Alle Beiträge von Maike Pfalz

Buchwurm, seit ich lesen kann :-)

JP Delaney – Tot bist du perfekt

Als Abbie Cullen nach einem Traum die Augen aufschlägt und ihren Mann Tim freudestrahlend vor sich sieht, denkt sie, sie würde nach einem schweren Unfall erwachen. Doch eigentlich ist alles ganz anders: Denn einige Jahre zuvor war Abbie bei schweren Wellen surfen gegangen und spurlos verschwunden. Niemand hat sie je wiedergesehen. Ihr Mann Tim stand als Hauptverdächtiger sogar unter Mordanklage.

Als ihm nichts nachgewiesen werden konnte, beschloss der erfolgreiche Unternehmer, sich seine Frau zurückzuholen, und zwar in Form eines Companion Robot – also als künstliche Intelligenz mit Gefühlen. Abbie ist völlig verwirrt, denn sie denkt wie ein Mensch und besitzt auch die Erinnerungen und Gefühle des Menschen, dem sie nachempfunden ist. Nur schwer kann sie den Gedanken akzeptieren, dass sie zwar Tims Gefährtin sein kann, aber nicht mehr seine Geliebte.

Aber nach und nach kehren Erinnerungen zurück, die gar nicht so rosig waren. Und was ist dran an den Verdächtigungen gegen ihren Mann? Wieso wurde Abbies Leiche nie gefunden? Was ist damals geschehen?

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Julia Holbe – Unsere glücklichen Tage

Vier junge Frauen haben sich jedes Jahr in einem Ferienhaus an der französischen Atlantikküste getroffen, um dort gemeinsam den Sommer zu verbringen. Die vier waren eine eingeschworene Gemeinschaft, bis Lenica ihren Freund Sean mitbringt und sich alles verändert.

Viele Jahre später trifft Elsa zufällig Marie wieder und vereinbart ein Treffen, zu dem auch Fanny kommt. Lenica dagegen ist bereits verstorben und nur noch eine Erinnerung an ausgelassene Sommer, an die sich die drei verbliebenen Freundinnen mit viel Wehmut, aber auch Trauer zurückerinnern.

Nach und nach rollt Autorin Julia Holbe die Geschehnisse auf, die in diesem einen Sommer passiert sind, als sich alles veränderte… Julia Holbe – Unsere glücklichen Tage weiterlesen

David Safier – Aufgetaut

Die Erderwärmung hat auch seine Vorteile, zumindest für die Steinzeitfrau Urga und das kleine Mammut Trö, denn die beiden waren über 33.000 Jahre gemeinsam in einem Eisblock eingefroren. Genau als Felix Sommer jr. mit seiner Tochter Maya eine Kreuzfahrt auf der Arctica 1 macht, entdecken sie den auftauenden Eisklotz. Und passenderweise arbeitet Felix‘ erfolgreiche Schulfreundin Amanda für eine Cryofirma. Sogleich fliegt sie mit einem Team von Mitarbeitern ein, um das Rätsel der eingefrorenen Steinzeitfrau für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Felix und seine Tochter und auch Kapitän Lovskar müssen hilflos mit ansehen, wie Amanda rücksichtslos die Kontrolle über das Schiff übernimmt und alle – einschließlich Kapitän – von Bord schickt. Mit einem Trick gelingt es Felix aber, Amanda etwas Zeit mit der Steinzeitfrau abzuschwatzen. Denn nachdem Felix zwei Start-ups vor die Wand gefahren hat, braucht er dringend eine neue Geschäftsidee, und die hat er auch schon gefunden: Er möchte eine Glücks-App erfinden. Und so macht er es sich zum Ziel, für die traurige Urga das Glück zu finden.

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Matthias Edvardsson – Der unschuldige Mörder

Als Zackarias Levin aufgrund des allgemeinen Zeitungssterbens seinen Job als Journalist verliert und seine Freundin ihm in der gleichen Woche den Laufpass gibt, zieht er kurzerhand wieder bei seiner Mutter ein. Um an Geld zu kommen, beschließt er, einen Roman zu schreiben. Und zwar über einen unschuldigen Mörder. Denn 12 Jahre zuvor war er als Student in einem Seminar zum Literarischen Schreiben bei der faszinierenden Li Karpe eingeschrieben. Dort hat er auch seine Freunde Adrian, Betty und Fredrik kennengelernt.

Zwischen den vier Studierenden entspinnt sich eine Freundschaft, die Freundschaft und Liebe zwischen den einzelnen Personen zerfließen lässt. Alle vier eint die Faszination für ihre Dozentin Li Karpe, welche die vier bekannt macht mit dem bekannten Schriftsteller Leo Stark. Die vier sind geschmeichelt, dass der große Schriftsteller sich für die interessiert, doch müssen sie bald erkennen, dass Leo Stark auch eine zweite Seite hat. Eine zerrissene, verzweifelte und aggressive. Innerhalb weniger Monate geraten die Freunde in einen Sog, dem sie nicht entkommen können – bis Leo Stark eines Tages spurlos verschwindet und Adrian Mollberg acht Jahre für den Mord an Leo Stark muss, obwohl niemals die Leiche gefunden wird.

Zack aber hält seinen Freund für unschuldig und möchte deswegen den Roman „Der unschuldige Mörder“ verfassen. Dazu trifft er seine alten Freunde wieder und wühlt in lang vergessenen Erinnerungen. Doch bald holt die Vergangenheit die vier Freunde ein…
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Elin Olofsson – Die Hoffnung zwischen den Zeilen

Ulrike Hartmann hat im Krieg ihren Verlobten Hansi verloren. Er ist nach Norwegen geflüchtet und dann ums Leben gekommen. Als sie davon erfährt, beginnt sie in Schweden ein neues Leben. Doch als Deutsche ist sie nach Ende des Zweiten Weltkriegs dort nicht willkommen, sodass sie bald ihre Stellung verliert. Kurzerhand reist sie nach Nordschweden zu einer ihr völlig unbekannten Frau. Ein Bündel Briefe, welche die unbekannte Frau und Hans ausgetauscht haben, hat Ulrike auf die Spur gebracht.

Elsa Pettersson lebt im nordschwedischen Krokum ein bescheidenes und unaufgeregtes Leben. Der Besuch der unbekannten Deutsche ist ihr gar nicht recht, denn sie hat ein dunkles Geheimnis, das sie vor aller Welt verbergen muss. Doch als sie beschließt, die Deutsche ins Vertrauen zu ziehen, verändert dies beider Leben.
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Leo Born – Blutige Gnade

Ein Journalist wird brutal gefoltert und ermordert, kurz bevor er die Story seines Lebens veröffentlichen kann. Nur kurze Zeit später wird eine Frau in ihrem eigenen Haus ermordet. Ein misslungener Einbruch? Oder warum wurde nichts gestohlen?

Die Mordfälle geben Mara Billinsky Rätsel auf, und zwar genau zu einem Zeitpunkt, als ihre erste große Liebe wieder in ihr Leben tritt und dort anknüpfen möchte, wo die beiden einst auseinander gegangen sind. Maras Gefühle spielen verrückt – soll sie ihren Gefühlen nachgeben?

In der Mordserie, die bald munter weitergeht, tritt sie auf der Stelle und kann den entscheidenden Hinweis nicht finden. Was steckt hinter der Folter? Welche Story wollte der Journalist aufdecken?

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Frank Lauenroth – Chicago Run

Schon als ich „New York Run“ zugeklappt habe, habe ich mir eine Fortsetzung und damit einen Abschluss der Trilogie gewünscht. Sieben Jahre später legt der deutsche Autor Frank Lauenroth nun endlich mit seinem dritten Marathon-Thriller nach.
Die Handlung beginnt in New York im Zielbereich des New York-Marathons, wo sich Brian Harding, Christopher Johnson und die beteiligten Mitarbeiter von NSA und CIA freuen können, dass sie dem russischen Oligarchen „Stalin“ ein Schnippchen haben schlagen und ihn gefangen nehmen können. Doch kurz darauf gelingt Stalin die Flucht…

Nur acht Tage vor dem Chicago-Marathon beschließt der amtierende Präsident der USA William Langdon, spontan am Marathon teilzunehmen, um seinem Wahlkampf neuen Schwung zu verleihen. Dass er während seiner Amtszeit eher kurze Strecken gelaufen ist und es nahezu unmöglich scheint, ihn über die vollen 26 Meilen des Marathons zu schützen, ignoriert er. Und hier kommen auch wieder Brian Harding und Christopher Johnson ins Spiel: Sie sollen den Präsidenten auf der Strecke begleiten und für zusätzlichen Schutz sorgen. Aber auch Brians Freundin Rachel Elaine Parker und Christopher Johnsons Verlobte Elisabeth Bancroft sind an der Strecke im Einsatz, um einen Anschlag auf den Präsidenten zu verhindern.
Umgeben von Agenten des Secret Service und begleitet von Brian und Chris geht der Präsident auf die Strecke, und die Hatz kann beginnen. Denn natürlich ist dem treuen Fan der Marathon-Thriller-Reihe klar, dass auch Stalin wieder seinen Auftritt haben wird…

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Sebastian Fitzek – Der Insasse

Der kleine Max Berghoff will seiner Freundin Anna, die nur eine Ecke weiter wohnt, kurz etwas zeigen. Doch er kommt nie wieder nach Hause und wird auch nicht gefunden. Als ein Jahr vergangen ist und von Max weiterhin jede Spur fehlt, beschließt sein verzweifelter Vater Till, dass es nur einen Weg gibt, um herauszufinden, was mit Max geschehen ist: Er muss sich in den Hochsicherheitstrakt einer Psychiatrie einweisen lassen, wo der Kindermörder Guido Tramnitz sitzt. Till Berghoff vermutet, dass sein Sohn diesem Mann zum Opfer gefallen ist. Da er mit der Ungewissheit nicht länger leben kann, bittet er seinen Schwager, ihm zu helfen und ihn in den Hochsicherheitstrakt einzuschleusen.

Kurzerhand nimmt Till Berghoff die Identität eines Mannes an, der sich selbst angezündet hat und dabei ums Leben kam. Allerdings ahnt Till nicht, in welche Gefahr er sich dadurch begibt, denn seine neue Identität hat ein böses Geheimnis, das einer der anderen Insassen kennt und es deswegen auf Till abgesehen hat.

Überlebt Till lange genug, um an Guido Tramnitz heranzukommen? Und weiß dieser tatsächlich, was mit Max geschehen ist?
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Susi Fox – Das falsche Kind

Sasha und ihr Mann Mark haben einen Unfall, der eine Frühgeburt in der 36. Schwangerschaftswoche auslöst. Im Krankenhaus wird ein Notkaiserschnitt unter Vollnarkose durchgeführt. Doch als Sasha aus der Narkose erwacht, verliebt sie sich nicht etwa in ihr neugeborenes Kind, sondern weiß direkt, dass sie nicht ihr Kind in Händen hält. Sie kann keine Bindung zu dem Kind aufbauen und erkennt keinerlei Ähnlichkeiten. Doch im Krankenhaus glaubt ihr niemand – selbst ihr Ehemann hält sie für verrückt. So kommt Sasha auf eine spezielle Mutter-Kind-Station, in der sie psychologische Hilfe erhält. Doch sie nutzt die Gelegenheit, um bei den anderen frühgeborenen Kindern „ihr“ Kind zu suchen. Und tatsächlich findet sie es – doch wie kann sie beweisen, dass sie nicht verrückt ist und sie das falsche Kind in Händen hält? Zudem versteht sie nicht, warum die Verwechslung vertuscht wird und warum nicht einmal ihr Mann zu ihr hält. Gegen alle Widerstände kämpft Sasha darum, ihr Kind zu bekommen.
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Ursula Poznanski & Arno Strobel – Invisible

Nach dem fulminanten Beginn ihrer Reihe um die Ermittler Nina Salomon und Daniel Buchholz „Anonym“ legen Ursula Poznanski und Arno Strobel mit „Invisible“ nun nach. Die Erwartungen sind nach dem ersten Buch extrem hoch, aber das neue Buch bleibt kaum hinter den Erwartungen zurück.

Bereits der Beginn ist ein Paukenschlag: Ein angesehener Chirurg platzt in die OP seines Kollegen und rammt dem Patienten auf dem OP-Tisch ein Skalpell ins Herz. Anschließend schaut er verwundert auf die Waffe. Doch anschließend steht er sofort zu dem Mord: Der Patient habe ihn über Wochen belästigt und ihn bedroht. So habe er gar keine Wahl gehabt, als sich zu wehren. Es dauert nicht lange, bis der nächste Mord aus Hass gegen einen Stalker geschieht – und wieder steht der Täter sofort fest.

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Jojo Moyes – Mein Herz in zwei Welten

Endlich ist Louisa Clark zurück! Nachdem sie im ersten Band der Reihe („Ein ganzes halbes Jahr“) ihre große Liebe Will Traynor kennengelernt und auch wieder verloren hat, war sie im zweiten Band („Ein ganz neues Leben“) damit beschäftigt, wieder auf die Beine zu kommen und schlicht zu überleben und den Verlust zu verkraften. Nun begleiten wir Lou ein drittes Mal, und zwar in ein völlig neues Leben. Im vorigen Band hat sie sich neu verliebt und eine neue Arbeitsstelle angeboten bekommen – in Manhattan. Und diese tritt sie in „Mein Herz in zwei Welten“ nun an. Sie wird die persönliche Assistentin von Agnes Gopnik – der jungen Gattin eines schwerreichen Geschäftsmanns. Der Einstand in New York und auch im Leben der Millionäre ist schwer, und doch fühlt Lou sich schnell wohl. Sie hat das Gefühl, dass Agnes sogar zu einer Freundin wird.

Bei einem Event lernt sie Josh kennen, der Will Traynor verblüffend ähnlich sieht. Als ihr Freund Sam sie in New York besuchen kommt und leider aufgrund einer Lebensmittelvergiftung das ganze Wochenende über nicht aus dem Badezimmer herauskommt, hat die junge Liebe einen schweren Knacks bekommen. Die darauffolgende Trennung und ein Missverständnis wegen Josh erschüttern das Vertrauen schwer. Und dann betritt eine weitere Person den „Ring“ und wirbelt die Liebe zwischen Lou und Sam gehörig durcheinander.

Aber auch im Job läuft es nicht so gut, denn Lou entdeckt Agnes Geheimnis und muss für ihre Treue der vermeintlichen Freundin gegenüber bitter bezahlen. Bald darauf steht sie auf der Straße und ist in New York ganz allein…
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Arno Strobel – Kalte Angst. Im Kopf des Mörders

Das Grauen schleicht sich nachts unbemerkt ins Haus, poltert herum, um die Hausbewohner aufzuschrecken und dann vollführt das schreckliche Monster seine grauenhafte Tat: Nur einer „darf“ am Leben bleiben und muss zusehen, wie eine ekelerregende Gestalt mit einem riesigen Fliegenkopf die anderen Hausbewohner bestialisch ermordet.

So beginnt Arno Strobels neuester Thriller, der wieder für genügend Nervenkitzel sorgt. Schon das Betreten des ersten Tatorts bringt Oberkommissar Max Bischoff an seine Grenzen, denn eines der Opfer ist ein kleiner Junge. Sofort fühlt er sich an einen ganz persönlichen Tatort erinnert. Und doch muss er durchhalten, um weitere Morde zu verhindern. Mit seinem Partner ermittelt er im Wettlauf gegen die Zeit, denn das Fliegenmonster hat es eilig und mordet nachts immer weiter. Die Hinterbliebenen bleiben traumatisiert zurück und können nicht viele hilfreiche Hinweise geben, weil der Mörder durch den Fliegenkopf und einen Stimmenverzerrer völlig unkenntlich ist.

Die Polizei tappt im Dunkeln und Max scheint darüber hinaus seinen Instinkt verloren zu haben, was ihm zusätzlich zu schaffen macht. Als er plötzlich doch die rettende Eingebung hat, ist Eile geboten, um das Fliegenmonster dingfest zu machen…

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Matthew J. Arlidge – Eingeschlossen (D.I. Helen Grace 6)

In ihrem sechsten Fall befindet sich Detective Inspector Helen Grace als Angeklagte im Frauengefängnis von Holloway wieder. Mehrere Menschen soll sie ermordet haben – wer Band 5 gelesen hat, kennt die Vorgeschichte. Es sieht schlecht für sie aus, denn sie kennt jedes Opfer, hat jeden Tatort betreten und dort ihre Spuren hinterlassen, und es gibt keinen anderen Tatverdächtigen. Nur eine Person glaubt an Helens Unschuld und versucht verzweifelt, den wahren Täter ausfindig zu machen.

Zur gleichen Zeit sitzt Helen Grace mit etlichen Frauen zusammen im Gefängnis, die sie selbst hinter Gitter gebracht hat. Aber nicht nur deshalb muss sie um ihr Leben fürchten, denn im Frauengefängnis geht ein Mörder um, der des Nachts Frauen ermordet, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Frauen werden schrecklich verstümmelt und sollen doch eines natürlichen Todes gestorben sein – so zumindest behauptet der Pathologe. Helen Grace aber stellt eigene Untersuchungen an, und als sie die Berichte des Pathologen liest, hat sie schnell einen Verdacht, dem sie auf eigene Faust nachgeht – unter Einsatz ihres eigenen Lebens.

Die Lage im Gefängnis spitzt sich immer mehr zu, die Gefangenen haben Angst und proben den Aufstand. In der Situation glaubt Helen Grace, den wahren Täter gefunden zu haben, doch irrt sie…
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Preston & Child: Obsidian. Kammer des Bösen (Special Agent Pendergast 16)

Die Fälle um Special Agent Pendergast versprechen schon seit vielen Jahren Hochspannung pur. Mit entsprechend hohen Erwartungen schlägt man als treuer Fan daher jeden weiteren Fall des Special Agent auf, insbesondere dieses Mal, weil Pendergast im letzten Buch eigentlich umgekommen war. Und so erleben wir im vorliegenden 16. Fall für Aloysius nicht nur seine eigene Auferstehung, sondern auch die seines Bruders Diogenes. Der war vermeintlich durch die Hand von Aloysius Pendergasts Mündel Constance Greene gestorben, doch nun taucht er wieder im Pendergastschen Haus auf und scheucht Pendergasts Bodyguard Proctor auf.

Denn Diogenes hat Constance entführt und flüchtet per Flugzeug bis nach Namibia mit ihr. Dort fährt er mit einem Kühlsarg weiter, in dem sich Constance befinden soll, die laut Auskunft der Piloten überraschend auf dem letzten Flug nach Namibia verstorben ist. Kurzerhand nimmt Proctor sich einen Mietwagen und nimmt die Verfolgung quer durch die Kalahari Wüste auf.

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Mit Paddington durch London

Braunes Fell, Schlapphut, verbeulter Koffer und Marmeladenglas – das ist der liebenswerte, aber auch ziemlich tolpatschige Bär Paddington, der in London seine neue Heimat gefunden hat. Pünktlich zum Kinostart des zweiten Filmes bringt der Verlag Knesebeck ein aufwändig gestaltetes Pop-up-Buch heraus, wie es im Film „Paddington 2“ die Hauptrolle spielt. Und wer beim Blick auf den Preis sagt – „zu teuer“ – der sei an den Film erinnert, in dem das besagte Pop-up-Buch gleich tausend Pfund kosten soll und Paddington dazu veranlasst, sich erst als Friseurlehrling und später als Fensterputzer Geld dazu zu verdienen.

Im Film möchte Paddington unbedingt seiner geliebten Tante Lucy zum hundertsten Geburtstag das Pop-up-Buch von London schenken, damit seine Tante nach London versetzt wird, da sie es leider nie in die britische Hauptstadt geschafft hat – trotz all der Träume vom Auswandern. Und genau dieses Buch zeigt nun sechs Orte aus London, die eine wichtige Rolle spielen. Im Buch zeigt Paddington seiner Tante Lucy die für ihn wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Leser kann also auf jeder Seite die beiden liebenswürdigen Bärchen suchen.

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Sebastian Fitzek – Flugangst 7A

Nele ist hochschwanger und hat schon den Termin für den Kaiserschnitt im Krankenhaus. Dort soll ihr Kind auf die Welt kommen – hoffentlich, ohne dass sie sich bei Nele mit dem HI-Virus infiziert. Doch als Nele frühmorgens in das Taxi ins Krankenhaus einsteigt, muss sie schnell erkennen, dass ihr Fahrer sie leider nicht ins Krankenhaus bringt. Er hat ganz andere Pläne mit der hochschwangeren Frau.

Davon ahnt der erfahrene Psychiater Mats Krüger noch nichts, als er mit klopfendem Herzen in Buenos Aires in das Flugzeug nach Berlin steigt, um seiner Tochter Nele nach der Geburt beizustehen. Mats leidet unter schrecklicher Flugangst, der er versucht hat, in einem Flugangst-Seminar beizukommen. Im Flugzeug hat er verschiedene Sitze gebucht, um in jeder Situation auf dem vermeintlich sichersten Platz sitzen zu können. So fällt es ihm beim Einsteigen leicht, einer verzweifelten Mutter und ihrem Baby den Platz 7A in der Business-Class zu überlassen, denn das ist der gefährlichste Platz im gesamten Flugzeug.

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Frank Lauenroth – Zauberhafte Weihnachtswunder

Ein Busfahrer muss am Heiligabend seinen Dienst tun, und das auch noch bei Schneegestöber und glatten Straßen. Seine Fahrgäste: ein müffelnder Penner, eine junge Frau und zwei pöbelnde Rüpel, dabei wäre Willibald Sauerkorn viel lieber bei seinem Sohn… Zwei Kinder streiten ununterbrochen und ruinieren das gesamte Familienfrühstück. Als dann beim Abräumen auch noch etliches zu Bruch geht, kommt die strenge Tante zum Babysitten, und die Eltern fahren lieber alleine auf den Weihnachtsmarkt. Gar nicht weihnachtlich. Und in der dritten Geschichte wird Wachtmeister Ludwig Samtregen zum Dienst verdonnert, weil zwei Kollegen krank geworden sind. Familie hat er keine, aber eigentlich hatte er versprochen, in einer Institution für Kinder aus armen Familien und Waisenkinder den Weihnachtsmann zu spielen. Die Enttäuschung ist daher groß, als er zum Dienst antritt.
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Dan Brown – Origin

Im aktuellen Thriller von Dan Brown geht es – wie der Name schon sagt – um den Ursprung des Lebens und die Frage, woher wir kommen. Der reiche Zukunftsforscher und Computerspezialist Edmond Kirsch hat sich mit verblüffenden Hightech-Erfindungen einen Namen gemacht und nun einen Präsentation angekündigt, welche die Welt auf den Kopf stellen soll. Dazu hat er ausgewählte Persönlichkeiten zu einer Veranstaltung in das Guggenheim-Museum in Bilbao eingeladen – darunter auch Robert Langdon, bei dem Kirsch zwei Jahrzehnte zuvor in Harvard studiert hat. Langdon erinnert sich noch gut an seinen ehemaligen Schüler, den er auch danach noch weiter getroffen hat. Gespannt begibt er sich zu der Veranstaltung ins Guggenheim-Museum. Ausgestattet mit einem Kopfhörer und einer Führung, die genau auf ihn zugeschnitten ist, geht er durch die Ausstellung moderner Kunst, mit der Langdon aber nichts anfangen kann. Als er aber merkt, dass er im Kopfhörer keine Stimme eines lebenden Führers hat, sondern die Stimme einer künstlichen Intelligenz, ist seine Neugier geweckt. Welche Überraschung hat Kirsch an diesem Abend noch bereit?

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Jodi Picoult – Kleine große Schritte

Ruth Jefferson ist Hebamme und Krankenschwester aus Überzeugung und mit Herzblut. Seit über 20 Jahren arbeitet sie im Mercy West Krankenhaus und hat schon unzähligen Babys auf die Welt geholfen. Doch eines Tages möchte sie den neugeborenen Sohn eines Paares versorgen, das sich äußerst merkwürdig verhält. Als sie das Zimmer betritt, liegt direkt eine Spannung in der Luft. Schnell untersucht sie den Jungen, doch als sie die frisch gebackene Mutter untersuchen möchte, wird ihr das verweigert. Später bittet ihre Vorgesetzte sie, das Baby auf Wunsch des Vaters nicht mehr anzufassen – denn Ruth ist schwarz, der Vater des neugeborenen Jungen aber ein Rassist.

Ruth ist verletzt und gekränkt, beugt sich dem Wunsch der Eltern aber – bis sie eines Tages in einer personellen Notsituation auf den Jungen aufpassen muss und bemerkt, dass dieser aufgehört hat zu atmen. Ruth gerät in einen Gewissenskonflikt – sie kann das Kind nicht einfach sterben lassen, darf es aber eigentlich nicht anfassen. Nach kurzem Zögern beginnt sie mit der Wiederbelebung, doch alle Hilfe kommt zu spät. Der Junge stirbt. Als der wütende und trauernde Vater das Krankenhaus verklagen will, rät die Krankenhausanwältin ihm, sich an die behandelnde Krankenschwester zu wenden. Und so muss sich Ruth einem Prozess stellen, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Des Nachts wird sie im Nachthemd von bewaffneten Polizisten abgeführt, die Arbeitserlaubnis wird ihr entzogen. Doch die Pflichtverteidigerin Kennedy McQuarrie nimmt sich des Falls an und will für Ruth einen Freispruch erwirken.

Im Prozess steht dann die Frage im Raum, ob Ruth den Jungen hätte helfen können oder gar aktiv zu seinem Tod beigetragen hat. Doch unterschwellig geht es um Rassismus und die Frage, was passiert wäre, wenn Ruth weiß wäre…

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Rike Drust – Muttergefühle. Zwei: Neues Kind, neues Glück

Rike Drust hat es gewagt – das zweite Kind, obwohl das erste doch bereits so schwierig war. Angefangen von der Geburt über sein Schlafverhalten bis hin zu seinen ausgeprägten Trotzphasen. Doch beim zweiten Kind ist alles besser, selbst der Kaiserschnitt war in der geplanten Version längst nicht so schlimm wie in der Notfallvariante und auch „die Kleine“ ist wesentlich lieber, sozial verträglicher und insgesamt viel einfacher als „der Große“. Nach der Geburt schwebt Rike Drust auf einer heimeligen Wolke voller schöner Hormone und kann ihr zweites Mutterglück kaum fassen.

Aber natürlich ist nicht alles so rosa – nur zu häufig fühlt sie sich als fürsorgliche Mutter und in Teilzeit arbeitende Hausfrau nicht entsprechend von „dem Mann“ gewürdigt. Immer wieder knallt es, und all das bei extremem Schlafmangel, der einfach nicht weichen will und Rike Drust dunkle Augenringe ins Gesicht zaubert. Und doch: Ihre Familie macht sie einfach glücklich!

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