Schlagwort-Archive: Suhrkamp

Jonathan Carroll – Ein Kind am Himmel

Das Vermächtnis eines Horror-Regisseurs

Eine Geschichte von zwei Freunden, von denen der eine Selbstmord begeht. Dieser Horror-Regisseur hinterlässt ein Vermächtnis: Bilder von Dingen, die es nicht geben kann… Ein ungewöhnlich erzählter, verwirrender und darum umso stärker berührender Phantastik-Roman, der zu Carolls Wiener Sextett gehört (s.u.).

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Jonathan Carroll – Das Land des Lachens

Das wahre Gesicht des Märchenerzählers

Der Englischlehrer Thomas Abbey begibt sich mit seiner Freundin Saxony Gardner nach Galen, Missouri, denn dort lebte ihrer beider Lieblingsautor Marshall France und schrieb seine wunderbaren Kinderbücher, bis er vor wenigen Jahren starb. In Galen werden sie freundlicher empfangen als erwartet, und als Tom Frances Tochter Anna verrät, er wolle die Biografie ihres Vaters schreiben, bekommt er wider Erwarten ihre ausdrückliche Erlaubnis. Er könnte nicht glücklicher sein, als die Dinge in Galen schließlich ihr wahres Gesicht zeigen. Denn in ihnen ist der verblichene Marshall Frances gegenwärtiger als je zuvor…
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Stanislaw Lem -Terminus und andere Geschichten des Piloten Pirx


Testpilot Pirx auf dem Geisterschiff

Weltraumpiloten gibt es in der Science-Fiction wie Sand am Meer; aber keinen wie Lems Piloten Pirx, einen liebenswürdigen, nachdenklichen, ein wenig zögernden, aber unerschrockenen Burschen, der alle Probleme, denen er sich im Weltraum gegenübersieht, mit jungenhaftem Charme angeht. Und Probleme gibt es immer um ihn, denn er scheint das Seltsame wie ein Magnet anzuziehen. (Verlagsinfo)
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William Shaw – Der gute Mörder (Alexandra Cupidi 1)

In einem Städtchen an der Küste des Ärmelkanals wird ein Pensionär grausam ermordet. Sein Freund und Nachbar, ein Polizist, wird von seiner neuen Vorgesetzten in die Ermittlungen verwickelt, was gefährlich ist, da der Beamte ein düsteres Geheimnis hütet … – Auf zwei Zeitebenen spielt dieser moderne englische Krimi, der gut gezeichneten Figuren etwas zu dramatische Privatleben aufbürdet, während der Kriminalfall vergleichsweise simpel aufgelöst wird: kein „Anwärter für den Thriller des Jahres“, wie es auf dem Cover dröhnt, sondern solides Lesefutter.
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Brian W. Aldiss – Der unmögliche Stern. SF-Erzählungen


Die besten der frühen Aldiss-SF-Erzählungen

Diese Auswahl von Erzählungen des britischen SF-Schwergewichts Brian W. Aldiss („Helliconia“ versammelt vor allem Erzählungen aus den Collections „Space, Time and Nathaniel“ (1957) und „Canopy of Time“ von 1959, es handelt sich also um frühe Storys. Einige davon werden aber bis heute regelmäßig nachgedruckt, so etwa „Poor Little Warrior!“.

Der Autor

Brian W. Aldiss (* 1925) ist nach James Graham Ballard und vor Michael Moorcock der wichtigste und experimentierfreudigste britische SF-Schriftsteller. Während Ballard nicht so thematisch und stilistisch vielseitig ist, hat er auch nicht Aldiss’ ironischen Humor.

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Michael H. Rubin – Cottoncrest

Auf einer Plantage in den US-Südstaaten scheint ein Fluch zu liegen, der seit anderthalb Jahrhunderten immer neue Opfer fordert; die nüchterne Realität erklärt die Bluttaten als Folgen historischen Unrechts, wuchernder Rassismen und beleidigten Stolzes … – Handlung und Figurenzeichnungen sind simpel und ächzen unter dick aufgetragener Moral; was bleibt, ist ein mit „Southern-Gothic“-Elementen und Klischees angereicherter Historienroman, der immerhin rasant erzählt wird: zu viel guter Wille bei zu wenig Umsetzungsprägnanz.
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H. P. Lovecraft – In der Gruft und andere makabre Geschichten

14 frühe bzw. weniger bekannte phantastische Kurzgeschichten und eine Novelle von H. P. Lovecraft (1890-1937) belegen, dass der klassische Meister des modernen Grauens schon in den Jahren vor dem „kosmischen Schrecken“ der „Cthulhu“-Stories ein Panoptikum schauerlicher Begebenheiten entwarf, die es ebenso spannend wie gruselig in sich haben und thematisch eine erstaunliche Bandbreite abdecken.

Inhalt

– In der Gruft (In the Vault, 1925), S. 7-16: Ein Totengräber schließt sich in der Leichenhalle ein und ist dort gefangen mit denen, die er denkbar pietätfrei unter die Erde zu bringen pflegt.

– Kühle Luft (Cool Air, 1928), S. 17-26: Mit Köpfchen und viel Eis lässt sich der Tod scheinbar überlisten – solange der Strom nicht ausfällt.

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Matt Burgess – Cops

Jung-Polizistin Janice Itwaru wird als Undercover-Cop auf den Straßen von New York City verheizt. Um befördert zu werden, muss sie um jeden Preis Verhaftungen vorweisen. Die Hast sorgt für gefährliche Zwischenfälle, aber von ‚oben‘ kann Itwaru keine Hilfe, sondern nur Druck erwarten … – Dieser Thriller stellt keinen ‚Fall‘ in den Vordergrund. Dem Verfasser geht es um den harten Alltag von Polizisten, die ‚funktionieren‘ sollen und dabei körperlich, geistig & moralisch vor die Hunde gehen: desillusionierender Psychothriller weitgehend ohne Klischee-Krücken.
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Maurice Leblanc – Die Gräfin von Cagliostro oder: Die Jugend des Arsène Lupin

Leblanc Lupin Graefin Cover TB 2009 kleinEin noch junger und naiver Arsène Lupin gerät zwischen zwei Diebesbanden, die einen gewaltigen Schatz suchen. Er verliebt sich, gerät in Lebensgefahr, löst allerlei uralte Rätsel und entwickelt spielerisch jene Talente, die ihn zu Frankreichs erfolgreichstem Gentleman-Verbrecher reifen lassen … – Fast zwei Jahrzehnte nach seinem Debüt lüftet Autor Leblanc das Geheimnis um Lupins Lehr- und Wanderjahre: als parodistische Mischung aus Krimi und Abenteuerroman und garniert mit zahlreichen Liebeshändeln jagt die Handlung atemlos und unterhaltsam von einem Höhepunkt zum nächsten.
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William Hope Hodgson – Geisterpiraten und andere schauerliche Seegeschichten

Hodgson Geisterpiraten Cover kleinIn einem Kurzroman und zwei Erzählungen beschwört der Verfasser – selbst Seefahrer – Mysterien und Rätsel herauf, die weniger auf Spuk als auf naturwissenschaftlich noch nicht erfassten Phänomenen beruhen. Die Stimmung erzeugt einen Sog, der dem Leser das spannende Geschehen noch näherbringt: Dies ist (handfeste) Phantastik auf allerhöchstem Niveau!

Inhalt:

Geisterpiraten (The Ghost Pirates, 1909): Das Schicksal hat den Seemann Jessop hart gebeutelt. Notgedrungen heute er auf der „Mortzestus“ an. Die letzte Mannschaft ergriff komplett die Flucht, nachdem das Schiff in den Hafen von San Francisco eingelaufen war, denn es soll umgehen auf dem alten Segler, der auffällig oft von Gegenwinden, Flauten und Stürmen geplagt wird.

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John Wyndham – Kuckuckskinder


Under the Dome: Die Alien-Invasion im Hinterland

Als eines Tages im beschaulichen Dorf Midwich ein silbernes UFO landet, fallen alle Bewohner im Umkreis von zwei Meilen in Schlaf, um erst nach anderthalb Tagen zu erwachen. Neun Monate später bringen die Frauen des Dorfes 61 Kinder zur Welt, die alle goldene Augen aufweisen. Sie wurden als Wirtsmütter missbraucht, doch von wem und wofür? Der Schriftsteller Gordon Zellaby hat eine Theorie zu diesen Kuckuckskindern, die seine Nachbarn einfach nicht wahrhaben wollen…

Das Buch wurde bisher zweimal verfilmt, beide unter dem Titel „Das Dorf der Verdammten“: einmal im Jahr 1960 (mit George Sanders als Gordon Zellaby) und das zweite Mal im Jahr 1995 (mit „Superman“-Star Christopher Reeve als Dr. Alan Chaffee).

Der Autor

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Algernon Blackwood – Das leere Haus. Phantastische Geschichten

Inhalt:

Mit einer Novelle, zwei längeren Erzählungen und einer Kurzgeschichte zeigt sich Algernon Blackwood (1869-1951) als Großmeister einer Phantastik, die über simplen Horror weit hinausgreift und sich ein Weltbild zeichnet, in dem eine belebte, manchmal ‚nur‘ fremde, manchmal bösartige Natur eine von den Menschen fast vergessene aber weiterhin zentrale Stellung einnimmt:

Das leere Haus (The Empty House, 1906), S. 7-30: Mit ihrem Neffen besucht eine eher neugierige als wagemutige Amateur-Spiritistin ein verrufenes Spukhaus. Die beiden erfahren nicht nur über die Welt der Geister, sondern auch über sich und ihre Ängste mehr, als ihnen lieb ist. Algernon Blackwood – Das leere Haus. Phantastische Geschichten weiterlesen

Anthony Horowitz – Der Fall Moriarty

Das geschieht:

Im Mai des Jahres 1891 werden sowohl die Kriminalisten als auch die Kriminellen dieser Welt von der Nachricht erschüttert (bzw. erfreut), dass Sherlock Holmes, der geniale Privatermittler, im Kampf gegen seinen Erzfeind Professor James Moriarty an den Reichenbachfällen in der Schweiz den Tod fand. Auch Moriarty starb, was für Pinkerton-Detektiv Frederick Chase einen herben Rückschlag bedeutet, hatte er doch gehofft, über den Professor einem ähnlich üblen Verbrecher auf die Spur zu kommen: Clarence Devereux plant, sein kriminelles Imperium über die USA hinaus nach England zu erweitern. Er wollte einen Pakt mit Moriarty schließen und sich deshalb mit diesem Treffen, doch Zeitpunkt und Ort dieser Zusammenkunft sind unbekannt.

Chase hofft, an der inzwischen gefundenen Leiche Moriartys eine entsprechende Nachricht zu finden. Dem ist tatsächlich so, aber sie ist kodiert. Glücklicherweise kann sein neuer Verbündeter helfen: Inspektor Athelney Jones von Scotland Yard ist ein glühender Verehrer des verstorbenen Sherlock Holmes und hat sich dessen Methoden zu Eigen gemacht. Jones entschlüsselt die Botschaft, doch in London haben sich die neuen Herren der Unterwelt bereits gut etabliert. Da Moriarty tot ist, will Devereux dessen Organisation übernehmen. Er und seine Schergen scheuen dabei vor keiner Brutalität zurück. Anthony Horowitz – Der Fall Moriarty weiterlesen

Isabel Allende – Amandas Suche

Isabel Allende ist Spezialistin für groß angelegte Familienporträts und starke Frauenfiguren. Bei ihr bekommt auch das Banale einen magischen Anstrich und das Profane wird in den Stand des Lesenswerten erhoben. Dafür lieben sie ihre Leser, doch vermutlich haben nur wenige ihrer Fans damit gerechnet, dass Isabel Allende, die Königin des Magischen Realismus, beschließen würde, einen Krimi zu schreiben. Wer dennoch neugierig ist, wie Allende ein solches Vorhaben angeht, der sollte „Amandas Suche“ zur Hand nehmen und sich selbst ein Bild machen.

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[NEWS] Angelika Felenda – Der eiserne Sommer: Reitmeyers erster Fall

Juni 1914: Zwei Schüsse fallen in Sarajewo, und die Welt rückt an den Abgrund. Franz Ferdinand, der Thronfolger Österreich-Ungarns, ist tot. Zur gleichen Zeit steht Kommissär Reitmeyer in München vor einer schwierigen Entscheidung. Er hat es satt, die Marionette des Polizeipräsidenten zu sein. Die Leiche eines jungen Mannes führt ihn von den Arbeitervierteln bis in die Villen der Großbürger. Und in das berüchtigte Café Neptun, Vergnügungsort der Offiziere. Der Polizeipräsident drängt ihn, nicht noch tiefer zu schürfen, und gegen das Militär darf er per Gesetz nicht ermitteln. Da macht Reitmeyer eine ungeheuerliche Entdeckung, die nicht nur ihn selbst zum Abschuss freigibt, sondern die das ganze Land in den Untergang stürzen könnte. (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 435 Seiten
Suhrkamp

J. G. Ballard – Die Tausend Träume von Stellavista und andere Vermilion-Sands-Stories

Futuristische Kunstformen, unheimliche Spiele
Die tausend Träume von Stellavista und andere Vermilion-Sands-Stories / James G. Ballard

Die 200 Kilometer lange Küste von Vermilion Sands ist eine Riviera an und in der Wüste. Orte wie Red Beach, Ciraquito und Lagoon West – sie liegen nicht nur am Meer, sondern auch an den Steilklippen des nahen gläsernen Sandmeers, wo fliegende Sandrochen segeln. Die Örtchen bieten Künstlern ein Domizil, aber auch Touristen und neurotischen Reichen. Unwirklich wie ein Fiebertraum sind sie ein Treffpunkt seltsamster Leidenschaften. Futuristische Kunstformen treffen auf uralte Liebeskonflikte und unheimliche Spiele. Die Vermilion-Sands-Erzählungen sind einzigartig in der Zukunftsliteratur.

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J. G. Ballard – Der Garten der Zeit. Die besten Erzählungen

Vom Totenkutscher und der Marswüste in Florida

Diese Auswahl versammelt 14 Erzählungen des britischen Erzählers J.G. Ballard. So manche bekannte Story ist darunter, aber auch weniger gute, bei denen sich der Kenner fragt, was sie hier zu suchen haben. Texte aus der „Atrocity Exhibition“ sucht man hier vergeblich, und das lässt sowohl auf Selbstzensur wie auch Berücksichtigung des Massengeschmacks schließen.

„Ich glaube an den Tod von morgen, an die Erschöpfung der Zeit, an unsere Suche nach einer Zeit, die im Lächeln der Kellnerinnen in Autobahnraststätten liegt, in den müden Augen der Fluglotsen aus verlassenen Flughäfen. „Ich glaube an das Nichtvorhandensein der Vergangenheit, den Tod der Zukunft und die unerschöpflichen Möglichkeiten der Gegenwart.“ (Klappentext)

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Arthur Machen – Die leuchtende Pyramide und andere Geschichten des Schreckens

Machen Pyramide Cover kleinInhalt

In den schattigen Winkeln der Realität überleben uralten Kreaturen, die denen auflauern, die sich neugierig aber unvorsichtig in ihre Refugien wagen. Die Folgen weiß Arthur Machen in vier Erzählungen und einem Kurzroman meisterhaft und erschreckend zu erläutern:

– Die leuchtende Pyramide (The Shining Pyramid, 1895), S. 7-37: Seltsame Symbole auf einer Mauer verstören einen britischen Landadligen. Gemeinsam mit seinem Freund, einem Schriftsteller, kann er den Code knacken – es ist eine Einladung zum Hexensabbat, der heimlich Folge zu leisten die beiden Hobby-Detektive dummerweise nicht widerstehen können.

– Die Geschichte vom weißen Pulver (The Novel of the White Powder, 1895), S. 39-60: Der Student ist überarbeitet und lässt sich ein Stärkungsmittel verschreiben. Eine Kette unglücklicher Zufälle führt dazu, dass sich das Medikament in ein wahres Teufelsgebräu verwandelt, dessen Einnahme das Opfer in den Urschleim allen Lebens zurücksinken lässt. Arthur Machen – Die leuchtende Pyramide und andere Geschichten des Schreckens weiterlesen

Gilbert Keith Chesterton – Father Browns Einfalt

Inhalt:

Die erste Sammlung der berühmten Father-Brown-Geschichten:

– Das blaue Kreuz (The Blue Cross): Hercule Flambeau, König der Diebe, mischt sich in London unter die Teilnehmer eines Kirchenkongresses; Valentin, Chef der Pariser Polizei, ist ihm hart auf den Fersen, um eine wertvolle Reliquie zu retten, deren Hüter, ein kleiner Geistlicher namens Brown, freilich sehr gut selbst auf sich und seinen Schatz aufpassen kann.

– Der verborgene Garten (The Secret Garden): Ausgerechnet im Garten des berühmten Polizeichefs Valentin verliert ein amerikanischer Nabob seinen Kopf; er wird nicht der einzige bleiben.

– Die sonderbaren Schritte (The Queer Feet): Meisterdieb Flambeau sucht sich für seinen neuen Fischzug einen sehr elitären englischen Club aus, in dessen Mauern sich auch Father Brown aufhält. Gilbert Keith Chesterton – Father Browns Einfalt weiterlesen

Joe R. Lansdale – Ein feiner dunkler Riss

Das geschieht:

13 Jahre ist Stanley jung, als die Familie Mitchel – Vater Stanley, Mutter Gal und Schwester Caldonia, frühreife 16 – in die kleine Stadt Dewmont im US-Staat Texas ziehen. Dort übernimmt der Senior das örtliche Autokino; ein Geschäft, das gut läuft, denn wir schreiben das Jahr 1958.

Allmählich lebt die Familie sich ein. Beim neugierigen Streifzug durch die Wälder der Umgebung stoßen Stanley Junior und Caldonia auf die Ruinen eines Hauses. Hier ging vierzehn Jahre zuvor die Villa der Stilwinds, der ersten Familie des Ortes, in Flammen auf; dabei starb die Tochter Juwel Ellen. Die Tragödie blieb der Bevölkerung auch deshalb im Gedächtnis, weil man in derselben Nacht die junge Margret Wood vergewaltigt und kopflos auf dem Bahngleis fand; der Täter wurde niemals ermittelt. Seitdem spuke Margrets Geist an der Mordstätte umher, heißt es. Joe R. Lansdale – Ein feiner dunkler Riss weiterlesen