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Derek Landy – Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand (Band 1)

Froh-Leichnam

Die zwölfjährige Stephanie Edgley erbt unerwartet das Haus ihres jüngst verstorbenen Onkels Gordon. Dem Vernehmen nach handelte es sich um einen Herzinfarkt, dem der irische Journalist und Autor schräger Mystery-Geschichten, plötzlich und unerwartet erlag. Schon bei der Beerdigung fällt dem Mädel die seltsam vermummte Gestalt im feinen Designer-Zwirn auf, der trotz sommerlicher Temperaturen, den unteren Teil seines Gesichts mit einem Schal verdeckt, den Rest erledigt eine große Sonnenbrille nebst breitkrempigem Hut. Der seltsame Kauz namens Skulduggery Pleasant ist auch kurz auf der Testamentseröffnung zugegen, wo er auch etwas erbt – zwar nur in immaterieller Form, nämlich warme (und nichtsdestotrotz rätselhafter) Worte, aber immerhin. Den größten Batzen vermacht Gordon Edgley, wie gesagt, seiner Lieblingsnichte. Die verbringt gezwungenermaßen eine Nacht allein in ihrem neuen Besitz und wird dort von einem Unbekannten bedrängt sie hereinzulassen und ihm irgendeinen ominösen Schlüssel zu geben. Als dieser sich ob der Weigerung dann gewaltsam Zutritt zum Haus verschafft, tritt Mr. Pleasant als Retter in der Not auf. Der taffe „Detektiv“ ist nicht nur ein alter sowie enger Freund Gordons der u. a. schicke Feuerbälle quasi aus dem Handgelenk schleudern kann, er hat darüber hinaus ein Riesen-Ego und ein höchst loses Mundwerk. Ach ja, er ist übrigens ein lebendiges Skelett. Derek Landy – Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand (Band 1) weiterlesen

Raymond Chandler – Playback

Verschwundene Leichen, gedungene Killer, gefährliche Frauen

Privatdetektiv Philip Marlowe bekommt den Auftrag, eine junge Frau zu beschatten. Betty Mayfield fährt mit dem Zug von L. A. nach San Diego und mit dem Taxi weiter an die Küste. Anscheinend wird sie von einem gewissen Larry Mitchell, der ihr das Hotelzimmer reservierte, erpresst.

Doch nach einer heftigen Auseinandersetzung mit den beiden erwacht Marlowe mit brummendem Schädel, nur um von einem zweiten schrägen Vogel gefragt zu werden, was hier eigentlich gespielt wird. Das wüsste Marlowe allzu gern selbst, nicht zuletzt, weil er sich in die rothaarige Schönheit verliebt hat…

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