Schlagwort-Archive: Brian W. Aldiss

Brian W. Aldiss – Raum, Zeit und Nathaniel. SF-Erzählungen


Classic SF mit Witz und Biss

„Humor ist merkwürdigerweise recht selten zu finden in der Science Fiction, und es gibt wenige Autoren, die witzige SF-Stories schreiben können. Brian W. Aldiss ist sicher der phantasievollste von ihnen – in alter englischer Tradition sozusagen – nur kann es bisweilen passieren, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Hier sind 14 Kostproben…“ (Verlagsinfo)
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Brian W. Aldiss – Der unmögliche Stern. SF-Erzählungen


Die besten der frühen Aldiss-SF-Erzählungen

Diese Auswahl von Erzählungen des britischen SF-Schwergewichts Brian W. Aldiss („Helliconia“ versammelt vor allem Erzählungen aus den Collections „Space, Time and Nathaniel“ (1957) und „Canopy of Time“ von 1959, es handelt sich also um frühe Storys. Einige davon werden aber bis heute regelmäßig nachgedruckt, so etwa „Poor Little Warrior!“.

Der Autor

Brian W. Aldiss (* 1925) ist nach James Graham Ballard und vor Michael Moorcock der wichtigste und experimentierfreudigste britische SF-Schriftsteller. Während Ballard nicht so thematisch und stilistisch vielseitig ist, hat er auch nicht Aldiss’ ironischen Humor.

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Brian W. Aldiss – Dr. Moreaus neue Insel

Selbsterkenntnis und Abenteuer: Wells lässt grüßen

Ein Sabotageanschlag führt zum Absturz des Space Shuttles LEDA bei dessen Rückkehr vom Mond. Nur eines der vier Besatzungsmitglieder, Unterstaatssekretär Calvert Madle Roberts, überlebt die Katastrophe in der Weite des Pazifischen Ozeans.

Er wird an die Klippen einer Insel getrieben, die mit einem riesigen Buchstaben „M“ markiert sind. Das Aussehen der Bewohner der Insel schockiert Roberts – obwohl von menschlicher Gestalt, zeigen sie tierhafte Züge. Die Verantwortung für ihren Zustand trägt das unheimliche Genie Mortimer Dart, ein frühes Thalidomid-Opfer, dessen Faszination für menschliche Deformation ihn zu einer Serie von Experimenten veranlasst hat.

Nach und nach enthüllt sich die schreckliche Wahrheit dieses geheimen Menschenlabors, und es zeigt sich, dass die körperliche Deformation harmlos ist neben der Monstrosität, zu der menschlicher Geist in der Lage ist. (gekürzte Verlagsinfo)
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Wolfgang Jeschke, Brian W. Aldiss (Hg.) – Titan-22

Am Ende aller Tage: untote Soldaten und goldene Männer

In der vorliegenden Ausgabe des Auswahlbandes Nr. 22 von „Titan“ sind nicht Beiträge zur „Science Fiction Hall of Fame“ gesammelt, sondern klassische SF-Erzählungen – Thema sind „Evil Earths“, also kaputte Erden. Dies ist der erste von zwei TITAN-Bänden zu diesem Thema (Teile 1 bis 3 des Originals). Die Originalerzählungen entstammen Magazinen, die heute nur noch schwer zugänglich sind, und zwar aus drei Jahrzehnten.

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Brian W. Aldiss – Graubart

Ein Roman mit Mümmelgreisen als Hauptfiguren? Das soll wohl ein Scherz sein! So dachte ich zumindest, bevor ich mich an dieses wundervolle Buch von 1964 herantraute. Und das Wagnis hat sich gelohnt: Dies ist nicht nur eine unterhaltsame, sehr menschliche Geschichte, sondern sie ist auch humorvoll und skurril. Doch die Botschaft ist ernst.

Handlung

Viele Wissenschaftler hatten eindringlich davor gewarnt, doch die Militärs glaubten, nicht auf sie verzichten zu können. Also wurden die Atomtests 1981 außerhalb der Erdatmosphäre durchgeführt. Die Befürchtungen schienen grundlos gewesen zu sein, doch nach einigen Jahren ließ es sich nicht länger vertuschen: Es kamen keine Kinder mehr zur Welt. Um genau zu sein: Es kamen auch keine Jungen von Haustieren mehr zur Welt. Die Menschheit hatte es fertiggebracht, sich selbst zu sterilisieren. Seuchen rafften viele der Überlebenden dahin. Die Welt ist beinahe leer.

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