Arthur Conan Doyle – Die fünf Orangenkerne (Sherlock Holmes 17)

Der Fluch des Hauses Openshaw: Sherlock Holmes wird nachlässig

An einem verregneten Abend sucht der junge John Openshaw den Rat des Meisterdetektivs in der Baker Street 221b. In seiner Familie ereignen sich seit einigen Jahren mysteriöse Todesfälle, die stets mit der Zusendung von fünf Orangenkernen angekündigt werden… (Verlagsinfo)

Der Verlag empfiehlt das Hörspiel ab 12 Jahren.

Der Autor

Sir Arthur Conan Doyle lebte von 1859 bis 1930 und gelangte mit seinen ca. 60 Erzählungen um den Meisterdetektiv Sherlock Holmes zu Weltruhm. Dabei begann der Mediziner, der eine eigene Praxis hatte, erst 1882 mit dem Schreiben, um sein Einkommen aufzubessern. Neben mystischen und parapsychologischen Themen griff er 1912 auch die Idee einer verschollenen Region (mit Dinosauriern und Urzeitmenschen) auf, die von der modernen Welt abgeschnitten ist: „The Lost World“ erwies sich enorm einflussreich und wurde schon 13 Jahre später von einem Trickspezialisten verfilmt. Schon 1913 ließ Doyle eine Fortsetzung unter dem Titel „The Poison Belt“ (dt. als Im Giftstrom, 1924) folgen.

Hinweis: Jede einzelne SHERLOCK-HOLMES-Erzählung ist auf der englischen Wikipedia gewürdigt worden. Ein Blick lohnt sich: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Five_Orange_Pips. Alle Originaltexte finden sich hier, zuweilen illustriert: http://www.artintheblood.com/text/alphabetical.htm

Marc Gruppe ist der Autor, Produzent und Regisseur der erfolgreichen Hörspielreihe GRUSELKABINETT, die von Titania Medien produziert und von Lübbe Audio vertrieben wird.

Folge 1: Im Schatten des Rippers
2: Spuk im Pfarrhaus
3: Das entwendete Fallbeil
4: Der Engel von Hampstead
5: Die Affenfrau
6: Spurlos verschwunden
7: Der Smaragd des Todes
8: Walpurgisnacht
9: Die Elfen von Cottingley
10: Der Vampir von Sussex / Das gefleckte Band / Der Fall Milverton / Der Teufelsfuß (Neuausgabe)
11: Das Zeichen der Vier (4/2014, Neuausgabe)
12: Ein Skandal in Böhmen (4/2014)
13: Der Bund der Rotschöpfe (5/14)
14: Eine Frage der Identität (9/14)
15: Das Rätsel von Boscombe Valley (10/14)
16: Der blaue Karfunkel
17: Die fünf Orangenkerne
18: Der Mann mit der entstellten Lippe
19: Der Daumen des Ingenieurs

Die Sprecher/Die Inszenierung

Die Sprecher und ihre Rollen

Joachim Tennstedt: Sherlock Holmes
Detlef Bierstedt: Dr. John Watson
Regina Lemnitz: Mrs. Hudson
Jannik Endemann: John Openshaw
Horst Naumann: Elias Openshaw
Max Schautzer: Joseph Openshaw

Regie führten die Produzenten Marc Gruppe und Stephan Bosenius. Die Aufnahmen fanden in den Titania Studios und den Planet Earth Studios statt. Alle Illustrationen – im Booklet, auf der CD – trugen Ertugrul Edirne und Firuz Askin bei.

Handlung

Ende September 1888 ist das Wetter in London einfach scheußlich. Watson und Holmes sind deshalb froh, gemütlich in Baker Street 221B zusammensitzen und lesen zu können. Da ertönt die Türglocke. Mrs Hudson kündigt einen jungen Mann namens John Openshaw an. Der junge Mann ist durchgefroren, denn er ist den weiten Weg aus Horsham in Sussex gefahren, um den Meisterdetektiv, der ihm empfohlen wurde, um Hilfe zu bitten. Offenbar liege auf der Familie Openshaw ein Fluch.

Johns Vater Joseph errang durch eine Erfindung Rechtum, während sein Onkel Elias in die USA ging, es dort als Farmer zu Wohlstand brachte, im Bürgerkrieg aber auf der Seite der Verlierer stand und 1869 zurückkehrte. Obwohl Onkel Elias ein Hagestolz, Trinker und Raucher war, fand er Gefallen an seinem Neffen John, nahm ihn bei sich auf und zog ihn über die Jahre zu seinem Nachfolger und Herrn des Hauses heran. Nur zu einer ganz bestimmten Dachkammer hatte John keinen Zutritt. Obwohl John darin durchs Schlüsselloch nur altes Gerümpel erspähen konnte.

Vor fünf Jahren

Doch eines Tages bringt die Köchin einen seltsamen Brief, der den Oberst in blankes Entsetzen geraten lässt: Er enthält fünf Orangenkerne sowie die Aufforderung, gewisse Papiere an die Sonnenuhr im Garten zu legen. „Der Tod!“ sagt Elias Openshaw, bestimmt seinen Bruder Joseph und nach diesem John zu seinem Alleinerben und holt aus der mysteriösen Dachkammer eine Messingdose voller Papiere. Statt sie wie verlangt auf die Sonnenuhr im Garten zu legen, verbrennt er alle miteinander im Kamin.

Wenige Tage später findet man Elias ertrunken in einem nur sechzig Zentimeter tiefen Teich. In der Hand hat er immer noch seinen Revolver. Ob das wirklich ein Selbstmord, wie die Polizei feststellen lässt, war, wagt John zu bezweifeln.

Vor zwei Jahren und acht Monaten

„Doch der Fluch zeigte weiter seine Wirksamkeit“, fährt John fort. Nachdem sein Vater Joseph das Vermögen seines Bruders geerbt hat, zieht er nach Horsham in dessen Haus. Hier dauert es nur wenige Jahre, bis ein weiterer Brief mit fünf Orangenkernen eintrifft. Diesmal steht ein Poststempel aus Dundee in Schottland darauf. Joseph hält nichts davon und ignoriert die Bitte um die Papiere. Zwei Tage später stürzt er in eine der zahlreichen Kreidegruben von Sussex und stirbt wenig später. Aber: Wo kein Verdacht, da keine Verdächtigen.

Gegenwart

John erbt alles und könnte in Frieden eine eigene Familie gründen, wäre nicht vor zwei Tagen ein weiterer Brief mit fünf Orangenkernen eingetroffen. Er glaubt an eine weitere Todesdrohung, und zwar eine sehr dringliche. Denn der Poststempel wurde in Ost-London, dem Hafengebiet, auf den Brief gedrückt. Der Feind ist ganz nah – bestimmt ist er das nächste Opfer!

Holmes warnt Openshaw eindringlich: Er müsse schleunigst ein letztes der fraglichen Papiere wie verlangt auf die Sonnenuhr legen und seien es auch nur, um den Feind hinzuhalten. Er, Holmes, werde einstweilen nach einer Lösung suchen. Der junge Alleinerbe macht sich wieder auf den Weg.

Die Signatur der drei Briefe, die ihm Openshaw vorlegt, beunruhigt Holmes. KKK – das steht für den Ku-Klux-Klan. Er lässt Watson auf einer amerikanischen Enzyklopädie vorlesen, was dort über die Kukluxer steht. Der rassistische Orden entstand nach dem Ende des Bürgerkriegs 1865 und verbreitete in den Südstaaten Furcht und Schrecken. Seine Morde kündigte er immer mit einer per Brief verschickten Warnung an, in dem sich Kerne oder Nüsse befanden. Der Empfänger hatte dann noch Zeit, der Aufforderung nachzukommen. Aber wenn nicht…

Der reaktionäre Orden wurde 1869 von Regierungstruppen aufgelöst, wahrscheinlich nach einem weitreichenden Verrat. Ein Blatt aus Elias Openshaws Messingdose hat das Feuer überstanden. Bruchstückhafte Einträge nennen Namen. Namen von Mitgliedern des verbotenen Geheimbundes…

Mein Eindruck

Die Ähnlichkeit mit dem Holmes-Fall „Das Zeichen der Vier“ ist ziemlich deutlich und wird auch von Watson erwähnt. Aber auch die längere Erzählung „Das verlorene Tal“ spielt in den USA und weist auf politisch-soziale Vorgänge hin. In „Die fünf Orangenkerne“ – Orangen gab es Ende des 19. Jahrhunderts bereits in Florida – finden die relevanten Vorgänge allerdings in den amerikanischen Südstaaten statt.

Der reaktionäre Orden wurde offenbar nicht völlig zerschlagen. Das suggeriert zumindest die Geschichte. Und deren Mitglieder wollen natürlich der Verfolgung durch die Detektive der US-Regierung (aus Pinkertons Detektei erwuchs bekanntlich die Bundespolizei FBI) entgehen, indem sie alle Hinweise auf sie beseitigen. Das ist also der Hintergrund des „Fluches“ des Hauses Openshaw.

Der besondere Reiz dieses Holmes-Falls entsteht aus der allmählichen zeitlichen und räumlichen Annäherung der tödlichen Bedrohung, die sich auf den letzten Erben richtet. Hätte es damals schon GPS gegeben, hätte Holmes eine deutliche Linie zeichnen können, die vom indischen Hafen Pondichery über das schottische Dundee bis nach Ost-London geführt hätte.

Auffällig ist auch, dass die Briefe jeweils zwei bis drei Tage vor dem Tod des Empfängers – Elias und Joseph – eintrafen. Das heißt, der Postweg war schneller als der Schreiber dieser Zeilen. Daraus kann man nur einen Schluss ziehen: Der Schreiber reiste mit einem langsamen Segelschiff, wohingegen der Brief, den er vorausschickte, auf einem vergleichsweise schnellen Dampfschiff befördert wurde. Das muss der Schreiber gewusst haben. Er gewährte dem Bedrohten eine Art Galgenfrist.

In einer ganztägigen Aktion muss Holmes nun noch sämtliche Akten und Schiffsverzeichnisse nach einem langsamen Segler durchforsten, der von Pondichery über Dundee nach Lodon schipperte. Bingo! Er dreht den Spieß um und schickt dessen Kapitän seinerseits einen brief mit fünf Orangenkernen (die ihm Watson mühselig aus einer solchen Südfrucht puhlen muss). Leider kommt seine Eilaktion um wenige Stunden zu spät, denn der Schnitter wartet nicht auf ihn, sondern holt sich John Openshaw auf der Waterloo Bridge…

Die Sprecher/Die Inszenierung

Die Sprecher

Dr. Watson nimmt die Stelle des zweifelnden gesunden Menschenverstandes gegenüber Holmes ein, welcher ein getriebener Junkie der Vernunftarbeit zu sein scheint. Watson ist der Gemütsmensch, ein Jedermann mit dem Herz auf dem rechten Fleck.

Sherlock

Es gibt mehrere Hauptfiguren, die auch stimmlich herausragen. Am besten gefällt mir Joachim Tennstedt als Sherlock, denn was er in diese Figur hineinlegt, ist sehr sympathisch und humorvoll – so als würde ein strahlender John Malkovich völlig entspannt aufspielen (liegt’s am Koks?). Holmes‘ einziger Fehler ist seine Ablehnung des weiblichen Geschlechts oder vielmehr des Umgangs mit dessen Vertretern. Das soll aber weniger an latenter Homosexualität liegen, als vielmehr an seiner Abneigung gegen jede Art von emotionaler Sentimentalität.

Aber Holmes ist auch ein ausgezeichneter Schauspieler und engagierter Boxer. Wieder einmal treibt er sich als aktiver Detektiv in Londons Sauwetter herum und kehrt völlig ausgehungert ins Hauptquartier zurück. Mampfend nuschelt Tennstedt, was er als Holmes unternommen hat. Danach steckt er sich vernehmlich ein Pfeifchen an und spricht dem kräftigen Tee zu, den er mit seinem Freund teilt.

Watson

Dr. John Watson, 36, ist das genaue Gegenteil seines Freundes: jovial, höflich, frauenfreundlich und durchweg emotional, außerdem glücklich verheiratet. Leider sind seine logischen Schlüsse von dementsprechend unzulänglicher Qualität. Das war zu erwarten. Seine wachsende Liebe gilt seiner Frau Mary Morstan, die selbst ein patentes Frauenzimmer zu sein scheint. Schade, dass sie in dieser Episode nicht auftritt.

Openshaw

Der Fluch, mit dem es angeblich John Openshaw zu tun hat, hat tragische Dimensionen. Sie gemahnen mich an Edgar Allan Poes Schauergeschichte vom uralten Hause Usher, dessen Fall bald bevorsteht (wegen des Verstoßes gegen das Tabu des Inzests).

Openshaw ist nicht nur der letzte seines Geschlechts, erfahren wir (was doch relativ unwahrscheinlich ist, denn er muss ja eine Mutter gehabt haben), sondern auch der Alleinerbe zweier Vermögen. Es ist deshalb in mehrfacher Hinsicht tragisch, dass ihm der Lebensfaden so jäh durchschnitten wird. Einziger Trost: Auch sein Mörder kommt nicht weit, sondern erleidet mitten im Atlantik Schiffbruch. Offenbar spielt Wasser stets eine verhängnisvolle Rolle.

Die Musik

Das Intro, eine Art flott-dezente Teemusik, bildet den heiter-beschwingten Auftakt des Hörspiels und deutet die männliche Idylle in Baker Street 221B an. Von einem Score im klassischen Sinn kann keine Rede mehr sein. Vielmehr werden tiefe Bässe nur stellenweise eingesetzt, um Gefahr zu signalisieren, und hohe Geigen, um Tragik, Drama und Emotion anzudeuten. Das vielfach zu hörende Piano wird für alle möglichen Stimmungslagen dazwischen benötigt. So entführt es den Hörer beispielsweise in eine der vielen Rückblenden.

Holmes‘ berühmte Geige erklingt an einer Stelle, nachdem Openshaw wieder gegangen ist. Das Solo klingt richtig gut.

Die Geräusche

Eine schier unglaubliche Vielfalt von Geräuschen verwöhnt das Ohr des Zuhörers. Der Eindruck einer real erlebten Szene entsteht in der Regel immer. Papier, Teetassen, Kaminfeuer, Uhrenticken, Federkratzen – all diese Samples setzt die Tonregie zur Genüge ein, um einer Szene eine Fülle von realistisch klingenden Geräuschen zu vermitteln. Selbst das für die Serie obligatorische Käuzchen ruft Elias Openshaw zum frühen Tod. Mit einem Wort: Der Holmes-Fan kann sich in dieser gemütlichen Tonkulisse bequem niederlassen. Der Rest ergibt sich von selbst.

Das Booklet

Im Booklet sind die Titel des GRUSELKABINETTS verzeichnet sowie Werbung für den verstorbenen Illustrator Firuz Askin zu finden. Die letzte Seite zählt sämtliche Mitwirkenden auf.

Nr. 96/97: Madame Mandilips Puppen
Nr. 98: Der Schimmelreiter
Nr. 99: Die Toten sind unersättlich
Nr. 100: Lovecraft: Träume im Hexenhaus

Auf dem Titelbild ist eine geradezu ikonisch gewordene Szene abgebildet: John Openshaw zeigt Holmes und Watson den Brief mit den Orangenkernen. Im Hintergrund lodert gemütlich das Kaminfeuer von Baker Street 221B.

Unterm Strich

1891 veröffentlicht in „The Adventures of Sherlock Holmes“, ist diese Story nur eine von zwei Holmes-Erzählungen (die andere ist „The dancing men“), in der der Klient des Meisterdetektivs stirbt. Holmes hat den Fehler begangen, auf Glück zu vertrauen, wo doch Fleiß angebracht gewesen wäre. Statt gleich seinen Klienten zu schützen, lehnt er sich zurück und spielt Geige. Einen solchen Fehler begeht Holmes nur noch einmal (s.o.).

Entsprechend zwiespältig ist die Wirkung auf den Hörer. Erst wird die Vorgeschichte des Openshaw-„Fluches“ des Langen und Breiten – viele andere Fassungen raffen diesen Teil massiv zusammen – geschildert, dann verschwindet der Klient auf Nimmerwiedersehen. Das empfand ich als etwas drastisch und gelinde gesagt, deprimierend. Aber man eine Story eben auf mehrere Arten erzählen, und eine Methode besteht darin, dass es erst immer abwärts zu gehen scheint, bevor – meist in der Mitte – eine Umkehr erfolgt und es aufwärts geht. Hier erfolgt die Wende sehr spät, nämlich als Pointe.

Die hauptsächliche Wirkung entsteht durch die sich nähernde Bedrohung: erst aus Indien, dann Schottland, schließlich Ost-London. Rätseln und Stirnrunzeln bereitet auch die Signatur KKK, und es ist natürlich der brave Watson, der uns darüber aufklärt. Den Ku-Klux-Klan gibt es übrigens bis heute und nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Die Sekte rekrutiert hier offenbar Polizisten.

Das Hörspiel

Obwohl die Inszenierung mit knapp 50 Minuten recht kurz ist, so weiß sie doch recht angenehm zu unterhalten. Der Ausgang des Falles ist ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig. Einen solchen Fehler begeht Holmes nur noch ein einziges Mal. Umso größer ist die Tragik, die Openshaws Schicksal kennzeichnet.

Die professionelle Inszenierung, die filmreife Musik und bekannte Stimmen von Synchronsprechern und Theaterschauspielern einsetzt, bietet dem Hörer ein akustisches Kinoerlebnis, das man sich mehrmals anhören sollte, um auch die Feinheiten mitzubekommen.

Die Sprecherriege für diese neue Reihe ist höchst kompetent zu nennen, handelt es sich doch um die deutschen Stimmen von Hollywoodstars wie John Malkovich (Tennstedt) und George Clooney (Bierstedt). Schön, dass Regina Lemnitz in einer kurzen Szene mit von der Partie ist. Ohne sie fehlt dem heimeligen Heim etwas Wichtiges.

Auch jungen Menschen, die sich einfach nur für spannende Audiokost interessieren, die gut gemacht ist, lässt sich das Hörspiel empfehlen. Es ist leicht verständlich, wirkungsvoll inszeniert, und die Stimmen der Hollywoodstars Clooney und Malkovich vermitteln das richtige Kino-Feeling.

Fazit: vier von fünf Sternen

Audio-CD mit ca. 60 Min. Spieldauer
Info: The Five Orange Pips, 11/1891
ISBN 978-3-7857-5120-6

www.titania-medien.de

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