Schlagwort-Archive: Dennis Ehrhardt

Perry Rhodan – Das Volk der Schläfer (Plejaden 3)

Die Handlung:

3.000 Jahre in der Zukunft. Während Perry Rhodan und Taisha Konta den oxtornischen Söldner Kalton Morkena verfolgen, macht sich Gucky zusammen mit Tindras’solekort auf die Suche nach den Ursprüngen des Lkandoner-Volkes. Sie erreichen einen lebensfeindlichen, tiefblauen Planeten. Inmitten der wüstengleichen Umgebung entdecken sie die Überreste einer Kristallstadt: das letzte Zeugnis der Lkandoner, die vor 100.000 Jahren spurlos von der Oberfläche des Planeten verschwanden … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nachdem wir im Schnelldurchlauf noch mal fix ein paar Infos zu den bisherigen Erlebnissen bekommen haben, gehts im „Found Footage“-Stil weiter. Soll heißen, Gucky und der Lkandoner sind bereits angekommen, aber offenbar unsanft gelandet. Und das Rettungsteam hat ihre akustischen Aufzeichnungen gefunden und hört sie sich zusammen mit dem Hörer an.

Dabei erleben wir, was Gucky und sein Begleiter auf dem Planeten der Lkandoner vorfinden und auch, dass nach 100000 Jahren nicht alle Technik den Geist aufgegeben hat. Das sollte mal jemand dem Hersteller meiner Waschmaschine erzählen … Tja, und dann gibts ein „Found Footage“ im „Found Footage“ … das hab ich auch nicht erlebt. Nur diesmal werden wir von der Tontechnik nicht in das Material geschubst, sondern hören mit Gucky gemeinsam zu.

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John Sinclair Classics – Der See des Schreckens (Folge 22)

Die Handlung:

„Pass auf, Shirley!“ Ted wippt auf einem Ast, stößt sich mit den Füßen ab und taucht wie ein Pfeil ins Wasser des Loch Awe. Seine Freundin klatscht Beifall – und wartet. Endlich erreicht der Körper wieder die Oberfläche. Aber das, was aus dem Wasser hervorbricht, ist nicht Ted! Und der junge Mann soll nicht das letzte Opfer bleiben … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 100 gemacht, der erstmalig am 12. August 1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Später erschien die Geschichte auch in der zweiten Auflage der JOHN-SINCLAIR-Heftromanserie als Nummer 21. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine komplette Neuinterpretation der Thematik.

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Perry Rhodan – Splitter der Unsterblichkeit (Plejaden 2)

Die Handlung:

3.000 Jahre in der Zukunft. Durch einen falschen »Notruf« werden Perry Rhodan und Gucky ins Survlin-System gelockt – in einen tödlichen Hinterhalt. Das eigentliche Ziel der Angreifer sind jedoch die 144 Kälteschlafkammern, in denen die Überlebenden des Lkandoner-Volkes überdauern. Durch die Nähe von Perrys Zellaktivator wurden die Kammern geöffnet. Als die fremdartigen Geschöpfe erwachen, ist die Jagd auf sie bereits eröffnet … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Wer beim Start der PLEJADEN-Reihe gedacht hat, dass ihn die 42 Minuten Spielzeit für ein Hörspiel an seine Hörspiel-MC-Jugend erinnert, der wird mit diesem neuen Teil noch ein paar Jahre weiter zurückteleportiert … ins Hörspiel-LP-Zeitalter. Denn diese Folge unterbietet die Laufzeit der Letzten noch weiter. Dass trotzdem geballte Qualität geboten wird, war nach dem gelungenen Auftakt vor einem Monat zu erwarten, dennoch ist es wieder sehr schade, dass diesmal sogar mehr als die Hälfte der CD leer bleibt. Dabei sind die Zwischenmusiken auch gern mal eine halbe Minute lang und am Ende gibts noch einen Spoiler, was beides von der reinen Abenteuerzeit abzuziehen ist. Aber, genug gemeckert …

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John Sinclair – Das gläserne Grauen (Folge 99)

Die Handlung:

Die Spur des Großen Alten Gorgos führt John Sinclair und Suko nach Sizilien – zu einem abgelegenen Internat, aus dem Mädchen auf geheimnisvolle Weise verschwinden. Eine der Schülerinnen ist Carla, die Tochter des berüchtigten Capo Luigi Bergamo. Aber gegen die Gefahr, die Carla droht, kann auch die Mafia nichts ausrichten. Denn in der Erde unter dem Internat lauert das gläserne Grauen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 263 gemacht, der erstmalig am 18. Juli 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Interessanterweise ist dieser Roman nicht die Fortsetzung des letzten Hörspielabenteuers, denn das wäre das Heft mit der Nummer 255, „Die Gefangene der Teufelsinsel“, gewesen. Was also hat der Verlag denn nun vertont?

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John Sinclair – Das Ende (Folge 100)

Die Handlung:

Seit dem Jahr 2000 hat der unerschrockene Geisterjäger John Sinclair, Inspektor der Sondereinheit von Scotland Yard, in nunmehr 99 Folgen Seite an Seite mit seinen Freunden und Verbündeten für das Gute gekämpft. Doch schlussendlich scheinen Beretta und Silberkreuz keine Hilfe mehr zu leisten, zu groß ist die Macht, der John jetzt gegenübersteht. Waren alle Siege der Vergangenheit nutzlos? Die Antwort gibt die 100. Folge. John Sinclair. Das Ende. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

An dieser Stelle schreibe ich normalerweise immer, welchen Heftroman oder welches Taschenbuch sich der Verlag zum Vorbild für die Hörspielumsetzung gemacht hat. Das ist hier aber gar nicht so einfach beziehungsweise gar nicht zu erkennen, ist dies doch eine Jubiläumsfolge, die uns hier auf zwei Silberlingen erwartet anstatt auf einer. Und auch wer einen Blick in die mittlerweile superlange Liste der erschienen Sinclair-Romantitel wirft, wird keinen Roman dieses Namens vorfinden. Was also haben sich die Macher hier ausgedacht? Ist es eine weitere SPECIAL EDITION, nur dass sie in die Serie mit aufgenommen wurde? Was bedeutet die seltsame Aussage von John am Ende der letzten Folge?

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Perry Rhodan – Die 144 Kammern (Plejaden 1)

Die Handlung:

3.000 Jahre in der Zukunft. Eine Forschungsstation im Sternennebel Plejaden setzt einen Notruf an Perry Rhodan ab: Die Projektion einer Spiralgalaxis wurde gesichtet! Wurde das Geheimnis der Unsterblichkeit ergründet? Von der Antwort hängt nicht nur Perry Rhodans Überleben ab, sondern die Existenz einer ganzen Spezies … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

„Unendliche Weiten …“ … nein, falsch … aber fast aufs Jahr genauso alt: Perry Rhodan. Und dies ist auch nicht der erste Versuch eines Verlags, aus der bekannten und seit Jahrzehnten beliebten Hard-Sci-Fi-Serie eine Hörspielumsetzung auf den Markt zu bringen.

Dabei setzen die Macher dieser Version ihre Ziele nicht so hoch wie die Kollegen, denen ab dem Jahr 2006 zwar mit der Umsetzung des STERNENOZEAN-Zyklus überragende Hörspiele geglückt sind, denen aber nach 30 Folgen die Puste ausging. Das fehlende Dutzend erschien dann bei einem anderen Label.

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Dorian Hunter – Der tätowierte Tod (Folge 27)

Die Handlung:

Dorian Hunter ist in Istanbul gestrandet, wo Gerüchte über die Ankunft eines unheimlichen Dämons namens Srasham die Runde machen. Ohne Geld und Papiere ist er auf die Hilfe des undurchsichtigen Russen Kiwibin angewiesen, der auf den Namen »Samjatin« ein Hotelzimmer für den Dämonen-Killer reserviert hat. Wohin ist der echte Professor Samjatin verschwunden? Die Spur zur Lösung des Rätsels führt Dorian tief in die unterirdischen Zisternen von Istanbul – zu Srasham! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Im Vorfeld steht die grinsende Verwirrung …. wo war der Fehler? Auf der Homepage des Studios steht, dass das Hörspiel eine Laufzeit von 73 Minuten hat … auf der CD sind aber nur knapp 70. Auf dem Rücken des Case der CD steht, dass das Hörspiel 33 Tracks hätte, auf der CD selbst sind aber nur 32. Da geht der Grusel also schon los … mysteriöööös.

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John Sinclair – Treffpunkt Leichenhaus (Folge 98)

Die Handlung:

In der südlichen Adria wird eine geheimnisvolle Insel gesichtet. Sedonis! Dort soll der Todesnebel bereits mehrere Opfer gefordert haben. John Sinclairs erste Vermutung, dass Lady X dahintersteckt, entpuppt sich als Irrtum. Es scheint, als bekäme die Anführerin der Mordliga einen mächtigen Gegner, der ebenfalls den Todesnebel zu rufen versteht – Arkonada … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 254 gemacht, der erstmalig am 15. Mai 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Da ists zwar auch oft ziemlich muffig, aber Nebel gibts da keinen. Zum Glück, denn der in dieser Folge wabernde Dampf soll sogar Leute fressen. John sammelt sich und seine Gedanken und kommt auf Lady X und ihren „Zauberwürfel“. Ob sie hinter dem „Nebel des Grauens“ steckt? Was hat das Ganze mit Atlantis zu tun? Und wer ist denn dieser Arkonada, von dem alle reden? Dessen Bann scheint vor dem Nebel zu schützen … aber warum? Und … ist Logan Costello auch in diese Sache verstrickt und will er gar Lady X ausschalten? Was ist mit der Spruchformel, die Johns Kreuz aktiviert? Wieso werden Arkonadas Diener zu Glas? Das sind nur einige der Fragen, die wir zusammen mit dem Sohn des Lichts in dieser Folge zu klären haben. Dass sich das kompliziert anhört, das meint übrigens auch Johns Chef Sir Powell.

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John Sinclair Classics – Bruderschaft des Satans (Folge 21)

Die Handlung:

Jeder kennt die unheimliche Legende vom Kloster am Großen Bärenkopf – von den teuflischen Mönchen, die einen Pakt mit Asmodis geschlossen haben sollen. Aber niemand bekam sie bisher zu Gesicht. Als Roger Busceau Nachforschungen zu dem geheimnisvollen Kloster anstellt, findet man ihn am nächsten Morgen tot in seiner Wohnung. (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 98 gemacht, der erstmalig am 29.07.1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Später erschien die Geschichte auch in der zweiten Auflage der JOHN-SINCLAIR-Heftromanserie als Nummer 20. Das Titelbild des Hörspielcovers ist dabei eine komplette Neuinterpretation der Thematik. Irgendwie sieht der Mönchskopf unter der Kutte darauf leicht pferdegesichtig aus.

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John Sinclair – Die Tochter des Totengräbers (Folge 97)

Die Handlung:

Ein Toter im Wildpark Sevenoaks! Bill Conolly gibt den Tipp eines Informanten an seinen Freund, den Geisterjäger John Sinclair, weiter. Gleichzeitig findet der Totengräber Jason Price nicht weit entfernt seine Tochter Marion auf dem Friedhof – wie sie vor dem Grab des Scharfrichters Edward Jeffries kniet. Was hat Marion vor? Wie hängen die Ereignisse zusammen? Und wohin ist Bill Conolly auf einmal verschwunden? (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 252 gemacht, der erstmalig am 1. Mai 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Und wenn man sich den Klappentext so ansieht, scheints diesmal nicht um Geister und Dämonen zu gehen … vielleicht um eine Grabschändung … oder Zombies? Fast … ein Ghoul scheint auf dem Friedhof sein Unwesen zu treiben und seinen Hunger zu stillen.

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Dorian Hunter – Die Schöne und die Bestie (Folge 26)

Die Handlung:

Dorian Hunter erwacht in einem dunklen Zimmer. Ihm gegenüber sitzt ein Mann. Kiwibin. Er schenkt dem Dämonen-Killer eine Postkarte, auf der ein entsetzliches Monster und eine wunderschöne Frau zu sehen sind. Genau nach diesem Bild hatte Dorian vor Jahren in Moskau und Kiew gesucht … Kurz darauf findet sich Hunter im meterhohen Schnee des Bergdorfes Novornaja wieder. Was plant Kiwibin? Wer ist die Frau auf dem Bild? Dorian bleibt nicht viel Zeit, Antworten zu finden – denn der Wijsch hat seine Fährte bereits aufgenommen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Entschuldigung, wenn ich kurz lachen musste … „Mit einem Wi(j)sch ist alles weg!“ hat sich förmlich aufgedrängt bei dem Namen. Apropos „Name“, wieso hat der Verlag denn den ursprünglichen Titel der DÄMONENKILLER-Romanvorlage Nummer 29, „Das Monster und die Schöne“, verändert? Dieser Roman stammt auch nicht vom hier genannten Ernst Vlcek, sondern von Neal Davenport, der eigentlich Kurt Luif hieß. Oder ist dies gar nicht die Umsetzung des Davenport-Romans? Fragen über Fragen und das schon vor der ersten Hörminute. Apropos „Hören“ … wie ist denn nun das Hörspiel?

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John Sinclair – Pandoras Botschaft (Folge 96)

Die Handlung:

Ein Brief aus Billings in Schottland! Doch der Absender ist nicht etwa Pater Ignatius, der dort im Kloster St. Patrick die Silberkugeln für John Sinclair und Suko herstellt – sondern der Arzt Dr. McGovern. Er bittet John Sinclair um Hilfe, denn immer mehr Menschen in Billings werden Opfer einer dämonischen Seuche … und dann erscheint das Füllhorn der Pandora am Himmel und lässt das Böse frei! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Jubiläums-Heftromans mit der Nummer 250 gemacht, der erstmalig am 18. April 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das war damals übrigens ein Zweiteiler, der sein Ende im Heft 251 fand.

Hier gehts also um Pandora. Das war die Dame mit der falsch übersetzten „Büchse“, die eigentlich ein Krug oder Füllhorn war, der den weiblichen Schoß darstellen sollte. Sie erschafft der Autor hier genau so, wie es die griechische Mythologie vorgibt: aus Lehm. Klingt glitschig, sieht am Ende aber verdammt sexy aus. Gehts also hier gar nicht um Geister und Dämonen, sondern um altgriechische Lehmfrauen? Trifft sie womöglich einen Golem und gründet eine putzig schmutzige Familie?

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John Sinclair Classics – Doktor Tod (Folge 20)

Die Handlung:

Ein unheimliches Spiegelkabinett ist die Attraktion des Jahrmarktes von Tonbridge, einem kleinen Städtchen südlich von London. Auch Jessica Clay und Hank Dillinger zählen zu dessen Besuchern und werden anschließend blutüberströmt im nahe gelegenen Park aufgefunden. Kurz darauf trifft ein Bekennervideo bei Scotland Yard ein – vom größten Feind der Menschheit: „Doktor Tod“! (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des GESPENSTER-KRIMI-Heftromans mit der Nummer 94 gemacht, der erstmalig am 1. Juli 1975 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Die CLASSICS-Folge hat seinen Titel redlich verdient, trifft John doch zum ersten Mal auf Doktor Tod, einen der klassischen Feinde des Geisterjägers. Während die verschiedenen Cover-Varianten der Romanvorlge den Doktor selbst in einer Art „Imperator aus STAR WARS“-Gedächtnispose gezeigt haben, hat man sich hier für eine Version entschieden, die den Menschenfeind bei der „Arbeit“ zeigt und geht damit direkt auf die Handlung der Geschichte ein.

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John Sinclair – Der Schädelthron (Folge 95)

Die Handlung:

In einem Wald auf den Lofoten verschwinden auf mysteriöse Weise mehrere Menschen. Es kursiert das Gerücht, die Monstereule Strigus sei zurückgekehrt, um den „Schädelthron“ zurückzuerobern. Aber wo befindet sich dieser Thron? John Sinclair und Suko machen sich auf die Suche – ohne zu ahnen, dass sie damit auch die Pläne der Mordliga und ihrer eiskalten Anführerin Lady X durchkreuzen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 247 gemacht, der erstmalig am 27. März 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Dass die Sinclair-Sprecher in der Regel „top shelf“ sind, ist der Stammhörer schon gewohnt, erstaunlich überzeugend gesellt sich auch der junge „Johnny Conolly“ dazu. Schön zu hören, dass es talentierten Nachwuchs gibt. Aber das Skript versagt, denn das Verhalten während und nach dem Kampf gegen die ersten Vampire sollte den Jungen vor Angst zum Ausflippen bringen und nicht zu einem „cool, dann kann ich morgen im Kindergarten davon erzählen“, das passt nicht.

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Dorian Hunter – Die Masken des Dr. Faustus (Folge 25, Sonderausgabe, 4 CD-Box)

Die Handlung:

Dorian Hunter hat den goldenen Drudenfuß gefunden – und damit die einzig wirksame Waffe gegen den Dämonendrilling! Aber wo hält sich der Dämon versteckt? Olivaro ist bereit, den Drilling zu verraten, und verlangt im Gegenzug, dass Dorian sich mit seinem dritten Leben beschäftigt, das auf die tragische Existenz als Juan Garcia de Tabera folgte. Und tatsächlich beginnt Dorian sich zu erinnern – mit unabsehbaren Folgen …

Die große »Faustus«-Jubiläumstrilogie in der Sammler-Komplettbox kommt als liebevoll gestaltetes Digipack mit allen drei Folgen, einem Bonus-Booklet und dem DORIAN HUNTER-Soundtrack »Hunteresque« … 19 Original-Dämonenkiller-Tracks, von Komponist Andreas Meyer persönlich zusammengestellt!

Mit knapp 50 Sprechrollen auf insgesamt drei CDs ist der Dreiteiler die bisher aufwendigste Produktion von DORIAN HUNTER.
Mit Gaststar Dieter Hallervorden als Dr. Faust!  (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Warum der Verlag die Folgen einzeln herausbringt, erschließt sich mir nicht. Der Fan greift eh zu dieser Sonderausgabe, bei der es zum Preis von drei Hörspielen zusätzlich noch eine Soundtrack-CD gratis gibt. Und selbst wer kein eingefleischter HUNTER-Fan ist, wird sich schwer vorstellbar nur eine Folge dieses Dreiteilers kaufen und die anderen im Regal stehen lassen. Außer … er fand die Folge so schrecklich, dass er den Rest nicht mehr hören möchte. Bei dieser Serie ist das allerdings schwer vorstellbar, weil allein der Produktionswert schon so hoch ist, dass auch schwache Storys von den Effekten und der Musik eine Zeitlang getragen werden könnten. Zum Glück ist dies keine und so wirken die eingebauten Hörverstärkersounds umso mehr. Beim Titel hat man übrigens einen Zusatz weggelassen … warum auch immer … heißt die Romanvorlage doch „Die Todesmasken des Dr. Faustus“ und erschien als Nummer 26 in der DÄMONENKILLER-Heftromanserie.

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Dorian Hunter – Die Masken des Dr. Faustus: Hassfurt (Folge 25.2)

Die Handlung:

Noch immer ist das Rätsel um den Verbleib der Dämonendrillinge ungelöst – doch inzwischen kann sich Dorian Hunter an sein drittes Leben als Georg Rudolf Speyer erinnern. Auf der Suche nach dem goldenen Drudenfuß verschlug es Speyer im Jahre 1532 gemeinsam mit einer Gruppe skurriler Spielleute an einen widerwärtigen Ort des Bösen – nach Hassfurt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Nun aber genug mit dem MUMMENSCHANZ … auf nach HASSFURT. Den Ort gibts übrigens tatsächlich … liegt in Unterfranken (Bayern) … und er schreibt sich HaßFURT … und er ist bestimmt gar nicht so „widerwärtig“ wie die Verlagsinfo meint. Man kann es mit der „neuen Rechtschreibung“ aber auch übertreiben …

Für alle, denen es nicht vergönnt ist, alle drei Folgen der FAUST-Trilogie am Stück hören zu können, gibts am Anfang ein „Was bisher geschah“, das eilige Hörer schnellstens überspringen werden. Zurück zum Anfang des folgenden Tracks werden sicher einige Fans springen müssen, denn der Pate, der zu Dorian spricht, ist so leise abgemischt, dass er komplett in der Musik und den Effekten untergeht. Ich musste die Lautstärke schon mächtig aufdrehen, damit ich da etwas erhören konnte, nur um gleich wieder zusammenzuzucken, als Dorian mir aufgrund dessen quasi ins Ohr brüllte. Und dennoch hatte ich Schwierigkeiten etwas vom Paten-Dialog verstehen zu können. Warum die Stelle es bei aller Perfektion der Tontechnik so bis ins Endprodukt geschafft hat, kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht hatten die Testhörer beste Kopfhörer auf und keine Nebengeräusche beim Hören. Im Auto oder beim Joggen ist dieser Moment komplett unhörbar.

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Dorian Hunter – Die Masken des Dr. Faustus: Mummenschanz (Folge 25.1)

Die Handlung:

Dorian Hunter hat den goldenen Drudenfuß gefunden – und damit die einzig wirksame Waffe gegen den Dämonendrilling! Aber wo hält sich der Dämon versteckt? Olivaro ist bereit, den Drilling zu verraten, und verlangt im Gegenzug, dass Dorian sich mit seinem dritten Leben beschäftigt, das auf die tragische Existenz als Juan Garcia de Tabera folgte. Und tatsächlich beginnt Dorian sich zu erinnern – mit unabsehbaren Folgen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Auch wenn die Sprecherliste dieser Folge lang ist, der in der Verlagsinfo angekündigte Gaststar, Dieter Hallervorden, lässt uns in dieser Folge noch nicht an seinem Talent teilhaben. Dafür bedarf es noch etwas Vorbereitungszeit. Und die kann man sich ja lassen, schließlich haben wir drei Hörspiel-Teile Zeit, den seit einiger Zeit durch die Serie verlaufenden roten Faden in Form eines Drudenfußes abzuschließen … oder was man mit Füßen sonst so macht.

Damit auch Quer- und Neueinsteiger hier zugreifen können, erzählt uns Dorian im Intro noch mal im Schnelldurchgang wer er ist, was er so treibt, was sein Papa so gemacht hat und warum der Drudenfuß so wichtig ist. Und weil Hunter schon so alt ist und mehrfach den Körper gewechselt hat, ist offenbar seine Erinnerung auf der Strecke geblieben, sodass es immer mal wieder spontane Rückblicke gibt … einige Jahrhunderte zurück. Und da hieß er auch mal Georg Rudolf Speyer … was erklärt, warum auch dieser Name in der Sprecherliste auftaucht. Und als dieser macht er sich in der Vergangenheit auf die Suche nach dem gestohlenen Drudenfuß, den er in der Gegenwart frisch erbeutet hat.

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John Sinclair – Verdammt und begraben (Folge 94)

Die Handlung:

Der Vampir Terrasco versetzt die Menschen bereits seit langer Zeit in Angst und Schrecken. Er lockt seine Opfer in finstere Stollen und Geheimgänge und saugt ihnen das Blut aus. Doch schließlich gelingt es John Sinclair und Suko, den Vampir in eine Falle zu locken und zu vernichten. Womit der Fall, den sie beendet glaubten, aber erst so richtig beginnt … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 245 gemacht, der erstmalig am 13. März 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war. Das Cover der Romanvorlage konnte man diesmal übrigens nicht verwenden, das zierte schon die Front von Folge 65. „Das Vampirnest“. Der Roman mit dem Titel „Verdammt und begraben“ ist eigentlich der zweite Teil eines Vampir-Zweiteilers. Und Frantisek „der Pfähler“ Marek kennen die Hörfreunde aus der im Jahr 2005 veröffentlichten Sonderfolge „Der Pfähler“.

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Die Elfen: Elfenlicht (Folge 11)

Die Handlung:

Der Krieg in Albenmark neigt sich dem Ende zu: Das Heer der Trolle hat weite Teile des Landes überrannt. Die Elfenkönigin Emerelle zieht ihre Truppen im Süden an der Shalyn Falah zusammen. Sie will einen letzten Versuch unternehmen, die Trolle zur Einsicht zu bewegen, dass ein weit mächtigerer, gemeinsamer Feind Albenmark bedroht: Der Devanthar, der in wechselnder Gestalt auf den Schlachtfeldern auftaucht, will das Tor ins Nichts öffnen, damit die Yingiz in Scharen einfallen und alles Leben in Albenmark vernichten … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Was bisher geschah … ist sicher nur denen bekannt, die die Romanvorlage gelesen haben … und dabei gehts doch hier in den letzten Teil der ELFENLICHT-Vertonung. Alle anderen, auch die Fans und Hörfreunde der ELFEN-Reihe, werden sich nur schwerlich erinnern. Leider gibts wie gehabt keinen Intro-Track, in dem kurz und knapp erzählt wird, wo wir grad stehen und wie wir dahin gekommen sind. Stattdessen erzählt uns jemand von einem Sebastian, den es in den vergangenen zehn Teilen noch gar nicht gegeben hat. Aber Effekte, Musik und Atmosphäre sind wieder super … wobei die stimmenverzerrte Abmischung des ersten „Gruselstimmen“-Yingiz, der Sebastian begleitet, so schrecklich abgemischt wurde, dass sie nur sehr schwer zu verstehen ist. Wer Nebengeräusche beim Hören hat, der hat an dieser Stelle verloren … selbst wenn er spontan die Lautstärke voll aufdreht. Ich hatte zum Zeitpunkt des Hörens kräftigen Wind vor dem gekippten Fenster, das reichte schon aus, um einigen Dialogen nicht mehr folgen zu können. Das ist leider keine Eintagsfliege, denn wir begegnen Sebastian und seinem unfreiwilligen Begleiter nicht nur einmal … und auch an diesen Stellen ist es schwer bis unmöglich die „Gruselstimme“ vernünftig zu verstehen.

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John Sinclair – Der Pesthügel von Shanghai (Folge 93)

Die Handlung:

Seit Generationen lebt das Dorf Xi’xi im Süden Chinas von der Seidenraupenzucht. Als die Pest vor Jahrhunderten in Xi’xi wütete, sperrte man den Knüppeldamm – die einzige Verbindung zur Zivilisation. Die Menschen verendeten im Sumpf, der Xi’xi umgibt. Aber das Unrecht ist nicht vergessen – und eines Tages wird der Jademann die Toten anführen, um Rache zu nehmen … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Diesmal hat sich der Verlag an die Hörspielumsetzung des Heftromans mit der Nummer 241 gemacht, der erstmalig am 13. Februar 1983 am gut sortierten Bahnhofskiosk oder manchmal auch in einer Buchhandlung zu bekommen war.

Dass die chinesische Mythologie manchmal ziemlich blumig und abgefahren ist, das war mir bekannt … eine enthauptete Prinzessin allerdings, die auf einem weißen Hirsch reitet, ist da noch mal eine Besonderheit. Um die gehts aber gar nicht direkt hier, sondern um den Jademann, der mit seinem Dolch (aus Jade) vor vielen Jahren mal Pestopfer in einem chinesischen Dorf geheilt haben soll. Das ist doch auch mal ein interessantes Setting für eine Sinclair-Folge … es muss ja nicht immer London sein.

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