Die drei ??? Kids – Das Geisterspiel (Band 87)

Die Handlung:

Die alte Basketballarena in Rocky Beach wurde an ein Reiseunternehmen verkauft und soll in TravelFunTrips umbenannt werden. Zum Auftakt findet ein Show-Match statt und die drei ??? Kids sind natürlich dabei. Aber beim Spiel geht so einiges durcheinander und dann sorgt auch noch eine Geistererscheinung für große Aufregung. Im Handumdrehen befinden sich die Justus, Peter und Bob in einem sportlichen Krimi-Fall, der es in sich hat. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Ein „Geisterspiel“ nennt man ein Spiel zweier Mannschaften oder Einzelspieler, die sich sportlich messen, ohne dass es Zuschauer gibt. Hier scheint die Definition allerdings eine andere zu sein … wenngleich sie ungleich interessanter klingt.

Bevor aber dem Spiel von Peters Lieblingsmannschaft zuschauen können, spielen die Jungs selbst erst mal ’ne Runde Basketball an der Kaffeekanne. Und Justus zeigt dabei, dass er irdische und planetare Tricks auf Lager hat.

Aber irgendwie scheints mit dem coolen Abend beim Basketball nix zu werden, denn Kommissar Reynolds ist vor Ort in Nöten und die Jungs werden gleich als Spezialeinheit rekrutiert. Ob die Detektive wohl noch etwas von dem Spiel mitbekommen oder werden sie die ganze Zeit (oder sogar noch länger) für die Ermittlungen benötigen?

Zudem gestalten sich die Untersuchungen als „Escape Room“-Abenteuer, denn Justus, Peter und Bob lassen sich in der Spielerkabine des Geschehens einschließen. Den Fall haben wir ja schon, aber als dann auch noch der Geist des verstorbenen Rocky-Beach-Basketballstars Kinki Laker in der Halle erscheint und es Bälle regnet, gibts Rede- und Handlungsbedarf.

Die Jungs stellen sich sofort die richtigen Fragen und kommen sogar auf Sachen, die ich ganz übersehen hatte. Was der Tumultstifter, von dem wir ausgehen, dass er kein Geist ist, bezwecken will … das können sich die Freunde gut nachvollziehbar vorstellen.

Jetzt gilts also, ihn oder sie aufzuspüren und Kommissar Reynolds den Rest zu überlassen.

Und auf einmal wird aus dem „Geisterspiel“ der Gruselkrimi „Nachts in der Arena“ … mit echt (falschem) Geist und allem …

Der Autor:

Boris Pfeiffer wurde 1964 in Berlin geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Er machte Abitur, wurde Buchhändler und Taxifahrer, studierte Sprachwissenschaften und Landschaftsplanung an der TU-Berlin und Drehbuch an der Berliner Filmhochschule. Anschließend arbeitete er als Regieassistent und Regisseur an verschiedenen Theatern. (Aus der Verlagsinfo)

Mein Fazit:

„Das Geisterspiel“ ist sehr turbulent und der Autor sorgt für spannende Abwechslung in den Stunden, die die drei Detektive im Stadion ermitteln.

Die Hintergrundstory ist schön gewählt, auch wenn sowohl der Kreis der Verdächtigen und der Weg zum Ziel recht eng gesteckt sind und der aufmerksame Leser recht schnell weiß, wer hier was warum veranstaltet.

Hardcover: 128 Seiten
Mit ca. 30 s/w-Illustrationen von Kim Schmidt
Vom Verlag empfohlen ab 8 Jahren
1. Auflage, Februar 2021
ISBN-13: 978-3-440-16903-2

www.kosmos.de

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