Alle Beiträge von Imme Hildebrandt

Atiq Rahimi – Heimatballade

Die Handlung:

1973 gerät das Leben des elfjährigen Atiq Rahimi aus den Fugen: Sein Vater, Richter am Obersten Gerichtshof in Kabul, wird nach einem Staatsstreich ohne Angabe von Gründen verhaftet. Als man ihn endlich freilässt, geht er ins Exil nach Indien, wohin ihm der Sohn folgt. Ein Kulturschock ebenso wie eine willkommene Weitung des eigenen Horizonts für den muslimisch erzogenen Jungen, der plötzlich mit einer anderen Zivilisation konfrontiert ist. Einige Jahre später verschlägt es Atiq Rahimi nach Frankreich, wo er seitdem lebt. Dreißig Jahre nach seiner Flucht aus Afghanistan schreibt Rahimi erstmals über sein Exil und sein Verhältnis zu Heimat und Muttersprache. Entstanden ist dieses poetische Journal intime, das den intellektuellen Kosmos des Goncourt – Preisträgers nachzeichnet. ( Klappentext )

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Ulrike Renk – Das Lied der Störche

Die Handlung:

Ostpreußen 1920: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist: Ihr Erbe ist nach dem Krieg verloren gegangen, sie hat weder Auskommen noch Mitgift. Während ihre Freundinnen sich in Berlin vergnügen und ihre Jugend genießen, fählt sich Frederike ausgeschlossen. Umso mehr freut sie sich über die Aufmerksamkeit des Gutsbesitzers Ax von Stieglitz. Wäre da nur nicht das beunruhigende Gefühl, dass den deutlich älteren Mann ein dunkles Geheimnis umgibt …
(Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke:

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Tana French – Gefrorener Schrei

Die Handlung:

Sie wollten einen richtig interessanten Fall. Aber kein Spiel, das niemand kontrollieren kann.

Aislinn Murray ist jung, hübsch und liegt tot in ihrem Haus, der Tisch ist für ein romantisches Abendessen gedeckt. Wieder so eine klare Beziehungstat, denkt die Polizei. Doch bald stoßen die Detectives Antoinette Conway und Stephen Moran auf Ungereimtheiten. Und es wird immer offensichtlicher, dass jemand in der Mordkommission ihre Arbeit behindert. Weil sich Antoinette mit ihrer toughen Art Feinde gemacht hat? In einem nervenaufreibenden Ermittlungskreisel wird immer deutlicher: Unschuldig ist hier niemand. (Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke:

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Susanna Ernst – So wie die Hoffnung lebt

Die Handlung:

Woran hälst du fest, wenn du alles verlierst? Als sich Katie und Jonah kennenlernen, geschieht ein kleines Wunder: Katie beginnt wieder zu sprechen. Nach einer fürchterlichen Familienkatastrophe hatte sie sich von allem zurückgezogen und war verstummt. Dem sensiblen Jungen gelingt es, mit viel Einfühlungsvermögen und seinem außergewöhnlichen Talent für die Malerei zu dem Mädchen durchzudringen. Doch als aus ihrer Freundschaft Jahre später zarte Liebe keimt, schlägt das Schicksal erneut zu… (Verlagsinfo)

Inhalt und Einrücke:

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Antonie Rietzschel – Dreamland Deutschland?

Dreamland Deutschland? Das erste Jahr nach der Flucht. Zwei Brüder aus Syrien erzählen

Deutschland zwischen „Wir schaffen das“ und „Wir sind das Volk“
Die Ankunft von mehr als einer Million Flüchtlingen hat Deutschland verändert – und Deutschland hat die Menschen, die hierhergekommen sind, verändert. Die syrischen Brüder Yousef und Mohanad leben seit Ende 2014 in Oelde. Sie sind aus Syrien vor Terror und Krieg geflohen, haben große Gefahren überwunden, um sich ein neues Leben aufzubauen. Dies ist ihre berührende Geschichte und zugleich das packende Porträt des Einwanderungslandes Deutschland im Jahr 2016 – zwischen Pegida und Willkommenskultur. (Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke

Mehr als ein Jahr hat die Journalistin Antonie Rietzschel es sich zur Aufgabe gemacht, zwei junge Brüder aus Syrien zu begleiten. In Mailand lernt Rietzschel Mohanad und Yousef kennen, als diese versuchen, ihre Flucht nach Deutschland fortzusetzen. Dreamland Deutschland(?) – zum Titel des Buches geworden, sagt doch eine Menge über die Erwartungen und Träume der beiden jungen Männer aus, die vor Krieg und Terror in der eigenen Heimat Syrien zuvor geflohen waren.

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Wolfgang Marlie – Pferde wie von Zauberhand bewegt

Pferde – wie von Zauberhand bewegt

„ Gute Laune wirkt ansteckend – auch auf Pferde“
Erste Reitversuche am Strand, Unterricht bei Paul Stecken und Egon von Neindorff, Schülerinnen wie Paralympicsreiterin Bettina Eistel und die Erkenntnis: „Von den Pferden, die mich an den Rand des Wahnsinns brachten, habe ich am meisten profitiert.“ Jahrzehnte bevor alle Welt von Pferdeflüsterern sprach, machte sich Wolfgang Marlie auf die Suche nach neuen Ideen zum Umgang mit Pferden.
Die Journalistin Ulrike Bergmann hat seine Arbeit vier Jahre lang begleitet. Gemeinsam zeichnen sie seinen Weg vom ehrgeizigen Reiter zum entspannten Horseman nach und beschreiben die Einblicke, die er dabei in die Seelen der Pferde und ihrer Menschen bekommen hat.
(Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke

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Monika Engelmann und Adelheid Lingg – Gesund und Fit mit Kräuterkraft

Gesund und Fit mit Kräuterkraft – Die besten Rezepturen der „Wir in Bayern“- Kräuterexpertinnen

Die Natur hält einen großen Schatz an Blättern, Blüten, Früchten und Wurzeln für unser Wohlergehen bereit. Die beiden Kräuterexpertinnen des Bayerischen Rundfunks Monika Engelmann und Adelheid Lingg kennen sich da bestens aus. Sie geben in der beliebten Fernsehsendung „Wir in Bayern“ seit über fünf Jahren ihr Wissen über Kräuter und so manches wirksame Hausmittel an die Zuschauer weiter. Im vorliegenden Buch stellen sie für jeden Monat im Jahr besondere Heilpflanzen vor und präsentieren viele wirkungsvolle Rezepte, die unsere Gesundheit unterstützen. (Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke

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Martin Lechner – Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen

Die Handlung:

Wie Wellen sind diese Erzählungen zusammengefügt. Sie reichen sich Worte, Bilder oder Stimmungen weiter, fließen ineinander und stehen doch für sich. Es sind ebenso unheimliche wie übermütige Erzählungen. Sie handeln von verzweifelten Seen und Knien zum Verlieben, von dunkel erinnerten Filmen und blitzhaft erhellten Städten, von lautlos zerplatzenden Blutblasen und längst verrauchten Sommerlichkeiten. So verschieden sie sind, eines ist ihnen gemeinsam. Sie alle versuchen, vorzustoßen in jene Gewässer, in denen das Verstehen sich befremdet und womöglich neu entzündet. Das geschieht mit Witz genauso wie mit Finsternissen und immer mit Sätzen, deren Fluss ergreift, was sich anders nicht begreifen lässt. (Verlagsinfo)

Inhalt und Einrücke:

Nach dem witzigen Debütroman „Kleine Kassa“ wartete ich gespannt auf das neue Werk von Martin Lechner. Die Erzählungen unter dem Titel „Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“ kommen in einem schmalen gebundenen Büchlein mit interessanter Umschlaggestaltung daher: Eine surreal anmutende Schwarzweißfotografie mit einem vorwitzig drein schauendem Jungen, der aus einer Art Dach herauslugt. Im Hintergrund Meeresboden bei Niedrigwasser mit prilartigen Flüsschen, ganz in der Ferne die See und ein größeres Schiff. Ein ungewöhnliches Bild, das doch irgendwie neugierig machte. Umso überraschter war ich beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses: Ganze 63 (!) Erzählungen hält Lechner hier auf gerade einmal 192 Seiten bereit und natürlich hat jede Erzählung ihre eigene Überschrift! Auf der Suche nach einer gewissen Systematik wurde ich bei den gewählten Überschriften zwar nicht fündig. Es gibt Abschnitte, die nach Städten benannt sind wie etwa „Mainz“, „Genua“, „Chemnitz“ und „Zürich“. Auch Namen wie „Pierre“ und „Marie“ tauchen auf und einige Überschriften bestehen aus einem einfachen Substantiv und dem dazugehörigen Artikel. „Der Finger“, „Die Tante“ oder „Das Ohr“ klingen zugegeben erstmal nicht übermäßig aufregend oder vielversprechend. Glaubt man dem Inhaltsverzeichnis, gibt es aber auch Erzählungen, die überschrieben sind mit „Der Verkrustete“ oder „Lange Kurznachricht“ und zumindest schon so etwas wie ein Grinsen über mein Gesicht huschen ließen.

Die Erzählungen sind genau so unterschiedlich wie ihre Überschriften. Meist wechseln sich kürzere bis ganz kurze mit längeren Kapiteln ab. Die kürzeste Erzählung besteht tatsächlich aus nur einem Satz, während die längeren Erzählungen es auf bis zu 8 Seiten bringen.

Und der Inhalt? Ganz bewusst nähere ich mich diesem erst zögerlich, denn ich muss sagen, dass ich beim Lesen zunächst verwirrt war. Eine so klare äußerliche Gliederung und Struktur würde entsprechende Inhalte bereit halten, dessen war ich mir fast schon sicher. Während ich noch neugierig darüber nachsann, wer oder was denn nun die 520 Weltmeertage hinter sich gebracht hatte, gab es stattdessen eine Erzählung aus Sicht eines Sees. Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Und seien Sie bitte mal ehrlich: Haben Sie sich denn einmal nur gefragt, wie Sie als Spaziergänger aus Perspektive des Sees aussehen oder was der See gerade über Ihr Geplapper am seinem Rand denkt? Nein? Ich auch nicht, zugegeben. Auch nicht aus Sicht eines Duschvorhanges, der in „Das Ende“ zugibt, dass es ihm gar nicht unangenehm ist, sich an den Hintern einer Frau zu schmiegen. Bevor die nicht aufzuhaltende Myzelbildung sein Schicksal besiegelt – und damit ein ständig wiederkehrendes Feuchtraumszenario durchspielt. Noch witziger aber „Das Nasenhaar“. Die Erzählung ist tatsächlich eine meiner Lieblingserzählungen in Lechners neuem Werk. Nur zehn Sätze kurz und dennoch eine wahnwitzige, kaskadenartige Geschichte, nicht ohne ein gewisses Maß an Dramatik und irgendwie sogar mit einer Botschaft.

Nicht dass nun aber der Eindruck entsteht, die Erzählungen wären durchweg alberne Blödeleien. Es gibt wirklich auch traurige, verstörende und nachdenklich machende Geschichten bzw. Kapitel in dem Buch. Allen gemeinsam ist aber der bald schon einmalige Stil Lechners: nicht enden wollende, aneinander gereihte Sätze drohen den Leser mit vielfältigen Ideen und eigentümlichen Eindrücken vom eigentlichen Weg der Handlung abzubringen. Vielleicht scheint es aber auch nur so, denn die Handlung ist möglicherweise eigentlich Nebensache und hier eher der Weg das Ziel.

Mein Fazit:

Ich gebe zu, dass mir nicht alle Erzählungen aus „Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“ gut gefallen haben. Gelegentlich war ich wie bereits erwähnt, auch verwundert bis konsterniert über das Gelesene. Vielleicht hatte ich zu sehr darauf gehofft, dass die Erzählungen irgendwie logisch aufeinander aufbauen würden wie in einem Roman. Oder mich gefragt, ob ich etwas Entscheidendes übersehen oder nicht verstanden hätte. Dennoch wird belohnt, wer sich auf das Buch einlässt, denn viele andere Erzählungen dieses Bandes konnten durch Originalität, Witz und eigentümlichen Sprachstil dafür absolut punkten. Lechner jongliert nur so mit den Worten, dass es dem Leser fast schwindlig wird und sein enormer Einfallsreichtum hat mich beeindruckt. Sicher kein Band für den Mainstream, sondern eher für das Regal mit den interessanten Entdeckungen bestimmt!

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
ISBN-13: 978-3701716661

www.residenzverlag.at

Der Autor vergibt: (3.5/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (No Ratings Yet)

 

Trailer zum Buch:

Thomas Thiemeyer – Babylon

Die Handlung:

DER ORT: Zweistromland, Wiege der Zivilisation. Heute eine der gefährlichsten Krisenregionen der Erde.

DER AUFTRAG: Die Erkundung des rätselhaftesten Bauwerks der Menschheitsgeschichte.

DIE AKTEURE: Archäologin Hannah Peters und ihr Team. Ein milliardenschwerer Kunstsammler, der sein letztes Abenteuer erleben will. Und ein vierjähriges Kind. Gemeinsam müssen sie sich der größten Herausforderung ihres Lebens stellen… (Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke:

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Karen Perry – Was wir getan haben

Die Handlung:

Seit Jahren wollen Katie, Luke und Nick nur eines: vergessen, was damals am Fluss geschehen ist. Sie waren Kinder, sie spielten ein harmloses Spiel. Doch dann geschah etwas, das seit diesem Nachmittag ihr ganzes Leben überschattet. Jeder hat auf seine weise versucht, mit dem dunklen Geheimnis zu leben. Bis Luke eines Nachts aus seinem Haus verschwindet. Und auf seinem Schreibtisch das Foto liegt, das ihn zusammen mit Nick und Katie an jenem Nachmittag am Fluss zeigt. Jemand scheint zu wissen, was sie getan haben. Und macht vor nichts Halt, um späte Rache zu üben…
(Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke:

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Heinz Strunk – Der goldene Handschuh

Die Handlung:

Er stellt sich eine andere Welt vor, in der er selbst jung und gesund und sein Atem angenehm ist und er einer nach Rosen duftenden Frau mit reiner Haut, schönem Gebiss, einem makellosen Körper den Himmel auf Erden bereitet. Ein katastrophales Glücksverlangen überfällt ihn. Er hofft auf ein Wunder, aber das tut er ja die ganze Zeit schon.
Die Geschichte vom Frauenmörder Fritz Honka und von seinen Opfern. Heinz Strunk hat sie erzählt. (Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke:

Hamburg, Anfang der siebziger Jahre. Heinz Strunk nimmt den Leser mit in das Leben von Fritz, genannt Fiete, Honka, der ein ärmliches Dasein in einer kleinen verwahrlosten Wohnung fristet, sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält und Stammgast in der Kiezkneipe „Der goldene Handschuh“ ist.

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Ulf Küch – Soko Asyl

Soko Asyl – Eine Sonderkommission offenbart überraschende Wahrheiten über Flüchtlingskriminalität

Die Ladendiebstähle schnellten plötzlich nach oben. Die Zahl der Einbrüche verdoppelte sich in einigen Gegenden. Manche Bürger trauten sich nicht mehr auf die Straße, als im benachbarten Auffanglager plötzlich über 4000 statt 500 Flüchtlinge lebten. Die Kriminalpolizei von Braunschweig reagierte schneller als jede andere in Deutschland. Kripo-Chef Ulf Küch richtete bereits im Sommer 2015 die erste Sonderkommission zur Flüchtlingskriminalität ein. Er weiß deshalb genau, wovon er spricht. In seinem Buch berichten er und seine Soko-Kollegen von ihrem Alltag und ihrem Kampf gegen eingeschleuste organisierte Kriminelle, Raubüberfälle und Drogenhandel. Sie gelten als Spezialisten für Flüchtlingskriminalität. Nicht erst seit den Vorkommnissen der Silvesternacht in Köln werden sie von Kollegen deutschlandweit um Hilfe gebeten. Küch und seine Beamten benennen schonungslos Probleme, erklären, mit welchen Tricks kriminelle Asylbewerber arbeiten und offenbaren die Fehler und Versäumnisse der Politik. Sie distanzieren sich jedoch auch von falschen Gerüchten, die den Menschen in Deutschland Angst machen. Ein wichtiges Buch, um zu verstehen, was der Zustrom von Flüchtlingen wirklich für unsere Gesellschaft bedeutet und wie wir den Herausforderungen gegenübertreten können. (Verlagsinfo)

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Mhairi Mc Farlane – Es muss wohl an dir liegen

Die Handlung:

Mit ihren tizianroten Haaren und ihren Kurven ist Delia vielleicht nicht ganz der Model-Typ, aber dass Paul sie nach zehn Jahren gemeinsamen Glücks mit einer Studentin betrügt, trifft sie vollkommen unvorbereitet. Am Anfang glaubt sie, alles sei ihre Schuld. Doch dann erkennt Delia, dass die zerplatzten Seifenblasen von gestern die Chance auf das Glück von morgen bedeuten: Denn nun kann sie selbst entscheiden, wie sie die bunten Puzzleteile ihres zerfallenen Lebens neu zusammensetzt. Kurzerhand zieht sie zu ihrer besten Freundin Emma nach London und sucht sich einen neuen Job. Alles könnte gut werden. Wäre da nicht Adam, ein Skandalreporter und der härteste Konkurrent ihres neuen Arbeitgebers, der Delia das Berufsleben schwer macht. Und zu allem Übel setzt Paul auf einmal alle Hebel in Bewegung, um Delia zurückzugewinnen.
(Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke:

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Susanne Goga – Es geschah in Schöneberg

Die Handlung:

Berlin 1927. Bei einer Modenschau im Romanischen Cafe werden zwei Vorführdamen verletzt: Ihre Kleider wurden mit einem Kontaktgift präpariert. Offenbar ein gezielter Anschlag gegen den Modesalon Morgenstern & Fink. Steckt ein neidischer Konkurrent hinter dem Anschlag? Leo Wechsler ermittelt. (Verlagsinfo)

Inhalt und Einrücke:

In „Es geschah in Schöneberg“ lässt Susanne Goga ihren Kommissar Leo Wechsler bereits zum fünften Mal in Berlin ermitteln. Als treuer Fan dieser Serie freute ich mich schon auf ein Wiedersehen mit dem Kommissar und seinen Kollegen.

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Anja Reschke (HG.) – Und das ist erst der Anfang

Und das ist erst der Anfang: Deutschland und die Flüchtlinge

60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Ein kleiner Prozentsatz davon macht sich auf den gefährlichen Weg nach Europa. Einige werden mit Applaus am Bahnhof begrüßt, andere mit fremdenfeindlichen Parolen. Die aktuellen Ereignisse sind der Beginn einer nachhaltigen Veränderung unserer Gesellschaft, die aktiv und vorausschauend politisch und gesellschaftlich gestaltet werden muss.

Experten und Expertinnen informieren in diesem Buch über Fluchtursachen, die Wege der Flüchtlinge, die Situation in Deutschland und diskutieren die dringlichen Fragen: Warum kommen gerade jetzt so viele Flüchtlinge? Verändert sich dieses Land? Wie muss Europa auf die Herausforderung reagieren? Der Band gibt Orientierung und Hintergrundwissen zu einer Entwicklung, die wie keine andere die Politik und das Leben im 21. Jahrhundert prägen wird. (Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke

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Ingo Heyse – Erste Hilfe Deutsch

Erste Hilfe Deutsch: Kursmaterial für Flüchtlinge & Asylsuchende

Erste Hilfe Deutsch eignet sich besonders gut
für den Erstkontakt mit der deutschen Sprache
für kurze Kurse
für Kursemit hoher Teilnehmerfluktuation

Die Pluspunkte von Erste Hilfe Deutsch sind:
22 nach Themen gegliederte Lektionen
Größtmögliche Flexibilität: die Reihenfolge der Lektionen ist variabel
Einführung von Wörtern über Bilder
Training der wichtigsten Sätze für den Alltag
Zusätzliche Übungen zur Festigung des Lernstoffes
Wörter und Sätze zum Hören und Nachsprechen über die App EHD (Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke

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Hermann Straubinger – Säure-Basen-Balance

Säure–Basen–Balance: Bewährte Tipps und Programme zur Entsäuerung

Eine ganze Reihe von Krankheitssymptomen wie Müdigkeit und Aufmerksamkeitsmangel, Kopfschmerzen, Gallen- und Nierenleiden, Sodbrennen oder Allergien ist auf ein gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht zurückzuführen. Fleisch, Fast Food, kohlensäurehaltige Getränke, Weißmehlprodukte und Zucker stehen beinahe täglich auf unserem Speiseplan. Dabei werden die ernsthaften gesundheitlichen Folgen dieser „kleinen Sünden“ häufig unterschätzt: Auf Dauer und in Mengen genossen, führen sie zu einer Übersäuerung des Körpers und schädigen unseren Organismus. Dieser praktische Taschenratgeber hilft Ihnen auf leicht verständliche Weise, ihre Ernährung umzustellen und den gestörten Säure-Basen-Haushalt wieder in die Balance zu bringen. (Verlagsinfo)

Inhalt und Eindrücke

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Michael Tsokos – Zerschunden

Die Handlung:

Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt.( Verlagsinfo)

Autor und Einruck:

Absolut schaurig und passend kommt schon das Cover des ersten Thrillers von Michael Tsokos daher: Ein gräulich-düsterer Umschlag mit fühlbar eingearbeiteter Naht an der Vorderseite lässt gleich an eine Obduktion denken. Dazu der Hinweis, dass es sich um einen „True-Crime-Thriller“ handelt. Eine Anspielung darauf, dass der Autor weiß, wovon er spricht bzw. schreibt. Michael Tsokos ist seit 2007 Leiter des Institutes für Rechtsmedizin der Berliner Charité und des Landesinstitutes für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Als Autor von Sachbüchern über die Fallarbeit in der Rechtsmedizin machte er sich einen Namen und schaffte es auf die Bestsellerlisten. Nach dem gemeinsamen Romanprojekt „Abgeschnitten“ mit Sebastian Fitzek ist „Zerschunden“ nun sein erster eigener Roman, den Tsokos mit Unterstützung des Literaturwissenschaftlers Andreas Gößling verfasst hat.

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Micaela Jary – Sterne über der Alster

Die Handlung:

Die Revolution von 1918/19 bringt nicht nur Chaos in das geordnete Leben der Hamburger Reederfamilie Dornhain, sondern auch der Dienstboten: Der Patriarch nimmt sich das Leben, sein Chauffeur gerät unter Mordanklage und Nele Dornhain erwartet ein Kind vom Mann ihrer kleinen Schwester. Indes kämpft die älteste Tochter Ellinor um das wirtschaftliche Überleben des Familienunternehmens und auch um ihr eigenes Lebensglück, dessen Zukunft in den Sternen über der Alster geschrieben steht … (Verlagsinfo)

Mein Einruck:

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Grady Hendrix – Horrorstör

Die Handlung:

Seltsames geht vor im ORSK – Einrichtungshaus in Cleveland, Ohio. Wenn die Angestellten morgens eintreffen, finden sie zerstörte KJERRING – Bücherregale, zerschmetterte GLANS – Trinkgläser und zertrümmerte LIRIPIP – Schränke. Die Verkaufszahlen sind im freien Fall, auf den Überwachungskameras ist nichts zu sehen, und die Filialleitung ist ratlos. Schließlich erklären sich drei Mitarbeiter bereit, eine Schicht vom Einbruch der Dunkelheit bis zum Morgengrauen einzulegen, um die geheimnisvollen Vorfälle aufzuklären. In finsterer Nacht patroullieren sie durch die Möbelausstellung, gehen unheimlichen Sichtungen und Geräuschen nach und treffen dabei auf Schrecken, die jenseits aller Vorstellungskraft liegen. ( Verlagsinfo)

Mein Einruck:

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