Schlagwort-Archive: Jo Nesbo

Jo Nesbø – Blutmond

Worum geht’s?

Der ehemalige Polizeiermittler Harry Hole hat mittlerweile ein neues Leben in Los Angeles begonnen. Dort lebt er ein vom Alkohol geprägtes Leben. Als in Oslo zwei junge, schöne Frauen ermordet werden, fordert Katrine Bratt die Hilfe von Hole an. Doch ihre Stimme bleibt bei der Polizei unerhört. Doch der schwerreiche Tatverdächtige, ein Immobilienhai, heuert Hole als Privatermittler an – gegen ein Vermögen versteht sich von selbst.

Hole stellt sich sein eigenes Team aus ähnlich komischen Vögeln und fragwürdigen Persönlichkeiten wie er selbst zusammen.

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Jo Nesbø – Blood on Snow 2 – Das Versteck

Serienkiller-Dilogie mit Auferstehung

Ulf ist ein Geldeintreiber. Sein Biss ist der „Fischer“. Der Fischer ist DER Drogenhändler Oslos. Als Geldeintreiber wird man nicht unbedingt reich. Doch jetzt hat Ulf einen Weg gefunden. Glaubt er.

Zwei Probleme stellen sich: Drogenhändler lassen sich ungern reinlegen. Schicken sie ihre Killer los, braucht man ein gutes Versteck. (Verlagsinfo) Ulf denkt, er hat in der Finnmark ein gutes Versteck gefunden. Das erweist sich als Irrtum…

Die Verfilmung soll laut Verlag von Leonardo di Caprio produziert werden.
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Jo Nesbø (Nesbö) – Doktor Proktors Zeitbadewanne (Lesung)

Doktor Proktor:

1) „Doktor Proktors Pupspulver“ (2008)
2) _“Doktor Proktors Zeitbadewanne“_ (2009)
3) „Doktor Proktor verhindert den Weltuntergang. Oder auch nicht …“ (2010)

Lehrreiche Zeitscherze: Wie „Napoleon“ die Schlacht von Waterloo verhinderte

Doktor Proktor ist ein verrückter Professor. Na ja, beinahe vielleicht – eigentlich ist er ja ein genialer Erfinder! Doch nun ist etwas mit ihm geschehen. Eines Tages erhalten seine Freunde Lise und Bulle eine Postkarte von ihm, in der er behauptet, in der Zeit gefangen zu sein. Dabei ist er eigentlich nach Paris zurückgegangen, um die Liebe seines Lebens wiederzusehen. Als die beiden Kinder nach Paris reisen, ahnen sie nicht, was auf sie zukommt: eine unglaubliche Abenteuerreise durch die Zeit! (abgewandelte Verlagsinfo)

Der Verlag empfiehlt das Hörbuch ab 8-10 Jahren.

Handlung

Dr. Proktor ist verschwunden. Deshalb sind seine Freunde Lise und Bulle sehr froh, dass sie eine Postkarte von ihm erhalten. Aber sie ist verschlüsselt und muss rückwärts gelesen werden, und sogar unter der uralten Briefmarke aus dem Jahr 1898 steht etwas. Ihr Freund behauptet, in der Zeit gefangen zu sein. Dabei ist er eigentlich nach Paris zurückgegangen, um die Liebe seines Lebens wiederzusehen, Juliette Margarine, die er dort kennengelernt hatte. Sie sollen schnell kommen, bittet er – und die Zeitseife mitbringen.

In Dr. Proktors finden sie alles Nötige: die verlangte Zeitseife, Franznasenklemmen, Instruktionen, eine Zeitbadewanne – und sogar eine siebenbeinige Spinne. Bulle nimmt zur Sicherheit noch Pupspulver mit. Er macht den Fehler, mit Lise zu wetten, sie können wie alle Mädchen nicht pupsen.

Als Nächstes besuchen sie einen Uhrenladen, wie der Doktor es wünschte. Eine große, hässliche Frau mit einem Holzbein, das mit einem Rollschuh versehen ist, begrüßt sie unfreundlich: „Macht, dass ihr rauskommt!“ Doch als sie ihr alte Briefmarke zum Kauf anbieten, ist sie interessiert. Lise verlangt 4000 Kronen, damit sie Flugtickets nach Paris kaufen kann. Ganz schön viel, findet die Frau, die sich Raspa nennt, aber sie zahlt. Wohin soll’s denn gehen? Nach Paris, verrät der vorlaute Bulle, bevor Lise ihn treten kann.

Doch auch in Paris ist kein Professor zu finden, wie die Wirtin der Pension Pommes Frittes bedauert sagt. Aber sie lässt sie in sein Zimmer. Dort finden sie die Zeichnung einer Zeitbadewanne mit zahlreichen Zahlen. Lise meint, das Geräusch eines Rollschuhs zu hören … Während sie zur Bibliothek geht, probiert Bulle die Funktionsfähigkeit der Zeitbadewanne aus: Er landet im Moulin Rouge des Jahres 1909 – klasse!

Doch Lise sieht sich verfolgt und versteckt sich. Es ist nur Juliette Margarine, die sie ja eigentlich sucht. Juliette sagt, sie habe die Postkarte per Zeitbadewanne geschickt. Doch auch die Freundin des Doktors wird verfolgt – von den Schergen ihres Mannes Claude Cliché, dem Verbrecherkönig von Paris. Denn Cliché habe ihren verarmten Vater gezwungen, sie ihm zu geben. Aber Cliché wollte bloß den Adelstitel ihrer alten Familie.

Doktor Proktor wollte sie 1969 vor diesem Schicksal bewahren und sie in Italien heiraten. Doch Cliché fing sie kurz vor der Grenze ab. An einer bestimmten Brücke hatten sie einen Unfall und wurden eingeholt. Sie log Viktor an, dies sei der Wagen ihres Vaters, und er fuhr weiter nach Italien. Drei Tage später heiratete sie Cliché, der eine Scheidung nie zulassen würde. Erst Viktors erneutes Erscheinen dieses Jahr ließ sie wieder hoffen. Denn mit der Zeitbadewanne könnten sie die Vergangenheit korrigieren, oder?

Zurück in der Pension treffen Lise und Juliette wieder Bulle, doch das Haus ist von Clichés Schergen umstellt. Den einzigen Ausweg bietet die Zeitbadewanne. So machen sich Lise und Bulle auf den Weg zurück ins Jahr 1969, wo Doktor Viktor Proktor inzwischen bemüht ist, den Dingen einen anderen Lauf zu geben. Doch wie Raspa bereits gewarnt hat: Nur der Tod kann die Geschichte ändern. Doch welche Rolle spielt sie?

Für Lise und Bulle beginnt eine turbulente und gefährliche Odyssee durch die Zeiten …

Mein Eindruck

Vom Jahr 1969 geht es weiter nach 1888 und von dort, mal zusammen, mal getrennt, in die Jahre 1815, wo Bulle die Schlacht von Waterloo verhindert, ins Jahr 1793, wo sie Dr. Proktor in letzter Sekunde vor der Guillotine retten. Noch wundersamer sind jedoch die Ereignisse des Jahres 1431, wo sie Jeanne d’Arc treffen. Durch die Machenschaften Raspas ist es zu einer unglücklichen Verwechslung Jeannes mit Juliette Margarine gekommen, die nun auf dem Scheiterhaufen steht, um als Hexe verbrannt zu werden! Können Sie sie retten?

Eine ernsthafte Botschaft

Für ein Kinderbuch ist dies eine erstaunliche komplexe Handlung. Und nicht nur das: Trotz aller Kapriolen und Bulle-Streichen verbirgt sich bis zuletzt eine ernste Botschaft in den Ereignissen. Die Geschichte mag in Stein gemeißelt sein, doch wer sie verändern will, der muss dafür sein Leben einsetzen. Deshalb kommt es immer wieder zu höchst brenzligen Situationen, die den Figuren diese Lektionen eindringlich vor Augen führt. Aber man kann gemäß dieser Regel auch zu einem Helden werden.

Eine Liebestragödie

Die geheimnisvolle Raspa war im Jahr 1969 die Hilfskraft des genialen Erfinders Doktor Viktor Proktor (klasse Name, finde ich) und erfand selbst die Zeitseife. Doch dann verliebte sich Viktor nicht etwa in sie, die sie ihn liebte, sondern in diese „Hexe“ von Juliette Margarine! Fortan verfolgte sie die beiden mit ihrem Hass. Sie war es auch, die Juliette zurück ins Jahr 1431 schickte – in den Kerker von Jeanne d’Arc, der sie verblüffend ähnlich sieht.

Diese Dreiecksgeschichte ist erstaunlich tragisch und ernst für ein solch lustiges Kinderbuch. Der junge Leser bzw. Hörer – der Verlag empfiehlt „ab 8 Jahren“ – lernt also auch etwas Nützliches über Herzensangelegenheiten und Freundschaften.

Komik

So viel Ernst verlangt als Gegengewicht auch viel Komik. Diese trägt der rothaarige, energische, einfallsreiche und stets unerschrockene Zwerg Bulle (sprich: bülle) bei. Er tritt als General Napoleon auf, lernt den belgischen Radfahrer Eddie Merckx kennen, trickst die Schergen von Claude Cliché – und bleibt Sieger, wenn er auch nie seine Klappe halten kann.

Sogar die blutdürstige Menge um das Schafott vermag er umzustimmen, indem er ihnen die Marseillaise, das Lied der Revolution, auf der Trompete vorspielt. In dieser Szene wird allerdings Marcel, der Trompeter, unvermittelt eingeführt und auch nicht erklärt, warum er wie ein Chinese das R mit dem L vertauscht. Aber wenigstens kann Lise beweisen, dass auch Mädchen gar mächtig pupsen können! Nötig ist nur eine entsprechende Dosis Dr. Proktors Astronautenpupspulver …

Das Booklet

… listet die Tracks auf und liefert ausführliche Informationen über den Autor und den Sprecher.

Der Autor

Jo Nesbø, geboren 1960, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker und gilt in seiner Heimat Norwegen als das neue Multitalent. Sein erster Roman „Das Fledermausmuseum“ wurde in Norwegen 1997 mit dem Riverton-Preis als bester Krimi des Jahres ausgezeichnet. Mit „Rotkehlchen“ gelang ihm der Durchbruch und seit der Veröffentlichung von „Die Fährte“ ist er ein Bestsellerautor. Inzwischen erscheinen seine Bücher in 14 Sprachen. (Verlagsinfo)

Der Sprecher

Andreas Schmidt macht sich und dem jungen Zuhörer (ab 8 Jahren) einen Spaß daraus, die Figuren ein wenig zu überzeichnen. So klingt Bulle (sprich: bülle) tatsächlich wie ein kleiner Dreikäsehoch, der ein wenig größenwahnsinnig wirkt, will er doch in der Schulkapelle die erste Trompete spielen. Tatsächlich ist Bulle der liebenswerteste Charakter des ganzen Stücks. Daneben verblassen selbst Dr. Proktor und vor allem Lise, die stets recht vernünftig wirkt, ebenso wie Juliette.

Dr. Viktor Proktor soll ja absichtlich wie ein „verrückter Professor“ wirken. Folglich darf er auch ein wenig durchgeknallt daherreden. Außerdem weist er einen leichten Akzent auf, der möglicherweise aus seinem Heimatland Frankreich stammt. Sein Gegenstück ist seine ehemalige Hilfskraft Raspa, die verschmähte Liebende. Die mittlerweile 40 Jahre älter gewordene Dame spricht einen rauen Akzent wie eine Slawin, und sie faucht oder kreischt oft. Wie sich aber herausstellt, ist sie keineswegs die Hexe, als die sie zunächst wirkt.

Geräusche und Musik gibt es keine, sodass ich hier keine Worte darüber verlieren muss. Nur an einer Stelle hörte ich ein Echo, ein seltener Soundeffekt.

Andreas Schmidt, geboren 1963 im Sauerland, spielte bereits mit elf seine erste Titelrolle in dem TV-Film „Alwin auf der Landstraße“. Er studierte zunächst Germanistik und Philosophie, wandte sich aber doch lieber der Schauspielerei zu und besuchte diverse Seminare. Sein Kinodebüt gab er 1987 in der überdrehten Komödie „Peng! Du bist tot!“. Für seine Leistung in „Pigs will fly“ wurde Schmidt 2003 für den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller nominiert. Erneut wurde er 2006 für „Sommer vorm Balkon“ vorgeschlagen. Seine jüngste Hauptrolle spielte er 2008 in der viel beachteten Tragikomödie „Fleisch ist mein Gemüse“. (Verlagsinfo)

Regie führte Ralf Ebel, die Technik steuerte Ahmed Chouraqui.

Unterm Strich

Wenn man eine Zeitreise unternimmt, wie es alle Hauptfiguren dieser Geschichte tun, dann lautet natürlich die erste Frage: Kann man so die Vergangenheit verändern? Immer heißt es, dass nur der Tod eines danach Strebenden die Geschichte verändern könne. Doch dass es auch Ausnahmen geben kann, lässt der Autor mit einem Augenzwinkern zu.

Jenseits aller rasanter Aktionen vermittelt er die Botschaft, dass man zumindest die Zukunft verändern kann – und das lässt uns hoffen. Immer wieder drohen tragische Unglücke in der Geschichte: die Schlacht von Waterloo, die Hexenverbrennung Jeanne d’Arcs und nicht zuletzt die Enthauptungen auf dem Platz der Revolution in Paris.

Hier wird die Geschichte als Ansammlung von Grausamkeiten und Tragödien präsentiert – ist das wirklich der Stoff für Achtjährige? Doch die abschreckenden Szenen sollen den jungen Hörer zum Umdenken bringen, damit er sich sagt, dass eine Schlacht vielleicht doch keine so tolle Sache ist, wie viele Hollywoodfilme immer behaupten.

Das Hörbuch

Obwohl die zentralen Figuren immer noch die gleichen sind, ist diese Lesung kein „Kasperletheater“ mehr. Vielmehr hat die überkandidelte und wendungsreiche Handlung eine zweite Ebene erhalten, die zum Nachdenken anregt. Beide Aspekte kann der Sprecher angemessen präsentieren.

4 Audio-CDs
Spieldauer: 251 Minuten
Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel
Gelesen von Andreas Schmidt
ISBN-13: 9783867174046

http://www.hoerverlag.de

_Jo Nesbø bei |Buchwurm.info|:_
[„Das fünfte Zeichen“ (Hörbuch)]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2768
[„Die Fährte“ (Hörbuch)]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2939
[„Der Erlöser“ (Hörbuch)]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4847
[„Schneemann“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5347
[„Der Leopard“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6370

Jo Nesbo – Messer

Worum gehts?

Harry Hole geht es schlechter denn je. Nicht nur, dass er seinen Job bei der Kriminapolizeit los ist, nein, auch seine Ehe mit Rakel ist endgültig gescheitert. Kein Wunder, dass er der Versuchung des Alkohols dieses Mal nicht länger widerstehen konnte.

Als er eines Morgens ohne jede Erinnerung der letzten Nacht aufwacht und seine Kleidung voller Blut ist, beginnt jedoch erst der wahre Albtraum.

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Jo Nesbø – Durst

Worum gehts?

Eine neue Mordserie versetzt die Bewohner Oslos in Angst und Schrecken. Ein Serienkiller findet seine Opfer über die Dating-App Tinder. Die Ermittler der Mordkommission suchen vergeblich nach dem entscheidenden Hinweis, der zum Täter führt und dem Grauen ein Ende setzt – vergeblich.

Wer könnte das Team besser unterstützen als die Serientäter-Koryphäe Harry Hole. Leider ist dieser aus seiner aktiven Amtszeit als Ermittler bereits vor einiger Zeit ausgeschieden. Doch sein ehemaliger Chef Mikael Bellmann setzt alles daran, ihn für die Aufklärung dieses Falles zurückzugewinnen und zwingt ihn mit allen Mitteln in die Ermittlung.

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Jo Nesbø – Der Auftrag (Blood on Snow 1)


Serienkiller-Serie mit schiefem Preis-Leistungsverhältnis

Olav lebt das einsame Leben eines Killers. Als Killer ist es nicht unbedingt leicht, anderen Menschen nahezukommen. Doc jetzt hat Olav die Frau seiner Träume getroffen. Zwei Probleme stellen sich: Sie ist die Frau seines Chefs. Und Olav wurde gerade beauftragt, sie zu töten. (Verlagsinfo)
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Jo Nesbø (Nesboe)- Rotkehlchen (Harry Hole 3)

Ein alter Mann will sich für längst vergessenes Unrecht rächen und den norwegischen Kronprinz ermorden. Ihm kommt ein psychisch derangierter Polizeibeamter auf die Spur, die tief in die Vergangenheit und die aktuelle Neonazi-Szene des Landes führt … Eindrucksvoller Krimi mit dem skandinavisch üblichen sozialkritischen Touch, aber ohne Wallander-Tristesse, sondern spannend und mit trockenem Witz erzählt.
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Jo Nesbø – Die Larve

Es ist schon allzu faszinierend, wie es Jo Nesbø in all den Jahren, den er seinem schmierigen Hauptermittler Harry Hole auch mal jenseits von Recht und Ordnung hat walten lassen, immer wieder das Potenzial hat aufbringen können, eben jenen dreckigen harten Hund wieder derart in die Spur zu bringen, dass selbst seine vorangegangenen Meisterleistungen noch einmal übertroffen werden konnten. In acht aufeinander folgenden und doch sehr stark zusammenhängenden Thrillern hat er seinen Charakter geformt, ihn im positiven Sinne versaut, aber eben auch eine Leidenschaft entwickeln lassen, die bis heute im gesamten Kriminalsegment unerreicht bleibt. „Die Larve“ ist nun der neunte Geniestreich aus Nesbøs unnachahmlicher Serie. Und wieder einmal muss man konstatieren, dass der norwegische Autor sich selbst übertroffen hat.

Inhalt

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Jo Nesbo – Blood on snow. Der Auftrag

Worum gehts?

Olav lebt das zurückgezogene Leben eines Auftragsmörders. Dass es mit diesem Job nicht leicht ist, Kontakt zu anderen Mitmenschen zu haben, versteht sich von alleine. Doch an der Qualität seiner Arbeit gibt es nichts auszusetzen. Er hat bereits drei Menschen den Lebensatem erfolgreich ausgehaucht. Doch bei seinem vierten Auftrag gibt es mehr als ein Problem. Zum einen ist das Zielobjekt die Frau seines Chefs und zum anderen hat er sich in genau diese Frau verliebt.

Inhalt

Olav arbeitet für einen großen Geschäftsmann in Schweden. Hoffmann hat in allerlei illegalen Geschäften seine Finger. Dazu gehören unter anderem die Drogendealerei, Prostitution und das Auftragsmorden. Sein größter Konkurrent ist Fischer. Doch Olav hat bereits drei seiner Mitarbeiter ausgelöscht. Der vierte Auftrag seines Mitarbeiters lautet: Das Töten seiner Frau.

Jo Nesbo – Blood on snow. Der Auftrag weiterlesen

Jo Nesbö (Nesbø) – Doktor Proktor verhindert den Weltuntergang. Oder auch nicht … (Lesung)

Doktor Proktor:

1) „Doktor Proktors Pupspulver“
2) [„Doktor Proktors Zeitbadewanne“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=7255
3) „Doktor Proktor verhindert den Weltuntergang. Oder auch nicht …“

Skurril, aber gefährlich: Invasion der Mondchamäleons

Ganz Norwegen ist von einem bösen Kapellmeister hypnotisiert worden. Ganz Norwegen? Nein, Lise und Bulle nicht. Sie haben aber das bestimmte Gefühl, dass ihr Kunstlehrer, der mit Vorliebe Insekten verspeist, in die rätselhafte Sache verwickelt ist.

Die wenden sich ratsuchend an ihren Freund Doktor Viktor Proktor. Doktor Proktor ist ein verrückter Professor. Na ja, beinahe vielleicht – eigentlich ist er ja ein genialer Erfinder. Er berichtet, dass es sich um Mondchamäleons handeln muss – über ihre Existenz gab es schon 1969 Gerüchte. Sie tarnen sich wie Chamäleons, kommen aber vom Mond. Ja, um was zu tun? Sie klauen Socken, naja. Aber was haben sie vor? Und wieso will der Kapellmeister, der nun Präsident geworden ist, unbedingt Dänemark und den Rest der Welt angreifen? Da hat Bulle (wieder mal) eine seiner „Ideen“. O nein, denkt Lise.

Der Verlag empfiehlt das Hörbuch ab 8 Jahren.

Der Autor

Jo Nesbø, geboren 1960, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker und gilt in seiner Heimat Norwegen als das neue Multitalent. Sein erster Roman „Das Fledermausmuseum“ wurde in Norwegen 1997 mit dem Riverton-Preis als bester Krimi des Jahres ausgezeichnet. Mit „Rotkehlchen“ gelang ihm der Durchbruch und seit der Veröffentlichung von „Die Fährte“ ist er ein Bestsellerautor. Inzwischen erscheinen seine Bücher in 14 Sprachen. (Verlagsinfo)

Der Sprecher

Andreas Schmidt, geboren 1963 im Sauerland, spielte bereits mit elf seine erste Titelrolle in dem TV-Film „Alwin auf der Landstraße“. Er studierte zunächst Germanistik und Philosophie, wandte sich aber doch lieber der Schauspielerei zu und besuchte diverse Seminare. Sein Kinodebüt gab er 1987 in der überdrehten Komödie „Peng! Du bist tot!“. Für seine Leistung in „Pigs will fly“ wurde Schmidt 2003 für den Deutschen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller nominiert. Erneut wurde er 2006 für „Sommer vorm Balkon“ vorgeschlagen. Seine jüngste Hauptrolle spielte er 2008 in der viel beachteten Tragikomödie „Fleisch ist mein Gemüse“. (Verlagsinfo) Schmidt liest eine von Tanja Weimer erstellte Lesefassung.

Regie führte Ralf Ebel, die Technik steuerten Ahmed Chouraqui und Max von Werder.

Handlung

Lise und Bulle bemerken merkwürdige Dinge in ihrer Straße und in der Schule. Alle glotzen die TV-Schau „Konkurrenz“ und wählen per Telefon den schwedischen Kapellmeister Halvard Tenoressen und seinen Chor „Funny Voices“ zum Sieger des Wettbewerbs. Sie haben am besten Songs von ABBA, pardon: BABA, dargeboten. Und was tut der Kerl? Er will Präsident von Norwegen werden …

In der Schule haben die Menschen Probleme mit Doppelkonsonanten und schreiben „Welltkrieg“, wie Lise verdrießlich feststellt (und korrigiert). Die beiden dicken Trane-Zwillinge fügen ein J in fast jedes zweite Wort ein: Kajaffe, Schujele. Was soll das? Und wohin verschwinden all die Socken? Bulle verfolgt eine Spur im Schnee: eine Sockenspur. Nur dass aus der Socke des Spurverursachers lange Zehen herausstehen. Seltsam in der Tat.

Ratlos besuchen sie ihren einzigen Freund, Dr. Proktor, den genialen Erfinder. Aber wo ist er? Da, auf dem Dachfirst! Er balanciert darauf und weil er seine Doppeldämpfer trägt, hört er sie nicht. Als Lise einen Schneeball wirft und ihn trifft, stürzt er ab – direkt in eine Schneewehe. Er trägt neue Balancierschuhe, verkündet er stolz. Aber sie müssen noch perfekt gemacht werden, deshalb darf Bulle, der rothaarige Zwerg, keine Tests damit durchführen, sehr zu Bulles Frust. Zum Trost gibt es für alle Karamellpudding.

Dr. Proktor hat eine ungewöhnliche Erklärung für die sonderbaren Phänomene: ein Mondchamäleon. Das heißt, ein Chamäleon, das vom Mond kommt. Das war zwar 1969, als er noch in Paris studierte und die ersten Menschen vom Mond zurückkehrten (und vielleicht etwas mitbrachten), nur ein Gerücht, aber mittlerweile hat er den Eindruck, dass die Chamäleons in Oslo umgehen. Sie sind scharf auf Socken und selbstredend können sie sich tarnen, aber mit Doppelkonsonanten haben sie massive Probleme. In seinem Buch über „Tiere, denen du nie begegnen willst“, kann Bulle Mondchamäleons nicht finden.

Die größte Gefahr, so Dr. Proktor, gehe jedoch von ihrer Fähigkeit aus, Menschen zu hypnotisieren. Der Hypnotisierte ist wehrlos und entwickelt einen Sprachfehler. Das fällt Lise wieder ein, als sie ihre Eltern sprechen will. Sie wollen auf keinen Fall von der Ansprache des neuen Präsidenten Halvard Tenoressen abgelenkt werden. Lise sieht kein Fernsehen, und Bulle auch nicht, ebenso wenig Dr. Proktor, denn der hat noch eine alte, nutzlose Antenne. Werden Menschen also mit Hilfe des Fernsehens hypnotisiert?

Aber wie merkt man den Unterschied, fragen sich die drei Freunde. Gibt es überhaupt noch Nichthypnotisierte? Lise und Bulle begeben sich auf eine gefährliche Mission, um ihre beiden Lehrer Rosemarie Strobe (die so gerne aufs Katheder haut) und den höchst seltsamen Kunstlehrer Gregor Galvanius zu beschatten. Denn der verspeist für sein Leben gern Insekten…

Mein Eindruck

Ja, es ist schon eine höchst seltsame Verschwörung, der Lise, Bulle und Dr. Proktor auf die Spur kommen. Die Mondchamäleons haben die Herrschaft über die „Vereinigten Staaten von Norwegen“ übernommen und den König ins Exil nach Südtröndelaar getrieben. Allerdings sind sie durch ihre Hypnosefähigkeiten und das Geschick, sich vor jeglichem Hintergrund unsichtbar zu machen, sehr schwer zu bekämpfen.

Die einzigen Anzeichen, wie man sie erkennen kann, sind geklaute Socken, ihre Unfähigkeit, Doppelkonsonanten auszusprechen – und riesige Hämorrhoiden. Besonders merkwürdig ist, dass sie fast alle schwedische Namen haben und die Weltherrschaft übernehmen wollen – zusammen mit ihren Verwandten vom Mond.

Der Widerstand

Aber bei der Ermittlung kann es ja nicht bleiben, darüber sind sich die Widerständler einig. Aber was können sie wirklich unternehmen? Da haben sie eine glorreiche Idee: Wenn die Chamäleons vom Mond das TV nutzen, um die norwegischen Bürger zu hypnotisieren, so ist jemand vonnöten, der über gleiche hypnotische Fähigkeiten verfügt. Wer wäre dafür besser geeignet als der König? Denn dessen Weihnachts- und Neujahrsansprache lullen regelmäßig jeden Zuschauer unweigerlich in den Schlaf, der das Pech hat, sie sich anzusehen.

Die Expedition

In einer wagemutigen Expedition, die sie auf abenteuerlichen Wegen (und in Anwendung des genialen Pupsonautenpulvers aus Abenteuer 1) ins verbotene Ausland von Südtröndelaar führt, begeben sich die norwegischen Untergrundkämpfer um Dr. Proktor zum König. Doch der löst lieber Kreuzworträtsel, als sich um seine eroberten norwegischen Untertanen zu kümmern. Jedenfalls solange, bis Frau Strobe mal ordentlich auf den Tisch haut und ihm die Leviten liest.

Allerdings leider haben alle die Rechnung ohne den Butler des Königs gemacht. Dieser ist ein Spion der Mondchamäleons und soll alle Rebellen töten und FRESSEN. Doch da haben die Rebellen und eine kleine siebenbeinige peruanische Saugespinne namens Perry noch ein Wörtchen mitzureden!

Finale

Am Schluss kommt es zu einem dramatischen Finale im Schloss, nachdem Bulle bei Gregor Galvanius eingekerkert worden ist. Allerdings gestaltet sich der Kampf gegen unsichtbare Okkupatoren erwartungsgemäß schwierig. Da kommt es auf gute Ideen an, bevor Bulle und Gregor in einem glühenden Waffeleisen hingerichtet werden!

Gefahr von rechts

Unglaublich, von welcher Fiesheit Halvard Tenoressen ist, der eigentlich Jodolf Stahler heißt – und offensichtlich kein Norweger ist. Tatsächlich erinnert sein Name an einen gewissen Adolf Hitler alias Schicklgruber. Und so wird die eigentliche Botschaft der Geschichte deutlich: Der wachsende Rechtspopulismus in Europa und Norwegen macht es ist denkbar, dass die Nazis die Macht übernehmen.

Da ihr Ziel die Weltherrschaft ist, machen sie als Erstes gegen Dänemark mobil. Das muss verhindert werden, klar. Dass die Gefahr von Rechts, vor der Nesbö hier verschlüsselt warnt, real ist, zeigten die Massenmorde des Anders Breivik vom 22. Juli dieses Jahres. Er ist beileibe nicht der einzige Rechtsextreme in Norwegen oder Schweden, es gibt noch viele Gleichgesinnte.

Der Sprecher

Andreas Schmidt macht sich und dem jungen Zuhörer (ab 8 Jahren) einen Spaß daraus, die Figuren ein wenig zu überzeichnen. So klingt Bulle (sprich: bülle) tatsächlich wie ein kleiner Dreikäsehoch, der ein wenig größenwahnsinnig wirkt, will er doch in der Schulkapelle die erste Trompete spielen. Tatsächlich ist Bulle der liebenswerteste Charakter des ganzen Stücks. Daneben verblassen selbst Dr. Proktor und vor allem Lise, die stets recht vernünftig wirkt, ebenso wie Gregor, der Froschmensch.

Dr. Viktor Proktor soll ja absichtlich wie ein „verrückter Professor“ wirken. Folglich darf er auch ein wenig durchgeknallt daherreden. Außerdem weist er einen leichten Akzent auf, der möglicherweise aus seinem Heimatland Frankreich stammt. Der König redet tatsächlich immer so einlullend, dass allein schon das Zuhören einlullend wirkt.

Am wichtigsten sind allerdings die Mondchamäleons. Allein schon die Unfähigkeit, Doppelkonsonanten auszusprechen und die Eigenart, deshalb ein J einzuschieben („Kajeffe“ statt „Kaffee“) sorgt für ein paar Lacher, besonders beim Auftritt der hohlköpfigen Trane-Zwillinge, die deshalb kaum zu verstehen sind.

Nein, die eigentlichen Mondchamäleons können auch kein SCH aussprechen, weshalb sie immer „Menssen“ statt „Menschen“ sagen. Sie zischen, wie es bei Reptilien eigentlich erwarten ist. Jodolf Stahler redet immer ausnehmend gehässig und hinterlistig. Das macht ihn wirklich furchteinflößend. Allerdings bekommt er dafür die gerechte Strafe.

Gesang

Geräusche und Musik gibt es keine, so dass ich hier keine Worte darüber verlieren muss. Allerdings spielt Musik auf andere Weise eine zentrale Rolle. Gregor Galvanius ist einer von den Guten, doch weil er 1969 ein Versuchsgebräu von Dr. Proktor trank, ist er zum Froschmensch mutiert – was viele Nach-, aber auch einige Vorteile hat.

Nun gibt es zwei Musikarten, die Gregors Gemütslage direkt beeinflussen. Er war in Agneta verliebt, die ihn, als sie seine Mutation offenbart bekam, verließ und sich der Popgruppe BABA (vulgo: „ABBA“) anschloss. Deren größter Hit war bekanntlich „Waterloo“, neben vielen anderen. Sobald ein BABA-Song ertönt, gesungen vom Sprecher, verfällt Gregor daher in Trübsinn!

Das einzige Gegenmittel ist die Erinnerung an seinen schönsten Moment mit Agneta dar, und der war beim Konzert der Popgruppe DE BITEL (vulgo „The Beatles“), deren größter Hit bekanntlich „She Loves You“ war. Wann immer also „She Loves You“ erschallt, wird Gregor mit neuem Mut erfüllt, ganz einfach. Es ist ein eigenartiger Genuss, den Sprecher „Waterloo“ und „Yeah, yeah, yeah.“ singen zu hören – nicht schön, aber selten.

Das Booklet

… listet die Tracks auf und liefert ausführliche Informationen über den Autor und den Sprecher.

Unterm Strich

Dieses dritte Abenteuer um Dr. Proktor, den genialen Erfinder, und seine beiden besten Freunde Lise und Bulle ist mehrere Dinge in einem. Der Widerstandskampf gegen die Invasion der Mondchamäleons hat schon SF-artigen Charakter, ist aber so einfallsreich und lustig geschildert, dass es gar nicht auffällt, dass es sich hier um die Warnung vor einer Machtübernahme durch Neonazis handelt.

Diese Nazis unter einem Hitler-ähnlichen Anführer machen sich die modernen Massenmedien wie das Fernsehen ebenso zunutze wie die moderne Popmusik. Da Stahler und seine Schergen viele schwedische Eigenarten aufweisen (Norwegen war bis etwa 1900 ein Teil von Schweden!), gehört zu dieser Popmusik auch die Gruppe ABBA. Nesbö fährt hier eine doppelte Retourkutsche: Die ABBA-Musik ist so blödsinnig bzw. verblödend, dass die Nazis sie einsetzen – und sie macht einen der Guten trübsinnig.

Vor dem Hintergrund der rechtsextremen Anschläge vom 22. Juli in Oslo erhält diese Warnung eine geradezu unheimliche Aktualität. Das erkennt aber nur jemand, der den Faden weiterspinnt. Ansonsten ist das Hörbuch einfach eine lustige Sache, die in einem Triumph über diese außerirdischen „Paviane“ (wegen der durch Hämorrhoiden roten Hinterteile) gipfelt. Norwegische Kinder haben wegen der lokalen Anspielungen (hypnotischer König und dergleichen) vielleicht noch mehr Spaß daran als deutsche. Aber wenn das Pupsonautenpulver zum Einsatz kommt und Perry, die Spinne, eingreift, dann freuen sich auch alle andere Kids.

Das Hörbuch

Obwohl die zentralen Figuren immer noch die gleichen sind wie in den vorhergehenden zwei Abenteuern, ist diese Lesung kein „Kasperletheater“ mehr, wie ich noch zu „Dr. Proktors Pupspulver“ schrieb. Vielmehr hat die überkandidelte und wendungsreiche Handlung eine zweite Ebene erhalten, die zum Nachdenken anregt. Der Subtext besteht diesmal in einer Warnung vor der Hypnotisierung der Massen durch Fernsehen und Internet, das von Rechtsextremen bekanntlich bereits für ihre finsteren Zwecke missbraucht wird.

Beide Aspekte kann der Sprecher angemessen präsentieren. Er hat mich zudem durch seine Sprech- und Sangeskünste erfreut, sodass das Zuhören ein kurzweiliger Genuss wurde. Allerdings ist der gleiche Umfang von ca. 250 Minuten nicht mehr auf 4, sondern auf nur noch 3 CDs verteilt, sodass jede CD über 80 Minuten Vortrag bietet – danach brauchte ich erst einmal eine Pause.

3 Audio-CDs
Spieldauer: 254 Minuten
Aus dem Norwegischen von Maike Dörries und Günther Frauenlob
ISBN-13: 978-3867174053

http://www.hoerverlag.de

Der Autor vergibt: volle Punktzahl!

_Jo Nesbø bei |Buchwurm.info|:_
[„Das fünfte Zeichen“ (Hörbuch)]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2768
[„Die Fährte“ (Hörbuch)]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=2939
[„Der Erlöser“ (Hörbuch)]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=4847
[„Schneemann“]http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=5347
[„Der Leopard“]http://buchwurm.info/book/anzeigen.php?id__book=6370

Jo Nesbø – Das fünfte Zeichen

Der Mörder zeichnet ein Pentagramm: Angst über Oslo

Seit seine Kollegin Ellen bei einem Einsatz getötet wurde, steckt Harry Hole, Hauptkommissar der Osloer Polizei, in er Krise. Er verliert seine Freundin und ihm droht die Kündigung. Doch dann geschehen in Oslo drei spektakuläre Morde, und Hole bekommt eine letzte Chance. Den grausam zugerichteten Frauen fehlt jeweils ein Finger, und an den Tatorten findet sich immer ein Pentagramm, das auf weitere Opfer hinweist. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Die Ermittlungen gehen nur zäh voran, bis der Täter schließlich einen Fehler macht …

Der Autor

Jo Nesbø – Das fünfte Zeichen weiterlesen