Archiv der Kategorie: Fantasy / Science-Fiction

John Jakes – Schiff der Seelen [Brak 1]

Auf seiner langen Reise ins ferne Khurdisan gerät Brak, der Barbar aus dem Norden, immer wieder in bedrohliche Situationen. Die Zivilisation und hinterlistige Mitmenschen überfordern den naiven Mann, der zudem einen mächtigen Zauberer verärgert, in eine verfluchte Ruinenstadt stolpert und ins Totenreich geschickt wird … – In den Fußstapfen Conans wandelt Brak, ohne diese ausfüllen zu können. Autor Jakes erzählt von einer Reise, die er durch immer neue Episoden beliebig verlängern konnte: Durchschnittliche Abenteuer-Fantasy als unterhaltsames Lesefutter. John Jakes – Schiff der Seelen [Brak 1] weiterlesen

Clifford D. Simak – Ingenieure des Kosmos

Ende des 7. Jahrtausends retten zwei Weltraum-Reporter eine verschollene Wissenschaftlerin. Im Kryonik-Tiefschlaf hat sie die telepathischen Rufe der „Kosmischen Ingenieure“ vernommen, die am Rand des Universums mit bösartigen Chaos-Mächten ringen. Ein kleines Menschenteam macht sich durch Zeit und Raum auf, um den „Ingenieuren“ zur Seite zu stehen … – Ausgerechnet Clifford D. Simak, der später durch seine ‚ruhige‘ und jeglichem Gigantismus abholde Science Fiction berühmt wurde, legt als Frühwerk eine „Space Opera“ vor, die unbekümmert den Naturgesetzen trotzt und ebenso flach wie spannend unterhält: Nostalgie pur! Clifford D. Simak – Ingenieure des Kosmos weiterlesen

Nicola Griffith – Untiefen

Kampf gegen den Umwelt-GAU und um die eigene Identität

Eine junge Millionenerbin wird entführt, doch ihr gelingt die Flucht. Als sie sich in den gefährlichen Straßen einer fremden Stadt wiederfindet, sammelt eine Passantin sie auf. Doch Spanner, wie die Frau sich nennt, geht riskanten Geschäften nach – und zwingt die ihr verpflichtete Frances Lorien Van de Oest, dabei mitzumachen. Frances emanzipiert sich und haut ab. Sie arbeitet lieber ganz unauffällig in der städtischen Kläranlage. Aber wie lange kann das noch gutgehen?

Die Autorin

Die britische Autorin des preisgekrönten Romans „Ammonit“ (dt. bei Heyne) erhielt 1996 für den Roman „Slow River“ (dt. als „Untiefen“) den begehrten Nebula Award. Auch Griffiths Kurzprosa, die bislang nur verstreut erschien, kann sich sehen lassen. Sie befasst sich mit heißen wissenschaftlichen Themen in interessanter, kritischer Weise, die von humanistischer Grundeinstellung zeugt. Griffith bekennt sich zu ihrer Homosexualität und hat Anthologien von Erzählungen herausgegeben, die Homosexualität thematisieren.

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Carl Amery – Der Untergang der Stadt Passau

Die Dreiflüssestadt nach dem Day After

Nach einer großen Seuche hat die uns bekannte Zivilisation aufgehört zu existieren. Nur wenige Menschen überlebten, und einige von ihnen verschanzten sich in der strategisch gut gelegenen Stadt Passau um die entscheidenden Weichenstellungen vorzunehmen, die das Überleben der Menschheit sichern. (Verlagsinfo)

Wie wäre die Entwicklung der Zivilsation verlaufen, wäre Mitteleuropa durch eine große Seuche entvölkert worden? Hätte man die Dampfmaschine neu erfunden? Oder wäre alles den Bach runtergegangen? Carl Amery erzählt seine eigene humorvolle Variante, die gespickt ist mit ironischen Seitenhieben auf bayerische Eigenarten und mit witzigen Einfällen.
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Paul Park – Coelestis

Die Alien-Götter sind nicht tot

Simon Majaram hat die vierzig Jahre dauernde Reise zu den Sternen auf sich genommen, um die legendären Coelestis zu erforschen, eine majestätische, rätselhafte Spezies. Als er am Ziel ist, muss er feststellen, dass die Siedler von der Erde sie inzwischen ausgerottet haben. Das ist aber erst der Anfang seiner Reise…

Der Roman war 1997 nominiert für den Kurd-Laßwitz-Preis als „Bester ausländischer Roman“ und für den NEBULA- wie auch den TIPTREE-Award.
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Storm Constantine – Hermetech

Ökothriller und Heiligenlegende

Ist die Erde noch zu retten? Zu lange hat man gezögert, obwohl sich die Katastrophe längst abzeichnet. Es wurde viel geredet und publiziert, aber niemand wagte es, die notwendigen drastischen Schritte zu unternehmen. Im Gegenteil: jeder versuchte noch schnell seinen Reibach zu machen – auf Kosten der Zukunft und der folgenden Generationen.

Doch die Macher und Zuwachsoptimisten, die sich seit Jahrzehnten in die Tasche lügen, sehen sich zunehmend militanten quasi-religiösen Bewegungen konfrontiert, die propagieren, Gaia sei nur noch zu retten, wenn der Mensch verschwinde. Und sie machen Ernst. (Verlagsinfo)

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Linda Jaivin – Sex, Space & Rock’n’Roll

Douglas Adams meets the Riot Grrls

Drei Space-Babes, Hybridzüchtungen aus Nufoniern und Menschen, sind mit einem Raumschiff vom Planeten Nufon abgehauen und fliegen zur Erde, um Spass zu haben. Kaum in Sydney gelandet, machen sich Baby, Lati und Doll daran, die Metropole sexuell aufzumischen. (Verlagsinfo)

„Mein erster Tag auf der Erde! Und ich habe gleich meinen ersten Erdling entführt – dich!“ Was wie die Lebenserinnerungen von E.T klingt, ist eine witzige Mischung aus „Per Anhalter ins Weltall“ und einem Aufklärungskurs in Sachen intergalaktischer Liebe.

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Brian W. Aldiss – Starship. Verloren im Weltraum

Seit Äonen fliegt ein Generationsraumschiff durchs Weltall. Das Ziel ist längst vergessen, die Besatzung in primitive Stämme zerfallen, deren Mitglieder einander bekämpfen. Um dem dumpfen Stillstand zu beenden, begibt sich eine kleine Gruppe auf die gefährliche Suche nach dem legendären „Kapitän“ … – Das Ringen um die eigene Geschichte bzw. Identität im Rahmen einer Weltraumfahrt wird intensiv, d. h. abenteuerlich und düster zugleich dargestellt. Schon in diesem Frühwerk erweist sich Brian W. Aldiss als Meister der Science Fiction, deren Hightech er durch klug erdachte soziale Extrapolationen ergänzt: Im Mittelpunkt steht der Mensch, für den Zukunft hier keineswegs Fortschritt bedeutet. Brian W. Aldiss – Starship. Verloren im Weltraum weiterlesen

David Ambrose – EX

Die Geister, die ich schuf, werd ich nicht mehr los!

Ein Thriller, der auf einem realen parapsychologischen Experiment beruht: Acht Freiwillige wollen einen Geist erschaffen. Der Erfolg kommt schneller als erwartet, doch das Experiment gerät außer Kontrolle. Der Geist verhindert den Abbruch der Sitzungen – das Grauen beginnt… (Verlagsinfo)

„EX“ basiert auf einem Experiment, das Anfang der siebziger Jahre in Toronto tatsächlich stattfand. David Ambrose macht einen effizienten Thriller daraus. Aufgrund der zeitlichen Abfolge kann sein Buch durchaus dem weitaus bekannteren Stephen King und dessen Roman „Sara“ (O-Titel „Bag of Bones“) als Anregung gedient haben. Auch in „Sara“ geht es um Geister und die Schatten der Vergangenheit.

Handlung

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Wilson Tucker – Die Unheilbaren

Ein Blitzkrieg verheert den Osten der USA. Der halbe Kontinent ist verwüstet, die Bevölkerung verseucht. Da kein Gegenmittel bekannt ist, werden die wenigen Überlebenden mit Waffengewalt ferngehalten. Im Osten herrschen Hunger und Tod. Ein Ex-Soldat versucht die Grenze zu durchbrechen … – Diese scheinbar typische „Doomsday“-Science-Fiction aus der Ära des Kalten Krieges überrascht durch eine differenzierte Weltsicht. Der Angreifer wird nie enthüllt; Autor Tucker konzentriert sich auf den Überlebenskampf der Opfer, die von ihren eigenen Mitbürgern ausgegrenzt werden, bis sie hoffentlich bald gestorben sind: keine Lektüre für Trump-eltiere. Wilson Tucker – Die Unheilbaren weiterlesen

Clara Dupont-Monod – Das Mädchen mit Flügeln

Zauberhaft zuversichtlich: Die Mutantin wird gerettet

Die kleine Eova lebt mit ihrer Mutter Theodora auf einer Insel vor der Küste Venezuelas. Eova ist ein zartes Kind, das immer schon ein wenig anders war als die anderen Mädchen ihres Alters. Doch eines Tages geschieht etwas Unglaubliches – denn an ihrem Rücken wachsen Flügel… (Verlagsinfo)

Den Einbruch des Wunders in eine kleine Gemeinschaft schildert dieser kleine Roman – voll Poesie, Humor und sprachlicher Ausdruckskraft. Ich bin beeindruckt. Gabriel Garcia Marquez, der Meister der lateinamerikanischen Literatur, könnte diese Geschichte nicht lebendiger erzählen.
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Michael Marshall Smith – Hannah Green and Her Unfeasibly Mundane Existence

Hannah und der Ingenieur des Teufels

Hannah Green ist elf Jahre alt und mit ihrer Gesamtsituation relativ unzufrieden. Ihre Mutter ist in England bei einem anderen Mann, ihr Vater hat sich verdünnisiert und die Entdeckung, dass ihr Großvater der Uhrmacher des Teufels ist, muntert sie auch nicht gerade auf. Ganz davon zu schweigen, dass der Teufel selbst auftaucht, weil er ein Problem hat: Die Maschine, die Mr. Green vor 200 Jahren für ihn gebaut hat, lenkt nicht mehr die für die Hölle bestimmten Seelen in die Hölle, sondern auf die Erde. Des Teufels Herrschaft wird in Frage gestellt, und zwar von seinen engsten Mitarbeitern – den Gefallenen Engeln. Um ihm zu helfen, alles wieder ins Lot zu bringen, öffnet Hannah Green das Tor zur Hölle. Doch es ist eine höchst sonderbare Unterwelt…

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Ransom Riggs – Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children / Die Insel der besonderen Kinder (Die besonderen Kinder 1)

Jake und die Monster: Existenzkampf in der Zeitschleife

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt … (Verlagsinfo)
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E. C. Tubb – Planet der Stürme (Earl Dumarest 1)

Auf seiner langen, bisher vergeblichen Suche nach der verschollenen Erde strandet Earl Dumarest auf Gath. Dort steht der jährliche ‚Sturm‘ bevor, der nicht nur die Luft bewegt, sondern auch Menschenhirne mit lebensgefährlichen Folgen beeinflusst. Der Versuch einer rechtzeitigen Abreise scheitert, stattdessen wird Dumarest in eine politische Intrige verstrickt und legt sich mit dem mysteriösen Cyclan an … – Der erste von mehr als 30 Serienbänden bietet ein flaches, leidlich unterhaltsames Science-Abenteuer und erstaunt bzw. deprimiert durch ein düsteres, keineswegs fortschrittliches Zukunftsbild: SF von gestern, simpel, aber passagenweise durchaus effektvoll. E. C. Tubb – Planet der Stürme (Earl Dumarest 1) weiterlesen

David & Leigh Eddings – Polgara die Zauberin (Das Auge Aldurs, Bd. 2)

Nachzieher nur für eingefleischte Eddings-Fans

1995 veröffentlichte David Eddings mit seiner Frau Leigh mit „Belgarath der Zauberer“ (siehe meinen Bericht) den Starband zur Trilogie „Aldurs Auge“), ein Zusatzwerk zu den Belgariad- und Malloreon-Zyklen. Darin erzählte Belgarath aus seiner 3000-jährigen Tätigkeit zur Rettung der Welt vor dem abtrünnigen Gott Torak und zur Rettung der rivanischen Königslinie, aus der Garion usw. hervorgingen. Der Roman, obwohl weit weniger actiongeladen als die Zyklen, war leidlich spannend, wenn auch ob seines 1000-Seiten-Umfangs schwer zu bewältigen.

„Polgara die Zauberin“ schildert die GLEICHEN 3000 Jahre aus weiblicher Sicht, nämlich aus der der Tochter des großen Belgarath. Klingt das irgendwie überflüssig? Das ist es auch. Nur wirkliche Fans von Belgarath und Co. werden sich dafür begeistern.

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David & Leigh Eddings – Belgarath der Zauberer (Das Auge Aldurs, Bd. 1)

Der wilde Zauberer und Weltenlenker

Jahrhundertelang tobte der Krieg, nun ist er endlich beendet, und das Leben nimmt wieder seinen gewohnten Lauf. Es gibt nur noch einen Menschen, der von den fast vergessenen Zeiten zu erzählen weiß, als die Götter noch über die Erde wandelten. Einen Menschen, der noch weiß, wie der Dunkle Gott Torak das Auge Aldurs stahl und die Welt spaltete, wie die Menschen in einen erbarmungslosen Konflikt gezogen wurden, den Krieg der Götter. Einen einsamen, letzten Zeugen, genannt der Alte Wolf: Belgarath der Zauberer. Und er war von Beginn an Teil dieser Geschichte… (Verlagsinfo) Belgarath ist der erste Schüler des Gottes Aldur. Er lebt schon so lange, dass die meisten ihn nur für eine Gestalt aus den Legenden halten. Die Prophezeiung nennt ihn den Ewigen.

Millionen Leser haben David Eddings zwei Superseller-Sagas „Die Belgariad“ und „Das Malloreon“ verschlungen, Millionen werden auch die zwei Vorgeschichten dazu verschlingen: „Belgarath der Zauberer“ und „Polgara die Zauberin“ über Belgaraths Tochter Polgara. In einer schönen bibliophil anmutenden Aufmachung hat Bastei Lübbe Belgaraths Geschichte (das heißt seine Version davon) in der neu geschaffenen „Bibliothek der phantastischen Literatur“ veröffentlicht.
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William Jon Watkins – Gegner des Systems

In den zur Diktator entarteten USA nutzen Rebellen eine Erfindung, die sie auf Ameisenformat schrumpfen und die Verteidigung des bisher übermächtigen Gegners unterwandern lässt. Der schlägt brutal zurück, was den Einfallsreichtum der Freiheitskämpfer erst recht herausfordert … – Autor Watkins kombiniert Orwells „1984“ mit einer typischen Science-Fiction-Idee: der Miniaturisierung des Menschen, der sich den Überraschungen des Mikrokosmos‘ stellen muss. Die simple Handlung leidet unter (zu) vielen, detailfroh geschilderten Kampf- und Metzel-Szenen, bleibt aber – auch aufgrund ihrer Kürze – in der Spur und ist spannend. William Jon Watkins – Gegner des Systems weiterlesen

Charlotte Winheller (Hg.) – Saturn im Morgenlicht [The Magazine of Fantasy and Science Fiction 1]

Zum ersten Mal werden deutschen Lesern (elf) Storys aus dem „Magazine of Fantasy and Science Fiction” vorgestellt; klassische SF-Themen (Kontakt mit Außerirdischen, Zeitreisen, zukünftige Supertechnik) mischen sich mit Erzählungen, die das Seltsame, Unerwartete in eine ‚normale‘ Gegenwart einbrechen lassen. Auch sonst ist das ‚überraschende‘ Ende, das der Handlung womöglich erst im letzten Satz eine gänzlich neue Wendung gibt, den meisten Autoren wichtig, wobei Jahrzehnte nach dem Ersterscheinen viele Storys altmodisch verstaubt wirken – und sind: SF als nostalgischer Rückblick. Charlotte Winheller (Hg.) – Saturn im Morgenlicht [The Magazine of Fantasy and Science Fiction 1] weiterlesen

Jonathan Carroll – Fieberglas / The Marriage of Sticks

Entdeckungsreise ins Ich einer Zauberin

Miranda Romanac ist eine attraktive Frau mittleren Alters, die mit seltenen Büchern handelt und eigentlich ein erfülltes Leben führt. Nur der Mann fürs Leben fehlt ihr noch und sie hofft, auf einem Klassentreffen ihrem Ex-Freund James zu begegnen, für den sie immer noch romantische Gefühle hegt. So kommt es einem Schock gleich, als sie erfährt, dass James Stillman drei Jahre zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.

Nach New York zurückgekehrt, lernt sie den reichen Kunsthändler Hugh Oakley kennen, der lange Zeit mit James befreundet war. Sie verlieben sich und alles scheint sich wieder zum Guten zu wenden. Doch dann wird Miranda von einer Folge unerklärlicher Ereignisse heimgesucht, die ihr buchstäblich den Teppich unter den Füßen wegziehen.… (Quelle: Amazon.de)
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Jack Womack – Terraplane (Dryco-Zyklus 4)

Warnende Zeitreise in eine alternative Welt

Zwei Agenten eines US-Industriekonzerns verschlägt es per Zeitmaschine ins New York des Jahres 1939. Rassismus und Antisemitismus herrschen allenthalben, doch Amerika nennt sich weiterhin eine Demokratie. Zurückgekehrt sehen die beiden Agenten ihre eigene Zeit unter dem Regime des Dryco-Konzerns mit anderen Augen.

Hinweis: „Terraplane“ ist eine alte amerikanische Automarke, die nur von 1932 bis 1939 gebaut wurde. Siehe die Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Terraplane.

Der Autor

„Jack Womack (* 8. Januar 1956 in Lexington, Kentucky) ist ein US-amerikanischer Autor. Die Thematik seiner Bücher ist im Bereich der spekulativen Fiktion angesiedelt und enthält aber auch häufig Elemente des Cyberpunk. Sein Hauptwerk ist die Ambient-Serie, die bis heute 6 Bände umfasst, in der deutschen Fassung erschienen im Heyne Verlag und bei Bastei-Lübbe. Die Reihenfolge der Veröffentlichung dieser Bücher weicht dabei von der werkimmanenten Zeitlinie ab. Jedes Buch kann aber auch für sich allein gelesen werden, da keine Vorkenntnisse aus einem anderen Band erforderlich sind.“ (Quelle: Wikipedia.de)

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