Schlagwort-Archive: Ueberreuter

Brigitte Weninger – Ich habe ein Licht und fürchte mich nicht

Worum gehts?

Der kleine Bär ist von seinem Großvater auf dem Weg nach Hause. Es wird schon richtig finster und er muss den Weg durch den Wald nehmen. Doch der kleine Bär fürchtet sich nicht, denn er hat ja eine leuchtende Laterne bei sich und die erhellt ihm den Weg und zeigt wo er lang gehen muss.

Jedoch sind nicht alle Waldbewohner so furchtlos wie er. Im Laufe seines Nachhausewegs trifft er immer mehr ängstliche Tiere. Der kleine Bär nimmt sie alle mit auf seine Reise – denn gemeinsam braucht sich niemand zu fürchten.

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Johanna Lindemann – Die schönste Laterne der Welt

Worum gehts?

Es wird kälter draußen und Tage kürzer. Sankt Martin steht wieder vor der Tür und Anton freut sich schon sehr auf den Laternenumzug im Kindergarten. Gemeinsam basteln die Kindergartenkinder eine Laterne. Doch irgendwie ist dieses Jahr bei Anton der Wurm drin – nichts klappt, wie es soll. Aus Versehen bastelt er eine Monsterfanten-Laterne. Das wäre nicht das Schlimmste, aber dann klemmt sein Vater sie auch noch versehentlich in der Autotür ein. Zu guter Letzt fällt sie beim Umzug in eine Pfütze und verwandelt sich in einen Papierklumpen.

Doch dann kommt ganz unerwartet ein hilfsbereiter Mann vorbei – er nennt sich Martin. Er schenkt Anton eine ganz ungewöhnliche Laterne, aber Anton findet, es ist die schönste Laterne der ganzen Welt.

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Susanne Smajic – Peter und der Wolf: Das musikalische Märchen von Sergej Prokofjew

Worum gehts?

Ein neuer Tag ist erwacht und Peter ist frohen Mutes. Er öffnet das Gartentor und macht sich beschwingt auf die Reise. Er geht auf die große Wiese als er seinen Großvater plötzlich über das offene Gartentor schimpfen hört. Er appelliert an Peters Leichtsinn, wo doch überall und jederzeit die Gefahr des gefährlichen Wolfes lauert. Doch Peter strotzt nur so vor kindlicher Gutgläubigkeit und hat keine Angst vor dem Wolf und ist bereit es mithilfe seiner Freunde mit ihm aufzunehmen.

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[NEWS] Katherine Applegate – Baum der Wünsche

Rot ist ein Baum, der schon viele Jahresringe zählt. In seinen Zweigen, unter seinen Wurzeln und in seinen Höhlen wohnen Waschbären, Beutelratten, kleine Eulen und viele mehr friedlich miteinander. Aber Rot hat noch eine Besonderheit: Er ist ein sogenannter Wunschbaum – ein Baum, dem die Menschen ihre tiefsten Wünsche anvertrauen. Und als eine neue Familie in die Nachbarschaft zieht und die zehnjährige Samar sich nichts sehnlicher wünscht als einen Freund, sind Rots Weisheit und Erfahrung von größerer Bedeutung denn je. Plötzlich beschließt Rot, alle Regeln zu brechen und die Stimme zu erheben … Verlagsinfo)


Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Uberreuter

[NEWS] ANDERS BJÖRKELID – Dohlenwinter

Ein merkwürdiger Winter: „Dohlenwinter“ von Anders Björkelid erscheint bei Ueberreuter.

»Solange die Dohlen laut sind, ist alles gut. Erst wenn sie schweigend fliegen, wird es gefährlich, denn dann ist der Unwinter über uns gekommen.«

Die Zwillinge Wulf und Sunia führen mit ihrem Vater ein abgeschiedenes Leben auf dem Land. Sie spüren, dass sie anders sind als die Menschen im Dorf – keiner von ihnen sieht ihnen mit ihrem schwarzen Haar und der hellen Haut ähnlich. Auch verbindet die Zwillinge seit ihrer Geburt viel mehr als nur das Blutsband: sie verstehen sich wortlos und nicht einmal die größte Entfernung vermag sie voneinander zu trennen. Doch als eines Abends ein Fremder ihren Vater besucht, gerät ihre heile Welt plötzlich ins Wanken und die beiden verlieren alles Vertraute um sich herum – sogar einander. Die kommende Kälte ist viel mehr als nur ein harter Winter – sie will in dein Herz.
(Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe, 320 Seiten
Originaltitel: Ondvinter

[NEWS] SUSANNE GERDOM – Aethersturm

Durch Wien rollt ein „Aethersturm“: Susanne Gerdom veröffentlicht ihren Fantasyroman für Jugendliche bei Ueberreuter.

Die Aetherwelt steht kurz vor einem Krieg. Die Kaiserin ist von den Gegnern der sogenannten Engel festgesetzt worden und nun soll auch ihre Tochter Mizzi gefangengenommen werden. Mit letzter Kraft rettet sich diese in die Kanalisation. Dort sammeln die Alliierten der Engel um die junge Kato von Mayenburg und den Halbengel Jenö ihre Kräfte, um die unwürdige Sklaverei der Elementarwesen durch die Menschen ein für alle Mal zu beenden. Jenö, Kato und Mizzi treiben die Kreigswirren an jeweils andere Orte der Kaiserstadt Wien. Und jeder von ihnen macht dabei Entdeckungen, die bis dato jenseits ihrer Vorstellungskraft lagen.
(Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe, 400 Seiten

[NEWS] BERND RÜMMELEIN – Tag und Nacht (Kryson 6)

Bei Ueberreuter erscheint der sechste Band von Bernd Rümmeleins „Kryson“-Serie: „Tag und Nacht“.

Das Buch der Macht und der Stab des Farghlafat wurden geraubt. Sapius, Vargnar und Rodso verfolgen die Räuber des Buches. Als das Buch der Macht in Tomals Hände fällt, der im Auftrag Saykaras nach Tut-El-Baya segelt, um die Stadt von der Herrschaft der Rachuren zu befreien und für Saykara zu unterwerfen, setzt er die zerstörerische Kraft Rucknawzor ein. Verzweifelt versuchen Sapius und die übrigen Völker der Altvorderen das Schlimmste zu verhindern.
(Verlagsinfo)

Broschiert, 618 Seiten

[NEWS] HEIKE EVA SCHMIDT – Moorseelen

Feline wird bei Ueberreuter Mitglied einer gefährlichen Kommune: „Moorseelen“ von Heike Eva Schmidt.

Feline haut von zu Hause ab, weil sie den Dauerzoff mit ihrem Vater nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nicht mehr aushält. Als sie sich in den charismatischen Zeno verliebt, folgt sie ihm in die Oase eine Kommune junger Leute im Spreewald. Feline ist fasziniert von dem Zusammenhalt und der Fröhlichkeit dieser Gemeinschaft. Weil sie sich nichts sehnlicher wünscht, als genauso glücklich und frei wie die Bewohner der Oase zu sein, lässt sie sich auf die Kommune ein und auf Zeno. Erst als Feline eine schreckliche Entdeckung macht, muss sie erkennen, wie gefährlich Widerstand gegen die Gemeinschaft ist und dass Liebe tödlich sein kann
(Verlagsinfo)

Gebundene Ausgabe, 347 Seiten

[NEWS] DAVID BARNETT: Angelglass

Mysteriöse Vorkommnisse in Prag – heute und damals: „Angelglass“ von David Barnett erscheint bei Ueberreuter.

Im Prag der Gegenwart wird ein junger Mann aufgefunden, der offenbar sein Gedächtnis verloren hat. Aufgenommen wird er von Globalisierungsgegnern, die sich auf eine große Protestkampagne zum Weltwirtschaftsgipfel vorbereiten. Im Prag des ausgehenden 16. Jahrhunderts wird ebenfalls ein Mann ohne Gedächtnis aufgefunden und an den Hof König Rudolfs II. gebracht. Der Mann ohne Gedächtnis heißt Poutnik der Wanderer. Wer ist Poutnik? Es stellt sich heraus, dass in beiden Zeiten nicht weniger als der gesellschaftliche Frieden von ihm abhängt.
(Verlagsinfo)

Broschiert, 363 Seiten

Der Verlag bietet unter dieser Adresse eine Leseprobe an.

Susanne Rauchhaus – Die Übersinnlichen

Ihr Romandebüt von 2008 lag nicht mehr als ein Jahr zurück, als Susanne Rauchhaus mit „Die Übersinnlichen“ bei Ueberreuter ihren zweiten Jugendroman veröffentlichte. Bisher war sie in engen Kreisen für regelmäßig erscheinende Kurzgeschichten bekannt, umso mehr kann man sich über ihren erfolgreichen Start in einem großen Publikumsverlag freuen.

Seit frühester Kindheit fühlt sich Jana als Außenseiterin, ja Monster mit unkontrollierbaren Kräften – und unkontrollierbar sind sie für das junge Mädchen tatsächlich. Mit ihrem aufbrausenden Temperament einher geht die Fähigkeit, |Dinge entstehen zu lassen|. Für den Leser beginnt es mit ihrem Erlebnis nach einem Kinobesuch, nach dem eine Mitschülerin mit einem Lehrer anbandelt. Als sie ihn zur Rede stellt, macht er sich lustig und bedroht Jana mit schlechten Noten und was ein Lehrer noch tun kann. In ihrer Wut fühlt Jana, wie der Schatten des Lehrers sich verdichtet, auf ihn zu geht und nach ihm greift – bis Jana in Panik an frische Erdbeeren denkt und den Spuk damit beendet.

Ihre Eltern sind es Leid, ständig den Wohnort zu wechseln, um Jana einen Neustart zu ermöglichen, nachdem wieder unmögliche Dinge passiert sind. Sie glauben nicht an ihre Kräfte, schicken sie aber nun auf ein Internat, das sich mit außergewöhnlichen Fällen beschäftigt. Und tatsächlich offenbart der Schulleiter vor Jana, dass es sich um eine Schule für besonders begabte Menschen handelt, denen geholfen werden soll, ihre Kräfte in den Griff zu bekommen und nützlich einzusetzen. Und selbst die Lehrer der normalen Fächer wissen nichts von den unglaublichen Aktivitäten der Schüler im Nachmittagsunterricht. Klar, dass sich dubiose Organisationen für die Kinder interessieren, und der Schulleiter täuscht seine Hilfsbereitschaft auch nur vor – was Jana fast zu spät bemerkt …

Meist sind es gute Charaktere, die einen gelungenen Roman ausmachen. Bei Jugendromanen sind es Identifikationsfiguren für die jungen Leser, also oft coole Typen, die aber stark mit inneren Konflikten kämpfen. Rauchhaus gelingt es gut, verschiedene Typen zu skizzieren, die alle auf Grund besonderer Erfahrungen zu dem geworden sind – oder eher auf dem Weg sind, jemand zu werden -, als den man sie kennen lernt.

Jana leidet über große Teile der Handlung unter ihrer Gabe, die sie nicht kontrollieren kann. Schon ihre Eltern haben ihr jedwede Entwicklung von Selbstbewusstsein unmöglich gemacht, und so offenbaren die Gefahren am Internat und ihre Mitschüler für sie den bestmöglichen Auslöser der Selbstentwicklung, der Befreiung. Das ist eine Entwicklung, die sich über den gesamten Roman hinzieht, zeitlich gesehen allerdings in wenigen Wochen abläuft. Doch in der Abgeschlossenheit eines Internats sind derlei Wandlungen (gerade in dem Alter) durchaus denkbar. So nimmt Jana schließlich das Zepter in die Hand und kämpft für die Freiheit und Eigenverantwortung ihrer selbst und ihrer Mitschüler. Ihr Temperament ist ihr in dieser Phase ein oft hilfreicher Partner.

Nick, der Junge, der in tranceähnlichen Zuständen hellseherische Zeichnungen anfertigt, ohne aus ihnen schlau zu werden, ist deprimiert, weil er oft die Zeichnungen erst im Nachhinein deuten kann und damit nicht in der Lage ist, schlimme Ereignisse abzuwenden. Er ist ziemlich zurück gezogen, erst sein schüchternes Interesse an Jana lockt ihn aus seinem eigenbrödlerischen Schutzpanzer. Man könnte die Augen verdrehen, wenn man den beiden so zusieht: Jana merkt natürlich nichts von Nicks Interesse.

Hannah, Telepathin, scheint auf unergründliche Weise mit Jana verbunden zu sein. Doch kommen die beiden nicht richtig in Kontakt, so dass hier die tragische Figur der Geschichte gezeichnet wird: Mit Hannahs Tod kommen die Ereignisse richtig ins Rollen, doch ist dieses unschuldige Opfer nicht mehr rückgängig zu machen und nimmt seine Geheimnisse und eine interessante Persönlichkeit frühzeitig mit ins Grab. Schade, denn Hannah war ein geheimnisvoller, mysteriöser Charakter, dem Rauchhaus hätte noch einiges entlocken können. So entpuppt sie sich nur als einsames missverstandenes und irregeleitetes Mädchen.

Dann gibt es noch die obligatorische Schmink-und-Glamour-Fraktion, die augenscheinlichen Dummchen der Schule, die aber ihre eingeschworene Clique haben wie in Teeny-Filmen gern vertreten. Außerdem eine gehasste Außenseiterin, die allerdings nur im Schatten von Hannah gehasst und gemieden wird, da sie das Mädchen verteidigt und ihr nachstellt, um ihre Geheimnisse zu ergründen. Allerdings weiß sie dafür erstaunlich wenig über Hannah. Der Schulleiter ist eben ein Erwachsener, der mit viel größerer zwischenmenschlicher Erfahrung arbeiten kann als die Jugendlichen. Dadurch kann er sie gut beeinflussen und im Zaum halten, ohne dass man ihm schnell böse Absichten unterstellen könnte. Erst die zufällig aufgedeckten dubiosen Geschäfte, deren Gegenstand die Schüler selbst sind, entblößen sein wahres Wesen.

Interessanter Weise stellen sich die Übersinnlichen schließlich der Polizei, statt wie sonst in solchen Geschichten üblich auf eigene Faust und ja ohne Kenntnis der Behörden für Gerechtigkeit zu sorgen. Immerhin muss die Polizei nur noch den Dreck weg machen, den Rest erledigen die Jugendlichen – und haben schließlich doch noch einen Plan für ihre Zukunft.

Den echten Bösewicht der Geschichte darf man hier nicht unterschlagen: Erst sehr spät erkennt man sein Wesen, wirklich böse ist er natürlich auch nicht, doch ein echter Fall für die Super Nanny, und selbst die hätte es mit ihm schwer. Seine Liebesbeweise äußern sich zum Beispiel darin, dass er andere Schüler runter macht oder in Gefahr bringt oder mit seinen unerkannten Fähigkeiten beeinflusst. Er verschließt sich jedem Verständnis für Moral und Gemeinschaftssinn, und doch spürt man dahinter die Versäumnisse seiner Kindheit.

Der Roman vereint einige wichtige Eigenschaften in sich, die ihn zu einem empfehlenswerten Buch machen: Spannend, sehr zügig und flüssig, unterhaltsam und gut ausgefeilte Charaktere. Dabei eine fast klassische Entwicklungskurve mit sich überschlagenden Ereignissen zum Finale und dem nachdenklichen Ende. Die Autorin sollte man im Auge behalten!

Broschiert: 271 Seiten
Verlag: Ueberreuter (15. Januar 2009)
ISBN-13: 978-3800054558

http://www.ueberreuter.at/
http://www.susanne-rauchhaus.de/

Der Autor vergibt: (4/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (No Ratings Yet)

Jonas Torsten Krüger – Der Racheengel von Venedig

Die italienische Stadt Venedig ist ein beliebtes Touristenziel. Das ist nicht weiter verwunderlich. Immerhin gibt es eine Menge Kunst und Kultur in der Stadt, die auf Stelzen steht. Zu viel Kunst, wenn es nach der vierzehnjährigen Bea geht. Sie kann ihrer Heimatstadt nichts abgewinnen, schon alleine deswegen nicht, weil ihre verwitwete Mutter als Beauftragte für die Kirchenkunst Venedigs viel zu wenig Zeit für ihre Tochter hat. Doch das junge Mädchen weiß sich abzulenken. Wie sich das in einer Stadt gehört, in der das Boot das Auto ersetzt, ist sie gerne auf und im Wasser. Außerdem ist sie begeisterte Naturschützerin – und Hobbydetektivin!

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Evelyne Okonnek – Die Tochter der Schlange

Die Hohlbein-Preisträgerin 2006 – Evelyne Okonnek

Wolfgang Hohlbein, einer der bekanntesten Jugendbuchautoren des deutschsprachigen Raums, wurde 1982 durch einen vom Verlag |Carl Ueberreuter| ausgeschriebenen Preis entdeckt. Um weitere Talente zu fördern, schreibt der Verlag nun seit 1995 den |Wolfgang-Hohlbein-Preis| aus. Die letzte Ausschreibung gewann Evelyne Okonnek mit ihrem Fantasy-Debüt „Die Tochter der Schlange“.

Die Preisverleihung fand am 18. März 2006 in Anwesenheit von Wolfgang und Heike Hohlbein auf der Leipziger Buchmesse statt.

Zum Inhalt des Buches

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Evelyne Okonnek – Die Tochter der Schlange

Hohlbeins Segen für die Weiße Schlange.

Ein beachtlicher Einstieg, den Evelyne Okonnek da hinlegt: ein Debütroman, der nicht nur mit dem Wolfgang Hohlbein-Preis gekürt wurde, sondern sogar in die Hall of Fame des |Überreuter|-Verlages aufsteigen konnte, die Reihe „Meister der Fantasy“. Entstanden während einer einjährigen Arbeitspause, herausgearbeitet aus einem dreiseitigen Plot, entführt uns der erste Roman der Tübinger Autorin in das Reich der Weißen Schlange.

Der Fluch der Verantwortung.

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Clive Staples Lewis – Die Chroniken von Narnia (Gesamtausgabe)

Die sieben Bände des angelsächsischen Kinder- und Jugendbuchklassikers in einer schön aufgemachten Gesamtausgabe. Narnia ist eine ökologisch korrekte, latent zivilisationsfeindliche, monarchistisch-autoritär regierte ‚Gegenerde‘, in der (guter und böser) Zauber, sprechende Tiere und Fabelwesen zum Lebensalltag gehören. Starke christliche Glaubensvorstellungen und Allegorien fließen in die nur scheinbar einfach gestrickte Handlung ein und verschaffen dem Werk jenseits seiner Qualitäten als spannendes, zeitloses Kinderbuch eine zweite Rezeptionsebene, die aus heutiger Sacht oft aufdringlich wirkt.
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Anika Krüger – Charlotte & Pauline und die Erpresser

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer Freund – und wenn die ganze Welt zusammenfällt.
Drum sei auch nie betrübt, wenn dein Schatz dich nicht mehr liebt.
Ein Freund, ein guter Freund, das ist der größte Schatz, den´s gibt.“

Dem Thema Freundschaft hat sich die Braunschweiger Autorin Anika Krüger angenommen, die mit „Charlotte & Pauline und die Erpresser“ ihr erstes Kinderbuch vorgelegt hat. Das Buch richtet sich an junge Leser ab neun Jahren, die sich auf einen kurzweiligen Kinderkrimi freuen dürfen.

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