr Leben getretenen Schwester freut, in eine völlig neue Umgebung, in der sich alle erstmal zurechtfinden müssen. Und als wäre es nicht genug, dass Sutton tot ist, muss Emma sie nun spielen … vor allen Freunden und auch vor Suttons Familie. Hier fiebert der Leser auf der einen Seite ständig mit, dass ihr „Lying Game“ von niemandem aufgedeckt und sie bloßgestellt und womöglich dann auch ermordet wird, auf der anderen Seite möchte man, dass sie sich doch jemandem anvertraut, um wenig ein bisschen weniger Last auf der Seele zu haben. Wie wäre es mit denn mit einer ihrer Freundinnen oder mit Garrett oder mit Ethan? Aber, wem kann sie wirklich trauen? Und, wer sagt denn, dass nicht einer ihrer Freunde der Mörder ist? Bei all den Lügenspielen wäre das kein Wunder.

Die 33 Kapitel (plus Prolog und Epilog), die auf die 320 Seiten des Romans verteilt sind, fliegen nicht nur so dahin, weil sie kurz und schnell geschnitten wie eine TV-Serie sind, sie sind auch wirklich fesselnd, weil sie so flüssig und lebendig geschrieben sind. Emma zu folgen ist eine Gefühlsachterbahn, die einfach nicht anhalten will und man möchte auch nicht, dass sie anhält, weil man Emma nicht allein lassen will. Und so wird auch der Story mehr Raum gegeben als der Charakterentwicklung oder -beschreibung. Mir aber gefällt das, ich mags, wenn etwas passiert und nicht ständig nur beschrieben, sondern die Spannung hochgehalten wird wird.

Die Unterschiede zwischen Emma und Sutton sind so groß wie der Unterschied ihrer Herkunft. Und so erleben wir zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen aus zwei unterschiedlichen Welten. Die eine kommt aus einer Folge von Pflegefamilien, die nicht die Nettesten waren, die andere hatte alles, was sie wollte und lebte den Stil einer reichen und verzogenen Göre … tja, ob ihr das den Tod brachte oder die kranken Spiele, die sie mit ihren Freundinnen gespielt hat? Das Ganze noch mit einer ordentlichen Prise Mystery und Paranoia zu würzen, ist der Autorin perfekt gelungen und unterhält unglaublich gut.

Der eine oder andere Leser könnte allerdings schnell mal die Übersicht über die ganzen Charaktere verlieren, weil die Autorin so einige davon ins Spiel bringt. Und immer mal wieder gibts Wendungen, die das Lesetempo und die Spannung hochhalten.

Und wer damit leben kann, dass eventuell nicht alle auftauchenden Fragen in diesem ersten Band der Serie beantwortet werden, sondern im Gegenteil eher noch Neue dazukommen, der bekommt ein paar fesselnde Stunden geboten, die Lust auf den nächsten Band machen.

Wer sich bis dahin auf die in den USA erfolgreich gelaufene erste Staffel der TV-Umsetzung des Romans stürzen möchte, der wird sich wundern. Hier sind nämlich beide Schwestern am Leben und suchen nach ihrer leiblichen Mutter! Eine unheimliche Bedrohung, jede Menge verdächtige Geheimnisse, Lügner und Lügenspiele gibts aber auch hier. Wer offen genug für die Unterschiede ist, der wird auch hierbei viel Spaß haben.

_Die Autorin_

Sara Shepard hat an der New York University studiert und am Brooklyn College ihren Magisterabschluss im Fach Kreatives Schreiben gemacht. Sie wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf, wo sie auch heute lebt. Ihre Zeit dort hat die „Pretty Little Liars“-Serie inspiriert, die in 22 Länder verkauft wurde und die, ebenso wie ihre neue Reihe „The Lying Game“, zum New-York-Times-Bestseller wurde. Inzwischen werden „Pretty Little Liars“ und „The Lying Game“ mit großem Erfolg als TV-Serien bei ABC ausgestrahlt. (Verlagsinfo)

_Mein Fazit:_

Ein Lügenspiel größer als das Nächste, eine ermordete Zwillingsschwester, ein Haufen Verdächtiger und ständige Paranoia sind nur einige der Zutaten, die „Lying Game – Und raus bist du“ zu einem Pageturner nicht nur für Teenager machen.

Bleibt zu hoffen, dass der Verlag auch die Folgebände veröffentlicht, damit die Neugier des Lesers befriedigt wird.

|Broschiert: 320 Seiten
Originaltitel: The Lying Game 1
ISBN-13: 978-3570308004|
[www.randomhouse.de/cbt]http://www.randomhouse.de/cbt/index.jsp

Veronica Roth – Die Bestimmung (Die Bestimmung 1)

Die Reihe:

Band 1: „Die Bestimmung“
Band 2: „Tödliche Wahrheit“
Band 3: „Letzte Entscheidung“

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …

Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes zünftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.

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Westerfeld, Scott – Cool Hunter

_Spannend und lustig: Coolness mit unerwarteten Nebeneffekten_

Lifestyle, Labels und Logos bestimmen die Welt des siebzehnjährigen Hunter Braque. Als sich der coole Trendscout auf der Jagd nach den neusten Innovationen in die lässige Jen verliebt, gerät er in mysteriöse Verstrickungen: Plötzlich fehlt von seiner Auftraggeberin jede Spur, dafür entdeckt Jen ein Paar absolut megahippe Sneaker in einer leer stehenden Fabrikhalle, die sie begeistert an sich nimmt. Die beiden Trendjäger ahnen nicht, dass sie in eine Falle getappt sind. Denn es geht um die Macht der Marken … (Verlagsinfo)

Vom Verlag empfohlenes Lesealter: 12 – 15 Jahre.

_Der Autor_

Scott Westerfeld wurde in Texas geboren. Er ist Komponist, Software-Designer und Autor zahlreicher Science-Fiction- und Jugendbücher, u.a. der international erfolgreichen Bücher „Ugly“, „Pretty“, „Special“ und „Extra“. Mit seiner Frau, der Autorin Justine Larbalestier (Cansino-Trilogie), lebt er in New York City und Sydney, Australien. Von ihm erschienen bereits die Romane „Weltensturm“ (Heyne) und “ Peeps – Die letzen Tage“ (Kosmos, 2009) auf Deutsch.

_Handlung_

Hunter Braque will die Schuhe unbedingt mit seinem neuen finnischen Handy fotografieren. Die Schnürsenkel des Mädchens sind derart interessant gebunden, dass für ihn völlig klar ist, dass sie eine Innovatorin sein muss. Ihr Name ist Jen, und sie steht an der Spitze der Innovationspyramide.

Hunter selbst befindet sich hingegen nur auf der zweiten Ebene, wo die Trendsetter angesiedelt sind. Deshalb mailt er sein Foto sofort an die Agentin eines Herstellers, wo sich die dritte Ebene befindet. Erst danach gelangt die Idee oder das Produkt zu den Verbrauchern, die als Erste Übernehmer (Early Adopters) bezeichnet werden. Die letzten in der Pyramide sind die Normalos und schließlich die Stehengebliebenen, denen „cool“ völlig schnuppe ist.

Als ihn Mandy, die Agentin des Kunden, bittet, zu einem Fokustest zu kommen, lädt er Jen spontan dazu ein. Bei der Werbespotvorführung sind diverse Vertreter von Zielgruppen anwesend, deren Urteil über das Wohl und Wehe des Millionen teuren 30-Sekunden-Clips entscheiden kann. Mandy nimmt gewissenhaft alle Urteile und Kommentare zu Protokolle.

Als Jen, die so etwas noch nie erlebt hat, zaghaft ihren Kommentar dazu abgibt, herrscht Totenstille, so verblüfft sind die Anwesenden. Dabei hat sie doch nur die „Fehlende Schwarze Frau“ (FSF) bemerkt, die so typisch ist für von Weißen gedrehte Werbevideos. (Warum, wird nicht erklärt.) Aber sofort pflichtet ihr Hunter bei, und auch die anderen finden schnell, dass an diesem Punkt was dran sei.

Es ist wohl diesem Kommentar zu verdanken, dass Mandy die beiden am nächsten Tag zu einer weiteren Produktbeurteilung einlädt. Aber als Hunter Jen trifft, die er immer interessanter findet, ist an der Adresse von Mandy kein Anzeichen zu finden. Seltsa auch, dass sie ihr Handy hinter einer Bretterwand des leerstehenden Hauses hören können: Es spielt „Take a chance on me“ von einer bekannten schwedischen Popgruppe (du-weißt-schon-wer). Mandy ohne ihr Handy – ist undenkbar! Etwas Schreckliches könnte passiert sein.

Weil der Zugang versperrt ist. Steigen sie übers Dach des Nachbarhauses in das leerstehende Haus ein, wobei Hunter immer wieder über Jens Einfallsreichtum verblüfft. Sie ist eben eine echte Innovatorin. Statt der gesuchten Agentin finden sie einen Stapel Karton, wie man sie für Schuhe verwendet. Deren Inhalt ist eine Sensation für einen Cool Hunter wie Braque: Es ist der perfektionierte Traum von einem Sportschuh! Sofort macht er ein Foto. Doch sie werden gestört: Ein glatzköpfiger Kerl stürzt sich auf sie!

Hat er Mandy auf dem Gewissen? Sie nehmen sofort Reißaus und entkommen dem Kerl tatsächlich, auch wenn Hunters Kondition wirklich besser sein könnte. In der ersten Verschnaufpause bemerkt er, dass er sein nagelneues, supercooles, finnisches Handy verloren hat. Er kommt sich völlig nackt vor. Dafür zaubert Jen ihm ein anderes Handy hervor: das von Mandy. Ungeahnte Möglichkeiten tun sich. Und es klingelt „Take a chance on me“. Soll er wirklich rangehen?

_Mein Eindruck_

Dies ist offensichtlich ein Buch für Jugendliche, die „cool“ sein wollen. Auch Hunter Braque ist ursprünglich aus der Provinz, bevor er mit seinen Eltern – einem Epidemiologen und einer Parfümdesignerin – nach New York City ziehen musste. Als Landei musste er erst einmal herausfinden, was angesagt und cool ist – und was eben nicht. Dabei stellte er fest, dass es zig Gruppen gibt, die sich hinsichtlich Coolness deutlich unterscheiden. So wurde er ein Jäger des Angesagten – und bekam einen Job.

Diese Scouts gibt es als Freischaffende in jeder Marketingabteilung, die zu einem der großen Markenhersteller gehört, sei es nun wie im Buch Nike oder Adidas, Coca-Cola oder Nokia. (Im Buch werden keine Markennamen genannt, aber ich darf das.) Solche Landeier gibt es jedem Schulanfang neu, natürlich auch bei uns, und deshalb ist die Geschichte vom Cool Hunter durchaus relevant. Und spannend und romantisch ist sie obendrein. Denn selbstverständlich verlieben sich Jen und Hunter bis über beide Ohrenspitzen ineinander.

Aber ist dieser Kult um das Coolsein und das coolste Produkt überhaupt so erstrebenswert, scheint der Autor zu fragen. Denn was wäre der Sinn der ganzen Staatsaktion um diesen supercoolen Sportschuh, wenn damit nicht Milliarden zu scheffeln wären? Und könnte man diese Milliarden nicht für andere Zwecke sinnvoller einsetzen, beispielsweise für eine Aids-Impfaktion oder die Welthungerhilfe (oder – verwegener Gedanke – die Abschaltung sämtlicher Atomkraftwerke)?

Diesen Gedanken haben die „Spalter“ offenbar ebenfalls gehabt, die die Szene der Coolen aufmischen. Auf diese mysteriösen Drahtzieher stoßen Jen und Hunter, als sie einer Einladung folgen, die sie zu Mandy führen soll. Es soll sich angeblich um den Launch eines neuen Avantgarde-Magazins für die Millionäre auf der Fifth Avenue handeln. Schauplatz ist das New Yorker Naturkundemuseum (bekannt aus „Night at the Museum 1+2“).

Doch die Video-Vorführung hypnotisiert die Zuschauer, und die kostenlosen Gastgeschenke aus dem „Goody Bag“ erweisen sich als hinterhältige Färbemittel und eine Digitalkamera, die jedes Foto per WLAN an einen unbekannten Empfänger schickt. Je mehr die millionenschweren Yuppie-Gäste dem Alkohol zusprechen, desto alberner und entlarvender geraten diese Fotos.

Diese Typen wollen also der Inbegriff von „Coolness“ sein, fragt sich Hunter zweifelnd. Dabei versucht er sich verzweifelt dem Zugriff der anderen Seite, die Mandy entführt hat, zu entziehen. Nur mit Jens Hilfe gelingt ihm das schließlich – aber Mandys Handy musste dran glauben. Aber was wären zwei Detektive wie Jen und Hunter, wenn sie nicht einen Dreh wüssten, um den fiesen Drahtziehern auf die Schliche zu kommen?

_Die Übersetzung_

Die beiden Übersetzerinnen beherrschen die Szenesprache und belassen auch 99% aller Szeneausdrücke in der Originalsprache. Auf diese Weise wirkt das Denglisch des Buches nicht antiquiert oder oberlehrerhaft – so reden „coole“ Typen eben.

Das Glossar der Innovatoren ist ebenfalls astrein übersetzt. Die aufgeführten Neuerer sind den meisten Lexika völlig unbekannt, denn wen würde es schon interessieren, wann der erste Mensch in New York auf der Straße mit einem Handy telefoniert hat (Martin Copper anno 1973) oder wer seine Schnürsenkel das erste Mal in der Doppelhelixschnürung gebunden hat, die heute allgemein verbreitet ist (es war erst 1903!). Da waren Neuerer, deren Idee zwar nicht heroisch war, deren Beitrag die ganze Alltagskultur durchdrungen hat. Q.E.D.: Auch du kannst ein Innovator sein!

_Unterm Strich_

Ich habe diesen spannenden und actionreichen Jugendroman in nur zwei Tagen gelesen, aber man könnte ihn auch an einem Nachmittag schaffen. Die Story könnte so sicherlich nur an den angesagtesten Orten stattfinden, also dort, wo die größte Innovationsgeschwindigkeit zu finden ist: New York City, L.A., Hongkong, London usw. Aber dort geht dann echt die Post ab.

An einem solchen Ort könnte ich mir ein ungleiches Pärchen wie Jen und Hunter gut vorstellen, ohne Stirnrunzeln zu bekommen. Ob die Story spannend erscheint, hängt von der jeweiligen Aufgeschlossenheit des Lesers für coole Produkte und Ideen ab. Ich meine: Wie sexy kann ein neuer Sportschuh denn schon sein, hm?

Recht lustig und interessant fand ich dann aber die Anti-Cool-Launchparty der „Spalter“, die dann zu so komischen Ergebnissen wie purpurrot gefärbten Händen und Haaren führt. Ebenfalls recht nett ist die allmorgendliche Frage von Hunters Dad, dem Seuchenforscher: „Hast du dir die Hände gewaschen?“ Recht so! Der Sohnemann antwortet dann immer mit der Stimme eines hirntoten Roboters. Irgendwann kapiert Daddy dann die Botschaft. Es gäbe noch viele weitere solche Szenen aufzulisten. Sie alle machen das Buch nicht nur spannend und romantisch, sondern vor allem auch lustig und unterhaltsam.

|Taschenbuch: 320 Seiten
Originaltitel: So Yesterday (2004)
Aus dem US-Englischen von Katarina Ganslandt und Anja Galic
ISBN-13: 978-3570306086|

_Scott Westerfeld bei |Buchwurm.info|:_
[„Weltensturm“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3307
[„Ugly – Verlier nicht dein Gesicht“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4650
[„Pretty – Erkenne dein Gesicht“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4676
[„Leviathan 1: Die geheime Mission“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6647

Sarah Blakley-Cartwright / David Leslie Johnson – Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond

Es war einmal …

Die Bewohner des Dorfes Daggorhorn leben in Angst und Schrecken. Seit unzähligen Jahren bedroht ein Werwolf die Bewohner des Dorfes und tötete schon unzählige Menschen. Das Morden endete erst als die Bewohner angefangen haben jeden Monat ein Tier zu opfern.

Eines Vollmonds-Nachts sind die Eltern von Valerie an der Reihe ein Tier zu opfern und geben die geliebte Ziege von Valerie her. Diese wird im Wald angebunden und des Nachts schleicht Valerie sich in den Wald, um ihre Ziege zu retten und blickt dem Wolf in die Augen …

Sarah Blakley-Cartwright / David Leslie Johnson – Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond weiterlesen

Sarah Singleton – Das Haus der kalten Herzen

Der Buchtitel ist „Das Haus der kalten Herzen“, die Hauptpersonen schlafen tagsüber und leben in der Nacht, auf dem Cover ist eine blasse junge Frau abgebildet – Sarah Singletons Jugendbuch lässt sich ohne Probleme in die Vampirschiene einordnen. Trotzdem kommt kein einziger spitzer Eckzahn in der ungewöhnlichen Geschichte vor …

Mercy lebt mit ihrer jüngeren Schwester Charity, der Hauslehrerin Galatea, ihrem Vater und einer Angestellten in einem alten Haus namens Century. Freunde hat das junge Mädchen keine. Eingeschlossen lebt sie mit ihrer Familie in einer ganz eigenen Welt, in der es ewiger Winter ist und die Sonne nie scheint. Sie fragt sich nie, wieso sie so lebt, doch als sie eines Tages bei einem Spaziergang den gut aussehenden Claudius kennen lernt, beginnt sie nachzudenken.

Sarah Singleton – Das Haus der kalten Herzen weiterlesen

Nuyen, Jenny-Mai – Feenlicht (Die Sturmjäger von Aradon 1)

Die Sturmjäger von Aradon:

Band 1: „Feenlicht“

Hel hat fast ihr gesamtes Leben auf der |Schwalbe| verbracht. Der Kapitän hält sehr, sehr viel von ihr, und das nicht nur, weil sie die seltene Gabe der zweiten Sicht besitzt. Er hat bereits den Rat der Magier in Aradon davon in Kenntnis gesetzt, dass er Hel zu seiner Nachfolgerin bestimmt hat. Doch dazu kommt es nicht mehr. Ein unerwarteter Sturm reißt das Schiff vom Himmel und zerschmettert es vollständig. Hel ist die einzige Überlebende, und auch sie hat es nur geschafft, weil ein geheimnisvoller Fremder sie gerettet hat. Als sie schließlich nach Aradon gelangt um den Magiern Bericht zu erstatten, stellt sie fest, dass hinter dem Absturz der |Schwalbe| weit mehr steckt, als sie vermutet hat!

Hel ist ein sehr genügsames, bescheidenes, stilles Mädchen. Sie betrachtet die |Schwalbe| als ihr Zuhause und ist vollauf damit zufrieden, stundenlang im Mastkorb zu sitzen und Ausschau zu halten. Dass sie auf Grund der Ereignisse plötzlich so im Mittelpunkt der Politik steht, gefällt ihr gar nicht, ganz abgesehen davon, dass die Denk- und Handlungsweise der Mächtigen sich mit ihrer eigenen überhaupt nicht verträgt. Hel ist einfach zu ehrlich und es dauert nicht lange, bis sie sich zum ersten Mal Gedanken darüber macht, wie sie sich vor dem, was sie eigentlich tun soll, drücken kann.

Ihr Freund Nova scheint das genaue Gegenteil zu sein. Wo er auch auftaucht steht er im Mittelpunkt, stets lächelnd und unbeschwert. Er erobert ein Mädchenherz nach dem anderen und lässt sie alle sogleich wieder fallen. Doch der so leichtfertig und oberflächlich wirkende Bursche hat sich offenbar in den Kopf gesetzt, Hel zu beschützen, und lässt sich durch nichts davon abbringen, nicht einmal durch den Zorn der Magier.

Der Magier Olowain, mit dem Hel und Nova vorwiegend zu tun haben, ist Hüter der Bibliothek. Und wie ein echter Wissenschaftler legt er großen Wert darauf, dass etwas nachweisbar sein muss, um als echtes Wissen zu gelten. Was allerdings das aktuelle Geschehen angeht, scheint er weit weniger erpicht auf die Wahrheit als darauf, seine vorgefasste Meinung zu bestätigen. So viel er über die Vergangenheit weiß, so ignorant ist er, was die Gegenwart betrifft.

Karat ist ein einfacher Söldner, der sich weder für Ursachen noch für Gründe interessiert. Seine grausame Vergangenheit hat ihn gelehrt, dass nur das eigene Überleben zählt. Überlebt hat er, aber er lebt nicht, und diesen Mangel spürt er ohne dabei zu wissen, was ihm eigentlich fehlt. Kein Wunder also, dass das Gerücht von einem mordend durch das Land ziehenden Dämon ihn reizt. Er beschließt den Dämon zu jagen, als könne der Kick, den der Kampf gegen ein solches Geschöpf bedeutet, die Lücke in seinem Inneren füllen.

Und dann wäre da natürlich noch der geheimnisvolle Fremde, der Hel aus den Trümmern der Schwalbe gerettet hat. Woher er kommt, ist recht bald klar, das ist aber auch schon alles. Er beantwortet keinerlei Fragen zu seiner Person oder seinem Vorhaben, also bleibt dem Leser nur Beobachtung, und die zeigt bald, dass Hels Retter nicht alles so vorfindet, wie er es erwartet hat, und das scheint ihn zu verunsichern.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit wie viel Einfühlungsvermögen und Authentizität Jenny-Mai Nuyen ihre Charaktere zeichnet. Das gilt für den fast weltfremd wirkenden Olowain genauso wie für den von Gewalt gezeichneten Karat. Selbst der Fremde, über den der Leser zunächst einmal so gut wie gar nichts erfährt, hat ein eigenes Profil, das über seine bewusst erzeugte Aura des Geheimnisvollen hinausreicht. Die Entwicklungen, die sich im Innern der Figuren vollziehen, erscheinen zu keiner Zeit überstürzt, gekünstelt oder sonst irgendwie unnatürlich, alles bleibt stets behutsam, nachvollziehbar und glaubwürdig.

Die Welt, in der die Geschichte angesiedelt ist, ist eine sterbende Welt. Einst war das Land lebendig, es bewegte und veränderte sich ständig. Verantwortlich dafür ist eine Substanz namens Lirium, die aus dem Kern nach oben steigt und in Adern verläuft, aber auch Pflanzen, Tiere und Menschen erfüllt. Alles, was lebt, lebt durch Lirium. Dieses Lirium ist es, das Hel durch ihre Gabe der zweiten Sicht sehen kann, es erscheint ihr als Licht.

Die Menschen nutzen dieses Lirium als Rohstoff, erhitzen Wasser damit oder beleuchten ihre Häuser. Die exzessive Nutzung hat Lirium knapp werden – und das Land sterben lassen. Ganze Landstriche haben sich seit Generationen nicht mehr verändert, was den Menschen nur lieb ist, denn sie haben die Bewegungen des Landes stets als Bedrohung empfunden. Die Verknappung von Lirium dagegen droht zum Problem zu werden.

Umso erstaunlicher erscheint die Magie, die der Fremde wirkt. Der Lymaerus, auf dem er und Hel reiten, besteht offensichtlich aus purer Magie, doch er scheint sich nicht dadurch zu verbrauchen, dass er die beiden trägt. Es ist, als bestünde zwischen dem Fremden und dem lebendigen Land eine freundschaftliche Verbindung. Das Land unterstützt den Fremden aus freien Stücken. Die Magie, die der Fremde in der Windigen Stadt benutzt, verbraucht dagegen ganz offensichtlich Energie, genauso offensichtlich aber wird diese Energie nicht dem Land entzogen. Der Fremde opfert seine eigene Energie dafür.

Dass es ausgerechnet die „Guten“ sind, deren Kultur auf Ausbeutung beruht, und ihre Gegner diejenigen, die ihre Fähigkeiten im Einklang mit dem Land anwenden, löst jeglichen Schwarz-Weiß-Effekt gekonnt in Wohlgefallen auf.

Das ist aber nur ein Strang der Geschichte. Den anderen stellen die Isen, ein Volk, das von den Inseln südlich des Kontinents stammt. Die Isen, die heute auf dem Kontinent leben, wurden einst dorthin verschleppt und sind noch immer eine unterdrückte Minderheit, was sich unter Anderem darin zeigt, dass die Magier versuchen, die Lirium-Knappheit auf Kosten der Isen zu entschärfen, indem sie den Verkauf von Lirium an Angehörige des Inselvolkes verbieten. Die gärende Unzufriedenheit der Isen nehmen sie nicht ernst und dem Gerücht über die Anführerin einer Rebellengruppe tragen sie lediglich dadurch Rechnung, dass sie eine Attentäterin auf die Frau ansetzen. Politische Gewaltprävention at its best!

All diese Details wurden nahtlos miteinander verknüpft. Es dauert eine Weile bis die Handlung Fahrt aufnimmt. Der erste Teil des Buches lebt hauptsächlich von dem Rätsel um Hels geheimnisvollen Retter, die Handlung verläuft hier ausgesprochen ruhig und wird nur durch die kurze Turbulenz in der Windigen Stadt unterbrochen. Danach rücken die Magier und Isen und mit ihnen Karat mehr in den Vordergrund. Die aufkeimenden Aufstände bringen etwas Leben in diesen Abschnitt, richtig spannend wird es aber erst, als sich endlich die Wege aller Beteiligten kreuzen.

Mit anderen Worten, der erste Band des Sturmjäger-Zyklus ist eher eine ruhige Lektüre, die dem sorgfältigen Aufbau der Welt und der Grundsituation gewidmet ist. Dabei hat Jenny-May Nuyen eine Menge Rätsel eingebaut, nicht nur was Hels Retter angeht, sondern auch Hel selbst umgibt ein Geheimnis; von dem Land jenseits der Berge hat der Leser bisher so gut wie gar nichts erfahren und es dürfte auch kaum überraschen, wenn die Geschichtsschreibung der Magier ein wenig zu subjektiv ausgefallen wäre und einiger Korrekturen bedürfte. Hier hat die Autorin gekonnt die Balance gehalten und gerade genug Fragen beantwortet, um ein Gefühl der Frustration zu vermeiden, gleichzeitig aber auch genug zurück gehalten, um den Leser neugierig zu machen.

Mir hat das Buch gut gefallen. Ein etwas höheres Erzähltempo wäre an manchen Stellen vielleicht nicht schlecht gewesen, aber das sei im Hinblick auf die gelungenen Charaktere und den interessanten Entwurf von Welt und Magie gern verziehen.

Jenny-Mai Nuyen stammt aus München und schrieb ihre erste Geschichte mit fünf Jahren. Mit dreizehn wusste sie, dass sie Schriftstellerin werden wollte. „Nijura“, ihr Debüt, begann sie im Alter von sechzehn Jahren. „Feenlicht“ ist der Auftakt zu ihrem ersten Mehrteiler Die Sturmjäger von Aradon.

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
ISBN-13: 978-3570160336

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Der Autor vergibt: (5.0/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (No Ratings Yet)

Justine Larbalestier – Magische Verwandlungen (Cansino-Trilogie, Band 3)

Showdown: mit Magie siegen oder untergehen?

Die 15-jährige Reason Cansino wurde von ihrer Mutter Sarafina im australischen Hinterland aufgezogen, stets in dem Glauben, ihre Großmutter Esmeralda sei eine böse Hexe. Reason dürfe niemals Magie ausüben. Doch es kam zu Unfällen. Wenn Reason gereizt wurde und in Wut geriet, litt das Opfer, manchmal starb es sogar – Mitschüler etwa. Dann floh sie mit ihrer Mutter, zuletzt sogar nach Sydney, wo Sarafina in die Nervenheilanstalt Kalder eingewiesen wurde. Folglich steckten die Behörden ihre Tochter Reason zu ihrer nächsten Verwandten: Esmeralda.

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Trudi Canavan – Magier (Das Zeitalter der Fünf 2)

Band 1: „Priester“

Trudi Canavan hat sich mit ihrer ersten Trilogie „Die Gilde der Schwarzen Magier“ ihren Platz in den Bestsellerlisten erobert – und das vollkommen zu Recht. Wie wenige andere Autoren schafft sie es, sympathische Charaktere und faszinierende Völker zu zeichnen und die Spannung zum nächsten Buch immer weiter zu steigern. So auch bei ihrer zweiten Fantasy-Trilogie „Das Zeitalter der Fünf“, zu der inzwischen der zweite Band vorliegt. Dass die Kritiken des Einstiegsbandes nicht durchweg positiv waren, finde ich zwar schade, denke aber, dass es an den zu hohen Erwartungen liegt und daran, dass Canavan diesen ersten Band als Vorstellung und Einstieg in eine komplexe Reihe braucht, die im Laufe der Zeit noch mehr Faszination und Spannung entwickelt. So habe ich mit Spannung zum zweiten Teil „Magier“ gegriffen und wurde nicht enttäuscht …

Wiedersehen mit alten Freunden

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Susan Cooper – Wintersonnenwende (Wintersonnenwende 2)

Spannend: Jungzauberer bekämpft Schwarze Reiter

Der elfjährige Will Stanton hat eine Mission. Als letzter Kämpfer des Lichts muss er sich in der ewigen Schlacht zwischen Gut und Böse den Vertretern der Macht der Finsternis stellen. Im Kampf gegen das Böse überquert er die Grenzen von Raum und Zeit. Als ein todbringender Schneesturm über sein Heimatdorf hereinbricht, weiß Will, dass die Mächte der Finsternis zum finalen Schlag ausholen. Wird er diesen Kampf gewinnen können? Unerwartet auftauchende Helfer stellen sich an seine Seite.

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Nuyen, Jenny-Mai – Drachentor, Das

Es herrscht Krieg. In einer großen Schlacht besiegt Haradons Heer das der Myrdhanen.

Alasar sitzt wie jeden Sonnenaufgang in den letzten Tagen auf einem hohen Felsen und hält Ausschau nach den Rückkehrern aus der Schlacht, nach seinen Eltern und Brüdern. Doch was er an diesem Morgen heranziehen sieht, ist das Heer der Haradonen! Eilig holt Alasar seine Schwester Magaura und alle Einwohner seines Dorfes, die bereit sind, ihm zu folgen, und führt sie hinauf in die Höhlen der Berge, während die Feinde hinter ihm alles in Schutt und Asche legen. Doch was er mit den Flüchtlingen, die wie er fast ausschließlich Kinder sind, aus dem Nichts aufbaut, ist kein Neuanfang …

Ardhes ist die Prinzessin von Awrahell, die personifizierte Hoffnung der Elfen auf eine Zukunft in dem Land, das einst ihnen gehörte, und aus dem die Menschen sie immer weiter verdrängen. Doch Königin Jale, gebürtige Haradonin, verabscheut die Elfen und hat den Elfenkönig Octaris nur um der Macht willen geheiratet. Sie drängt ihre Tochter dazu, einen Menschen zu heiraten und zu Ende zu führen, was sie selbst begonnen hat: die endgültige Vertreibung der Elfen. Da beobachtet Ardhes zufällig ihre Mutter mit einem Geliebten!

Revyn hat für Krieger und Soldaten nichts als Verachtung übrig. Doch um seiner dunklen Vergangenheit zu entfliehen, schließt er sich ihnen an und lässt sich in Logond, der Hauptstadt Haradons, zum Drachenreiter ausbilden. Der Umgang mit den schönen, mächtigen und unsagbar traurigen Wesen ist der einzige Lichtblick in seinem düsteren Leben. In kürzester Zeit hat er sich einen Namen als begnadeter Drachenzähmer gemacht. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass immer wieder Drachen einfach spurlos verschwinden. Eines Nachts gelingt es einem Mädchen, nahezu sämtliche Drachen zu befreien und aus der Stadt zu führen. Revyn beteiligt sich an der Verfolgung, doch nicht, um das Mädchen einzufangen, sondern um das Rätsel der verschwundenen Drachen zu lösen…

In einem Sog, dem sich keiner der drei entziehen kann, treiben sie aufeinander zu, und ihr Zusammentreffen wird die Welt unwiederbringlich verändern. Denn sie sind Ahirah, Kinder von Ahiris, dem Gott des Schicksals …

Wie schon „Nijura“, so zeigt auch „Das Drachentor“, dass Jenny-Mai Nuyen eine große Begabung für Charakterzeichnungen hat.

Alasar ist der geborene Anführer. Er weiß, wie man andere überzeugt, wie man die Begeisterung in ihnen weckt, die nötig ist, um auch Aufgaben von herkulischem Ausmaß erfolgreich durchzuziehen. Unter seiner Führung hätten die Höhlenkinder zu einer blühenden Gesellschaft werden können. Doch der Krieg hat ihn vergiftet. Verlustängste und der Wunsch nach Rache bestimmen all sein Tun, und sie werden umso stärker, je älter er wird. Er ignoriert die Tatsache, dass die Höhlenkinder erwachsen werden, auch Magaura. Selbst den vernünftigsten Argumenten seines besten Freundes Rahjel ist er schließlich nicht mehr zugänglich, Kritik wird als Verrat gewertet. Alasar ist auf dem besten Weg, ein grausames, kaltherziges Ungeheuer zu werden.

Ardhes ergeht es ähnlich. Jale ist verlogen, intrigant und machthungrig, Octaris dagegen besitzt zwar mächtige Gaben, lässt aber alles um sich herum einfach widerstandslos geschehen. Ardhes verachtet sie beide. Sie fühlt sich ungeliebt und benutzt und reagiert darauf zunächst mit Verweigerung, dann mit Trotz. Dabei verschwendet sie keinen einzigen Gedanken an die Folgen ihres Tuns für andere. Von allen drei Ahirahs zeigt Ardhes am stärksten das Verhalten einer noch unreifen Heranwachsenden, was wiederum nicht verwundert, da sie als Einzige zumindest relativ behütet und sicher aufgewachsen ist.

Revyn dagegen ist ein Kind ohne Wurzeln, nirgendwo fühlt er sich zuhause. Er verabscheut sowohl den Alkohol als auch das Töten, doch sich selbst verabscheut er auch. Erinnerungen und Gewissensbisse verfolgen ihn überall hin. Alles, was er sich wünscht, sind Friede für seine Seele und ein Ort, an den er gehört. Aber all seine Bemühungen, das Richtige zu tun, all seine Versuche der Sühne und Wiedergutmachung scheinen zu seiner wachsenden Verzweiflung nur immer weiter in die Katastrophe zu führen!

Eine gute Portion Einfühlungsvermögen hat diese drei so glaubhaft und lebendig werden lassen, dass man sie förmlich vor sich zu sehen meint. Aber auch die Nebencharaktere wie Königin Jale, König Octaris oder Revyns Kriegskameraden Twit und Capras sind ungemein plastisch und in sich stimmig ausgeführt. Selbst dem König der Myrdhanen, der nur in ein paar kurzen Szenen auftaucht, hat die junge Autorin dieselbe Aufmerksamkeit und Sorgfalt angedeihen lassen wie ihren Hauptfiguren, ohne sich dabei in Details zu verlieren.

Die Geschichte selbst braucht ein wenig Anlaufzeit. Es ist nicht von Anfang an ersichtlich, was die Drachen mit dem Krieg zwischen Haradon und Myrdhan zu tun haben. Erst als zum ersten Mal ein Drache verschwindet, wird dem aufmerksamen Leser die Verbindung deutlich.
Das Hauptaugenmerk des Geschehens liegt zunächst auf einer Prophezeiung, von der Octaris Ardhes erzählt. Wobei Prophezeiung wahrscheinlich nicht unbedingt das richtige Wort ist. Vielmehr handelt es sich um Visionen. Octaris ist ein Seher. Und wenn er nachts zu den Sternen hinaufstarrt, sieht er die Zukunft der Welt, in der die Ahirah eine entscheidende Rolle spielen. Ardhes lauscht diesen Visionen ihres Vaters. Doch wie es bei Visionen oder Prophezeiungen üblich ist, sind sie nicht in klare, eindeutige Worte gefasst. Ardhes ist nicht die Einzige, die aus den Worten ihres Vaters falsche Schlüsse zieht.

Das hört sich jetzt nicht unbedingt neu an. Ist es auch nicht. Aber es ist mit viel Engagement und Herzblut erzählt. Und eines ist tatsächlich ungewöhnlich: Hier gibt es keinen Tyrannen, Zauberer oder finsteren Gott, in dem sich alles Böse konzentriert und den es zu besiegen gilt. Deshalb hat das Buch auch kein Happyend. Es hat überhaupt nur ein halbes Ende, insofern, als der Leser erfährt, was aus zweien der drei Ahirah geworden ist. Doch ein Schicksal bleibt offen.

Auch die Handlung als solche hat nicht den sonst üblichen Abschluss erhalten. Nicht nur, dass der drohende Untergang nicht aufgehalten werden konnte; da es kein personifiziertes Böses gibt, das hätte besiegt werden können, gibt es auch keinen strahlenden Helden, der nach der Schlacht mit dem Wiederaufbau beginnen könnte. Jenny-Mai Nuyen erzählt hier das Ende einer Epoche, ohne einen Blick auf einen Neuanfang zu werfen.

Insofern ist „Das Drachenauge“ für einen Fantasy-Roman unerwartet realistisch. Das Böse ist kein Fremdkörper, der von außen in die bis dahin heile Welt eindringt und mit Heldenmut und Opferbereitschaft wieder vertrieben werden kann. Gut und Böse sind Teil der Welt, waren es immer und werden es immer sein. Sie bleiben von Umwälzungen, von Aufstieg und Fall, völlig unberührt. Trotzdem hat das Buch kein negatives Ende. Denn einer der drei Hauptcharaktere hat eine Wandlung durchgemacht und wirft zumindest ein kleines Hoffnungslicht auf den düsteren Weg ihrer Welt, auf den die Autorin einen Ausblick gegeben hat.

Um es kurz zu machen: Jenny-Mai Nuyen hat die Hoffnungen, die ich in ihr neuestes Buch setzte, voll erfüllt. Ihre Sprache ist nach wie vor bildhaft und ausdrucksstark, sowohl was Stimmungen als auch Landschaften betrifft; ihre Charaktere agieren nicht nur glaubhaft und nachvollziehbar, sie sind voller Leben, als hätte ich sie persönlich gekannt; und auch ihre Ideen, vor allem im Zusammenhang mit der Welt der Drachen, haben mir sehr gut gefallen, auch wenn der Gedanke von Fell bei einem Drachen etwas ungewöhnlich erscheint.

Jemand, der sich langweilt, sobald der Held der Geschichte nicht ununterbrochen von einer unermesslichen Gefahr in die andere stolpert, sollte besser die Finger von dem Buch lassen. Wer dagegen mehr als rasante Action im Sinn hat, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Jenny-Mai Nuyen schreibt nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit ihrer Seele. Das ist deutlich zu spüren. Zur Abwechslung mal finde ich das vollmundige Lob von Verlag und Presse, für das ich normalerweise überhaupt nichts übrig habe, durchaus gerechtfertigt.

Jenny-Mai Nuyen stammt aus München und schrieb ihre erste Geschichte mit fünf Jahren. Mit dreizehn wusste sie, dass sie Schriftstellerin werden wollte. [„Nijura“,]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=3019 ihr Debüt, begann sie im Alter von sechzehn Jahren. Inzwischen ist sie neunzehn und studiert Film an der New York University. Ihr neuester Roman „Nocturna – Die Nacht der gestohlenen Schatten“ ist für Juli dieses Jahres angekündigt.

Taschenbuch, 576 Seiten
ISBN-13: 978-3-570-30388-7

www.jenny-mai-nuyen.de/
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Der Autor vergibt: (5.0/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (1 Stimmen, Durchschnitt: 5,00 von 5)

Susan Cooper – Bevor die Flut kommt (Wintersonnenwende 1)

Spannender Jugendroman: Gralssuche in Cornwall

Auf dem Dachboden in einem Haus in Cornwall entdecken Jane, Barney und Simon ein uraltes Pergament. Es birgt verschlüsselte Hinweise auf den Ort, an dem der Heilige Gral des Königs Artus verborgen liegt. Die Geschwister wissen: Die Zeit ist gekommen, die Kraft des Grals gegen die Mächte der Finsternis einzusetzen. Die Suche nach dem Gral wird für sie zu einem gefährlichen Unterfangen, denn die Vertreter des Bösen haben sich an ihre Fersen geheftet. Aber vielleicht kann ihnen Großonkel Merry helfen, denn er sieht nicht nur aus wie der weise Zauberer Merlin, er kann auch das alte Pergament lesen …

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