Schlagwort-Archive: Golkonda

H. P. Lovecraft – Der Fall Charles Dexter Ward

Ein unvorsichtiger Privatforscher erweckt einen bösen Hexenmeister zum Leben. Der Schurke nimmt seine Stelle ein, um seinem blasphemischen Handwerk erneut nachzugehen, bis sich zwei beherzte Männer gegen das Grauen stellen … – Locker dem „Cthulhu“-Zyklus angehörend, erzählt Autor Lovecraft die bekannte aber spannende Geschichte vom Zauberlehrling, der nicht mehr los wird, was er gerufen hat. Die hier neu übersetzte, fachkundig kommentierte sowie illustrierte Geschichte enthüllt sich gekonnt pseudodokumentarisch aus alten Dokumenten, Berichten, Zeitungsartikeln etc., bis sie ihren Bogen im Finale in einem wahren Pandämonium vollendet.
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[NEWS] Hardy Kettlitz – Die Hugo Awards 1985-2000

Der Hugo Award ist weltweit der wichtigste und bekannteste Preis für Science-Fiction-Werke. Er wird seit 1953 von den Mitgliedern der World Science Fiction Convention während einer feierlichen Zeremonie in zahlreichen, gelegentlich wechselnden Kategorien vergeben.

In diesem Buch werden die ausgezeichneten Werke und die Preisträger aus dem Zeitraum 1985 bis 2000 gewürdigt und einzeln vorgestellt, und zwar nicht nur die bedeutenden Romane oder Filme, sondern auch Illustratoren, Herausgeber und Fans. Ein großartiges Lesebuch wie auch ein äußerst nützliches Nachschlagewerk für alle, die sich für die Science Fiction interessieren! (Verlagsinfo)

Taschenbuch: 279 Seiten
Golkonda

[NEWS] LAIRD BARRON – Hallucigenia

Ein Mann, der auf einer Indienreise die Gelegenheit erhält, an einer einmaligen Kunst-Performance teilzunehmen, und in Begleitung einer Gruppe zynischer, sensationsgieriger Geschäftsleute in einen schleichenden Albtraum abrutscht … Ein Ehepaar, das im Niemandsland nördlich von Oregon einen makabren Fund macht, schwer verletzt in die Zivilisation zurückkehrt und hilflos mit ansehen muss, wie ihm Gesundheit, Geld, Glück und Verstand entgleiten … Ein okkultes Buch, ein harmloser Campingausflug zu einem darin erwähnten Ort, eine Gruppe junger Männer, die bestens mit Alkohol- und Gewaltexzessen vertraut sind – und die angesichts des Schreckens, dem sie sich gegenübersehen, hilflos erstarren …

Hallucigenia enthält vier längere Erzählungen eines der bedeutendsten Horror-Autoren unserer Zeit. Bedächtig spitzt Barron seine Geschichten auf jene drastischen Momente zu, mit denen er die Wirklichkeit aus dem Lot rückt. Stück um Stück zerfällt um seine Protagonisten herum die Realität, bis sie wild um sich schlagend den endgültigen körperlichen und geistigen Zusammenbruch erleiden.

Thematisch reichen die in Hallucigenia enthaltenen Erzählungen von der Beschwörung kosmischen Grauens bis zum psychologischen Thriller. Mit der Titelgeschichte ist eines der Kernstücke seiner Mythologie enthalten. Nic Pizzolatto, Schöpfer der Fernsehserie True Detective, hat erklärt, von Laird Barron maßgeblich beeinflusst worden zu sein.
(Verlagsinfo)

Broschiert, 271 Seiten
ISBN-13: 978-3944720838
Deutsche Erstausgabe
Das Buch beim Verlag

Karl Edward Wagner – Kreuzzug des Bösen (Kane 2)

Das geschieht:

In Ingoldi, der alten Hafen- und Handelsstadt des Reiches Shapeli, will Räuberhauptmann Orted den Markt der Zünfte überfallen. Die Attacke wird verraten, und Orted muss flüchten. Er versteckt sich im Turm von Yslsl in der uralten Festung Ceddi. Dort fällt er den Priestern des Sataki in die Hände. Dieser bösartige Gott ist beinahe vergessen aber hinter jener Schranke, die ihn in seiner fremden Dimension festhält, weiterhin quicklebendig. Nun nutzt er seine Chance und fährt mit einem Teil seines Wesens in Orteds Körper. Dieser wird zu seinem Instrument, nennt sich Orted Ak-Ceddi und ruft als Prophet für Sataki den „Schwarzen Kreuzzug“ aus. Ingoldi wird zum Zentrum eines neuen Reiches, das nach Orteds Willen die gesamte Welt umspannen soll.

Im Nachbarreich Sandotneri ist man mit eigenen Intrigen beschäftigt. König Owrinos liegt im Sterben, und die „Blauen“ ringen mit den „Roten“ um die Macht. Jarvo, Anführer der „Blauen“, liegt im Streit mit General Kane, einem Barbaren aus dem Ausland, der sich dank seiner Intelligenz und Rücksichtslosigkeit anschickt, die „Roten“ zum Sieg zu führen. Doch der Staatsstreich misslingt. Kane muss flüchten, während Jarvo plötzlich der gewaltigen Streitmacht des ‚Propheten‘ Orted gegenübersteht. Er kann sie besiegen und freit nun offen um die schöne Prinzessin Esketra. Karl Edward Wagner – Kreuzzug des Bösen (Kane 2) weiterlesen

Ted Chiang – Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes

Die Engelsjagd und andere Alien-Begegnungen

Geschichten, die ein ganzes Universum enthalten:

– Die Wahrheit über den Turmbau zu Babel;
– der folgenreiche Erstkontakt mit einer außerirdischen Spezies;
– die Verzweiflung angesichts des Verlusts eines unersetzlichen Menschen;
– ein Zeitreiseabenteuer in der Welt von „Tausendundeine Nacht“;
– und ein bestürzender Ausflug an die Grenzen des wissenschaftlich Machbaren… (erweiterte Verlagsinfo)

„Kein anderer Science-Fiction-Autor hat in den letzten zwanzig Jahren auch nur ansatzweise so viel Begeisterung ausgelöst wie Ted Chiang. Kein anderer Science-Fiction-Autor wurde für ein so schmales Werk mit mehr Preisen ausgezeichnet. Nun liegt endlich auch auf Deutsch ein Auswahlband mit seinen Erzählungen vor. Ausgezeichnet mit dem ›Kurd Laßwitz Preis‹ als bestes ausländisches Werk des Jahres 2012.“ (Verlagsinfo)

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Hardy Kettlitz – Die HUGO Awards 1953-1984

Für Fans, Sammler, Kritiker: die Geschichte eines SF-Preises

Der Hugo Award ist weltweit der wichtigste und bekannteste Preis für Science-Fiction-Werke. Er wird seit 1953 von den Mitgliedern der World Science Fiction Convention während einer feierlichen Zeremonie in zahlreichen, gelegentlich wechselnden Kategorien vergeben.

In diesem Buch werden die ausgezeichneten Werke und die Preisträger aus dem Zeitraum 1953 bis 1984 gewürdigt und einzeln vorgestellt, und zwar nicht nur die bedeutenden Romane oder Filme, sondern auch Illustratoren, Herausgeber und Fans. Ein großartiges Lesebuch wie auch ein äußerst nützliches Nachschlagewerk für alle, die sich für die Science Fiction interessieren. (Verlagsinfo)

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Ted Chiang – Das wahre Wesen der Dinge

Von Golems, Homunkuli und anderen unheimlichen Lebewesen

Weitere Geschichten Ted Chiangs, die uns die Augen öffnen sollen:

– Eine neue Gentechnologie, die auf den Ideen der Alchimie basiert;
– der Zweikampf zweier Supergehirne;
– der Lebenszyklus von künstlichem Leben aus dem Computer;
– der Junge, der nur Maschinen mochte;
– und einige andere mehr.

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Karl Edward Wagner – Der Blutstein (Kane 1)

Das geschieht:

Auf einer mittelalterlich anmutenden Parallel-Erde stehen die beiden Stadtstaaten Selonari und Breimen vor einem Krieg. Lord Dribeck, der noch junge Herrscher über Selonari, steht unter Druck der mächtigen Adeligen und muss sein Durchsetzungsvermögen unter Beweis stellen. Lord Malchion von Breimen ist ein Mann der Tat, der keinen Feind an seinen Grenzen duldet; ohnehin würde er sein Reich gern gen Süden ausdehnen.

Das labile Verhältnis zwischen den beiden Staaten will sich der Glücksritter Kane zunutze machen. Der von einem rachsüchtigen Gott verfluchte und unsterblich gewordene Krieger langweilt sich. Er gedenkt Dribeck gegen Malchion auszuspielen, um schließlich selbst die Macht zu übernehmen. Zunächst bietet er sich Malchion als Agent an, um als solcher in den Dribecks Dienst zu treten.

Dem unerfahrenen Lord macht Kane weis, dass in einer unweit Selonaris gelegenen Geisterstadt Superwaffen einer untergegangenen Zivilisation zu bergen wären. Vor Äonen sind die echsenhaften Krelran mit Raumschiffen auf die Erde gekommen. Sie haben die Stadt Arellarti gegründet und in ihrem Zentrum den mächtigen Blutstein als Inkarnation ihrer Stärke installiert. Doch Arellarti fiel durch Verrat, die Krelran wurden besiegt. Um die Stadt bildete sich der undurchdringliche Sumpf von Kranor-Rill, in denen die Rillyti – die degenerierten Nachkommen der Krelran – mörderisch die Ruinen Arellartis bewachen.

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Joe R. Lansdale – Machos und Macheten

Das geschieht:

Hap Collins und Leonard Pine verdienen sich ihren kargen Lohn als Wachmänner für eine Geflügel-Schlachterei. Die Arbeit ist zwar langweilig und geruchsintensiv aber leicht, und Jobs sind rar in Ost-Texas. Als Hap eines Tages der Tochter des Chefs das Leben rettet, nimmt das Leben der beiden Freunde eine unerwartete Wende: Der dankbare Vater zahlt Hap 100000 Dollar, was diesen veranlasst, zum ersten Mal in seinem Leben Urlaub im Ausland zu machen.

Leonard begleitet ihn, ist aber in Sachen Erholung ebenso unerfahren wie Hap. Sie entscheiden sich ausgerechnet für eine Karibik-Kreuzfahrt, benehmen sich an Bord jedoch derart daneben, dass man sie in einem mexikanischen Hafen ‚vergisst‘ und ohne sie weiterfährt. Die perplexen Freunde versuchen das Beste aus der Situation zu machen, geraten aber bereits am ersten Abend unter Banditen. Leonard wird verletzt, doch der alte Fischer Fernando greift rettend mit seiner Machete ein.

Da die Angreifer sich als mexikanische Polizisten entpuppen, die sich nach Feierabend etwas dazuverdienen wollten, gehen Hap und Leonard lieber auf Tauchstation. Fernando nimmt sie mit zu sich, wo Hap seine schöne Tochter Beatrice kennen- und lieben lernt. Vater und Tochter stecken in der Klemme, denn sie sind einem Gangsterboss Kreditgeld schuldig. Um die Schuld zu tilgen, ist Beatrice sogar bereit, sich zu prostituieren, was an Haps ritterlicher Ader rührt.

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Joe R. Lansdale – Straße der Toten

Inhalt:

In einem Kurzroman und vier Erzählungen tritt der von seinem Gewissen gepeinigte Reverend Jebidiah Mercer bibelfest und schwer bewaffnet gegen Zombies, Werwölfe u. a. Geschöpfe der Finsternis an:

– Vorwort: Der Reverend reitet und reitet und reitet …, S. 11-17

– Dead in the West (Dead in the West, 1984/87), S. 19-152:: Ein grausam gelynchter Medizinmann kehrt aus dem Grab zurück, um sich an seinen Peinigern zu rächen; er bringt seine untoten Schergen mit, denen sich Reverend Jebidiah Mercer, reisender Prediger und Geisterjäger, mit Bibel und Colt in den mörderischen Weg stellt. Joe R. Lansdale – Straße der Toten weiterlesen

K. J. Parker – Purpur und Schwarz

Obwohl ich meine Bücher normalerweise nicht bei Amazon kaufe, sondern im örtlichen Buchladen, gebe ich meine Einkäufe dennoch immer bei Amazon an. Warum? Weil Amazon auf der Basis dieser Angaben weitere Lektüre empfiehlt. Und diese Empfehlungen sind oft gar nicht schlecht. Eine dieser Empfehlungen war „Purpur und Schwarz“ von K. J. Parker.

Das Buch ist als Briefroman geschrieben und enthält die Korrespondenz zwischen dem Kaiser Nicephorus V. und seinem Freund Phormio, den er als Gouverneur in eine unruhige Provinz geschickt hat.

Phormio ist im Grunde ein Mann, der es gern bequem hat, und sich am liebsten mit den Wissenschaften beschäftigt. Sein Lebensziel war ein Lehrstuhl an der Universität, statt dessen muss er sich nun mit einem Aufstand herumschlagen, wofür er seiner eigenen Meinung nach absolut nicht qualifiziert ist.

Nicephorus, von Phormio Nico genannt, ist sich dessen zwar bewusst, aber er selbst hat ja auch keine Lust, Kaiser zu sein. Da sein Kaiserreich ein wüstes Gemenge aus rivalisierenden Adligen und selbstherrlichen Beamten ist, die alle nur das eine Ziel haben, den Kaiser am Regieren zu hindern, ist er auf die Unterstützung seiner alten Freunde angewiesen, denn er will den ganzen Koloss reformieren.

Die beiden kennen sich aus ihrer Jugendzeit, wobei zum Freundeskreis noch vier weitere junge Männer gehören. Drei davon hat Nico ebenfalls in seine Regierung eingebunden, einer jedoch wird seit der letzten großen Schlacht des jüngsten Bürgerkrieges vermisst. Während also Phormio mehr oder weniger erfolgreich versucht, den Aufstand niederzuschlagen, ist Nico unter anderem mit der Suche nach dem vermissten Gorgias beschäftigt.

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Joe R. Lansdale – Ein feiner dunkler Riss

Das geschieht:

13 Jahre ist Stanley jung, als die Familie Mitchel – Vater Stanley, Mutter Gal und Schwester Caldonia, frühreife 16 – in die kleine Stadt Dewmont im US-Staat Texas ziehen. Dort übernimmt der Senior das örtliche Autokino; ein Geschäft, das gut läuft, denn wir schreiben das Jahr 1958.

Allmählich lebt die Familie sich ein. Beim neugierigen Streifzug durch die Wälder der Umgebung stoßen Stanley Junior und Caldonia auf die Ruinen eines Hauses. Hier ging vierzehn Jahre zuvor die Villa der Stilwinds, der ersten Familie des Ortes, in Flammen auf; dabei starb die Tochter Juwel Ellen. Die Tragödie blieb der Bevölkerung auch deshalb im Gedächtnis, weil man in derselben Nacht die junge Margret Wood vergewaltigt und kopflos auf dem Bahngleis fand; der Täter wurde niemals ermittelt. Seitdem spuke Margrets Geist an der Mordstätte umher, heißt es. Joe R. Lansdale – Ein feiner dunkler Riss weiterlesen