Perry Rhodan – Das Volk der Schläfer (Plejaden 3)

Die Handlung:

3.000 Jahre in der Zukunft. Während Perry Rhodan und Taisha Konta den oxtornischen Söldner Kalton Morkena verfolgen, macht sich Gucky zusammen mit Tindras’solekort auf die Suche nach den Ursprüngen des Lkandoner-Volkes. Sie erreichen einen lebensfeindlichen, tiefblauen Planeten. Inmitten der wüstengleichen Umgebung entdecken sie die Überreste einer Kristallstadt: das letzte Zeugnis der Lkandoner, die vor 100.000 Jahren spurlos von der Oberfläche des Planeten verschwanden … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nachdem wir im Schnelldurchlauf noch mal fix ein paar Infos zu den bisherigen Erlebnissen bekommen haben, gehts im „Found Footage“-Stil weiter. Soll heißen, Gucky und der Lkandoner sind bereits angekommen, aber offenbar unsanft gelandet. Und das Rettungsteam hat ihre akustischen Aufzeichnungen gefunden und hört sie sich zusammen mit dem Hörer an.

Dabei erleben wir, was Gucky und sein Begleiter auf dem Planeten der Lkandoner vorfinden und auch, dass nach 100000 Jahren nicht alle Technik den Geist aufgegeben hat. Das sollte mal jemand dem Hersteller meiner Waschmaschine erzählen … Tja, und dann gibts ein „Found Footage“ im „Found Footage“ … das hab ich auch nicht erlebt. Nur diesmal werden wir von der Tontechnik nicht in das Material geschubst, sondern hören mit Gucky gemeinsam zu.

Und weils so schön war … gibts das Ganze dann noch mal … mit noch mehr „Found Footage“ aus anderer Quelle, einem Lkandoner tötenden Metallwesen, aber im Grunde noch eine Verschachtelung weiter zurück … schätzungsweise auch 100000 Jahre weit. Ein wenig Drama, Verfolgungsjagd und einen Kampf gibts dann auch, aber nicht allzu viel und auch ohne größere Auswirkungen für irgendwen. Und dann ist Gucky auch schon wieder ein Portal weiter gereist …

Bei allem soundtechnischen Hörspaß, den ich in dieser Folge hatte, war leider wieder ein Effekt dabei, der mir gehörige Ohrenschmerzen bereitete. Jedes Mal, wenn wir mit Gucky im Kopfkino der Blechmaschine unterwegs sind, sirrt es extrem unangenehm.

Und auch der Spoiler für die kommenden Folgen ist diesmal wieder mitten im letzten Track und wird auch nicht in der Trackliste (der Download-Version) angekündigt, sodass ich wieder überrascht wurde und extrem hektisch zur STOPP-Taste gegriffen habe … ich mag halt keine Spoiler.

Die Sprecher und ihre Rollen:

Perry Rhodan: Torben Liebrecht
Gucky: Santiago Ziesmer
Tindras’solekort: Tilman Borck
Kalton Morkena: Oliver Stritzel
Lenny Hestis: Thomas Petruo
Der Bote: Udo Schenk
USO-Spezialist Mäkinnen: Boris Tessmann
Letros: Patrick Bach
Lkandoner: Elena Wilms, Kai-Henrik Möller, Gerhart Hinze, Tim Kreuer
In weiteren Rollen: Lutz Mackensy, Dietmar Wunder, Bernd Rumpf, Ilya Welter

Trackliste:

01: Was bisher geschah
02: Vermisst
03: Herzprobleme
04: Antrieb ausgefallen
05: Blaue Ruinen
06: Im Archiv
07: Straßen voller Lkandoner
08: Angriff
09: Die Schläfer
10: Schrottwert
11: Das Loch in der Realität
12: Der Tag der Verkündung
13: Erinnerungen
14: In der Falle
15: Entkommen
16: Übergang

Technik-Credits:

Skript: Andrea Bottlinger
Regie: Dennis Ehrhardt
Sounddesign: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer

Die Ausstattung:

Die CD, die mit dem Titelmotiv bedruckt ist, steckt in einem Digipak, das farblich durchgehend in warmen Rottönen gehalten ist. Neben der Aufstellung der Sprecher und den Technik-Credits, finden wir auch Bilder der Cover aller zehn Teile dieser Mini-Serie. Zusätzlich gibts noch Infos zur Entstehungsgeschichte der Lkandoner im Kopf des Exposé-Autors Christian Montillon.

Eine Trackliste sucht der Hörer vergebens. Die hier in der Rezi aufgeführte, stammt aus der Downloadvariante.

Die PLEJADEN-Reihe:

01: Die 144 Kammern
02: Splitter der Unsterblichkeit
03: Das Volk der Schläfer
04: Ausgeliefert auf Oxtorne
05: Vitalenergien
06: Geheimstation unter dem Eis
07: Im Auftrag der Superintelligenz
08: Verrat
09: Weg zur Unsterblichkeit
10: Die Vital-Maschine

Mein Fazit:

Dieser PLEJADEN-Teil ist eine „Found Footage“-Story, die sich ausschließlich um Gucky und seinen Lkandoner-Begleiter dreht. Es gibt viele Infos über „Das Volk der Schläfer“ zu hören und dann noch mehr und dann noch mehr und dann noch mehr.

Im Grunde ist diese Folge eine akustisch schön aufgemotzte Geschichtsstunde mit ein wenig Action und Drama am Rand, die aber trotz Info-Druckbetankung gut unterhalten kann. Und am Ende sind wir so klug wie Gucky, verschwunden bleibt er aber weiterhin. Ein Blick auf die Folgenliste zeigt, dass wir das nächste Mal wohl erfahren, was Perry in der Zwischenzeit so getrieben hat.

1 Audio-CD mit 42:09 Minuten Spieldauer
Tracks: 16

www.zaubermond.de

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