Schlagwort-Archive: Kiepenheuer & Witsch

Kirsten Wulf – Sommer unseres Lebens

Miriam, Claude und Hanne – seit vielen Jahren hatten sie nichts mehr voneinander gehört. Und doch waren sie einst beste Freundinnen gewesen – verrückte, beste Freundinne für einen Sommer lang, als ihnen die Welt noch offen stand und die Zukunft völlig ungewiss war. Jetzt – ein Vierteljahrhundert später – stand das große Treffen an, welches sie sich am Strand in Portugal gegenseitig versprochen hatten: Kippe, Kaffee und Cognac und dann mal sehen, was sie im Leben erreicht haben würden.

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Kirsten Wulf – Vino mortale. Ein Apulien-Krimi

Tief hängen die Wolken am apulischen Abendhimmel auf dem Cover des neuen Krimis der in Genua lebenden, deutschen Journalistin und Autorin Kirsten Wulf. Die Weinreben werfen lange Schatten und der Titel „Vino mortale“ trägt das Seine dazu bei, schon vor dem Aufschlagen des Romans einen wohligen Nervenkitzel zu erzeugen. Was ist da nur wieder los im sonst so beschaulichen Süditalien zwischen Meer, Wein und Olivenbäumen?

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Volker Kutscher – Märzgefallene

Die Handlung:

Rosenmontag 1933: Gereon Rath feiert Karneval in Köln, und der Morgen danach beginnt für ihn mit einem heftigen Kater, der falschen Frau im Bett und einem Anruf aus Berlin: Der Reichstag steht in Flammen! Sofortige Urlaubssperre! Zurück in Berlin wird Rath in die Kommunistenhatz der Politischen Polizei eingespannt und soll eine mysteriöse Mordserie aufklären, der immer mehr Weltkriegsveteranen zum Opfer fallen.

Seinen neuen Fall erbt Gereon Rath von einem ungeliebten Vorgesetzten, von Wilhelm Böhm, der sich unter dem neuen Nazi-Polizeipräsidenten ins politische Abseits manövriert hat: Ein Obdachloser ist erstochen am Nollendorfplatz gefunden worden. Dessen Vorgeschichte führt weit zurück in den Krieg, in den März 1917, als deutsche Soldaten während der „Operation Alberich“ in Nordfrankreich verbrannte Erde hinterließen. Ungesühnte Morde, unterschlagene Goldbarren und eine perfide Sprengfalle, in die ein deutscher Hauptmann gerät, münden sechszehn Jahre später in eine Mordserie. Der Schlüssel zu alldem scheint der kurz vor der Veröffentlichung stehende Kriegsroman des Leutnants a. D. Achim Graf von Roddeck zu sein. Rath ermittelt, doch immer wieder kommen ihm andere Dinge dazwischen, und da sind die Vorbereitungen für seine Hochzeit mit Charlotte „Charly“ Ritter noch das geringste Problem. Er wird in die Kommunistenhatz der Politischen Polizei eingebunden, muss sich mit SA-Hilfspolizisten und dem neuen Polizeipräsidenten herumschlagen und einen Geschäftsfreund des Gangsterbosses Johann Marlow aus den Klauen der SA befreien.

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Benjamin Black – Eine Frau verschwindet

Das geschieht:

Im Dublin der 1950er Jahre ruft Phoebe Griffin ihre Freunde zusammen: die Schauspielerin Isabel Galloway, den Medizinstudenten Patrick Ojukwu und den Kriminalreporter Jimmy Minor. Seit zwei Wochen hat Phoebe nichts mehr vom fünften Mitglied der Runde gehört. April Latimer, die als Assistenzärztin im „Holy Family Hospital“ tätig ist, hat ihre Wohnung ohne Gepäck verlassen.

Die Freunde raten zur Geduld, denn April hat schon oft unangekündigt Reisen unternommen. Doch die besorgte Phoebe fragt ihren Vater, den Pathologen Quirke, um Rat. Er ist ebenfalls im „Holy Family“ beschäftigt, wo sich April angeblich freigenommen hat. Quirke will gründlich sein und untersucht deren Wohnung. Inspektor Hackett, ein Freund, begleitet ihn. Er ist es, der vor Aprils Bett Reste einer sorgfältig aufgewischten Blutlache entdeckt.

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Volker Kutscher – Die Akte Vaterland


Worum gehts?

1932. In Berlins größtem Vergnügungstempel „Das Haus Vaterland“ wird im Lastenaufzug eine Leiche gefunden. Alles deutet darauf hin, dass das Opfer ertrunken ist. Die Polizei und das Ermittlerteam um Kommissar Gereon Rath stehen vor einem großen Rätsel. Eine außergewöhnliche Ermittlung beginnt und führt Rath bis ins 800 Kilometer entfernt gelegene Masuren, direkt an der polnischen Grenze, wo er nicht gerade auf viel Gegenliebe der Dorfgemeinde trifft. Stattdessen lernt er die Wortkargheit der Ostpreußen kennen sowie deren Nationalgetränk, den Schwarzgebrannten, und die nicht immer nur schöne Natur.

 

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Bret Easton Ellis – American Psycho

Bret Easton Ellis’ Kultroman „American Psycho“ hält den amerikanischen Yuppies der 80er Jahre ein hässliches Spiegelbild vor und vermittelt als Nebenprodukt dem mittelständischen Leser mit drei Hypotheken die beruhigende Botschaft, dass ein Job an der Wall Street und ungezählte Kreditkarten kein Garant für ein glückliches und erfülltes Leben sind. Nun ist diese Erkenntnis heutzutage weder überraschend noch neu, doch wie Ellis seine Abrechnung mit dem amerikanischen Traum an den Leser bringt, war seinem Verlag |Simon & Schuster| bei der Erstveröffentlichung des Romans im Jahre 1991 einen Skandal wert. Er hatte dort bereits zwei Romane veröffentlicht und für „American Psycho“ einen Vorschuss erhalten. Als das Buch jedoch auf den Markt kam und der Chef von |Paramount| (zu dessen Konzern |Simon & Schuster| gehört) in einer Zeitung Auszüge aus dem Roman las, ließ er „American Psycho“ vom Markt nehmen und die bereits gedruckten Exemplare einstampfen. Dies löste natürlich eine noch größere Kontroverse über den Inhalt des Buches und eine eventuelle Zensur von Seiten des Verlags aus, bis sich der Vintage-Verlag|Ellis’ Buch annahm und den Roman neu herausbrachte.

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