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John Norman – Magicians of Gor (Gor 25)

Finale grandioso: Ars Eroberung ist keine Hexerei

Tarl Cabot, unser Mann auf der Gegenerde, ist mit seinem goreanischen Freund Marcus wieder in die große Stadt Ar zurückgekehrt. Sie konnten sich aus der militärischen Katastrophe im Delta des großen Stroms Vosk retten. Dort war fast die gesamte Armee Ars aufgrund von Verrat in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht worden. Die Armee sollte eigentlich den Vormarsch der Truppen des feindlichen Inselstaates Cos stoppen. Nun nehmen im Beisein Tarls und Marcus‘ diese Truppen das einst stolze Ar in Besitz. Wie konnte es nur zu dieser Schandtat kommen?

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John Norman – Renegades of Gor (Gor 23)

Tarl Cabot, die Ein-Mann-Armee auf der Gegenerde

Im 23. Band seiner Gor-Saga schildert John Norman die Abenteuer von Tarl Cabot, dem Agenten der Priesterkönige, in den Wirren des Krieges, der zwischen den Mächten Ar und Cos um die Vorherrschaft auf dem Kontinent ausgebrochen ist. Während seiner Mission wird das Spiel der Verräter innerhalb von Ars Mauern offensichtlich – sehr zum Leidwesen aller Agenten, die sich in Ars Diensten sicher wähnen…
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John Norman – Mercenaries of Gor (Gor 21)

Tarl Cabot zwischen Intrige, Comedy und Erotik

Mit der Invasion des Hauptkontinents durch den Stadtstaat Cos beginnt der Krieg gegen das glorreiche Ar. Tarl Cabot, unser Mann auf Gor, lässt sich als Agent der Priesterkönige, die die Gegenerde heimlich beherrschen, auf ein gefährliches Intrigenspiel ein, das ihn Kopf und Kragen kosten kann. Zumal ihn ein relativ verrückter Poet und eine aufsässige Freie Frau von seiner Aufgabe ablenken.
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John Norman – Slave Girl of Gor (Gor 11)

Die junge Amerikanerin Judy Thornton wird nach Gor verschleppt, wo unbekannte Männer sie zur Sklavin machen. Skrupellos setzt ihr Herr Clitus Vitellius sie für seine Ränkespiele ein, denn er soll im Auftrag der mächtigen Stadt Ar – ein Gegenstück zum antiken Rom – die Salerianische Konföderation schwächen. Die schlaue Judy findet heraus, dass ihre Entführung kein Zufall war und sie vielmehr als hilflose Schachfigur in einem viel größeren Intrigenspiel dient. Will sie jedoch überleben, muss sie auf die Hilfe desjenigen Mannes vertrauen, den sie am meisten hasst: Clitus Vitellius….
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John Norman – Kajira of Gor (Gor 19)

Intrigenspiel: Von der Herrscherin zum Sklavenmädchen

„Kajira“ ist das goreanische Wort für Sklavenmädchen. Die auf die Gegenerde Gor entführte Amerikanerin Tiffany Collins findet sich, entgegen der üblichen Praxis der goreanischen Sklavenentführer, jedoch keineswegs als Tänzerin auf dem Sägemehlboden einer Weintaverne wieder, sondern vielmehr auf dem Thron des Palastes eines goreanischen Stadtstaates. Könnte es sich um eine Verwechslung handeln, oder steckt mehr dahinter?
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John Norman – Bloodbrothers of Gor (Gor 18)

So actionreich wie David Gemmell, aber erotischer

Im 17. Abenteuer der Gor-Saga macht sich Tarl Cabot, der Agent der Priesterkönige, auf den Weg, um in den östlichen Einöden nach einem angeblich abtrünnigen Kur-General zu suchen, doch er bekommt es mit indianerähnlichen Kriegern zu tun. Ein ehrloser Wilder teilt sein Schicksal als Sklave und Flüchtling. Sie stoßen auf andere Eingeborene, die sich der seltsamen Idee der Gleichheit von Mann und Frau verpflichtet fühlen – und anscheinend auch danach leben.

Dieses Abenteuer wird in Band 18, „Blutsbrüder von Gor“, fortgesetzt und abgeschlossen. Mein Bericht setzt die Kenntnis von Band 17 voraus.
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John Norman – Savages of Gor (Gor 17)

In der Prärie: Indianer, Ungeheuer und Aliens

Im 17. Abenteuer der Gor-Saga macht sich Tarl Cabot, der Agent der Priesterkönige, auf den Weg, um in den östlichen Einöden nach einem Kur-General zu suchen, doch er bekommt es mit indianerähnlichen Kriegern zu tun. Ein ehrloser Wilder teilt sein Schicksal als Sklave und Flüchtling. Sie stoßen auf andere Eingeborene, die sich der seltsamen Idee der Gleichheit von Mann und Frau verpflichtet fühlen – und anscheinend auch danach leben. Dieses Abenteuer wird in Band 18, „Blutsbrüder von Gor“, fortgesetzt und abgeschlossen.

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John Norman – Explorers of Gor (Gor 13)

Abenteuerreise in den Dschungel

In seinem neuesten Abenteuer muss sich Tarl Cabot, unser Mann auf Gor, in die tiefsten Dschungel der Gegenerde wagen. Denn wie es scheint, ist ein technisches Gerät der Kurii-Aliens, die Gor bedrohen, in die Hände eines schwarzhäutigen Erforschers gefallen. Für die Priesterkönige, Tarls Mentoren, ist es von höchster Bedeutung, dass Tarl diesen fremden Schutzschild für sie sichert, um so einen Vorteil im unendlichen Kampf gegen die Kurii zu erringen.

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John Norman – Marauders of Gor (Gor 9)

Actionreich: Invasion der Aliens

Dieser 9. Band der Gor-Saga ist die direkte Fortsetzung von „Jäger von Gor“ und wird in „Stammeskrieger von Gor“ fortgesetzt. Dieses actiongeladene Trio lässt sich also zusammenhängend lesen. Spätere Romane führen Tarl in die Arktis („Bestien von Gor“) und in den Dschungel („Erforscher von Gor“).

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John Norman – Hunters of Gor (Gor 8)

In der Gewalt der Panthermädchen

Tarl Cabot, der sich nun Bosk nennt und als Kapitän und Kaufmann agiert, gelangt zu Reichtum und Ruhm in Port Kar. Doch die Suche nach Talena lockt ihn in die gefährlichen und unzugänglichen Wälder des Nordens. In dieser Wildnis fällt er in die Hände der Panthermädchen, aber eine noch größere Gefahr droht ihm von einem – scheinbar unbekannten – Gegner. (Verlagsinfo)
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John Norman – Captive of Gor (Gor 7)

Frauenschicksal auf Gor: von der Entführung zur Erfüllung

Ein Giftanschlag auf Tarl Cabot wird von den Kurii-Aliens von langer Hand vorbereitet, und die reiche schöne Elinor Brinton soll ihr williges Werkzeug sein. Dies ist der erste der Gor-Romane, der von einer Frau, die von der Erde nach Gor entführt wurde, selbst erzählt wird – diesmal im Auftrag von Tarl Cabot selbst.

Handlung

Elinor Brinton lebt in New York City an der Park Avenue in einem teuren Penthouse, die Tochter eines kürzlich verstorbenen Multimillionärs und seiner reichen, aber gefühlskalten Witwe. Mit schönem Körper und Gesicht ausgestattet, ist es der gebildeten Elinor ein Leichtes, sich Zugang zu Model-Agenturen zu verschaffen und noch mehr Geld zu verdienen.

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John Norman – Fighting Slave of Gor (Gor 14)

Bewährung in der Arena

Mit diesem Roman begann John Norman 1980 eine zusammenhängende Trilogie um den Aufstieg eines Erdenmannes namens Jason Marshall, der auf die Gegenerde entführt wird. Die Trilogie löst vorübergehend die Erzählungen ab, in deren Mittelpunkt bislang Tarl Cabot alias Bosk stand.

Die Trilogie ist nicht schlecht, was ihren Actiongehalt angeht, reicht aber nicht an die vielschichtige Tiefe heran, die Tarls Abenteuer erreichen. Und die deutschen „Zurichtungen“ des Textes lassen kaum etwas von goreanischer Erotik bzw. Exotik übrig: Alle deutschen Ausgaben sind stark gekürzt.

Handlung

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John Norman – Guardsman of Gor (Gor 16)

Seeschlacht und Shakespeare

Der Konflikt zwischen Ar und der Salerianischen Konföderation liefert den Hintergrund für die kriegerischen Ereignisse in der Jason-Marshall-Trilogie, die die Bände 14 bis 16 der Gor-Saga bildet. In diesem Band (Nr. 16) findet die Trilogie um Jason Marshall ihren würdigen Abschluss, gekrönt von drei wichtigen Kämpfen und einer schönen Feier. „Leibwächter von Gor“ ist die direkte, nahtlos anschließende Fortsetzung von „Der Schurke von Gor“.

Handlung

Jason Marshall versucht weiterhin, die Vosk-Piraten an der Eroberung der Flußstädte zu hindern. Nachdem er seiner Gefangenschaft in der Piratenfestung entkommen ist, organisiert er den Widerstand der Flußstädte. Es kommt als Erstes zu einer dreitägigen Seeschlacht auf dem breiten Vosk-Strom, mit der dieser Band eröffnet. Die einzelnen Aktionen beschreibt der Ich-Erzähler auf nicht weniger als 70 Seiten!

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John Norman – Tarnsman of Gor (Gor 1)

Actionreicher Auftakt, ungekürzt und humorvoll

In seinem bis dato 34 Bände umfassenden Gor-Zyklus erzählt der amerikanische Geschichts- und Philosophie-Professor John Norman (eigentlich John Lange) die Abenteuer von Menschen auf der Welt Gor, einem Planeten, der sich in seiner Umlaufbahn um unsere Sonne der Erde genau gegenüber befindet. Gor ist somit eine Art Zwillingswelt, allerdings weitaus wilder, altertümlicher, wenig erforscht und von zwei Alienspezies umkämpft, den auf Gor im Verborgenen herrschenden Priesterkönigen und den sie bedrängenden Kurii. Raumschiffe der Priesterkönige verkehren zwischen Erde und Gor: Sie bringen geheime Technik, Gold und entführte junge Damen auf die Gegenerde.

1: Tarnsman of Gor
2: Outlaw of Gor
3: Priestkings of Gor
4: Nomads of Gor
5: Assassin of Gor
7: Captive of Gor
8: Hunters of Gor
9: Marauders of Gor
10: Tribesmen of Gor
11: Slave Girl of Gor
12: Beasts of Gor
13: Explorers of Gor
14: Fighting Slave of Gor (Jason Marshall 1)
15: Rogue of Gor (Jason Marshall 2)
16: Guardsman of Gor (Jason Marshall 3)
17: Savages of Gor
18: Bloodbrothers of Gor
19: Kajira of Gor
20: Players of Gor
21: Mercenaries of Gor
22: Dancer of Gor
23: Renegades of Gor
24: Vagabonds of Gor
25: Magicians of Gor
26: Witness of Gor
27: Prize of Gor
28: Kur of Gor
29: Swordsmen of Gor
30: Mariners of Gor
31: Conspirators of Gor
32: Smugglers of Gor
33: Rebels of Gor
34: Plunder of Gor

Handlung

Tarl, ein rothaariger Engländer, findet nach seinem Studium in Oxford eine Stelle als Geschichtslehrer in New Hampshire. Während eines Campngausflugs in die winterlichen Berge Neuenglands findet er einen Brief seines verschollen geglaubten Vaters und findet sich wenig später an Bord eines Raumschiffes. In der Stadt Koroba, wo sein Vater oberster Administrator ist, kommt er zu sich und erhält eine Ausbildung zum Krieger. Als ein Attentat auf ihn mißlingt, schwant ihm Übles und er fragt sich, welche Rolle er auf Gor zu spielen hat. Wie ihm nach seiner Vereidigung als Bürger sein Vater eröffnet, soll er das Imperium des größten der zahlreichen Stadtstaaten auf Gor zerstören. Er soll den heiligen Heimstein des glorreichen Ar stehlen.

Mit Hilfe eines riesigen Reit- und Kampfvogels, eines Tarn, gelingt ihm die heimliche Reise nach Ar und sogar das Eindringen in das Zentralgebäude. Beim Entwenden des Heimsteins hängt sich aber die schöne Tochter des Stadtherrschers Marlenus, Talena, an seinen Sattel. Nun wendet sich Tarls Schicksals von Tag zu Tag: mal mit Talena, mal ohne, mal gefangen, mal frei. Denn natürlich wird Tarl verfolgt, doch auch Talena wird gesucht: Sie soll getötet werden. Ihr Vater Marlenus wurde ob seiner Schande – des Heimsteinverlusts – davongejagt und ist wie Talena vogelfrei.

Schon bald fällt eine bunt zusammengewürfelte Armee der unterworfenen Stadtstaaten in Ars Territorium ein und belagert die tyrannische Stadt: Pa-Kur, der knallharte Chef der Kaste der Attentäter, hat Talena gefangengenommen und will sie in Ar erst heiraten, dann pfählen lassen. Nachdem Tarl ihrem Vater Marlenus das Leben gerettet hat, fliegt er zurück nach Ar, um Talena zu befreien. Schließlich überstürzen sich die Ereignisse, als die belagerte Stadt kapituliert…

Mein Eindruck

In der am detailreichsten entworfenen Phantasiewelten lässt der Autor eine der unvorhersehbarsten Handlungen spielen, die man je lesen wird. Der Held, Tarl Cabot, soll einen Tod um den anderen erleiden, doch stets gelingt es ihm, dem sicher scheinenden Tod ein Schnippchen zu schlagen.

Wechsel-Fälle des Schicksals

Typisch ist für sein Schicksal, dass er immer wieder aus den Lüften zur Erde fällt. Obwohl die Schwerkraft Gors geringer ist als die der „Sklavenwelt“, nämlich unserer, kann so eine unsanfte Landung einem doch die Gräten brechen. Zum Glück – oder durch die Hand des Autors – kommt es nie dazu. Beim ersten Mal wirft die frisch entführte Talena ihren Entführer einfach aus dem Sattel. Schön blöd, wer sich nicht anschnallt!

Tarl landet relativ weich in einem Sumpfgebiet, in das sich keine Ar-Soldaten trauen, weil sich dort nämlich Treibsandlöcher verbergen und riesige Spinnenviecher herumtreiben. Nar, eine dieser Spinnen, verfügt über einen Translator, also einen mechanischen Übersetzer, und kann sich mit dem vom Himmel Gefallenen verständigen. Nars Verhalten steht in krassem Widerspruch zu dem Kankras, der Riesenspinne, die bei Tolkien eine so üble Rolle spielt. Nar ist ein freundlicher Riese, der „denkenden Wesen“ kein Haar krümmen würde – im Gegensatz zu den Menschen von Gor.

Überlegene Technologie

Der Translator ist einer von vielen Hinweisen auf eine Technologie, die der der Erde haushoch überlegen ist. Das hätte aus dem Roman eigentlich ein Produkt des Science-Fiction-genres machen müssen, doch die Handlung ist pure Fantasy. Die den Planeten beherrschenden Priesterkönige, eine geheimnisvolle Rasse von gottähnlichen Wesen (die erst im 3. Band gezeigt werden), haben sehr selektive Gesetze für das technische Niveau der Völker verhängt und bestrafen alle Verstöße mit dem „Flammenden Tod“ (der tatsächlich an einer Stelle praktisch demonstriert wird), eine Art Spontanentzündung des Übeltäters. Deshalb gibt es u.a keine Sprengstoffe und keine auf Schwarzpulver basierenden Schusswaffen auf Gor. Die Krieger müssen mit Langbogen und Armbrust auskommen.

Andererseits haben es die Kasten der Baumeister (Builders) und der Heilkundigen mit ihrem überlegenen Wissen geschafft, elektronische Instrumente wie den Translator zu entwickeln, aber auch ein Serum zur Verjüngung des menschlichen Körpers. Letzteres verhilft Tarl zu der kuriosen Situation, dass er seinen Vater, den er längst tot glaubte, quicklebendig in Koroba wiedersieht. Der Urahn, der Tarl einen Brief aus dem 17. Jahrhundert schickt, tritt allerdings nicht mehr auf. Das wäre denn doch zuviel des Guten gewesen.

Die Pointe findet sich im Epilog: Nach Erdmäßstäben gemessen, war Tarl sieben Monate fort – doch er ist um keinen Tag gealtert. Und als sechs jahre auf der Erde vergehen, ohne dass sich ein Gor-Kontakt einstellt, scheint er keine Minute zu altern.

Romantik

Was wäre ein Abenteuerroman ohne eine romantische Beziehung? Nebbich, genau. Es lohnt sich, die kuriose Liebesbeziehung zwischen Tarl, dem Erdling und Halbgoreaner, und Talena, der schönen Ubarstochter, genauer zu betrachten. Für goreanische Frauen gibt es nur zwei anerkannte Existenzformen: als Freie Frau und als Sklavin. Jede Freie Frau, die nicht genügend geschützt ist, darf von einem Freien Mann ohne weiteres zur Sklavin degradiert werden, um sein Besitz zu werden.

Da sich Tarl nicht an diese Spielregel hält, ist Talena erst verwirrt und dann erbost. Erachtet er sie etwa nicht für wert, sie zu seinem Besitz zu machen, weil sie nicht schön genug ist? Iwo, das Gegenteil ist der Fall: Tarl findet sie zu schön, um zu degradieren und will sie lieber als Freie Frau haben. Blöd nur, dass er vor lauter Wechselfällen kaum eine ruhige Minute hat, ihr seine Liebe zu erklären und ihr einen Antrag zu machen. Erst muss die Welt gerettet werden!

Über den Großteil der Handlung ergibt sich daher eine Art unsicheres Terrain, auf dem Talenas Status nicht festgelegt ist. Sie ist zwar frei, benimmt sich aber in der Karawane des Kaufmanns Mintar (der große Ähnlichkeit mit Jabba dem Hutten hat, aber literaturgeschichtlich viel älter ist) wie eine leichtgeschürzte Sklavin – ein starker Gegensatz zu ihrem früheren beschützten Leben in den „Gewändern der Verschleierung“. Ist es die Kleidung, das Sklavenhafte oder die Freiheit, die talena so aufblühen lässt? Der Autor läst den Leser seine eigene Entscheidung fällen.

Eine herrliche Szene ist jene, in der sie zu den anderen Sklavinnen gesteckt und angekettet werden soll. Doch sie macht so viel Rabatz, dass der Aufseher sie lieber in Tarls Zelt steckt. Sie hat sich beim Zickenkampf eine blutige Nase und strahlt übers ganze Gesicht. Diese Szene hat mir an dem Buch am besten gefallen. In späteren Bänden des Zyklus haben die Mädels nur noch wenig Anlass zu lachen.

Unterm Strich

Dieser erste Gor-Roman ist noch pure Fantasy, die jeden Wunsch des (männlichen) Lesers erfüllt. Es ist fast schon ein Plagiat des ersten Mars-Romans von E.R. Burroughs (1912), der kürzlich verfilmt wurde: Eine Hauptfigur à la John Carter verändert die Welt, in die sie gebracht wurde, und gewinnt eine schöne Frau fürs Leben – vorerst. Insofern bietet das Buch optimale, kurzweilige Unterhaltung, die bis zum Finale spannend, actionreich und romantisch, zuweilen auch humorvoll bleibt.

Erst in den folgenden Romanen baut John Norman drei charakteristische Eigenheiten seiner Bücher aus: Die zuweilen ellenlangen Erklärungen zu bestimmten Dingen auf Gor (sie wurden in den deutschen Ausgaben des Heyne-Verlags häufig einfach gestrichen) und zum anderen die Überlistung und Täuschung des Lesers. Es ist daher zwingend notwendig, in Normans Romanen stets auch auf unwichtig erscheinende Details zu achten.

Drittens nimmt das Thema der Sklavinnen einen immer breiteren Raum ein – was man aber in den stark zensierten deutschen Ausgaben kaum bemerkt. In diesem Startband spielt das Thema noch kaum eine Rolle, und selbst Zwölfjährige können das Buch lesen, ohne um ihre Moral fürchten zu müssen. Kein Wunder also, dass dieser Band nicht auf dem deutschen Index steht und sich weiterhin bestens verkauft.

Die Anhängerschaft der Goreaner geht mittlerweile, also nach über 40 Jahren, in die Millionen. Immer wieder ist (etwa auf Wikipedia) von Zirkeln zu lesen, die die goreanischen (Un-) Sitten in praktisches Verhalten umsetzen. So ist die britische Polizei bereits 2006 und 2010 gegen „Goreaner“ vorgegangen. Findet die Invasion nun in umgekehrter Richtung statt, mag man sich fragen.

Englischkenntnisse

Für die Lektüre des ungekürzten Originals in der E-Books-Ausgabe (es gibt sie auch als E-Book und als Hörbuch zum Download) sollte der deutsche Leser mittelgute Englischkenntnisse mitbringen. Dies ist trotz des Inhalts keine Pulp Fiction. Stellenweise merkt man eben doch, dass das Buch von einem Geschichtsprofessor geschrieben wurde, der sich geschraubt auszudrücken weiß. Da ist man dann froh um jeden Dialog, in dem ganz einfache Wörter benutzt werden. Andererseits werden auf diese Weise auch die Klassenunterschiede zwischen den Figuren sichtbar.

Taschenbuch: 188 Seiten
Info: Tarnsman of Gor, 1966
Sprache: Englisch

Der Autor vergibt: (4.0/5) Ihr vergebt: SchrecklichNa jaGeht soGutSuper (No Ratings Yet)

John Norman – Prize of Gor (Gor 27)

Erdenfrau zwischen Verjüngung und A(u)ktion

Ellen ist ein achtzehnjähriges Sklavenmädchen auf Gor. Früher war sie mal eine sechzigjährige Dozentin und Feministin auf der Erde. Doch ein geheimnisvoller Mann hat sie entführen und nach Gor bringen lassen. Hier verjüngt und trainiert er sie, bis sie fast alle Künste beherrscht, die ein Sklavenmädchen kennen muss. Es ist, als sei sie in ihre Jugend zurückkehrt. Aber sie kann nicht wählen, alles besser zu machen: Ihr Gebieter lässt ihr keine Wahl – und verkauft sie.

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John Norman – Smugglers of Gor (Gor 32)

Zu den Panther Girls: Liebe in den Urwäldern des Nordens

Die geheimnisvollen Pani-Samurai bauen in den Wäldern des Nordens ein gigantisches Schiff, wie es die Welt Gor noch nicht gesehen hat. Am Fluss Alexandra, wo es vom Stapel laufen soll, rackern Holzfäller wie Sklavinnen gleichermaßen, um das große Unternehmen zu unterstützen. Doch etwas Sinistres geht hinter den Kulissen vor. Geheime Fracht gelangt an Bord. Spione kundschaften den Schiffsbau aus, um Sabotage zu erleichtern: Panther Girls! Als eine frustrierte Sklavin, die von der Erde hierher geschmuggelt wurde, aus dem Schiffscamp in die Wälder flüchtet, begegnet sie weit mehr als Larls, Sleen und Panthern …

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John Norman – Mariners of Gor (Gor 30)

Abenteuerliche Reise ans Ende der Welt

MARINERS OF GOR ist die direkte Fortsetzung zu SWORDSMEN OF GOR (siehe meinen Bericht), und die Handlung nimmt den dort beendeten Faden direkt auf: Das große Schiff des verrückten Erbauers Tersites sticht in See – und versenkt gleich mal eine cosianische Küstenpatrouille. Doch wohin wollen die Pani, die japanischen Krieger, die das Schiff bauen ließen?

Der Autor

In seinem bis dato 34 Bände umfassenden Gor-Zyklus erzählt der amerikanische Geschichts- und Philosophie-Professor John Norman (eigentlich John Lange) die Abenteuer von Menschen auf der Welt Gor, einem Planeten, der sich in seiner Umlaufbahn um unsere Sonne der Erde genau gegenüber befindet. Gor ist somit eine Art Zwillingswelt, allerdings weitaus wilder, altertümlicher, wenig erforscht und von zwei Alienspezies umkämpft, den auf Gor im Verborgenen herrschenden Priesterkönigen und den sie bedrängenden Kurii. Raumschiffe der Priesterkönige, der Kurii und der Schmuggler verkehren zwischen Erde und Gor: Sie bringen geheime Technik, Gold und entführte junge Damen auf die Gegenerde.

1: Tarnsman of Gor
2: Outlaw of Gor
3: Priestkings of Gor
4: Nomads of Gor
5: Assassin of Gor
7: Captive of Gor
8: Hunters of Gor
9: Marauders of Gor
10: Tribesmen of Gor
11: Slave Girl of Gor
12: Beasts of Gor
13: Explorers of Gor
14: Fighting Slave of Gor (Jason Marshall 1)
15: Rogue of Gor (Jason Marshall 2)
16: Guardsman of Gor (Jason Marshall 3)
17: Savages of Gor
18: Bloodbrothers of Gor
19: Kajira of Gor
20: Players of Gor
21: Mercenaries of Gor
22: Dancer of Gor
23: Renegades of Gor
24: Vagabonds of Gor
25: Magicians of Gor
26: Witness of Gor
27: Prize of Gor
28: Kur of Gor
29: Swordsmen of Gor
30: Mariners of Gor
31: Conspirators of Gor
32: Smugglers of Gor
33: Rebels of Gor
34: Plunder of Gor

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John Norman – Assassin of Gor (Gor 5)

Agent Tarl Cabot in der Arena – im Sand und in der Luft

Tarl Cabot sucht in der Verkleidung eines Attentäters seinen eigenen Mörder. Er ist auf der Suche nach demjenigen Mann, der ihn auf einer Brücke hinterrücks mit einem Wurfmesser ermorden wollte und stattdessen einen jungen Soldaten traf. Tarl gerät mitten hinein in die Intrigen, die um die Wettkämpfe der Tarn-Rennen von Ar gesponnen werden. Tarl hat mit Vella, einem Erdenmädchen namens Elizabeth, den Auftrag der Priesterkönige, nach dem Kontaktmann zu den Kurii, den feindseligen Aliens, in Ar zu suchen.

Der Autor

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John Norman – Witness of Gor (Gor 26)

Zäh und zu lang: Wer ist der Gefangene in Zelle 41?

Dies ist wieder mal ein Kajira-Roman im Gor-Zyklus, der aus der Sicht der Sklavin erzählt wird. Dieser Roman steht für sich allein und ist nicht als Teil einer Duo- oder Trilogie zu lesen. Er eignet sich damit auch für Einsteiger in den Gor-Zyklus.

Der Gor-Zyklus

In seinem bis dato 34 Bände umfassenden Gor-Zyklus erzählt der amerikanische Geschichts- und Philosophie-Professor John Norman (eigentlich John Lange) die Abenteuer von Menschen auf der Welt Gor, einem Planeten, der sich in seiner Umlaufbahn um unsere Sonne der Erde genau gegenüber befindet. Gor ist somit eine Art Zwillingswelt, allerdings weitaus wilder, altertümlicher, wenig erforscht und von zwei Alienspezies umkämpft, den auf Gor im Verborgenen herrschenden Priesterkönigen und den sie bedrängenden Kurii. Raumschiffe der Priesterkönige verkehren zwischen Erde und Gor: Sie bringen geheime Technik, Gold und entführte junge Damen auf die Gegenerde.

1: Gor – die Gegenerde (Tarnsman of Gor)
2: Der Geächtete von Gor (Outlaw of Gor)
3: Die Priesterkönige von Gor
4: Die Nomaden von Gor
5: Die Meuchelmörder von Gor
6: Die Piratenstadt von Gor
7: Die Sklavin von Gor
8: Die Jäger von Gor
9: Die Marodeure von Gor
10: Die Stammeskrieger von Gor
11: In Sklavenketten auf Gor
12: Bestien von Gor
13: Die Erforscher von Gor
14: Kampfsklave auf Gor (Jason Marshall #1)
15: Der Schurke von Gor (Jason Marshall #2)
16: Der Leibwächter von Gor (Jason Marshall #3)
17: Die Wilden von Gor
18: Die Blutsbrüder von Gor
19: Kajira von Gor
20: Die Spieler von Gor
21: Die Söldner von Gor
22: Dancer of Gor / Die Tänzerin
23: Die Verräter von Gor
24: Die Vagabunden von Gor
25: Die Zauberer von Gor
26: Witness of Gor
27: Prize of Gor
28: Kur of Gor
29: Swordsmen of Gor
30: Mariners of Gor
31: Conspirators of Gor
32: Smugglers of Gor
33: Rebels of Gor
34: Plunder of Gor

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