Robert E. Howard – Der schwarze Stein (Gruselkabinett 116)

Der schwarze Opferstein im Wald: Horror vom Feinsten

Was hat es auf sich mit dem riesenhaften schwarzen Monolithen im Wald von Stregoicavar in den ungarischen Karpaten? Ist er wirklich außerirdischen Ursprungs und Schauplatz von schaurigen Ritualen zu Hexen-Feiertagen? Caleb Thomas aus Boston beschließt, vor Ort Licht in die dunklen Legenden zu bringen und ahnt nicht, in welche Gefahr er sich dadurch begibt… (Verlag)

Der Verlag empfiehlt sein Hörspiel ab 14 Jahren.

Der Autor

Der Texaner Robert E(rvin) Howard (1906-36) ist am besten bekannt als Schöpfer der Figur des mächtigen Kriegers Conan. Der Brieffreund von Howard Phillips Lovecraft schuf aber in der Zeit der Großen Depression noch viele weitere Gestalten, allesamt Abenteurer und Outlaws, so etwa Bran Mak Morn, Solomon Kane (ein Pirat des 16. Jahrhunderts) und King Kull. Seine rund 160 Erzählungen für „Weird Tales“, die er ab 1925 veröffentlichte, umfassen neben Western, Piratengeschichten und dergleichen auch exzellente, vielfach abgedruckte Horrorgeschichten.

Durch seine Handhabung verschiedener Motive und Themen beeinflusste er die heroische Fantasy, insbesondere die Variante der Sword & Sorcery, im restlichen 20. Jahrhundert. Obwohl er weder Sword & Sorcery noch Heroic Fantasy erfand, etablierte er doch den diffusen Hintergrund eines Schauplatzes, der zwischen dem legendären Irland, prähistorischen Reichen wie Atlantis (bei Conan Hyperborea usw.) und dem alten Norwegen oszilliert. Von den nordischen Sagen (Islands Eddas) stammt möglicherweise der Fatalismus sowie die Verachtung für krankhaft wirkende Zivilisationen, die seine einzelgängerischen Helden an den Tag legen.

Jede Menge Zauberei schwingt in den Erzählungen mit, gewirkt von meist boshaften, egoistischen Magiern und Hexern beiderlei Geschlechts, denen der HELD sich entgegenstellen muss, um zu überleben. Hervorragende Kampffähigkeiten helfen ihm dabei, doch er gewährt selten Gnade. Er ist, wie gesagt, ein fatalistischer Einzelgänger, obwohl er Gefährten, die es verdienen, treu sein kann. Gegenüber Frauen ist der Barbarenkrieger oft rauh und zupackend, doch stets ohne Bösartigkeit.

Howards Artikel in der „Encyclopedia of Fantasy“, aus dem ich zitiert habe, umfasst nicht weniger als 4,5 Spalten, was für einen Unterhaltungsschriftsteller, der nur zwölf Jahre lang schrieb, erstaunlich viel ist. Der Grund für diese Länge ist die Aufzählung der ungeheuer vielen CONAN-Romane und -Erzählungen, die in Howards Nachfolge geschrieben wurden, sowie die Aufzählung von Howards anderen Werken, die der Artikel sonst nicht abdeckt. Herausgeber wie Lin Carter und L. Sprague de Camp ergänzten und veränderten Howards nachgelassene Manuskripte (genau wie viele von HPLs Manuskripten), so dass der Sammler aufpassen muss.

Der mittlerweile wohlhabende Autor erschoss sich im Alter von 30 Jahren, kurz vor Fertigstellung eines Romans, wohl aus Kummer über den Tod seiner Mutter. Die englische Wikipedia bietet zu REH einen umfassenden Artikel.

Howard-Titel im Gruselkabinett:

– Tauben aus der Hölle (Gruselkabinett 52)
– Der Grabhügel (Gruselkabinett 60)
– Besessen (Gruselkabinett 63)
– Schwarze Krallen (Gruselkabinett 70)
– Die Kreatur (Gruselkabinett 86)

Die Sprecher/Die Inszenierung

Die Sprecher und ihre Rollen:

Sascha von Zambelly: Caleb Thomas
Dietmar Wunder: Bibliothekar
Jürgen Thormann: Kutscher
Julian Tennstedt: Reisekamerad
Hans Bayer: Wirt
Patrick Baehr: Neffe
Uli Krohm: Schulmeister
Marlene Bosenius: Neugeborenes
Johannes Bade, Marcel Barion, Kai Naumann: Orgiasten

Marc Gruppe schrieb wie stets das Buch und gemeinsam mit Stephan Bosenius setzte er es um. Die Aufnahme fand im Fluxx Studio statt und wurde bei Kazuya c/o Bionic Beats abgemischt. Die Illustration stammt von Ertugrul Edirne.

Handlung

Im Frühjahr 1925 liest Caleb Thomas erstmals in der Bibliothek von Boston vom Schwarzen Stein. Der Bibliothekar, ein freundlicher und hilfreicher Mann, klärt ihn darüber auf, dass Friedrich von Junsts Buch über die Kulte überaus selten sei und er sich somit glücklich schätzen dürfe, es lesen zu können. Von Junst sei 1839 nach der Veröffentlichung des Buches verrückt geworden und eines grässlichen Todes gestorben, was die Käufer seines Buches dazu veranlasste, das Werk zu verbrennen. Sein Manuskript wurde vorsichtshalber von Monsieur Ladeau, einem Freund des Autors, vernichtet – bevor der sich selbst richtete.

Dennoch erschien 1845 eine englische Übersetzung und 1909 eine in New York City. Von Junst soll ein Schwarzmagier gewesen sein, der zeit seines Lebens an verbotenen Dingen forschte. Der Autor starb in einem verschlossenen Raum, erwürgt, wie es scheint, aber von riesigen Fangarmen…

Einer der von dem Schwarzmagier erforschten Kulte betrifft einen geheimnisvollen schwarzen Monolithen in den ungarischen Karpaten. Von Junst verwarf sowohl die Theorie, es handle sich um ein Kultobjekt, als auch die, wonach es sich lediglich um ein Monument handle, das an die Türkenkriege erinnern solle. Indes gebe es einen winzigen Hinweis auf einer uralten Karte – die der Bibliothekar „rein zufällig“ ebenfalls besitzt: Stregoicavar, das Dorf in der Nähe des Monolithen, bezeichne die „Stadt der Hexen“. Wie faszinierend, denkt Caleb. Auch in einem Buch über Traum-Mythen werde der Stein erwähnt. Darin heißt es, der Stein verursache Wahnsinn. Der Poet Justin Geoffrey, der über den Stein ein Gedicht verfasste, sei eben diesem Wahnsinn zum Opfer gefallen.

Das wird ja immer besser, denkt Caleb. Er glaubt natürlich kein Wort davon, denn jede Legende hat einen erklärbaren Kern, der sich der Vernunft erschließt. Also reist er unerschrocken nach Ungarn in die Karpaten, um den Stein zu besichtigen.

Die Stadt der Hexen

Auf dem Weg nach Stregoicavar erfährt Caleb von einem Reisekameraden und dem Kutscher, was sich in den Türkenkriegen hier zugetragen haben soll: schlimme Dinge. Die Türken rotteten die Landbevölkerung aus, die dem teuflischen Stein huldigte, und erstürmten die Festung des Fürsten, der sich umbrachte – nach der Lektüre eines Pergaments, das sich in einer Schatulle befand, die seitdem verschwunden ist.

Auch der Wirt des Gasthauses weiß üble Dinge von Besuchern zu berichten, die den Schwarzen Stein sehen wollten – sie kehrten zurück und brachten sich im Wahn um. Alle bis auf einen. Der Neffe des Wirts sei so tollkühn gewesen, den Stein zu besuchen und leide seit jenem verfluchten Tag unter Albträumen. Auf jeden Fall solle sich Caleb vor der Mittsommernacht hüten. Dann würden um den Stein die Hexen tanzen…

Der Stein

Unerschrocken begibt sich Caleb auf einen entspannten Spaziergang durch den Wald zu der Lichtung, auf der der fragliche Monolith nicht weniger als sieben Meter emporragt. Der Fels ist glatt wie polierter Marmor, schwarz wie die Nacht – und achteckig im Umriss. Die Oberfläche ist bedeckt mit seltsamen Hieroglyphen, wie man sie nur aus Yukatan kennt. Wie kam das monströse Ding hierher, fragt sich Caleb, und wer hat es beschädigt? An einer Stelle ist die Oberfläche lädiert – vermutlich von den Säbeln der Türken. Wovon auch sonst?

Die Nacht

In den Albträumen des Neffen steht der Stein immer im Hof einer Burg, die heute offensichtlich nicht mehr existiert. Ein Feuer lodert, und Trommelschläge lassen ihm fast den Schädel bersten. Etwas auskunftsfreudiger ist da schon der Schulmeister, der seine Zunge nach ein paar Schnäpsen nicht mehr im Zaum halten kann. Aber auch seine Schauermärchen von einem frevlerischen Hexenkult sind nur Hörensagen. Es bleibt Caleb nichts anderes übrig, als sich selbst von den Vorgängen um den Stein ein Bild zu machen.

Glücklicherweise ist bereits Mittsommernacht. Ein Spaziergang durch den düsteren Karpatenwald ist kein Problem. Leider regt sich um den emporragenden Stein keine Menschenseele, und nur der Wind beginnt zu rauschen. Er lullt den Beobachter ein, der sich hinter einem Felsen verbirgt, bis dieser in Schlaf fällt. Ein dumpfes Trommeln weckt den Schläfer – und der gekreischte Name eines unheiligen Gottes…

Mein Eindruck

Nun sollte man meinen, das Gesehene habe auch unseren wackeren Ami-Touristen in den Wahnsinn getrieben. Doch mit dieser Erwartung liegt man weit daneben: Es ist nämlich der Zweifel, ob das Gesehene nur ein Traum gewesen sei, der ihm den Verstand rettet. Am anderen Morgen ist von dem nächtlichen Spuk keine Spur vorzufinden. Doch da kommt ihn ein weiterer Plan in den Sinn (oder wurde ihm eingepflanzt): Er muss die Schatulle aus der zerstörten Festung des Fürsten bergen, um Gewissheit zu erlangen. Erst dieser zweite Fund, der Bericht eines türkischen Chronisten, erweist sich als verhängnisvoll: In dem Pergament wird die Echtheit des mörderischen Hexenkultes bestätigt.

Man sieht also, dass die Vernunft zwar zunächst dem zivilisierten Menschen der Moderne zwar den Verstand retten kann. Dass es aber genau dieser Glaube an geschriebene Informationen, der ganz am Anfang auf die Reise gebracht hat, ist, der ihm nun eben diesen Verstand raubt. Das ist, um es mit Howard zu sagen, die Krankheit des Intellektuellen: Er glaubt toten Buchstaben mehr als den Aussagen lebender Menschen.

Selbst noch der Anblick des eigentlich Gesuchten wird von ihm angezweifelt. Der Glaube liegt im Konflikt mit der wissenschaftlichen Methode, die grundsätzlich erst einmal alles anzweifelt, Quellen vergleicht und sie mit der eigenen Erfahrung in Bezug setzt. Es ist ironischerweise genau dieser Selbstversuch, der ihm letzten Endes den Drang einpflanzt, seinem Leben rasch ein Ende zu setzen. Denn sein Gewissen lässt ihn nicht in einer Welt existieren, in der Phänomene wie die Gräueltaten des teuflischen Kultes möglich sind. Würde der Leser bzw. Hörer an die Stelle des „Teufelskultes“ beispielsweise Kriegsverbrechen im Ersten und Zweiten Weltkrieg setzen, so würde ihm plausibel werden, wie es Caleb Thomas (der UNGLÄUBIGE Thomas) am Ende seines Abenteuers ergeht.

Die Sprecher/Die Inszenierung

Die Sprecher

Obwohl die Sprecherriege praktisch nur aus Männern besteht (ich lasse die kleine Marlene Bosenius mal außen vor und ich hoffe, sie ist mir deswegen nicht böse), ist doch dafür gesorgt, dass jeder Sprecher deutlich zu erkennen und nicht etwa zu verwechseln ist.

Sascha von Zambelly spricht als Caleb Thomas den naiven amerikanischen Touristen, der nicht bloß in räumlicher Hinsicht in riskante Regionen reist, sondern auch intellektuell. 1925 hatten die USA den Krieg in Europa gewonnen und befanden sich noch vier Jahre von der Weltwirtschaftskrise entfernt – ihnen und ihren Bewohnern lag die Welt zu Füßen. Dementsprechend strotzt Caleb Thomas vor Selbstbewusstsein und schlägt sämtliche Warnungen in den Wind. Und deren gibt es viele.

Da ist beispielsweise der Bibliothekar, etwas merkwürdig gesprochen von Dietmar Wunder, der Synchronstimme von Daniel Craig, dem aktuellen 007. Merkwürdig ist diese Rolle deshalb, weil der Bibliothekar – ich muss unwillkürlich an den „Namen der Rose“ denken – zwar fleißig Literaturquellen anschleppt, sie andererseits mit Warnungen versieht. Er wirkt nicht ganz einig mit sich selbst oder seiner Aufgabe.

Auch der Kutscher, wunderbar gesprochen von Jürgen Thormann (der Synchronstimme von Michael Caine), weiß ebenso wie der „Reisekamerad“ (Julian Tennstedt) mit einigen Warnungen aufzuwarten. Dem stehen der Wirt (Hans Bayer) und sein Neffe (Patrick Baehr) in nichts nach. Nur der Schulmeister, wunderbar vieldeutig verkörpert von Uli Krohm, erweist sich als Unterstützer. Sicher, da gibt es düstere Gerüchte, Sagen und Prophezeiungen, aber was solls? Wir sind alle einmal an der Reihe, dem Schnitter zu begegnen.

Geräusche

Die Geräusche sind genau die gleichen, wie man sie in einem realistischen Spielfilm erwarten würde, und die Geräuschkulisse wird in manchen Szenen dicht und realistisch aufgebaut. Das trifft ganz besonders auf die Szenen nach dem Betreten des alten Gasthauses zu. Da hört man den Wirt beim Geschirrspülen – offenbar sind ihm alle weiblichen Unterstützer weggelaufen. Eine Trinkszene findet ebenfalls im Gasthaus statt, feucht-fröhlich, versteht sich.

In der Reisekutsche hören wir das Wiehern und Peitschenknallen neben dem Rumpeln der Räder und dem Trappeln der Hufe – sehr realistisch. Die unheimlichen Szenen im Wald werden vor allem von der Musik untermalt, aber man hört auch feste Schritte und im letzten Drittel das Geräusch eines grabenden Spatens. Das Zwitschern der Tagesvögel kontrastiert mit dem nächtlichen Ruf eines Käuzchens und dem Heulen eines Wolfes, die ertönen, als Caleb den Schulmeister heimgeleitet.

Die Musik

Wie gesagt, bestreitet die Musik die unheimlichen Szenen im Wald. Dieser eher geistige Ort steht für das Traumbewusstsein und die Vergangenheit, in die nun Calebs Bewusstsein vordringt. Trommeln erzeugen einen hypnotischen Rhythmus, und Flöten markieren den Flug der Phantasie – oder die Ankunft des Übernatürlichen. In der Opferszene wird die Musik nicht nur dramatisch, sondern geradezu frenetisch, und sie endet in einem misstönenden Crescendo. Kein Wunder, dass Caleb an dieser Stelle das Bewusstsein verliert.

Doch dies ist erst das Ende des zweiten Drittels. Im letzten Akt nimmt die Handlung eine unerwartete Wendung, die über Wohl und Wehe unseres „Helden“ entscheidet. Es sieht nicht gut aus für seinen Verstand, was ein finster dröhnendes schnelles Outro nur allzu genau darzustellen weiß…

Musik, Geräusche und Stimmen wurden so fein aufeinander abgestimmt, dass sie zu einer Einheit verschmelzen. Dabei stehen die Dialoge natürlich immer im Vordergrund, damit der Hörer jede Silbe genau hören kann. An keiner Stelle wird der Dialog irgendwie verdeckt.

Das Booklet

… enthält im Innenteil lediglich Werbung für das Programm von Titania Medien. Auf der letzten Seite finden sich die Informationen, die ich oben aufgeführt habe, also über die Sprecher und die Macher.

Im Booklet finden sich Verweise auf die im Frühjahr 2017 kommenden Hörspiele aufgeführt:

Nr. 120 + 121: Der Unsichtbare 1+2 (H.G. Wells)
Nr. 122: Die Insel des Dr. Moreau (H.G. Wells)
Nr. 123: Die Zeitmaschine (H.G. Wells)
Nr. 124 + 125: Der Krieg der Welten 1+2 (H.G. Wells)

Unterm Strich

Für Fans von H. P. Lovecraft, den Horror-Meister aus Providence, ist diese lange von mir ersehnte Vertonung ein gefundenes Fressen: Die unheilige Gottheit, die auf der Spitze des Monolithen hockt, ist kein anderer als Cthulhu, der krakenartige Gott der großen Alten, die von den Sternen kamen und nun unterschwellig auf die Gehirne der Menschen einwirken.

Interessant ist dabei, dass der Autor den Ursprungsort des Gottes nach Yukatan verlegt, was die seltsamen Hieroglyphen erklärt – und dort liege demnach das legendäre Rlyeh, das Cthulhu als submarine Residenz dient – vergleiche dazu die kürzlich bei Titania vertonte Novelle „Der Ruf des Cthulhu“, die das Fundament von Lovecrafts Privatmythos bildet.

Andererseits ist die Geschichte ein klassisches Beispiel für die Auseinandersetzung zwischen Glaube und Verstand, zwischen der Realität von Albträumen und dem ironischen ausgeführten Scheitern der wissenschaftlichen Methode. Vielmehr triumphiert das Axiom, das Friedrich Nietzsche einmal formulierte: „Wer lange genug in den Abgrund blickt, wird feststellen, dass der Abgrund in ihn zurückblickt“ (oder so ähnlich). Dieses Feedback erklärt die vielen Selbstmorde, die den ungläubigen Thomas genügend hätten warnen sollen.

Das Hörspiel

Die professionelle Inszenierung, die filmreife Musik und bekannte Stimmen von Synchronsprechern wie Jürgen Thormann (Michael Caine u.v.a.) einsetzt, bietet dem Hörer ein akustisches Kinoerlebnis, das man sich mehrmals anhören sollte, um auch die Feinheiten mitzubekommen.

Besonders gut gefielen mir die sehr sorgfältig ausgearbeitete Geräuschkulisse, die so realistisch wie möglich ist, um das zunehmend unheimliche Geschehen im Wald auszugleichen. Besonders unter die Haut gingen mir die Schreie der dem Stein Geopferten. Hörer mit empfindlichen Nerven und schwachem Magen seien ausdrücklich vor dieser Szene gewarnt, von der das suggestive Titelbild nur einen ersten Eindruck vermittelt. Der eigentliche Horror findet im Kopf des Hörers statt, der seine Schlüsse aus Calebs zweiter Entdeckung selbst zu ziehen hat.

Auch jungen Menschen, die sich einfach nur für gruselige Audiokost interessieren, die gut gemacht ist, lässt sich das Hörspiel empfehlen. Es ist leicht verständlich, wirkungsvoll inszeniert, und die Stimmen der Hollywoodstars vermitteln das richtige Kino-Feeling.

Audio-CD mit ca. 55 Minuten Spieldauer
Originaltitel: The Black Stone, 1931
www.titania-medien.de

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