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Asterix – Der Goldene Hinkelstein (Sonderband)

ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2020 LES EDITIONS ALBERT RENE / GOSCINNY – UDERZO

Die Handlung

Das ganze Dorf ist in Aufruhr: Troubadix hat beschlossen, am legendären Gesangswettbewerb für die Barden Galliens teilzunehmen. Der Gewinner des Wettbewerbs wird traditionell mit dem Goldenen Hinkelstein ausgezeichnet. Weil auch die Römer großes Interesse an diesem Wettbewerb haben, werden Asterix und Obelix beauftragt, Troubadix zu seinem Schutz zu begleiten. Sie dürfen ihm nicht von der Seite weichen – koste es, was es wolle! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wie? Ein neuer ASTERIX? Sind schon wieder zwei Jahre um? Ja und nein. Ja, es gibt einen neuen ASTERIX-Band und nein, der hier erscheint außer der Reihe und ohne Nummer.

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Asterix – Tempus Fugit – Wahre Mythen und falsche Fakten

ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2019 LES EDITIONS ALBERT RENE / GOSCINNY – UDERZO

Die Handlung

Wie viel Wahrheit steckt eigentlich in den Asterix-Abenteuern? Gab es wirklich unbeugsame Gallierstämme, die sich gegen die Besatzer auflehnten? Boomte die Hinkelsteinindustrie und waren Schnurrbärte und Flügelhelme der letzte modische Schrei? Die Macher von Asterix – Unbeugsame Lateinzitate prüfen über 70 „Fakten“ aus den Comics auf ihre historische Authenzität und fördern dabei allerhand Verblüffendes zutage. Keine trockene Geschichtsstunde, sondern unterhaltsam erzählte, reich bebilderte Lektüre – ideales Lesefutter für alle Asterix-Freunde! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Auch wenn der Tod von Albert Uderzo in diesem Jahr keinen ASTERIX-Fan zum Lachen bringt, so braucht er dennoch nicht auf neue Abenteuer zu warten, sondern kann mit diesem Band in Erinnerungen schwelgen, die noch von Uderzo gezeichnet wurden.

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Asterix – Die Tochter des Vercingetorix (Band 38)

Die Handlung

Als ein fremdes Mädchen in Begleitung von zwei Arverner-Häuptlingen im Dorf der unbeugsamen Gallier auftaucht, sind die Bewohner in heller Aufregung. Die Drei sind auf der Flucht vor Julius Cäsar und seinen Legionären, und das aus gutem Grund: Man munkelt, dass der Vater des Mädchens kein Geringerer sei als der große Häuptling Vercingetorix, der einst bei Alesia von Cäsar geschlagen wurde! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Zwei Jahre sind vorbei, Zeit für einen neuen ASTERIX, oder? Beim Teutates, so ists recht … obwohl es eigentlich auch viel häufiger neue Bände geben könnte, wenn es nach mir ginge. Vielleicht ist es aber auch diese ungewöhnliche Freqzenz in der die neuen Alben erscheinen. Getreu dem Motto „Willst du gelten, mach dich selten!“.

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Asterix in Italien (Band 37)

Die Handlung

Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Italien ist von den Römern besetzt … Ganz Italien? Nein, nicht komplett! Obelix ist überrascht, dass dort bei weitem nicht nur Römer wohnen, die es mit Zauberkräften zu vermöbeln gilt! Stattdessen gibt es viele Italiker, die ganz nach gallischer Manier ihre Unabhängigkeit wahren wollen. Sie lehnen den Herrschaftsanspruch von Julius Cäsar mit seinen Legionen strikt ab. Unsere Lieblingshelden Asterix und Obelix stürzen sich in ein fesselndes Abenteuer und entdecken das außergewöhnliche Italien der Antike! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Auf den Monat genau sind zwei Jahre seit dem letzten ASTERIX-Band vergangen, es wird Zeit für Neues. Und dass Ferri und Conrad frischen Wind aus ihren Federn pusten können, das haben sie den Fans weltweit schon doppelt bewiesen.

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Asterix – Der Papyrus des Cäsar (Band 36)

Die Handlung

Cäsar veröffentlicht die Memoiren über seine Heldentaten und lässt dabei unser kleines gallisches Dorf streichen. Eine Kopie des Originals entwischt aber aus der Schreiberwerkstatt und nun wollen unsere gallischen Freunde dafür sorgen, dass alle Welt erfährt, wie es tatsächlich aussieht im römischen Reich … inklusive Dorf der Unbeugsamen.

Mein Eindruck:

Die Stabübergabe der Altmeister zu den neuen Erbverwaltern ist mit dem Vorgängerband, ASTERIX BEI DEN PIKTEN, nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg gewesen. Auch bei den Fans kam das neue Abenteuer gut an. Dass die beiden neuen Schöpfer die ASTERIX-Freunde im Folgeband ebenfalls gut unterhalten würden, dessen war ich mir schon sicher. Einzig, ob der Verlag wieder diesen seltsamen Zeichensatz für die Sprechblasen wählen würde, den ich sehr unangenehm zu lesen fand … nur darüber machte ich mir Sorgen.

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Asterix bei den Pikten (Band 35)

Die Handlung

… ist schnell erzählt. im friedlichen (ja sicher) gallischen Dorf von Asterix und seinen Freunden wird ein eisbklockiger Fremdling angeschwemmt. Nachdem der den Frauen im Dorf reihenweise die Köpfe verdreht, geleiten ihn Asterix und Obelix ganz selbstlos wieder in die schottische Heimat zurück. Da gibts dann ordentlich auf die Mütze für die Römer. Alles also wie gehabt und diesmal ganz ohne Experimente und vor allem ohne Außerirdische, ganz klassisch … und das ist in diesem Fall auch sehr gut so.

Mein Eindruck:

Neue Besen sollen ja bekanntlich gut kehren. Ob Jean-Yves Ferri und Didier Conrad das mittlerweile recht angestaubte, aber immer noch sehr beliebte ASTERIX-Franchise mit frischem Wind beleben werden, das können Fans der Serie nun erleben.

Nachdem vor vier Jahren ein eher verzichtbarer Jubiläumsband veröffentlicht wurde, der auf zwei weitere ASTERIX-Comics folgte, die eigentlich auch nicht so wirklich welche waren, sondern eher an Zeitschriften erinnerten, die auf 3.5 Bände folgten, die auch bei den Fans durchfielen, soll es nach 26 Jahren und dem Abenteuer IM MORGENLAND nun endlich wieder einen „echten“ ASTERIX geben. Also einen mit durchgängiger Story, ohne Lückenfüllerseiten und mit jeder Menge Spaß für alle und ohne Pseudo-Aktualität, Kitsch und unpassenden Albernheiten. Und an diesem Vorhaben ist erstmalig Albert Uderzo nicht mehr beteiligt, dessen Nachfolge Ferri (hier verantwortlich für den Text) und Conrad (er zeichnete diesen Band) antreten. Von Ferri erschienen hierzulande bislang erst zwei Comics auf Deutsch, von Didier Conrad ein paar mehr.

Was nun haben sich die beiden einfallen lassen, um alte und neue ASTERIX-Fans zu unterhalten? Die Pikten! Klingt erstmal nach einem Spiel für eine Spielekonsole, ist aber kein selbsterdachter Begriff, sondern der Name, unter dem die Römer einmal alle schottischen Völker zusammengefasst haben.

Was aber dem Leser als Erstes ins Auge fällt, ist die Schriftart, die für die Sprechblasen gewählt wurde. Künstlerisch sicher wertvoll, zum Lesen aber für die Augen ganz unangenehm und sehr anstrengend. Wenn hier nicht gebrüllt wird, muss man schon ganz genau hingucken. Platz genug wäre in den Sprechblasen für eine andere Schrift und vor allem Schriftgröße allemal gewesen.

Was aber drin steht in den Blasen, das hat mir gut gefallen … bis auf die seltsamen und unpassend unlustigen Songtextschnippsel, die unser Schotte von sich gibt. Sicher, die Story ist nichts Weltbewegendes, aber das konnte und sollte man auch von diesem Band nicht erwarten. Und so kramen die beiden Neuen hinter den Kulissen einmal alles hervor, was früher schon lustig war und allen gefallen hat: Zickige Brüllereien zwischen Asterix und Obelix (der natürlich nicht zu dick ist!), Seitenhiebe auf die Barden und auch die übliche Drive-By-Prügelei mit den Piraten fehlt hier nicht. Dazu gibts wie immer ein Rudel römische Soldaten, die es in der Ferne zu verdreschen gibt, so kommt auch kein Heimweh auf. Zwischendurch treffen wir sogar auf Nessie und erfahren, dass Nessie eigentlich Fafnie heißt und total süß und knuddelig ist.

Und nachdem Obelix nach bester Highland-Game-Manier ein paar Baumstämme geschleudert hat und der böse Schottengegner bezwungen ist, setzen wir uns gut unterhalten mit unseren Freunden im heimischen Dorf ans Wildschweinbankett.

Mein Fazit:

Als Asterix-Freund, der im Jahr der deutschen Erstveröffentlichung des ersten ASTERIX-Bandes geboren wurde, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Ein klassisch lustiges und selten albernes Abenteuer gibts zu erleben, das mit allem gespickt ist, was der Fan von einem guten ASTERIX-Heft erwartet.

Einzig die mir viel zu geschwungene Schriftart, den der Verlag hier für die Sprechblasen gewählt hat, sorgt für unnötige Augenüberanstrengungen und trübt den Lesespaß ein wenig. Im nächsten Band bitte wieder die klassische Schriftart benutzen … nicht alles was neu ist, ist auch besser.

Broschiert: 48 Seiten
Originaltitel: Astérix chez les Pictes
ISBN-13: 978-3841364357

www.egmont-comic-collection.de

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