Archiv der Kategorie: Fantasy / Science-Fiction

Die drei !!! – Geheimnis im Düstermoor (Folge 56)

Die Handlung:

Kreativferien auf dem Eichenhof! Kim, Franzi und Marie freuen sich auf ihre Schreib- und Malkurse und auf Ausflüge ins nahe gelegene Düstermoor. Doch gleich an ihrem zweiten Tag im idyllischen Moorhausen wird die Moorleiche aus dem Dorfmuseum gestohlen! Und schon ist es vorbei mit den entspannten Herbstferien! Die drei !!! nehmen sofort die Ermittlungen auf, doch keiner der Verdächtigen hat ein Tatmotiv. Eines Abends machen die drei auf dem Friedhof dann die entscheidende Entdeckung … (Verlagsinfo)

Mein Eindruck:

Der Klappentext klingt ja so, als wärs eine Folge, die super zu Halloween passen würde … so mit Moorleichen und Gräbern und allem. Obs wohl wirklich so gruselig wird? Die Mädels jedenfalls freuen sich erst mal auf entspannte Herbstferien mit reichlich kreativem Chillen und Relaxen und was einem sonst noch so für passende Anglizismen in den Kopf kommen.

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Kim Stanley Robinson – Flucht aus Katmandu. Eine verrückte SF-Tour durch den Himalaja. Erzählungen

Himalaya-Storys: Jimmy Carter und der Yeti

Was tun zwei verrückte Amerikaner in Nepal? Für Kim Stanley Robinson bietet diese Frage Stoff für vier im wahrsten Sinne des Wortes wunderbare Geschichten. Seine Helden George Fergusson und Freds Fredericks schlagen sich eigentlich als Touristenführer durch, doch so ganz nebenbei erleben sie die unglaublichsten Abenteuer.

So befreien sie mit der ganz und gar unfreiwilligen Hilfe von Jimmy Carter einen leibhaftigen Yeti aus dem Badezimmer eines Luxushotels. Dann erklimmen sie ohne Sauerstoffgerät den Mount Everest, um einen tibetanischen Guru von einem mehr als wunderlichen Fluch zu befreien. Und schließlich steigen sie in ein Tunnelsystem unter der hauptstadt Katmandu hinab, geraten an bewaffnete Revolutionäre und verschaffen sich beim König von Nepal eine Privataudienz – mit dem Ergebnis, dass die ganze Armee sie jagt… (Verlagsinfo)
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Stephen R. Donaldson – Der Schritt in den Wahnsinn: Chaos und Ordnung (Amnion-Zyklus 4)

Kurz vor dem Finale wird’s richtig spannend
Nach der Vernichtung der Schwarzwerft Kassafort kämpfen die ehemalige Polizistin Morn Hyland, der kriminelle Doppelagent Nick Succorso und der zum Cyborg umgewandelte Raumpirat Angus Thermopyle um die Vorherrschaft auf dem Raumschiff, mit dem sie entkommen sind.

Doch es geht um sehr viel mehr als nur darum, wer das Schiff „Posaune“ unter Kontrolle hat: Die Amnions, extrem fähige Genetiker, wollen die Menschheit „retten“, indem sie alle Menschen zu Amnions machen. Es gibt einen Impfstoff, der allerdings noch in der Testphase ist. Hashi Lebwohl, der Direktor der Abteilung Datenakquise der Montan-Kombinate, will ihn weiterentwickeln und so die Menschheit retten. Nick Succorso will den Impfstoff ebenfalls – aber nur diejenigen retten, die in der Lage sind, eine Stange Geld dafür hinzulegen… (Verlagsinfo)

Der Autor

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Kim Stanley Robinson – Goldküste (Kalifornien-Trilogie 2)

Bombenleger in Autopia

Orange County, Kalifornien, 2067: L.A. ist eine Metropolis der flüchtigen Begegnungen und schneller Geschäfte, der harten Drogen und falschen Träume. Wie ein verirrter Nachtfalter schwirrt Jim McPherson durch diese bunte Neonwelt, von einer Party zur nächsten. Der Möchtegern-Dichter schlägt sich als Aushilfslehrer durch. Das laute, hektische Treiben an der Goldküste scheint ihm ohne Sinn, ohne Aussicht auf Glück. Dann lernt er Arthur kennen. Dieser gehört einer revolutionären Gruppe an, die durch Sabotage die Rüstungsindustrie Amerikas zerstören will. Begeistert macht Jim bei den Aktionen mit, obwohl – oder gerade weil – sein Vater Ingenieur in dem größten Rüstungskonzern von Orange County ist … (Verlagsinfo)
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Suzette H. Elgin – Amerika der Männer (Native Tongue 1)

Die USA im 23. Jahrhundert: Den Frauen wurden alle Rechte entzogen, die sie sich im 20. Jahrhundert erkämpft hatten. Es ist ihnen untersagt, gehobene Berufe auszuüben, ohne Einwilligung der Ehemänner Geldgeschäfte zu tätigen oder sich einer ärztlichen Behandlung zu unterziehen. Sie werden von den Familienoberhäuptern wie Haustiere gehalten und eingesetzt.

Den Frauen der sogenannten Linguisten-Dynastie ergeht es nicht anders. Doch ihnen und ihren Kleinkindern kommt eine besondere Aufgabe zu: Sie sollen Kontakt zu den verschiedenen raumfahrenden Völkern herstellen, denn nur das Gehirn von kleinen Kindern im vorsprachlichen Alter ist noch formbar genug, um die fremdartigen Sprachmuster zu erlernen, sodass sie später als Dolmetscher arbeiten können. Diese mühselige und frustrierende Arbeit ist zugleich die größte Chance der Frauen, sich eine eigene Geheimsprache zu schaffen, um sich so ein winziges Stück Freiheit und Unabhängigkeit zu erkämpfen. (Verlagsinfo)
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Octavia Butler – Imago (Xenogenesis 3)

Im Alien-Genprogramm: Würdiger Abschluss der Xenogenesis-Trilogie

Die Oankali sind Genhändler. Sie finden die Reste der Menschheit auf der vergifteten und verseuchten Erde – weit in unserer Zukunft. Die Oankali erkennen, dass hier eine Fehlentwicklung des Lebens stattgefunden hat, die in einem Wesen gipfelt, das in seinen Genen ebenso verseucht ist wie die Welt, die es zugrunde gerichtet hat. Das Urteil: Die positiven menschlichen Erbanlagen werden in den galaktischen Genpool aufgenommen, doch als eigene Rasse darf sich der Mensch nicht länger fortpflanzen.

Die dreigeschlechtlichen Oankali haben die Menschen wieder auf der Erde angesiedelt, die nach dem Atomkrieg für Jahrhunderte unbewohnbar war. Jetzt leben Menschen und Aliens zusammen, doch nicht alles ist friedlich..

Jodahs ist ein Konstruierter, halb Mensch, halb Oankali. Er wurde von den Ooloi geschaffen, Angehörige des dritten Geschlechts der Oankali, die die Fähigkeit haben, genetische Veränderungen vorzunehmen. Nicht alle Menschen waren jedoch glücklich über das Eingreifen der fremdartigen Oankali, und die Vermischung der beiden Spezies verlief nicht unproblematisch. Jodahs ist ein Kind zweier Welten – und durch seine Augen könnten die Menschen endlich die Oankali besser verstehen lernen. Doch sind die Menschen wirklich bereit zu diesem Schritt? (Verlagsinfo)
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Kim Stanley Robinson – Geschöpfe der Sonne. Erzählungen

Einfallsreich und bewegend: Mit der Armada nach Hiroshima

„Geschöpfe der Sonne“ ist die erste Sammlung mit Geschichten des vielseitigen Science Fiction Autors Kim Stanley Robinson. Sie enthält eine wichtige preisgekrönte Story mit dem Titel „Schwarze Luft“, die seinerzeit sogar Storys von William Gibson von den ersten Plätzen verdrängte. Diese Geschichten entstanden in einem Zeitraum von zehn Jahren, wie der Autor in seiner Einleitung schreibt. In ihnen mischen sich Elemente aus Science Fiction, Fantasy und Kriminalerzählung.
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Stephen R. Donaldson – Der Schritt zur Macht: Ein dunkler hungriger Gott erwacht (Amnion-Zyklus 3)

Die spannende Handlung wird verwickelt

Das Amnion-Universum: Auf der Schwarzwerft Kassafort spitzt sich der Konflikt zwischen Morn Hyland und ihrem „Retter“, dem kriminellen Doppelagenten Nick Succorso, dramatisch zu. Nachdem dieser ihren Sohn, ein Kind seines Rivalen Thermopyle, für Genexperimente an die Amnions verkauft hat, beschließt er, auch sich selbst den Aliens zur Verfügung zu stellen. Doch seine Crew lehnt sich auf, und es bleibt ihm keine Wahl, als den Beistand seines scheinbar aus der Haft entflohenen Rivalen zu suchen. Nur ist dieser inzwischen von der Polizei in eine tödliche Waffe verwandelt worden …

Die Amnios, geniale Bio-Ingenieure, haben Morn Hylands neugeborenen Sohn Davies binnen Tagen zu einem Sechzehnjährigen heranreifen lassen. Sie haben auch Morns Gedächtnis in Davies Gehirn kopiert, um ihm alles Nötige beizubringen. Diese Prozedur hätte Morn eigentlich nicht überleben dürfen – doch die ehemalige Polizistin erfreut sich bester Gesundheit, was an dem illegalen Zonenimplantat in ihrem Gehirn liegt. Nick verkauft die beiden an die Aliens, doch Morn und Davies gelingt die Flucht… (Verlagsinfo)

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David Brin – Sternenflut. Ein Uplift-Roman

Im Uplift-Unversum: Leichen im Frachtraum

Woher stammt unser Bewusstsein? Wohin führt unser Weg? – Mittels Gentechnologie haben die Menschen intelligente Tierarten, unter anderem Delfine, zu gleichberechtigten Spezies weiterentwickelt. Ebenso hat jede Spezies, die im Universum den Aufbruch in den Weltraum geschafft hat, dafür Hilfe von einer höher entwickelten anderen Spezies bekommen. Doch wer half den Menschen? Eine waghalsige Expedition macht sich auf, um Licht in das Dunkel der menschlichen Evolution zu bringen … (Verlagsinfo)

Der Autor

Glen David Brin (* 6. Oktober 1950 in Glendale, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor.
Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – unter anderem erhielt er den Hugo, den Nebula und den Locus Award. Er lebt in Südkalifornien, studierte Astronomie am California Institute of Technology und erwarb einen Doktorgrad in Astrophysik an der University of California, San Diego.

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Kim Stanley Robinson – Das wilde Ufer (Kalifornien-Trilogie 1)

Huckleberry Finn auf dem Friedhof der Zivilisation

Es gab einmal eine Zeit, da war Amerika die mächtigste Nation der Erde. Doch nach einem nuklearen Krieg ist das Land verwüstet, die großen Städte sind zerstört, die Bevölkerung ist nahezu ausgerottet. Die Völker der Vereinten Nationen wachen mit aller Strenge darüber, dass die wenigen, in kleinen Siedlungen verstreut lebenden Nachkommen der Kriegsgeneration nie mehr eine Chance bekommen, das Land wieder aufzubauen. Bis eines Tages in einem kleinen Fischerdorf an der kalifornischen Küste zwei Fremde auftauchen und in dem siebzehnjährigen Henry der Traum von einem wiedervereinten Amerika erwacht … (Verlagsinfo)

Kim Stanley Robinson schreibt seit rund 40 Jahren. Mit seinem Erstlingsroman „Das wilde Ufer“, dem ersten Band seiner Kalifornien-Trilogie, errang Robinson sogleich höchste Auszeichnungen im Genre „Zukunftsroman“. Nur William Gibsons SF-Roman „Neuromancer“ verhinderte, dass „Das wilde Ufer“ beim Nebula Award 1984 auf den ersten Platz kam. Und das ist beileibe keine schlechte Konkurrenz.
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Michael de Larrabeiti (Hg.): Das Zaubergärtlein und andere fast wahre Geschichten aus der Provence

Flirrender Liebes-Zauber der Provence

Wundersame Geschichten aus der Provence präsentiert der englische Autor de Larrabeiti – er übersetzte sie auch aus dem Französischen ins Englische. Anlässlich eines Schafauftriebs führt uns der „Erzähler“ in die Berge der Provence und in ein legendäres Mittelalter kurz nach der Sarazenen-Invasion, das mit liebenden Troubadouren, wunderschönen Frauen, großen Herrschern, goldenen Ziegen und mächtigen Zauberern bevölkert ist.
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Stephen R. Donaldson – Der Schritt zur Vision: Verbotenes Wissen (Amnion-Zyklus 2)

Hammerharte Amnion-Fortsetzung

Dies ist der 2. Band in Donaldsons AMNION-SF-Zyklus um die Auseinandersetzung zwischen Menschenwelten und Amnion-Aliens. Morn Hyland ist ihrem Peiniger Angus Thermopyle zwar entronnen, hat aber niemandem verraten, dass er ihr illegal ein Implantat ins Gehirn eingesetzt hat, mit dem er sie kontrollieren konnte. Im Austausch für ihr Schweigen erhält sie das Kontrollgerät.

Nun lebt sie an Bord von Nick Succorsos Schiff, der für ihre Rettung gewisse Gegenleistungen von Morn erwartet. Doch die ehemalige Polizistin ist schwanger – von Angus Thermopyle. Weil an Bord kein Platz für uneheliche Kinder ist, fliegt Succorso eine Raumstation der Amnion an. Die Bio-Ingenieure der Aliens kennen eine Möglichkeit, Föten binnen Stunden reifen zu lassen und die Entwicklung von Kindern radikal zu beschleunigen. Morn Hyland steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens… (Verlagsinfo)
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John Brunner – Träumende Erde

Verschwindibus: Endlösung Weltflucht?

Die Welt ist überbevölkert. Die Menschen sind in Wohnsilos zusammengepfercht, Lebensmittel und Trinkwasser sind knapp, die Lage ist deprimierend und hoffnungslos. Da taucht plötzlich eine neue Droge auf, ein Rauschmittel, das euphorische Glücksgefühle hervorruft. Die Droge ist billig und überall zu haben. Ein Glücksrausch erfasst die Massen; die drückenden Probleme sind vergessen. Doch das Mittel hat einen merkwürdigen Nebeneffekt: Leute, die völlig abhängig davon sind, verschwinden spurlos.

Das Rauschgiftdezernat der Vereinten Nationen setzt seinen besten Mann auf das Problem an: Nicholas Greville. Er geht den Spuren dieser Verschwundenen nach – und stößt dabei auf recht merkwürdige Dinge, die sich zu einem verrückten Puzzle zusammenfügen. (Verlagsinfo)
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Stephen R. Donaldson – Der Schritt in den Konflikt: Die wahre Geschichte (Amnion-Zyklus 1)

Serienauftakt: Cliffhanger par excellence

Angus Thermopyle ist ein skrupelloser, aber wenig erfolgreicher Pirat. Jeder, der mit ihm fliegt, endet entweder im Gefängnis oder in einem Sarg. Als er in Begleitung der wunderschönen Ex-Polizisten Morn Hyland in Mallory’s Bar & Logis in der Delta-Sektion auftaucht, ist allen klar, dass die junge Frau Thermopyles Geisel sein muss. Doch sie macht keinen Versuch, ihm zu entkommen, und keiner der Anwesenden wagt es, sich mit dem Verbrecher anzulegen – außer Nick Succorso.

Doch was nach einem langen Kampf zwischen den beiden Piraten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aussieht, ist erstaunlich schnell vorbei. Succorso hat Thermopyle offenbar hinter Gitter gebracht und Morn Hyland befreit. Doch das ist nicht die wahre Geschichte … (Verlagsinfo)
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Stephen R. Donaldson – Einer reitet durch / Die Magier von Mordant (Mordants Not 2)

Optimales Fantasy-Epos

Der einst so machtvolle König Joyse scheint zur senilen Karikatur eines Herrschers zu verkommen. Die Staatsgeschäfte überlässt er einer Handvoll verzweifelter Getreuer und widmet sich stattdessen hingebungsvoll dem Damespiel. Umso emsiger paktiert der gerissene Spiegelmagier Eremis mit den Feinden des Reiches, um einem Günstling zur Macht zu verhelfen.

Nur Prinz Geraden und Terisa, Grenzgängerin aus der realen Welt, halten dem König die Treue und drängen ihm zum Handeln – scheinbar vergeblich. Als es Eremis gelingt, Terisa einzukerkern und Geraden den Mord am eigenen Bruder unterzuschieben, scheint die Sache des Königs verloren. Doch da wendet sich das Blatt und enthüllt die vertrackte Strategie des damespielenden Königs. (Verlagsinfo)
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Stephen R. Donaldson – Der Spiegel ihrer Träume (Mordants Not 1)

Erstklassiger Fantasy-Schmöker

Terisa Morgan, ungeliebte Tochter eines Milliardärs, lebt in der Einsamkeit ihres New Yorker Luxus-Apartments. Um einen Beweis für ihre Existenz zu haben, umgibt sie sich mit zahllosen Spiegeln. Da tritt eines Tages ein junger Mann durch einen Spiegel in ihr Zimmer und bittet sie, ihm in seine Welt zu folgen und sein Reich zu retten. Terisa reicht ihm zögernd die Hand und findet sich bei den Spiegelmagiern auf Schloss Mordant wieder. Und sie wird hineingerissen in den Strudel von Leidenschaft, Magie, Intrige und Mord dieser märchenhaften Parallelwelt jenseits der Spiegel. Und sie lernt Prinz Geraden kennen, einen Unglücksraben von einem jungen Mann – der ihr Schicksal werden soll. (Verlagsinfo)

Der Autor

Stephen R. Donaldson, geboren 1947 in Cleveland, Ohio, lebte im Alter von drei bis 16 in Indien, wo sein Vater, ein orthopädischer Chirurg, ausgiebig mit Leprakranken arbeitete. (Nachdem Stephen einen der Vorträge seines Vaters über Lepra gehört hatte, konzipierte er die Figur des Thomas Covenant als Protagonist für eine epische Fantasygeschichte.) 1968 machte Stephen seinen Abschluss am College of Wooster, Ohio, diente zwei Jahre als Zivildienstleistender (damals herrschte ja Krieg) in einem Krankenhaus in Akron, Ohio, besuchte danach die Kent State University, wo er 1971 seinen Magisterabschluss in Englisch machte (1974 wurden an der Kent U vier Studenten von Nixons Truppen erschossen.) Danach lebte er in Albuquerque, New Mexico.

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John Brunner – Ein Stern kehrt zurück

Roadmovie: Wo sind die Maschinenbauer?

Etwa 100.000 Jahre in der Zukunft entdeckt der junge Sternenforscher Creohan, dass sich ein fremder Stern der Erde nähert. Noch ist es Zeit, den Himmelskörper von seinem Kollisionskurs abzubringen. Creohan macht es sich zur Aufgabe, die Öffentlichkeit auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

Aber die Erde ist ein Trümmerfeld vergessener Reiche und Kulturen geworden. Die Menschen sonnen sich im Glanz der stolzen Vergangenheit und sind nicht geneigt, die drohende kosmische Katastrophe ernstzunehmen. Doch Creohan gibt nicht auf. Er wandert durch die Welt, auf der mühseligen Suche nach Gleichgesinnten, die ihm helfen sollen, das Unheil abzuwenden und die Menschheit zu retten… (Verlagsinfo)
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Stephen R. Donaldson – Lord Fouls Fluch (Die erste Chronik von Thomas Covenant dem Zweifler, Band 1)

Antiheld im Kampf gegen den Verächter

Als Thomas Covenant in das LAND kommt, glaubt er nicht an dessen reale Existenz. Es muss ein Traum sein. Doch wundersamerweise heilt es seine Wunden, die ihm die Lepra zugefügt hat. Nun ist es an ihm, das selbst verwundete LAND erstens zu heilen und zweitens vor dem Zugriff Lord Fouls des Verächters zu bewahren. Die Bewohner des LANDES erblicken in ihm die Wiedergeburt von Berek Halbhand, eines legendären Helden. Und mit seinem Ring aus weißem Gold ist er in der Lage, wilde Magie auszuüben. Doch wird der Verächter Recht behalten, wenn er Thomas als ahnungslosen Nichtskönner verhöhnt, der nicht einmal an Magie glaubt?
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Octavia E. Butler – Rituale (Xenogenesis 2)

Im Alien-Genprogramm: Kampf einer neuen Rasse

Die Oankali sind Genhändler. Sie finden die Reste der Menschheit auf der vergifteten und verseuchten Erde – weit in unserer Zukunft. Die Oankali erkennen, dass hier eine Fehlentwicklung des Lebens stattgefunden hat, die in einem Wesen gipfelt, das in seinen Genen ebenso verseucht ist wie die Welt, die es zugrunde gerichtet hat. Das Urteil: ie positiven menschlichen Erbanlagen werden in den galaktischen Genpool aufgenommen, doch als eigene Rasse darf sich der Mensch nicht länger fortpflanzen.

Die dreigeschlechtlichen Oankali haben die Menschen wieder auf der Erde angesiedelt, die nach dem Atomkrieg für Jahrhunderte unbewohnbar war. Jetzt leben Menschen und Aliens zusammen, doch nicht alles ist friedlich. Da tritt der erste Mischling auf… (Verlagsinfo)
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John Brunner – Sternenlauscher

Selbstplagiat? Agent auf der Spur von Verschwundenen

Dan Cross kennt das Bild bereits: junge Leute mit seltsamen Kästen und Hörkapseln, die behaupteten, man könne damit Signale von fernen Welten auffangen. Die Kästen heißen ebenso wie die Benutzer „Sternenlauscher“. Cross hat die Dinger ausprobiert: Mehr als ein unbestimmtes Rauschen hörte er nicht. Doch es gibt ein Geheimnis, das bedrohliche Ausmaße annimmt: Immer mehr Benutzer verschwinden! Cross hat einen Auftrag: Er muss den Verschwundenen folgen – und zurückkehren. Falls es dafür überhaupt eine Möglichkeit gibt…
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