Thomas M. Disch – Camp Concentration. SF-Roman

Dantesk: Ein geheimes KZ für Versuchskaninchen

Die düstere Zukunftsvision des mehrfach preisgekrönten US-Autors schildert das illegale, aber leider reale medizinische Experiment an missliebigen US-amerikanischen Intellektuellen, Kriegsdienstverweigerern und Farbigen. Bei dem Experiment werden sie mit dem Syphiliserregern infiziert, um im Krankheitsverlauf herauszufinden, wie die kurz vor dem Zusammenbruch stattfindende Intelligenzsteigerung zu studieren. Am 28.9. 1981 meldete der SPIEGEL, dass dieses Regierungsexperiment tatsächlich stattgefunden hat. 40 Jahre lang…

Der Autor

Thomas Michael Disch (* 2. Februar 1940 in Des Moines, Iowa; † 4. Juli 2008 in New York) war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor und Dichter. Er wurde mehrmals für den Hugo Award und den Nebula Award nominiert und gewann 1999 den Hugo Award für sein Sachbuch „The Dreams Our Stuff Is Made Of“, einen ironischen Blick auf das Thema Science Fiction.

Die ersten Texte Dischs erschienen in den 1960er-Jahren in Science-Fiction-Magazinen, und sein erster Roman „The Genocides“ wurde 1965 publiziert. Disch galt bald als Teil der New-Wave-Science-Fiction, indem er für New Worlds und andere Avantgarde-Zeitschriften schrieb. Zu seinen ambitioniert-gesellschaftskritischen Romanen aus dieser Zeit gehören „Camp Concentration“ (1968) und „334“ (1972). „On Wings of Song“ (1979) gewann den John W. Campbell Memorial Award. Seine Novelle „The Brave Little Toaster“ (1980) wurde von Disney verfilmt.

Später verlegte sich Disch mit einer Serie von Büchern, die in Minneapolis spielen, von Science-Fiction auf Horror: „The Businessman: A Tale of Terror“ (1984), „The M.D.: A Horror Story“ (1991), „The Priest: A Gothic Romance“ (1994) und „The Sub: A Study in Witchcraft“ (1999). Neben weiteren nicht-fiktiven Arbeiten hat er Theater- und Opernkritiken für New York Times, The Nation und andere wöchentlich erscheinende Magazine geschrieben. Er hat außerdem mehrere Gedichtbände veröffentlicht. (Quelle: Wikipedia.de)

Übersetzte Werke:

1. Die Feuerteufel (The Genocides, 1965, dt. 1975)
2. Die Duplikate (Echo Round His Bones, 1967, dt. 1972)
3. Die Herrschaft der Fremden (The Puppies of Terra bzw. Mankind Under the Leash, 1966) (dt. 1979)
4. Under Compulsion (1968) Dt.: Jetzt ist die Ewigkeit. Erzählungen. Übersetzt von Fritz Steinberg. Heyne SF&F #3300, 1972.
5. Camp Concentration (1968, dt. 1971ff)
6. Angoulême (334, 1972, dt. 1977)
7. Auf Flügeln des Gesangs (On Wings of Song, 1979, dt. 1982)
8. 7) The Man Who Had No Idea (1982), Dt.: Der Mann ohne jede Idee. Heyne SF&F #4828, 1991, ISBN 3-453-05015-0.

Handlung

Der amerikanische Lyriker und Kritiker Louis Sacchetti, dessen (zensiertes) Tagebuch wir lesen dürfen, hat den Kriegsdienst verweigert. Dafür verurteilt, landet er zuerst in einem Militärgefängnis, wo ihn Colonel Haast dazu ermuntert, ein Tagebuch zu führen, ohne an Zensur zu denken. Über seine Anwältin erfährt Louis, dass sein Lyrikband „Die Hügel der Schweiz“ gedruckt und veröffentlicht worden sei. Das macht ihn nicht wenig stolz. Wer kann schon von sich behaupten, ein gedruckter Dichter zu sein?

Die Wahl

Ohne es zu ahnen, qualifiziert er sich damit für ein ganz anderes Regierungsprogramm. Col. H. Haast stellt ihn vor die Wahl: Weiterhin Gefängnis oder die Überstellung ins Camp Archimedes, das über minimale Sicherheitsvorkehrungen aufweist, aber geheim ist. Einzige Bedingung ist die Teilnahme an dem unbekannten Experiment von Dr. Aimee Busk, das der Erforschung der Intelligenz von Erwachsenen dienen soll.

Dr. Busk, so sagt sie im ersten Gespräch, will herausfinden, ob auch Erwachsene noch lernfähig gemacht werden können. Louis denkt sofort an LSD, die Modedroge von 1967. Doch Busk winkt ab. Das laufe bei ihr ganz anders. Angesichts der Alternative, weiterer Haft, willigt Louis ein. Er soll weiterhin Tagebuch führen, v.a. über seine Mitinsassen. Jedes Wort, das er schreibt, wird sofort kopiert und weitergeleitet, auch an Haast, der das Camp leitet.

Camp Archimedes

Der Kopf der auf zwanzig Insassen bestehenden Gruppe scheint der Afroamerikaner Mordecai Washington zu sein, der behauptet, mit Louis mal in der gleichen Klasse der Grundschule gewesen zu sein. Er will sich offenbar anbiedern. Doch angesichts der Ausdrucksweise Mordecais, die sehr geringes Bildungsniveau verrät, zögert Louis, Freundschaft zu schließen. Und letzten Endes ist er seinem angeblichen Schulfreund ja ausgeliefert. Aber wenigstens weiß er jetzt, dass sie beide Hitchcocks „Psycho“ gesehen haben – und dass sie beide an der Aufführung von Christopher Marlowes Tragödie „Dr. Faustus“ mitwirken sollen.

Leider befindet sich Mordecai bereits im fortgeschrittenen Stadium des Experiment. Seine Intelligenz, die, je nach Standpunkt, zwischen Genie und Wahnsinn schwankt, hat ihn zu einem geistigen Höhenflug befähigt, aber auch einen Zusammenbruch herbeigeführt. In einem unbedachten Moment verrät er Louis endlich das große Geheimnis hinter dem Experiment. Dr. Busk verabreicht Pallidin.

Superdroge oder Teufelszeug

Pallidin, informiert ihn Dr. Busk, sei die höchstentwickelte Form des Erregers der Syphilis, Treponema pallidum. Die Spirochäten seien seit 1949 stetig weiterentwickelt worden. Statt 20 Jahre dauere die Krankheitsphase heutzutage nur noch sieben bis neun Monate – kein Grund also, sich wegen langer leiden Sorgen zu machen. Das ist Louis allerdings nur ein schwacher Trost. Der Dramaturg des „Faustus“, George Wagner, ist bereits verstorben, und auch Mordecai scheint es nicht besonders gut zu gehen.

In seinem letzten langen Monolog deliriert Mordecai über die magischen Wunder, die Alchimie vollbringen könne, jene glorreiche Verbindung aus Wissenschaft, Dichtung und Magie. Folglich habe er sich intensiv mit Astrologie und Astronomie beschäftigt und herausgefunden, dass sich Camp Archimedes in Telluride, Colorado, befinde, hineingebaut in ein altes Bergwerk.

Als sei dies nicht schon merkwürdig genug, phantasiert Mordecai davon, wie frei doch die Insassen der deutschen Todeslager gewesen seien. Er hat herausgefunden, dass Louis dank eines Stipendiums die Schweiz (daher seine Gedichte) und Deutschland (daher seine Verehrung für Rilke) bereist habe: Deutschland, das Land der Konzentrations- und Vernichtungslager! Wieso Freiheit? Weil dort der Tod immer gegenwärtig sei, denn es war völlig egal, ob ein Insasse gehorchte, nicht gehorchte oder gleichgültig war, der Todesbefehl konnte ihn jederzeit treffen.

Diese unheilvolle Idee (oder das Pallidin) inspiriert Louis zu einem Theaterstück, das den Namen „Auschwitz. Eine Komödie“ trägt…

Mein Eindruck

Keine Sorge: Der Autor mutet uns dieses Stück nicht zu. Vielmehr kommt es als Finale des 1. Buches des Romans zu einer dramatischen (und doppelbödigen) Aufführung von Marlowes „Dr. Faustus“. In ihrem Verlauf gibt es zwei Abgänge, die im 2. Buch Bedeutung erlangen: Mordecai Washington stirbt und Dr. A. Busk verschwindet spurlos. Das heißt, sie überwindet sämtliche Sicherheitsmaßnahmen von Lager Archimedes und taucht einfach unter. Gleich mehr dazu.

Unterwelt

Das Lager erzeugt einen besonderen psychischen Zustand. Die Todgeweihten wie Sacchetti glauben nach einiger Zeit, sie befänden sich in einer Art Vorhölle. Anspielungen und Zitate aus Dantes „Inferno“ belegen dies. Die Aufführung von „Dr. Faustus“ zeigt den vergeblichen Versuch des Menschen bzw. Wissenschaftlers, seinem Schicksal, das in die Hölle führt, zu entrinnen. Dies ist ein wahres Konzentrationslager, lautet der metaphernreiche Tenor des Ich-Erzählers Sacchetti.

Dieser Zustand spiegelt den allgemeinen Zustand der USA unter der Herrschaft von Präsident McNamara wider, dem früheren US-Verteidigungsminister unter Präsident Johnson. McNamara tut das, was er am besten kann: Er führt Krieg, und zwar nicht nur außenpolitisch, sondern auch im Innern – gegen die Kriegsdienstverweigerer wie Sacchetti und andere missliebige Gruppen.

In diesem Rahmen sind die – real durchgeführten – Syphilis-Experimente an Gefangenen nur eine weitere Drehung der Abwärtsspirale. „Spirale“ ist der richtige Ausdruck: Die Syphiliserreger sind spiralförmige Spirochäten. Sie werden auf nichts ahnende Subjekte übertragen, die sich nicht wehren können oder diesen Weg vorziehen, wie Sacchetti es tut. Er wird betrogen. Erst nach der Infektion durch Dr. A. Busk erfährt er von ihr, dass er nun Syphilis hat.

Höhenflug

Der Lyriker und Intellektuelle wird angeblich zu einem geistigen Höhenflug befähigt, wie vor ihm vielleicht Friedrich Nietzsche und Hugo Wolf. Doch sein Stück über Auschwitz wird uns vorenthalten, und das Geschreibsel, das den Anfang des 2. Buches ausmacht, ist ohne die entsprechenden Verweise (siehe unten bei „Übersetzung“) unverständlich. Es handelt sich um lauter Aphorismen à la Nietzsche, und viele davon beziehen sich auf Thomas von Aquin. Es ist von großem Vorteil, diesen Kirchendenker zu kennen.

Nemesis

Doch Sacchetti kämpft stets gegen Widersacher. Im 1. Buch sind es Haast und Busk, im 2. Buch ist es Skilliman. Um diesen Mitinsassen handelt es sich um einen wahren Mephisto, denn er raubt Sacchetti sämtliche Werte und Illusionen, die der sterbende Lyriker noch gehabt haben mag: Hoffnung, Glaube, Wissen, Verstand – alles nichtig, sagt der fette „satanische Spinnenmann“ Skilliman, denn letzten Endes zählt nur der Tod. Er kommt, um un alle zu holen. Doch das letzte Wort hat glücklicherweise Sacchetti.

Eine zweite Nemesis taucht in der Außenwelt auf. Sacchetti erfährt von den Todesserien aus der Zeitung. Das Phänomen fängt so um den 30. August an und zieht sich durch den ganzen Herbst hindurch bis in die Weihnachtszeit. Es macht sich seinen Reim darauf und sieht – Geistesblitz! – einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden und Untertauchen Dr. Busks und den Todesserien.

Doch wie kann das sein?, fragt ihn Haast perplex. Dr. Busk hatte den Spitznamen „Siegfried“, nicht etwa nach dem Helden, sondern nach Siegfried-Linie, jener Reihe von deutschen Festungen im 1. Weltkrieg, die als uneinnehmbar galt. Genauso uneinnehmbar wie Dr. Aimee Busk. Und nun soll diese Eiserne Jungfrau den Erreger der Syphilis in den ganzen Vereinigten Staaten verbreiten? Für Haast ein absurder Gedanke. Doch Sacchetti weiß es besser: Die Busk hat Haast schon immer gehasst. Sie wollte ihn bei der Faustus-Aufführung abservieren. Hat nicht ganz geklappt. Daher führt sie Plan B aus.

Rettung

Das ganze Buch hindurch wird von Alchimie geredet. Mordecai ist ein Alchimist und George Wagner auch. Was führen sie im Schilde? Erst am Ende des 2. Buches wird enthüllt, dass sie eine Geheimsprache gefunden, die von den automatischen Überwachungscomputern nicht verstanden wird. Es ist quasi eine Metasprache, in der jedes harmlose Wort eine zweite Bedeutung annimmt. So überlisten sie ihre Überwacher.

Okay, davon hat Sacchetti vorerst nichts, aber er profitiert von dem Ergebnis der Arbeiten Wagners und Mordecais: Sie habe eine geniale (alchimistische?) Maschine erfunden, die zwischen den Kulissen der Theateraufführung gar nicht auffiel. Sie hatte aber eine durchschlagende Wirkung, was ihren Zweck anbelangt: die Übertragung einer Identität. Nun ist Erlösung nahe, o Herr: Der Körper mag zwar hinfällig werden und absterben, doch es steht bestimmt schon ein Ersatzkörper bereit. Nur, dass dessen aktueller Bewohner noch nichts von dem bevorstehenden Austausch ahnt…

Die Übersetzung

Gertrud Baruchs Übersetzung ist weder vollständig noch genau. Ich hatte Gelegenheit, ihren Text mit dem englischen original zu vergleichen und stieß auf mehrere Fehler und Ungereimtheiten sowie auf eine Kürzung. Das spricht nicht gerade für einen Kandidaten der exklusiven „Heyne SF Bibliothek“.

S. 29: „Paraphrasecum-Parodie“: Ist Original steht (übersetzt) „Paraphrase-cum-Parodie“, ist also beides.

S. 81: „Smyptome“ statt „Symptome“, ein Buchstabendreher.

S. 120: „wi[e] erflehen Deine unendliche Gnade“: statt „wie“ muss es „wir“ heißen.

S. 157: „katalogische Ausdrücke“: Es muss „skatologische Ausdrücke“ heißen.

S. 181: „Et expecto resurectionem [mortuorum]“: Titel eines Musikstück von Messiaen. Das letzte Wort fehlt im text.

S. 182: Kürzung! Eine Abschnitt, der im Original in Klammern steht, fehlt.

S. 198: „dass sie [gemeint ist Dr. Busk] einen drübergelassen hat“. Sie hat sich deflorieren lassen. Im Original steht „cherry“, was in USA die umgangssprachliche Umschreibung für Entjungferung ist.

S. 198: „dass die Heldin, Lukrezia, auf unübliche Weise missbraucht worden war.“ Im Original steht dafür „buggered“, also Analverkehr. Diesen Ausdruck wollte die Übersetzerin ihren Lesern offenbar nicht zumuten.

Alle Verweise auf Rilke, Dostojewski, Th. von Aquin, Th. Mann und Th. Nashe muss sich der Leser selbst zusammenreimen, denn es gibt keine einzige Fußnote dafür.

Unterm Strich

Es gibt kaum einen gebildeteren und bissigeren Kommentar auf die Un-Kultur der Konzentrationslager und des Missbrauch von Menschen durch eine Regierung als dieser Roman. Dass es um KZs geht, machen viele Verweise auf Adolf Eichmann und andere Nazi-Schergen des 3. Reichs deutlich. Menschenversuche werden, wie unter Dr. Mengele, ebenso durchgeführt wie Kunst aufgeführt, wie in Theresienstadt. Diese Kunst ist jedoch von der KZ-Leitung überwacht und manipuliert.

Die Pointe der Geschichte erschließt sich nur demjenigen Leser, der genau aufpasst. Das fällt unserem unzuverlässigen Chronisten, dem Tagebuchschreiber Sacchetti, leider schwer. Außerdem wird jedes seiner Worte zensiert, überwacht und bewertet. Die Frage ist also erstens, ob es unter diesen Umständen so etwas wie Wahrheit geben kann und ob die Kunst überhaupt ein taugliches Mittel ist, um gegen ein lückenloses System der Unterdrückung, Entfremdung und des Missbrauchs anzugehen.

Wie sich herausstellt, kann das KZ-System nur mit Mitteln geschlagen werden, die es selbst besitzt oder die ihm niemals in den Sinn kommen würden. So spielt etwa Sex eine völlig unerwartete Rolle, die aber erst am Schluss enthüllt wird. Außerdem schlägt die einzige Frau gegen das System zurück: die „uneinnehmbare“ Dr. Busk. Wer dachte, sie spiele die Rolle eines Todesengels à la Mengele, wird eines Besseren belehrt. Als sie ausbricht, verwandelt sie das ganze Land in ein Experimentierlabor, mit entsprechend üblen Folgen.

Gibt es für das leidende Ich Sacchettis einen Ausweg aus dieser dantesken Unterwelt, mag sich der Leser im zweiten Teil des Romans fragen. Er weiß, dass sein Körper den Folgen der Syphilis erliegt: Er erblindet, kann kaum noch essen und das Tippen auf der Schreibmaschine fällt ihm zunehmend schwerer. Seine persönliche Nemesis, ein Insasse namens Skilliman, hat ihm obendrein jede Hoffnung genommen. Daher kommt die Rettung aus einer völlig unerwarteten Richtung. Und wer genau aufgepasst hat, der ahnt ein wenig, um was es sich handeln könnte.

Obwohl der Inhalt der Geschichte dazu angetan ist, sehr deprimierend zu wirken, entlässt der Autor seinen Leser voller Hoffnung. Es ist möglich, das System der Unterdrückung und Überwachung zu unterwandern (durch Erfindung einer eigenen Sprache) und mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen (die ganze Welt wird zum Versuchslabor). Und weil es bei diesem perfiden Menschenversuch um die Erhöhung der Intelligenz geht, gelingt auch der Sprung auf eine höhere technische Ebene, die sich unsereins momentan nur in der Science Fiction vorstellen kann.

Die Übersetzung

Punktabzug gibt es für die fehlerhafte, zensierende und gekürzte Übersetzung. Hier machte sich die Übersetzerin selbst zur Handlangerin der Unterdrückung – siehe meine Anmerkungen. Ich rate dringend zu einer Neuübersetzung oder alternativ zur Lektüre des Originals.

Das Original ist nämlich gar nicht schwer zu verstehen, solange man die literarischen Verweise kennt. An zwei Stellen ist beispielsweise von einer gewissen „Adrienne Leverkühn“ die Rede. Sie ist nichts anderes als die weibliche Version des Tonsetzers Adrian Leverkühn aus Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“. Das passt zur Widmung: Dieser Roman ist Thomas Mann gewidmet und John Sladek, Dischs früherem Ko-Autor.

Taschenbuch: 222 Seiten
Originaltitel: Camp Concentration, 1968
Aus dem Englischen von Gertrud Baruch
ISBN-13: 978-3453304543

www.heyne.de

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