Schlagwort-Archive: Berlin Verlag

Leonard F. Guttridge – Die Geister von Kap Sabine

1881 startet die erste Polarexpedition der USA gen Nordpol, den es um der Anerkennung unbedingt zu erreichen gilt. Dem charismatischen Anführer Augustus Greely folgt eine Crew, die ihm in Sachen Unfähigkeit rein gar nichts schuldig bleibt. Das große Unternehmen scheitert kläglich, endet in Grauen, Mord und Kannibalismus … – Hervorragende Darstellung einer unmöglichen Mission, gleichzeitig das Panorama einer Zeit, die dem nationalen Triumph wie selbstverständlich Menschenleben zu opfern bereit war.
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Frederick Busch – Der Nachtinspektor

busch-nachtinspektor-cover-2002-kleinEin abgehalfterter Schriftsteller und ein entstellter Ex-Scharfschütze tun sich im New York des Jahres 1867 zusammen, um einer Bande von Sklavenhändlern das Handwerk zu legen … – Kein ‚normaler‘, mit publikumswirksamen Klischees unterfütterter Historienkrimi, sondern das Psychogramm einer Gesellschaft im Umbruch. Mit enormem Geschick erzeugt Frederick Busch einen Sog, dem sich der Leser nicht entziehen kann, obwohl er es vielleicht möchte, denn diese Geschichte hat kein Happy-End.
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Dava Sobel – Die Planeten

Sachlich und poetisch zugleich bringt uns Dava Sobel die Planeten unseres Sonnensystems (plus Sonne und Erdmond) nahe. Nicht wissenschaftliche Vollständigkeit ist das Ziel, sondern der neue Blick auf scheinbar Bekanntes. Sobel macht deutlich, dass neben dem naturwissenschaftlich erfassbaren Sonnensystem gleichwertig jenes Sonnensystem steht, das der Mensch sich in seiner Kunst, seiner Literatur, in seinen Mythen und in seinen Religionen schafft. Sie legt in eleganter, doch verständlicher Sprache schwierige Sachverhalte anschaulich dar und beschert uns eine ungewöhnliche Mischung aus Sachbuch und Gedankenspiel.
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Ragnar Kvam jr. – Im Schatten. Die Geschichte des Hjalmar Johansen

Biografie eines aus der Geschichte quasi getilgten Mannes, der zu den Entdecker-Pionieren der großen Nord- und Südpol-Expeditionen zählte, diesen Ruhm jedoch nicht vermitteln wollte oder konnte und ins Abseits gedrängt wurde. Die außerordentlich spannende Lebensgeschichte wirft einen objektiven Blick auf ‚Helden‘, die diese Rolle nicht selten an sich gerissen und dabei wenig Menschenfreundlichkeit bewiesen haben: Nichts ist spannender als die Realität!
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Elizabeth Kostova – Der Historiker

Verlagsinformationen zu Buch und Autorin:

Hier wird das Genre Dracula-Roman völlig neu erfunden: Elisabeth Kostova hat in ihrem Debüt historische Fakten und Fiktion zu einem hervorragend geschriebenen „Page Turner“ verwoben: Ein junges Mädchens findet in der Bibliothek seines Vaters ein merkwürdiges Buch. Es ist sehr alt. Die Seiten sind unbeschrieben; nur in der Mitte des Buches prangt der unheimliche Holzschnitt eines Drachen und das Wort „Drakulya“. In dem Buch liegen Briefe datiert 1930, adressiert an: „Meinen lieben und bedauernswerten Nachfolger …“ So beginnt eine unheimliche Reise quer durch Europa auf den Spuren von Vlad Tepes, genannt Dracula.

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